DE440770C - Verfahren zur Herstellung von Eisencarbonyl - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Eisencarbonyl

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DE440770C
DE440770C DEB117574D DEB0117574D DE440770C DE 440770 C DE440770 C DE 440770C DE B117574 D DEB117574 D DE B117574D DE B0117574 D DEB0117574 D DE B0117574D DE 440770 C DE440770 C DE 440770C
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Germany
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iron
production
carbonyl
partly
iron carbonyl
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DEB117574D
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English (en)
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Dr Martin Mueller-Cunradi
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G49/00Compounds of iron
    • C01G49/16Carbonyls

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Eisencarbonyl. Bei der Herstellung von Eisencarbonyl durch Einwirkung von Kohlenoxyd auf geeignete Eisenmassen unter Druck zeigt sich, daß nach der praktischen Beendigung der Bildung des Carbonyls in dem Druckbehälter in der Regel noch mehr oder weniger große Mengen festen Materials zurückbleiben. Diese Rückstände müssen vor der Beschickung mit neuem Eisenmaterial entfernt werden, was wegen der technischen Schwierigkeiten und der Zeitverluste lästig ist. Verbesserungen in dieser Hinsicht bedeuten eine erhebliche Vereinfachung.
  • Es wurde gefunden, daß es nicht notwendig ist, den gesamten Rückstand aus dem Ofen zu entfernen, daß es vielmehr möglich und genügend ist, wenig oder nicht reaktionsfähige und dazu meist sehr voluminöse Rückstände von Stücken wenig angegriffenen, noch brauchbaren Materials zu trennen. Dies kann durch einfache mechanische Maßnahmen wie Durchführen eines einigermaßen kräftigen Gas- oder Dampfstromes, sei es durch Saugen oder Blasen, oder auch durch Anwendung einer Flüssigkeit an Stelle des Gases geschehen. Der nun noch verbleibende Materialrest bedeutet auch bei geringerer Reaktionsfähigkeit keine beträchtliche Verringerung der Raumausnutzung mehr. Es wurde nämlich beispielsweise bei der Verwendung von Eisenschwamm in Stücken oder von reduziertem Kiesabbrand die Beobachtung gemacht, daß nach der praktischen Beendigung der Carbonylbildung das Volumen des zurückgebliebenen Materials nur verhältnismäßig wenig geringer als das des Ausgangsmaterials war, daß die Masse jedoch in eigenartiger Weise dahin verändert war, daß sie teils ein feines Pulver, teils außerordentlich leichte, poröse, zerreibbare Stücke, teils -und zwar dies in geringer Menge - fest schwerere Stücke darstellt. Bläst man nun beispielsweise durch diese Masse einen kräftigen Gasstrom, so werden das feine Pulver und die hochporös gewordenen Stücke, dies meist unter Zerreibung, mitgeführt, während die festen Stücke zurückbleiben. Es gelingt so leicht, den Rückstand, der beispielsweise 70 Prozent des Ausgangsvolumens betragen hat, auf etwa 2o Prozent dieses Volumens zu verringern, wobei nun dieser Rückstand ein Material darstellt, das bei der folgenden Arbeitsperiode zusammen mit der neuen Beschickung mehr oder weniger weitgehend unter Carbonylbildung reagiert.
  • Als Gase zum Ausbringen des verbrauchten Materials wird man zweckmäßig solche Gase verwenden, die auf das zurückbleibende, roch verwendungsfähige Eisen nicht nachteilig einwirken, z. B. Stickstoff, Kohlensäure, Wasserstoff. Wasserdampf ist ebenfalls gut geeignet, wobei jedoch eine beträchtliche Kondensation vermieden werden muß, weil sonst die Strömungsgeschwindigkeit zu gering werden kann.
  • Mit den Gasen kann gleichzeitig Wasserdampf eingeblasen oder flüssiges Wasser zerstäubt werden. Will man die verbrauchten, meist feinpulverigen Materialreste mit Flüssigkeiten entfernen, z. B. fortschlämmen, so kann man dazu Wasser verwenden, jedoch sind auch andere z. B. leichter verdampfende Flüssigkeiten, wie Alkohol, niedrig siedende Benzine u. a., geeignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Eisencarbonyl durch Einwirkung von Kohlenoxyd auf Eisen unter Druck, dadurch gekennzeichnet, daß man nach praktischer Beendigung der Carbonylbildung das im Hochdruckbehälter zurückbleibende, teils feines Pulver, teils leichte, zerreibliche Stücke bildende, wenig reaktionsfähige Material durch einen Gas- oder Flüssigkeitsstrom entfernt, .während die festen und schweren Eisenteile zurückbleiben und bei der folgenden Arbeitsperiode zusammen mit der neuen Beschickung wieder verwendet werden.
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