DE440342C - Steuerung zur selbsttaetigen Regelung der Leistung der Speisepumpen von Dampfmaschinen, besonders von Lokomotiven - Google Patents

Steuerung zur selbsttaetigen Regelung der Leistung der Speisepumpen von Dampfmaschinen, besonders von Lokomotiven

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DE440342C
DE440342C DES70787D DES0070787D DE440342C DE 440342 C DE440342 C DE 440342C DE S70787 D DES70787 D DE S70787D DE S0070787 D DES0070787 D DE S0070787D DE 440342 C DE440342 C DE 440342C
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SANDOR SZABO DIPL ING
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/42Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters specially adapted for locomotives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Steuerung zur selbsttätigen Regelung der Leistung der Speisepumpen von Dampfmaschinen, besonders von Lokomotiven. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom a. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in Ungarn vom 16. Juli 1924 beansprucht. Es ist ein altes Erfordernis, daß die Speisepumpen immer so viel Wasser in die Kessel, besonders in die Lokomotivkessel, fördern sollen, als dem durch die Zylinder zii verbrauchenden Wasser entspricht.
  • Bei den bisher bekannten Steuerungen wurden nur die Änderungen der Umdrehungszahl und der Füllung der Dampfmaschine beachtet, obwohl bei einem großen Teil der fahrbaren Dampfmaschinen, so besonders bei Lokomotiven, der Dampfverbrauch durch den einströmenden Dampfdruck ebenso beeinflußt wird wie durch die Umdrehungszahl und die Füllung.
  • Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Steuerung, die die Speisepumpen der Dampfmaschinen, besonders die der Lokomotiven, zwangläufig derart bewegt, daß die Speisepumpen, von der Umdrehungszahl, dem einströmenden Dampfdruck und der Füllung abhängig, immer genau so viel Wasser selbsttätig in den Kessel fördern, als dem durch die Zylinder zu verbrauchenden Dampf entspricht.
  • Gemäß der Erfindung wird nämlich der Kolben der Speisepumpe durch eine Stange angetrieben, deren Hubzahl der des Dampfmaschinenkolbens gleich ist und deren Hublänge durch eine von einem Servomotor geregelte Übersetzung bestimmt ist, der voll der Größe des Druckes und der Füllung des in den Arbeitszylinder der Dampfmaschine einströmenden Dampfes gemeinschaftlich abhängig durch Flüssigkeit bewegt wird.
  • In der Zeichnung ist die die Erfindung bildende Steuerung an Hand von zwei schematischen Darstellungen erläutert und beispielsweise in zwei Ausführungsformen dargestellt.
  • Abb. r ist die schematische Darstellung der allgemeinen Anordnung der Steuerung.
  • Abb. 2 ist die schematische Darstellung der den Servomotor be,(vegenden Organe in größerem Maßstabe. Abb. 3 ist ein schematisches Bild der den Servomotor der ersten Ausführungsform bewegenden Organe.
  • Abb. q. ist eine Draufsicht und eine schematische Seitenansicht der den Servomotor der zweiten Ausführungsform bewegenden Organe.
  • Das eine Ende der Schubstange p (Abb. i) ist an dem Kolben P der Speisepumpe angelenkt, während das andere Ende mittels des Gleitgelenkes 3 mit dem als Treiborgan dienenden Arm k in Verbindung steht, der mittels der Vermittlerstange k1 durch den Kreuzkopf der Dampfmaschine um die feststehende Welle l verschwenkt wird, so daß Dampfmaschine und Speisepumpe synchron laufen, wodurch die Hubzahl des Kolbens P be= stimmt ist.
  • An die Schubstange p ist mittels des Gleitgelenkes 3 noch die den Servomotor S durchsetzende gegliederte Servostange s gebunden. Durch den einströmenden Dampfdruck und die Füllung werden in später beschriebener Weise die Höhestellungen der Servostange s gemeinsam geregelt; diesen Höhestellungen entsprechend wird durch das untere Ende der Servostange s das Gleitgelenk 3 auf dem Arm k, längs der Strecke z-a, v, in kleinerer oder größerer Entfernung zur feststehenden Welle l festgehalten, so daß die Schubstange entsprechend kürzere oder längere Wege beschreiben wird, wodurch die Hublänge des Kolbens P der Speisepumpe, in- Abhängigkeit von dem einströmenden Druck und der Füllung, bestimmt ist. Der durch den Servomotor S geregelte @Ybersetzungsmechanismus besteht in vorliegendem- Falle aus der -Servostange s und dem Gleitgelenk 3, welch letzteres auf dem Arm k durch die Servostange s auf und ab geschoben wird und an welches auch die Schubstange p gebunden ist. In 'der Beschreibung ist durchweg diese Art der übersetzung angenommen.
  • Dadurch, daß die Hubzahl der Speisepumpe von der Umdrehungszahl der Dampfmaschine, die Hublänge aber von dem einströmenden Dampfdruck und der Füllung abhängig ist, wird die Leistung der Speisepumpe der Umdrehungszahl der Dampfmaschine, dem Drucke und der Füllung des einströmenden Dampfes proportional, d. h. die Speisepumpe wird vollkommen gleichzeitig mit den Hüben der Dampfmaschine so viel Wasser in den Kessel fördern, als zum Ersatz des durch den Zylinder verbrauchten Dampfes erforderlich ist, wodurch der Wasserstand im Kessel immer beständig bleibt.
  • Die gemeinsame Bewegung des Servomotors S bzw. der Bewegungen der Servostange s durch den einströmenden Dampf und die Füllung erfolgt in folgender Weise: An das obere Ende V der Servostange s ist das eine Ende der Rückführungsstange y angelenkt, während das andere gabelförmige Ende dieser Stange mittels des Bolzens III, Jer mit der Stange des Druckvermittlers !V in paralleler Gerade geführt wird (Abb. 2), mit dem einen gabelförmigen Ende der kückführungsstange x verbunden und das andere Ende dieser Stange an das Ende I der Relaisstange r angelenkt ist, durch die der bekannten Doppelkolben T des Relais R bewegt wird.
  • In dem Schlitz II der Rückführungsstange x ist- die Druckvermittlerstange iz gelenkig gelagert, die mittels des Druckvermittlers N (Abb. i) im Maße des einströmenden Dampfes ` die Rückführungsstange nach oben drückt. Sinkt der einströmende Dampfdruck z. B. von 12 Atm. auf 6 Atm. (Abb. 2), so wird durch die Druckvermittlerstange zc die Rückführungsstange x in ihrer ganzen Länge in die den 6 Atm. entsprechende Stellung heruntergezogen, wodurch auch die Relaisstange r nach unten geht, so daß sich auch der -Doppelkolben T des Relais R -nach unten bewegt. Dann wird jedoch durch die Rohre d1, b, b, (Abb. i) Flüssigkeit unter den Kolben des Servomotors S gedrückt, und es fließt das oberhalb des Kolbens des Servomotors befindliche überflüssige Wasser durch die Rohre cl, c, e (Abb. 2) in das Saugrohr der Pumpe, so daß- die Servostange s (Abb. i) sich anhebt, wodurch das Gleitgelenk 3 auf dem Arm k in eine höhere Stellung gelangt und somit der Hub des Kolbens P kleiner wird. Dem kleineren guck der Dampfmaschine entspricht also ein kleinerer Hub des Kolbens der Speisepumpe.
  • Der Kolben des Servomotors S gelangt in die Ruhestellung, wenn der Doppelkolben T des Relais R (Abb. 2) sich in die in der'Zeichnung dargestellte Stellung einstellt, was im Falle von 6 At'm. dann erfolgt, wenn das Ende V der Rückführungsstange y in die Stellung V", das Gelenk III aber in die Stel= Jung III' gelangt. Die Rohre d, d, sind mit dem Druckrohr der Pumpe, das Rohr e aber mit dem Saugrohr derselben in Verbindung.
  • Die Speisepumpe kann durch Verschließen des Rohres g des Druckvermittlers N (Abb. i) und durch Ablassen des im Druckvermittler befindlichen Dampfes oder Wassers außer Betrieb gesetzt werden.
  • Der Anschlag D (Abb. 2) dient zum - Begrenzen der Bewegungen der Rückführungsstange x und zum Entlasten .der Relaisstange y.
  • Die Rückführungsstange y ist mittels des Gleitgelenkes IV an einem verschiebbaren Lager befestigt, das z. B. durch die Dampfmaschinensteuerung verstellt wird, deren Bewegungen nämlich der Füllung der Dampfmaschine proportional sind. Die B-)h@i dieses Lagers ist derart bemessen, daß der Kolben des Servomotors S (Abb. i) beider größten Füllung (go Prozent) die tiefste, bei der kleinsten Füllung (o Prozent) jedoch die höchste Stellung einnimmt, wodurch das Gleitgelenk 3 auf dem Arm k ebenfalls in die tiefste bzw. in die höchste Stellung gelangt und somit der wirksame Hub des Kolbens P sich von seinem größten bis zu seinem kleinsten Wert ändert. Der größeren oder kleineren Füllung der Dampfmaschine entspricht also der größere oder kleinere Hub der Speisepumpe.
  • Da in der der o-Füllung entsprechenden Stellung (Abb. 2) das Gleitgelenk IV und das Gelenk V der Servostange s in der Stellung V" zusammenfallen, d. h. die Rückführung aufhört, geht das Gleitgelenk IV nicht unter die der Füllung von 5 Prozent entsprechende Stellung, wodurch diese neutrale Stellung verinieden ist.
  • Um die im Relais R und im Rückführungsgestänge eventuell auftretenden schädlichen Beanspruchungen zu vermeiden, ist bei der ersten Ausführungsform der Steuerung (Abb. 3) einerseits zwischen die Rückführungsstangen x, y mittels Gabelkupplungen die Vermittlerstange N eingeschaltet und an diese mittels des Gelenkes Z das Relais 12 gebunden und anderseits das der jeweiligen Füllung entsprechend bewegte Lager nicht in (las Gleitgelenk y, IV (Abb. 1, 2) der mit der Kolbenstange des Servomotors verbundenen Rückführungsstange y, sondern in das Gleitgelenk X der Rückführungsstange x befestigt Abb. 3).
  • Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist auf Grund der an Hand der Abb. i und 2 gemachten Erläuterungen vollkommen verständlich.
  • Die zweite Ausführungsform (Abb.4) ist gedrängter ausgebildet, ihre Wirkungsweise ist auf Grund der vorherigen Erörterungen ebenfalls vollkommen verständlich.
  • Bei dieser Ausführungsform ist die Rückführungsstange y als einarmiger Hebel ausgebildet, an dessen Bolzen A das gegabelte Ende der Verrnittlerstange z angeschlossen ist.
  • Innerhalb ihrer Konstruktions- und Wirkungsgrenzen können auch die Kennzeichen der vorliegenden Erfindung geändert werden, ohne daß hierdurch die Erfindung selbst eine Änderung erleiden würde.
  • So kann eine Steigerung der Leistung der Speisepumpe auch dadurch erreicht werden, daß (las Relais in beliebiger Stellung der Rückführungsstangen, unabhängig von diesen, bewegt wird. Dies kann z. B. derart geschehen, daß die Relaisstange vor dem Relaiskolben mittels eines zweiärmigen Hebels in zwei Teile geteilt wird, dessen Drehpunkt in der Ouerrichtung beweglich ist.
  • Das Relais und der Servomotor müssen nicht mit dem Druck- bzw. Saugraum der Pumpe in Verbindung sein, sondern es genügt, wenn das Überfl:eßeii irgendeiner die beiden Flüssigkeitsräume des Servomotors ausfüllenden Flüssigkeit aus dem einen Flüssigkeitsraum in den anderen, und zwar nur in der entsprechenden Richtung, mittels der oben beschriebenen Wirkung des Relais ges'euert wird. Der- Kolben des Servomotors steht nämlich durch die Vermittlung der Servostange während eines jeden Pumpenhubes unter der Wirkung einer Kraft von wechselnder Richtung, und kann sich demzufolge der Kolben des Servomotors in der entsprechenden Richtung bewegen, wenn das Relais auf derjenigen Seite das Überfließen der Flüssigkeit ermöglicht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuerung zur selbsttätigen Regelung der Leistung der Speisepumpen von Dampfmaschinen, besonders von Lokomotiven, gekennzeichnet durch einen gemeinschaftlich abhängig vom Druck und der Füllung des in den Arbeitszylinder einströmenden Dampfes mittels einer Flüssigkeit bewegten Servomotor und durch eine von diesem verstellte Übersetzung, die zwischen Schubstange der Speisepumpe und deren Treiborgan eingeschaltet ist.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen mittels eines Relais bewegten Servomotor, wobei die von dem einströmenden Dampfdruck und von der Füllung abhängige Bewegung dieses Relais das Überfließen der in den Zylinderräumen befindlichen Flüssigkeit steuert.
  3. 3. Steuerung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen mittels eines Relais bewegten Servomotor, wobei der Kolben des Relais an eine Vermittlerstange gebunden ist, deren eines Ende durch die an die Kolbenstange des Servomotors gebundene Rückführungsstange, das andere Ende aber durch eine um ein abhängig von der Füllung bewegliches Gleitgelenk dem einströmenden Dampfdruck entsprechend verdrehte Rückführungsstange verstellt wird.
DES70787D 1924-07-16 1925-07-16 Steuerung zur selbsttaetigen Regelung der Leistung der Speisepumpen von Dampfmaschinen, besonders von Lokomotiven Expired DE440342C (de)

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