DE4401014A1 - Vorrichtung zum Filtern und Trennen von flüssigen und gasförmigen Medien und/oder zum Be- und Entgasen von Flüssigkeiten - Google Patents
Vorrichtung zum Filtern und Trennen von flüssigen und gasförmigen Medien und/oder zum Be- und Entgasen von FlüssigkeitenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Filtern und
Trennen von flüssigen und gasförmigen Medien unter
Anwendung von Membranen und/oder zum Be- und Entgasen
von Flüssigkeiten, umfassend ein im wesentlichen rohr
förmiges Gehäuse mit einem Einlaß für das zu trennende
Rohmedium, einen Auslaß für das Retentat sowie einem
Permeatauslaß, wobei im Gehäuseinnenraum ein diesen im
wesentlichen vollständig durchquerender rohrförmiger
Membrankörper angeordnet ist, dessen beide Enden von
jeweils einem Verschlußkörper begrenzt sind.
Eine Vorrichtung dieser Art ist bekannt (DE-OS 38 39 966).
Grundsätzlich sind Vorrichtungen dieser und auch
ähnlicher Art seit langem bekannt und dienen zum Filtern
und Trennen flüssiger bzw. gasförmiger Medien, wobei der
grundsätzliche Wirkmechanismus der ist, daß ein zu
trennendes Rohmedium auf eine Membraneinrichtung gegeben
wird, die an ihren beiden regelmäßigen Ausgängen ein
Retentat und ein Permeat liefert. Grundsätzlich unter
scheidet man zwischen sogenannten Flachmembranen einer
seits und Hohlfadenmembranen andererseits, wobei die
Flachmembranen wiederum grundsätzlich verschiedenartige
Ausgestaltungen umfassen können, beispielsweise plis
sierte Flachmembranen, Membrankerzen oder auch Membran
kissen.
Ein grundsätzliches Problem besteht immer bei der
derartigen Vorrichtungen darin, daß der Permeatraum vom
Retentatraum bzw. dem Raum des zugeführten zu trennenden
Mediums hermetisch getrennt wird und dabei die Dichtung
in allen Betriebszuständen der Vorrichtung absolut sein
muß, um den bestimmungsgemäßen Betrieb der Vorrichtung
gewährleisten zu können.
Werden beispielsweise als Membranelemente sogenannte
Hohlfadenmembranen verwendet, werden diese gebündelt, in
ein rohrförmiges Gehäuse eingelegt und an den beiden
Enden mit einem geeigneten gießfähigen Werkstoff verse
hen, der aushärtet und somit die Hohlfadenmembranen mit
dem rohrförmigen Gehäuse verklebt. Nach dem Aushärten
des Werkstoffs werden die Hohlfäden durch abschneiden
eines Teils des ausgehärteten Werkstoffs auf einer oder
beiden Seiten des rohrförmigen Gehäuses geöffnet, wobei
auf ähnliche Weise mit gewickelten oder plissierten
Flachmembran verfahren werden kann. Die Membranen und
das rohrförmige Gehäuse bilden dabei dann eine
untrennbar miteinander verbundene Einheit. Eine derar
tige Ausgestaltung der Vorrichtung, wie sie im Stand der
Technik bekannt ist, weist eine Mehrzahl von Nachteilen
auf. Zum einen ist die feste Verbindung des Bündels aus
Hohlfadenmembranen mit dem Gehäuserohr sehr nachteilig,
da schon bei einer einzigen defekten Hohlfadenmembran
die gesamte Vorrichtung verworfen werden muß, da diese
somit unbrauchbar ist. Dieses ist besonders bei Anwen
dungen der Vorrichtung extrem nachteilig, wenn bei
spielsweise das Gehäuserohr aus nur sehr kostspielig
bereitstellbaren Werkstoffen wie Edelstahl besteht, d. h.
aufgrund der äußeren vorgegebenen Zwänge keine preis
günstigeren Werkstoffe als Edelstahl verwendet werden
können. Ein weiterer wesentlicher Nachteil der bekannten
Vorrichtung besteht darin, daß nicht gewährleistet
werden kann, daß eine dauerhafter Dichtverbindung
zwischen den Membranen und dem rohrförmigen Gehäuse
hergestellt werden kann, da diese Werkstoffe einschieß
lich des gießfähigen, aushärtbaren Werkstoffs per se
unterschiedliche Verhaltensweisen in bezug auf die
Änderung der Temperatur, die Änderung des Drucks in
Verbindung mit den mit der Vorrichtung zu trennenden
Medien haben. So hat sich gezeigt, daß auch bei sorg
fältiger Auswahl des gießfähigen, aushärtbaren Werk
stoffs und einer sehr aufwendigen Vorbehandlung dieses
Werkstoffs die Verbindungen bei Temperaturschwankungen
und dergleichen nicht ausreichend beständig waren.
Man hat versucht, diese Nachteile dadurch zu beheben,
daß man im Verschlußkörper eine Nut ausbildete, in die
ein Dichtungselement eingelegt worden ist, es hat sich
jedoch gezeigt, das dazu ein zusätzlicher Arbeitsgang
erforderlich ist, der wiederum die Herstellung der
Vorrichtung erheblich verteuerte. Es hat auch Versuche
gegeben, die Nut während des Vergießvorganges mit
gießfähigem, aushärtbarem Werkstoff auszubilden, dieses
hatte jedoch wiederum zur Folge, das auf anwendige Weise
eine aus mehreren Einzelteilen bestehende Gießform be
reitgestellt werden mußte, was ebenfalls wiederum zur
einer erheblichen Verteuerung der Vorrichtung geführt
hat. In diesen Fällen ist zudem die Verwendung eines
Dichtungselementes sehr nachteilig, da der gießfähige,
aushärtbare Werkstoff während des Betriebes unter dem
Einfluß der Betriebsparameter (Druck, Temperatur) und
durch chemische Einwirkung des zu trennenden Mediums im
Laufe der Zeit nachgibt, was wiederum Undichtigkeiten
zur Folge hat. Wird jedoch die Dichtfläche beispiels
weise unter Verwendung eines Klemmringes fixiert, kann
für das diesen Ort umgebende Schutzrohr nur ein Werk
stoff mit etwa gleicher Wärmeausdehnung wie der des
rohrförmigen Gehäuses benutzt werden, was zu einer
erheblichen Einschränkung führt.
Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine
Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die
auch unter Einwirkung unterscheidlicher Drücke, unter
schiedlicher Temperatur und unterschiedlicher chemischer
Beeinflussungen derart stabil ist, daß sie ihre volle
Funktionsfähigkeit behält, die einfach und kostengünstig
herstellbar ist und ermöglicht, daß bei Störungen des
Membrankörpers nicht die gesamte Vorrichtung verworfen
werden muß, die einfach handhabbar ist und somit auch
den Ersatz nachteiliger bekannter Vorrichtungen mit
ähnlichem Aufbau ohne aufwendige Umrüstung gestattet und
die darüber hinaus weitgehend unempfindlich gegen
Betriebsstörungen ist.
Gelöst wird die Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß
der im wesentlichen zylinderförmige Verschlußkörper mit
wenigstens einem umlaufenden, eine axiale Bewegung des
Membrankörpers gegenüber dem rohrförmigen Gehäuse
erlaubenden Dichtungselement beaufschlagt ist, das den
Verschlußkörper gegen das Gehäuse abdichtet.
Der Vorteil der Erfindung besteht im wesentlichen darin,
daß durch die erfindungsgemäß vorgeschlagen Lösung ein
einfaches Auswechseln des Membrankörpers bei Funktionsstörungen
der Membran möglich ist, ohne daß das rohr
förmige Gehäuse davon beeinflußt wird, d. h. das rohr
förmige Gehäuse bleibt voll funktionsfähig erhalten.
Durch die Gewährleistung einer axialen Verschiebbarkeit
des Membrankörpers im rohrförmigen Gehäuse ist auch dem
Erfordernis Rechnung getragen worden, daß eine Druck-
bzw. Temperaturveränderung sich schädigend auf die
Verbindung zwischen Membrankörper bzw. Verschlußkörper
und dem Gehäuse auswirken kann. Desweiteren hat die
erfindungsgemäße Ausgestaltung den Vorteil, daß zwischen
Gehäuse und Membrankörper bzw. Verschlußkörper keine
Klebeverbindung oder dergleichen ausgeführt zu werden
braucht, so daß auch nicht-klebbare Werkstoffe wie
beispielsweise Polypropylen oder Polyethylen zur Aus
bildung des Gehäuserohres verwendet werden können.
Schließlich ist es von Vorteil, das für die Herstellung
der Vorrichtung grundsätzlich im Handel erhältliche
Komponenten bzw. Werkstoffe benutzt werden können, so
daß Sonderanfertigungen insgesamt nicht erforderlich
sind mit der wesentlichen folge, daß die Vorrichtung,
wie angestrebt, kostengünstig bereitgestellt werden
kann.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Vorrichtung
wird der Membrankörper durch eine Mehrzahl von Hohlfa
denmembranen gebildet, wobei der Verschlußkörper aus
einem gießfähigen, aushärtbaren Werkstoff besteht.
Grundsätzlich ist es möglich auch nicht-gießfähige
aushärtbare Werkstoffe zur Ausbildung des Verschlußkör
pers zu verwenden, wenn nur eine dichte Verbindung
zwischen Hohlfadenmembran oder auch einem beliebigen
anderen geeigneten Membranelement und Verschlußkörper
gewährleistet ist. Auch können beliebige andere geeig
nete Membranelemente als Hohlfadenmembranen mit einem
Verschlußkörper versehen werden, der aus einem gießfähigen,
aushärtbaren Werkstoff besteht.
Bei einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der
Vorrichtung weist der an sich zylinderförmige Ver
schlußkörper eine geringe Konizität auf, was den Vorteil
hat, daß bei der Herstellung des Verschlußkörpers dieser
aus einer entsprechend konisch geformten Gießform nach
dem Aushärten leicht entfernt werden kann. Die gering
fügig konische Ausgestaltung des Verschlußkörpers hat
aber keinen negativen Einfluß auf die Dichtwirkung des
Dichtungselementes, da sich dieser konischen Quer
schnittsveränderung das Dichtelement ohne weiteres
anpassen kann.
Das Dichtungselement ist dabei vorteilhafterweise in
einer umlaufenden Innennut im rohrförmigen Gehäuse
angeordnet, die durch einfaches Hinterdrehen des Gehäu
ses herstellbar ist. Grundsätzlich gilt, daß das Dich
tungselement an sich eine beliebige geeignete Quer
schnittsform aufweisen kann. Es hat sich jedoch als
besonders vorteilhaft herausgestellt, das bzw. die
Dichtungselemente im Querschnitt lippenförmig auszubil
den, wobei dadurch beispielsweise bei einem sich erhö
henden Innendruck im Gehäuseinnenraum die Dichtung dann
noch einmal ihre Dichtwirkung erhöhen kann, da sich
infolge des sich erhöhenden Innendruckes die Lippen noch
stärker an die Innenwand des Gehäuses einerseits und der
Verschlußkörper andererseits anschmiegen kann.
Besonders vorteilhaft ist es bei einer noch anderen
Ausgestaltung der Vorrichtung, daß zwei voneinander
beabstandete Dichtungselemente den Verschlußkörper gegen
das Gehäuse abdichten, wobei bei dieser Ausgestaltung,
wenn die Dichtungselemente im Querschnitt lippenförmig
ausgebildet sind, die Dichtlippen in entgegengesetzter
Richtung divergierend angeordnet sind. Unter ungünstigen
Bedingungen kann es zu Beginn der Druckbeaufschlagung
bei der Verwendung derartiger Dichtungselemente für
kurze Zeit zum Eintritt des zu trennenden Mediums in den
Spalt zwischen beiden Dichtungselementen kommen, bevor
sich die Dichtlippen an die entsprechenden Oberflächen
angelegt bzw. angepaßt haben.
Aus diesem Grunde ist es vorteilhaft, daß der zwischen
beiden Dichtungselementen, dem Verschlußkörper und der
Innenoberfläche des Gehäuses gebildete Raum über einen
verschließbaren Kanal im Druck vermindert bzw. im Druck
erhöht wird, so daß ein Ausgleich mit dem Umgebungsdruck
herbeigeführt werden kann und somit die Drucksicherheit
gewährleistet ist.
Das rohrförmige Gehäuse wird bei eingesetztem Membran
körper und über den Verschlußkörper zum Gehäuse abge
dichtet und mittels Kappen, die an den beidseitigen
Enden des Gehäuses vorsehbar sind, vorteilhafterweise
verschlossen.
Um einen schnellen Zugang zu Wartungs- Kontroll- und
ggf. Reparaturzwecke schnellen Demontagevorgang zu
ermöglichen, sind die Kappen über ein Innengewinde mit
den ein Außengewinde aufweisenden Enden des Gehäuses
verbunden. Die Ausbildung von Gewinden erlaubt somit ein
schnelles Anbringen bzw. schnelles Entfernen der Kappen
am bzw. vom Gehäuse.
Um sicherzustellen, daß beispielsweise in das Gewinde
das aus den Stirnflächen des Verschlußkörpers austre
tende Permeat nicht eintritt, ist am Boden der Öffnung
der Kappe ein Dichtungselement vorgesehen, daß die Kappe
gegen das Gehäuse bzw. die entsprechende beiderseitige
Stirnfläche des Gehäuses abdichtet. Das Dichtungselement
kann dabei grundsätzlich eine beliebige geeignete
Querschnittsform aufweisen, vorteilhafterweise wird
dieses jedoch in Form eines O-Ringes ausgebildet.
Schließlich ist die zylindrisch und gehäuseaxial ausge
bildete Kappe vorzugsweise mit einer axialen Öffnung zum
Austritt des stirnseitig aus dem Verschlußkörper aus
tretenden Permeats versehen, so daß das Permeat von dort
gezielt über eine damit verbindbare Leitung in einen
Auffangbehälter oder dergleichen geführt werden kann.
Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die nach
folgenden schematischen Zeichnungen anhand eines Aus
führungsbeispieles eingehend beschreiben. Darin zeigt
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung den Membran
körper mit an seinen beiden Enden angeordneten
Verschlußkörpern, wobei die Membranelemente
durch Hohlfadenmembranen gebildet werden, und
Fig. 2 in perspektivischer Darstellung eine vollstän
dig montierte Vorrichtung im Teilschnitt, in
der der Membrankörper über die Dichtungsele
mente dichtend aufgenommen wird.
Die Vorrichtung 10 besteht im wesentlichen aus einem
rohrförmig ausgebildeten Gehäuse 12, wobei beide Gehäu
seenden 120, 121 mit Kappen 27, 28 abgeschlossen sind. Im
Gehäuse 12 wird ein Gehäuseinnenraum 15 gebildet, in den
ein Membrankörper 11 herausnehmbar einsetzbar ist, wie
er in Fig. 1 dargestellt ist.
Der Membrankörper 11 besteht im wesentlichen aus einer
Mehrzahl von Hohlfadenmembranen 23, die an sich bekannt
sind, so daß an dieser Stelle darauf nicht weiter
eingegangen zu werden braucht. Die Menge der Hohlfaden
membranen 23 wird von einem diese im wesentlichen auf
der ganzen Länge umgebenden Gitterrohr 110 umfaßt, das
über seinen gesamten Umfang und seine gesamte Länge mit
Öffnungen 111 versehen ist. Die Öffnungen 111 dienen dem
Durchtritt des von außen zur Vorrichtung 10 zugeführten
zu trennenden Rohmediums zu den Hohlfadenmembranen 23.
Das Gitterrohr 110 kann beispielsweise aus Polypropylen
bestehen. Die beiden Enden 16, 17 des Membrankörpers 11
weisen jeweils einen Verschlußkörper 18 auf, der aus
gießfähigem, aushärtbarem Werkstoff besteht und der die
Hohlfadenmembranen 23 in sich nach dem Aushärtvorgang
dichtend einschließt. Als aushärtbarer Werkstoff kann
beispielsweise Epoxydharz oder dergl. verwendet werden.
Der Verschlußkörper 18 ist zylindrisch ausgebildet und
kann eine geringe Konizität aufweisen, damit dieser nach
dem Aushärtvorgang aus einer Gießvorrichtung leicht
entfernt werden kann. Wenn der den Verschlußkörper 18
bildende Werkstoff ausgehärtet ist, können beispiels
weise die Enden des Verschlußkörpers 18 abgeschnitten
werden, so daß die stirnseitigen Öffnungen der Hohlfa
denmembranen 23 geöffnet sind, die für den eigentlichen
Gießvorgang zunächst verschlossen worden sind, um zu
verhindern, daß der gießbare, aushärtbare Werkstoff in
das Innere der Hohlfadenmembranen 23 gelangt.
Das rohrförmige Gehäuse 12, das beispielsweise aus
Metall bestehen kann, weist an seinen beiden Enden 120,
121 Verdickungen auf, auf die außen ein Außengewinde 30
angebracht ist. An der entsprechenden Innenoberfläche
150 der Verdickungen sind in der hier dargestellten
Ausführungsform der Vorrichtung 10 jeweils zwei vonein
ander beabstandete Dichtungselemente 21, 22 in Form von
Lippendichtungselementen angebracht, und zwar in jeweils
zwei an der Innenoberfläche 150 umlaufenden Innennuten
24, 25. Der zwischen den beiden Dichtungselementen 21, 22,
dem Verschlußkörper 18 und der Innenoberfläche 150 des
Gehäuses gebildete Raum ist über einen Kanal 26 mit der
Umgebung verbunden, wobei der Kanal 26 verschließbar
ist. Über diesen Kanal ist somit ein Ausgleich mit dem
Umgebungsdruck herbeiführbar, wenn unter ungünstigen
Bedingungen zu Beginn der Druckbeaufschlagung der
Dichtungselemente 21, 22 für kurze Zeit das zu trennende
Medium in den Spalt zwischen den beiden Dichtungsele
menten 21, 22 eintritt, bevor sich die Dichtlippe an der
entsprechenden Oberfläche angelegt bzw. angepaßt hat.
Nachdem der mit den Verschlußkörpern 18 versehene
Membrankörper in den Gehäuseinnenraum 15 eingebracht
worden ist, können die beidseitigen Enden 120, 121 des
Gehäuses 12 mittels Kappen 27, 28 verschlossen werden,
wobei zu diesem Zweck die Kappen 27, 28 ein entsprechen
des Innengewinde 29 aufweisen. Am Boden 31 der Öffnung
32 der Kappe 27, 28 ist ein Dichtungselement 33 in Form
eines O-Ringes vorgesehen, daß die Kappe 27, 28 gegen das
Gehäuse 12, in diesem Falle stirnseitig gegen die
Gehäuseenden 120, 121, abdichtet. Durch eine in der Kappe
27, 28 ausgebildete Öffnung 34, die beispielsweise
gehäuseaxial ausgebildet sein kann, kann das stirnseitig
180 aus dem Verschlußkörper 18 austretende Permeat
austreten und weggeführt bzw. geeignet gesammelt werden.
Das zur Vorrichtung 10 zugeführte Rohmedium tritt
beispielsweise über einen Einlaß 13 in das Gehäuse 12
ein und gelangt somit in den Gehäuseinnenraum 15 und von
dort durch die Öffnungen 111 des Gitterrohres 110 zu den
Hohlfadenmembranen 23. Stirnseitig 180 tritt dann das
Permeat aus den Hohlfadenmembranen 23 aus, während das
Retentat beispielsweise aus dem Auslaß 14 austritt. Es
sei noch darauf hingewiesen, daß grundsätzlich die
Vorrichtung 10 in der hier beschriebenen Art auch invers
betrieben werden kann, d. h. daß das zu trennende Rohme
dium stirnseitig 180 in den Innenraum der Hohlfadenmem
bran eintritt und als Retentat am entgegengesetzten
stirnseitigen Ende des Membrankörpers 11 aus den dor
tigen stirnseitigen Öffnungen, die hier im einzeln nicht
dargestellt sind, austritt, während das Permeat dann
beispielsweise über die Auslaßöffnung 14 bzw. ebenfalls
über die jetzt als Auslaßöffnung wirkende Einlaßöffnung
13 austritt. Es ist also grundsätzlich bei der Vorrich
tung 10 die Druck- bzw. Fließrichtung des Rohmediums
wählbar, ohne das dadurch die Vorrichtung 10 verändert
zu werden braucht.
Bezugszeichenliste
10 Vorrichtung
11 Membrankörper
110 Gitterrohr
111 Öffnung
12 Gehäuse
120 Gehäuseende
121 Gehäuseende
13 Einlaß (Rohmedium)
14 Auslaß (Retentat)
15 Gehäuseinnenraum
150 Innenoberfläche
151 Raum
16 Ende (Membrankörper)
17 Ende (Membrankörper)
18 Verschlußkörper
180 Stirnseite
19 Permeatauslaß
20 Membrankörper -/Gehäuseachse
21 Dichtungselement
22 Dichtungselement
23 Hohlfadenmembran
24 Innennut
25 Innennut
26 Kanal
27 Kappe
28 Kappe
29 Innengewinde
30 Außengewinde
31 Boden (Kappe)
32 Öffnung (Kappe)
33 Dichtungselement
34 Öffnung (Permeat)
11 Membrankörper
110 Gitterrohr
111 Öffnung
12 Gehäuse
120 Gehäuseende
121 Gehäuseende
13 Einlaß (Rohmedium)
14 Auslaß (Retentat)
15 Gehäuseinnenraum
150 Innenoberfläche
151 Raum
16 Ende (Membrankörper)
17 Ende (Membrankörper)
18 Verschlußkörper
180 Stirnseite
19 Permeatauslaß
20 Membrankörper -/Gehäuseachse
21 Dichtungselement
22 Dichtungselement
23 Hohlfadenmembran
24 Innennut
25 Innennut
26 Kanal
27 Kappe
28 Kappe
29 Innengewinde
30 Außengewinde
31 Boden (Kappe)
32 Öffnung (Kappe)
33 Dichtungselement
34 Öffnung (Permeat)
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Filtern und Trennen von flüssigen und
gasförmigen Medien und/oder zum Be- und Entgasen von
Flüssigkeiten unter Anwendung von Membranen, umfassend
ein im wesentlichen rohrförmiges Gehäuse mit einem
Einlaß für das zu trennende Medium, einen Auslaß für das
Retentat sowie einem Permeatauslaß, wobei im Gehäuse
innenraum ein diesen im wesentlichen vollständig durch
querender rohrförmiger Membrankörper angeordnet ist,
dessen beide Enden von jeweils einem Verschlußkörper
begrenzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der im
wesentlichen zylinderförmige Verschlußkörper (18) mit
wenigstens einem umlaufenden, eine axiale (20) Bewegung
des Membrankörpers (11) gegenüber dem rohrförmigen
Gehäuse (12) erlaubenden Dichtungselement (21; 22)
beaufschlagt ist, das den Verschlußkörper (18) gegen das
Gehäuse (12) abdichtet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Membrankörper (11) durch eine Mehrzahl von
Hohlfadenmembranen (23) gebildet wird, wobei der Ver
schlußkörper (18) aus einem gießfähigen, aushärtbaren
Werkstoff besteht.
3. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der an sich zylin
derförmige Verschlußkörper (18) eine geringe Konizität
aufweist.
4. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 1
oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungselement
(21; 22) in einer umlaufenden Innennut (24; 25) im rohr
förmigen Gehäuse (12) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der beiden
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Dichtungselement (21; 22) im Querschnitt lippenförmig
ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei voneinander
beabstandete Dichtungselemente (21; 22) den Verschluß
körper (18) gegen das Gehäuse (12) abdichten.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet,
daß das Dichtungselement (21; 22) als Lippendichtung
ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 6
oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen beiden
Dichtungselementen (21; 22), dem Verschlußkörper (18) und
der Innenoberfläche (150) des Gehäuses (12) gebildete
Raum (151) über einem verschließbaren Kanal (26) druck
verminderbar oder druckerhöhbar ist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beidseitigen
Enden (120, 121) des Gehäuses (12) mittels Kappen
(27, 28) verschließbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kappen (26, 27) über ein Innengewinde (29) mit
den ein Außengewinde (30) aufweisenden Enden (120, 121)
des Gehäuses (12) verbindbar sind.
11. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 9
oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden (31) der
Öffnung (32) der Kappe (27, 28) ein Dichtungselement (33)
vorgesehen ist, das die Kappe (27; 28) gegen das Gehäuse
(12) abdichtet.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich
net, daß das Dichtungselement in Form eines O-Ringes
ausgebildet ist.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der beiden
Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kappe (27, 28) zylindrisch und gehäuseaxial ausgebildet
ist und eine axiale Öffnung (34) zum Austritt des
stirnseitig (180) aus dem Verschlußkörper (18) aus
tretenden Permeats aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4401014A DE4401014C2 (de) | 1993-01-23 | 1994-01-15 | Vorrichtung zum Filtern und Trennen von flüssigen und gasförmigen Medien und/oder zum Be- und Entgasen von Flüssigkeiten |
Applications Claiming Priority (2)
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