DE43872C - Herstellung der Eisentheile bei den Ankern von Dynamomaschinen - Google Patents

Herstellung der Eisentheile bei den Ankern von Dynamomaschinen

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DE43872C
DE43872C DENDAT43872D DE43872DA DE43872C DE 43872 C DE43872 C DE 43872C DE NDAT43872 D DENDAT43872 D DE NDAT43872D DE 43872D A DE43872D A DE 43872DA DE 43872 C DE43872 C DE 43872C
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DE
Germany
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iron
anchor
wires
anchors
manufacture
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Expired - Lifetime
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DENDAT43872D
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English (en)
Original Assignee
W. LAHMEYER in Aachen, Pontdrisch 8
Publication of DE43872C publication Critical patent/DE43872C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/22Rotating parts of the magnetic circuit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. September 1887 ab.
Zur Erzielung geringen magnetischen Widerstandes dynamoelektrischer Maschinen ist es vortheilhaft, den Abstand vom Ankereisen zum Poleisen möglichst klein zu machen. Am besten erreicht man dieses auf einfache Weise, indem man die Wickelung des Ankers in Vertiefungen legt, d. h. einen gezahnten oder Nuthenanker anwendet. Die Rotation eines solchen Ankers verursacht indessen magnetische Fluctuationen und Foucault'sche Ströme im Schenkcleisen. Diese Nachtheile können dadurch vermieden werden, dafs man die Wickelung nicht in aufsen offene Nuthen des Ankers legt, sondern indem man dieselbe durch im Ankereisen enthaltene rings geschlossene Kanäle steckt, so dafs also dem Polschuh eine ungetheilte Eisenfläche des Ankers gegenüber steht. Diese Art der Wickelung ist aber in mechanischer Hinsicht sehr unvollkommen. Einmal gefährdet das Hineinschieben der Drähte in die Kanäle ihre Isolirung sehr, und dann ist nicht einmal eine Controle darüber möglich, ob die Isolirung Schaden gelitten hat oder nicht.
Bei vorliegender Ankerconsiruction kommt ein gewöhnlicher Anker mit glatter Oberfläche zur Verwendung. Bei der Wickelung desselben werden dann in der Art parallel zu den stromführenden Drähten Eisendrähte gelegt, dafs die Querschnitte derselben sich zu dem Eisenquerschnitt des Ankers als Zähne addiren. Statt runder Eisendrähte können auch Eisenstreifen ovalen oder anderen Querschnittes genommen werden.
Die Drähte oder Streifen werden durch Oxydation, Anstrich oder auch Bespinnung von einander isolirt.
Um nun die oben erwähnten magnetischen Fluctuationen zu vermeiden und um der so hergestellten Wickelung gleichzeitig einen festen Halt zu geben, werden um die beschriebene Ankerwickelung quer zu ihrer Richtung nochmals Eisendrähte oder Bänder gewickelt, bis dadurch eine Eisenschicht von genügender Dicke entsteht. Diese Drähte oder Bänder können wieder zur Vermeidung Foucaultscher Ströme von einander durch Oxydation, Anstrich oder Bespinnung isolirt sein.
Einen Trommelanker der beschriebenen Herstellung zeigt Fig. 1 im Querschnitt, Fig. 2 halb im Längsschnitt und halb in Ansicht. ■{ sind die Eisendrähte, welche das runde Eisengestell α zürn gezahnten Anker ergänzen, w ist die Kupferwickelung und e die deckende Eisenschicht.
Eine solche deckende Eisenschicht kann zur Vermeidung magnetischer Flucluationen natürlich auch bei Ankern Verwendung finden, welche schon von vornherein gezahnt oder genuihet sind. Man hat dann gegenüber der Methode, die Drähte in Löcher zu schieben, den Vortheil eines bequemeren Wickeins in offene Nuthen und erreicht durch das nachherige Umgeben des Ankers mit einem gewickelten Eisenmantel doch in magnetischer Hinsicht dasselbe.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Die Herstellung von Eisenlagen zwischen den Drahtwindungen einer Armatur in der Weise, dafs zwischen diese Windungen parallel mit denselben Eisendrähte oder Eisenstreifen eingelegt werden.
  2. 2. Die Umgebung eines mit Eisenlagen zwischen den Drahtwindungen versehenen Ankers mit einem Eisenmantel in der Weise dafs Eisendrähte senkrecht zur Windungsebene des Ankerdrahtes um den letzteren gelegt oder Eisenbleche um den letzteren gewickelt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43872D Herstellung der Eisentheile bei den Ankern von Dynamomaschinen Expired - Lifetime DE43872C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2539561A1 (fr) * 1982-12-13 1984-07-20 Stepanovich Gomanukha Procede de fabrication de la zone dentee ondulee du circuit magnetique d'une machine electrique
EP0987482A2 (de) 1998-09-14 2000-03-22 Kröner GmbH Armaturen und Dichtungstechnik Hauseinführung für Rohre

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2539561A1 (fr) * 1982-12-13 1984-07-20 Stepanovich Gomanukha Procede de fabrication de la zone dentee ondulee du circuit magnetique d'une machine electrique
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