DE438166C - Elektromagnetisch betriebener Fluessigkeitsausschankapparat - Google Patents

Elektromagnetisch betriebener Fluessigkeitsausschankapparat

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DE438166C
DE438166C DEG63864D DEG0063864D DE438166C DE 438166 C DE438166 C DE 438166C DE G63864 D DEG63864 D DE G63864D DE G0063864 D DEG0063864 D DE G0063864D DE 438166 C DE438166 C DE 438166C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/10Pump mechanism

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electromagnetic Pumps, Or The Like (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen elektromagnetisch betriebenen Ausschankapparat, dessen beweglicher Elektromagnetkern mit dem Pumpenkolben fest verbunden ist. Bei dieser bekannten Gattung von Ausschankapparaten dient der Elektromagnet sowohl zum Antrieb beim Saughub als auch zum Antrieb beim Druckhub für das Ausstoßen der Flüssigkeit. Aus diesem Grunde waren zwei übereinander angeordnete Magnetspulen vorgesehen, von denen die eine den Magnetkern hebt, während die andere ihn mit dem Kolben wieder zurückzieht. Gemäß der Erfindung hebt der Elektromagnet den Kern zum Saugig hub, während das Ausstoßen der Flüssigkeit (Druckhub) durch das Gewicht des fallenden Eisenkerns und der Kolbenstange bewirkt wird. Gemäß der Erfindung liegt deshalb der Eisenkern mit der Kolbenstange senkrecht, um das Gewicht wirksamer zur Geltung kommen zu lassen und um schädliche Reibungsverluste des Kernes in der Spule und des Kolbens im Pumpenkörper zu vermeiden; bei der bekannten Anordnung dagegen liegt die Pumpe schräg, und das Gewicht des Kolbens soll möglichst gering sein. Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Magnetspule unterteilt, um Eisenkern und Kolben entsprechend den abzumessenden Flüssigkeitsmengen verschieden 3; hochzuheben. Bei der bekannten Anordnung ist auch eine Unterteilung der Spule vorgenommen, weil die eine Spule den Magneten anheben und die andere ihn wieder zurückführen soll. Bei dem vorliegenden Apparat dagegen hat die Unterteilung den Zweck, den Hub wahlweise verschieden groß zu bemessen. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß der Strömverbrauch geringer und die Betriebssicherheit sowie die Handhabung verbessert werden. Jeder Spulenabschnitt kann eine vorher bestimmte Flüssigkeitsmenge ansaugen; es ist nur erforderlich, den Steuerhebel auf den betreffenden Kontakt einzu-
stellen, wodurch der entsprechende Spulenabschnitt erreicht wird und den Eisenkern mit der bestimmten Menge hochzieht.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Die Vorrichtung enthält einen Elektromagneten a mit verschiedenen übereinanderliegenden Spulen δ, die einen gemeinsamen kolbenförmigen Kerne besitzen. An diesen j ίο Kern ist eine Metallstange d angeschlossen, j die in ein Rohre aus armiertem Glase hin- | abragt und an ihrem Ende einen Kolben/ j aus runden, von Hartholzringen zusammen- \ gehaltenen Scheiben aus fettigem Filz und Gummi trägt. Dieser Kolben/ gleitet in dem Rohre unter geringer Reibung an den Wandungen. Das Rohre ist durch ein Ventilg mit einem abgestumpften Gummisitz zur Aufnahme einer Glaskugel h abgeschlossen. Für den Eintritt der zu fördernden Flüssigkeit sind unterhalb des Ventils in dem Rohr Löcher vorgesehen.
Das Rohr mündet in ein Faß, das unter dem Ausschankapparat mit Hilfe der zum Heben und Senken der Fässer dienenden Windenwagen aufgestellt wird, wie sie sich in allen Kellereien der größeren Cafes und Restaurants befinden. Auf dem Rohr e ist verschiebbar ein Gummistopf en i angeordnet und an die Stelle des vorher entfernten hölzernen Spundzapfens in das Faß eingesetzt, um so das Faß abzuschließen und seinen Inhalt vor dem Schalwerden zu schützen. Die Pumpe stellt also gleichzeitig eine Saug- und Hubpumpe dar.
Am Hubende des Kolbens / zweigt ein Rohr/ ab und führt bis über die Ausschankstelle empor. In seinem oberen Teil enthält es ein zweites Ventil k von gleicher Bauart wie das erste und ist über dem Ventil schwa- ; nenhalsförmig gebogen und kann dort mit | einem Hahn versehen sein. Das Ventil k ver- \ hindert, daß etwa Luft in die Leitung zurückschlägt, wenn der Apparat stilliegt. Wenn die Leitungen durch den gewöhnlich im Ausschank stehenden Eisschrank hindurch verlegt sind, wird die Flüssigkeit abgekühlt, ohne daß man Eis um das Faß herumzupacken braucht, wie es jetzt geschieht. Die Wirkungsweise ist folgende:
Jede der verschiedenen übereinanderliegenden Elektromagnetspulen α dient dazu, bei ihrer durch einen Steuerschalter/ erfolgenden Erregung den Kern c um eine bestimmte, bei jeder Spule verschiedene Strecke in sich hineinzuziehen. Diesen verschiedenen Anziehungsstrecken entsprechen verschieden lange Hübe des mit dem Kern fest verbundenen Kolbens/. ·
Der Saughub erfolgt also durch das Hineinziehen des Kerns in eine der Spulen, und der Druckhub erfolgt unter dem Gewicht des auf den Kolben drückenden Kerns.
Bei Erregung der untersten Spule wird der Kolbenhub sehr kurz und die ausgeschänkte Menge dementsprechend klein. Umgekehrt liegen die Verhältnisse bei Erregung der obersten Spule.
Die Handhabung des Apparates besteht darin, daß man den Arm des Schalters I auf den der auszuschänkenden Menge entsprechenden Kontakt einstellt und dann einen Augenblick auf den Schalterknopf m drückt. Zur Überwachung des Ausschanks ist die Schalttafel des Steuerschalters Z mit vier kl-inen Elektromagneten ρ versehen, die durch Sperrad und Klinke Zahlenscheiben antreiben, deren Zahlen nacheinander durch Schaulöcher/· sichtbar werden. Jeder der kleinen Magnete wird von dem Erregungsstrom der von ihm überwachten Spule ebenfalls erregt. Durch Addieren der in den Schaulöchern sichtbaren Zahlen ergibt sich die gesamte ausgeschänkte Menge. Durch Vergleich mit dem Inhalt der Kasse lassen sich so alle Unregelmäßigkeiten feststellen.
Zur Unterhaltung der Anlage müssen dem Kolben alle Vierteljahre ein paar Tropfen Speiseöl zugeführt werden. Wie oft die Leitungen gereinigt werden müssen, hängt von go der geförderten Flüssigkeit ab. Zur Reinigung werden einfach die beiden Verbindungsstücke ti und ο abgeschraubt, der Kolben herausgenommen und die Leitungen ausgewischt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Elektromagnetisch betriebener Flüssigkeitsausschankapparat, dessen beweglicher Elektromagnetkern mit dem Pumpenkolben fest verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet den Kern zum Saughub hebt, während das Ausstoßen der Flüssigkeit (Druckhub) durch das Gewicht des fallenden Eisenkerns
(c) und der Kolbenstange (d) bewirkt wird.
2. Flüssigkeitsausschankapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetspule unterteilt ist, um Eisenkern (c) und Kolben (/) entsprechend den abzumessenden Flüssigkeitsmengen verschieden hochzuheben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG63864D 1925-03-27 1925-03-27 Elektromagnetisch betriebener Fluessigkeitsausschankapparat Expired DE438166C (de)

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FR586980D FR586980A (fr) 1925-03-27 1924-09-23 électro contrôleur distributeur automatique de liquide sous pression
GB3085624A GB240338A (en) 1925-03-27 1924-12-23 An electrically operated controlling-and distributing-device for liquids under pressure
DEG63864D DE438166C (de) 1925-03-27 1925-03-27 Elektromagnetisch betriebener Fluessigkeitsausschankapparat

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GB (1) GB240338A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966305C (de) * 1951-11-24 1957-07-25 Suemak Sueddeutsche Maschinen Einrichtung zum Abfuellen von Fluessigkeiten, insbesondere von Milch

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FR586980A (fr) 1925-04-07
GB240338A (en) 1925-10-01

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