DE435884C - Tuerschloss - Google Patents
TuerschlossInfo
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- DE435884C DE435884C DESCH70351D DESC070351D DE435884C DE 435884 C DE435884 C DE 435884C DE SCH70351 D DESCH70351 D DE SCH70351D DE SC070351 D DESC070351 D DE SC070351D DE 435884 C DE435884 C DE 435884C
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- Germany
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- latch
- lock
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- door lock
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- Expired
Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B55/00—Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 23. OKTOBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68 a GRUPPE 52
(Sch 7035χ IIl\68a)
Walter Schruut und Hermann Schruut in Berlin.
Türschloß.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Mai 1924 ab.
Das Hauptpatent hat angefangen am 23. Januar 1921.
Gegenstand der Erfindung ist ein Türschloß, wobei ein Auslöseschieber nach dem
Patent 361007 auf die einzelnen Schließorgane wirkt und die Falle freigibt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigen:
Abb. ι eine Innenansicht des Schlosses (Ausgangsstellung),
Abb. 2 einen Querschnitt durch dasselbe, Abb. 3 die Schloßfalie b in drei Ansichten,
Abb. 4 eine Riegelfalle in drei Ansichten, die eine andere Ausführungsform der Schloßfalle
darstellt.
Bei der in dem Hauptpatent bekannten ig Ausführung ergeben sich folgende Nachteile:
i. Der Schlüssel hat beim Schließen das
Bestreben, den Auslöseschieber σ (Abb. 1) nach unten zu ziehen, wodurch letzterer sich
an dem Schenkel b' der Sperrklinke b und mit seinem rollenförmigen Teil an dem
Sperrstück c festklemmt.
2. Die im Fallenkopf der Schloßfalle b nach außen hin freiliegende Sperrklinke d
gibt die Möglichkeit, den, Auslöseschieber a nach innen zu schieben und dadurch die
durch das Sperrstück c bewirkte Sperrung aufzuheben. Der zwischen der Sperrklinke d
und dem oberen Fallenschenkel der Schloßfalle b einseitig gelagerte Auslöseschieber a
verschiebt sich bei der Zurückziehung gegen-ίο über der Schloßfalle b und eckt.
3. Es ermöglicht der Auslöseschieber a, wenn die Gestaltung der Stirnfläche gleich
der üblichen Schräge des Fallenkopfes der Schloßfalle ausgeführt ist, nicht die Momentauslösung
der Sperrklinke b durch den bloßen Anschlag der Tür an das Schließblech, vielmehr muß die Tür bzw. der Auslöseschieber
α so lange gegen das Schließblech gedrückt werden, bis die Auslösung der Sperrklinke b und des Sperrstückes c
durch den Rückgang des Auslöseschiebers a erfolgt ist.
Genannte Mängel sollen durch vorliegende Erfindung behoben werden, wie auf der
as Zeichnung dargestellt.
Der mit der Nuß / zwangläufig verbundene Auslöseschieber α wird erfindungsgemäß in
einer offenen Nut V des Fallenkopfes b" der Schloßfalle b (Abb. 1 und 3) geführt und ist
gegen unzulässiges Ausweichen gesichert; des ferneren ist die Sperrklinke b durch
den geschlossenen Fallenkopf b" der Schloßfalle & nach außen hin abgedeckt. Die Angriffs-
oder Stirnfläche a' des schmalen Aus·* löseschiebers a, weicher aus dem Fallenkopf
b" der Schloßfalle b (Abb. 1) herausragt, verläuft gegenüber der Schräge des
Fallenkopfes b" in einer kurz ansteigenden und dann flach verlaufenden Kurve. Diese
kurvenartige Gestaltung der 'Stirnfläche a!
bewirkt beim Anschlag der Tür an das Schließblech eine Momentauslösung der
durch die Druckfläche d' beeinflußten Sperrklinke d.
Die Angriffs- oder Stirnfläche des Fallenkopfes b" der Schloßfalle b (Abb. 3) kann
aber auch gleich derjenigen des Auslöseschiebers α kurvenartig verlaufen.
An Stelle des Fallenkopfes b" der Schloßfalle
b (Abb. 3) kann auch ein Riegelkopf c' (Riegelfalle c nach Abb. 4) angewendet werden,
wobei die Bewegung und Wirkung der Riegelfalle c gleich der erstbeschriebenen ist.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Türschloß mit Selbstverriegelung der Schloßfalle nach dem Patent 361007, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsoder Stirnfläche (a') des aus dem Fallenbzw. Riegelkopf (&'' bzw. c') herausragenden Auslöseschiöbers (a) eine gegenüber der Schräge des Fallenkopfes (V) der Schloßfalle (&) kurz ansteigende und dann flach verlaufende Kurve, bildet. Türschloß nach Anspruch 1, da-
- 2.durch gekennzeichnet, daß der geschlossene Fallenkopf (V) bzw. Riegelkopf (c') der Schloßfalle eine offene Nut (b') besitzt, in welcher der Auslöseschieber (a) oder eine in geeigneter anderer Weise vorgesehene Druckübertragungs- odier Schiebevorrichtung sich bewegt und gegen unzulässiges Ausweichen gesichert ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH70351D DE435884C (de) | 1924-05-01 | 1924-05-01 | Tuerschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH70351D DE435884C (de) | 1924-05-01 | 1924-05-01 | Tuerschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE435884C true DE435884C (de) | 1926-10-23 |
Family
ID=7439924
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH70351D Expired DE435884C (de) | 1924-05-01 | 1924-05-01 | Tuerschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE435884C (de) |
-
1924
- 1924-05-01 DE DESCH70351D patent/DE435884C/de not_active Expired
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