DE435447C - Einrichtung zum genauen Messen periodisch wiederkehrender Drucke mittels Indikators bei hohen Drehzahlen - Google Patents

Einrichtung zum genauen Messen periodisch wiederkehrender Drucke mittels Indikators bei hohen Drehzahlen

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DE435447C
DE435447C DEL60992D DEL0060992D DE435447C DE 435447 C DE435447 C DE 435447C DE L60992 D DEL60992 D DE L60992D DE L0060992 D DEL0060992 D DE L0060992D DE 435447 C DE435447 C DE 435447C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L23/00Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid
    • G01L23/02Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid mechanically indicating or recording and involving loaded or return springs

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Description

  • Einrichtung zum genauen )nessen periodisch wiederkehrender Drucke mittels Indikators bei hohen Drehzahlen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum genauen Messen periodisch wiederkehrender Drucke mittels Indikators bei hohen Drehzahlers.
  • Bekanntlich ist es selbst beim Messen einzelner Phasen, besonders bei hohen Drehzahlen, unmöglich, den genauen Druck an einer bestimmten Stelle als gerade Linie zu erhalten, sondern es tritt regelmäßig ein Tanzen des Schreibstiftes ein, und man erhält eine Zickzacklinie. Diesem übelstande soll vorliegende Erfindung abhelfen, da festgestellt ist, daß das Tanzen des Schreibhebels durch die Massenwirkungen der Feder hervorgerufen wird, die bei der schnellen Aufeinanderfolge der Messungen nicht zur Ruhe kommt.
  • Aus diesem Grunde wird gemäß der Erfindung die Feder unter Belassung eines geringen. Spielraumes festgestellt; durch diese Einrichtung ist ein längeres Auftreten der Massenwirkungen der Feder unmöglich gemacht.
  • Die Vorrichtung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Abb. i bis 3 zeigen die. Vönichtung an einem Schreibhiebelindikator. -Abb. q. und 5 zeigen die Vorrichtung an einem Indikator zum direkten Ablesen der Spannung auf einer Skala.
  • Bei der Vorrichtung nach Abb. i besitzt das Gehäuse a eine Gewindebohrung, in die eine Schraube b eingeschraubt werden kann. An ihrem unteren Ende ist die Schraube b mit einer Ausbobrung versehen und besitzt seitliche Bohrungen, durch die .ein Splint c senkrecht zur Längsachse der Schraube b gesteckt werden kann, wie aus Abb. 3 ersichtlich.
  • Der .obere Teil der die Feder tragenden. Kolbenstange ist so eingedreht, daß zwei Bunde e und .ein diese verbindender zylindrischer Steg d entsteht. Dieser obere Teil der Kolbenstange kann in die Bohrung der Schraube b eintreten. Die beiden Arme des Splintes c sind so weit voneinander entfernt, daß sie, sobald der Splint in die Schraube hineingesteckt ist, den Steg c umfassen. Die Entfernung der beiden Bunde e ist etwas größer als die Dicke des Splintes c, so daß der Kolbenstange bei eingesteckten Splint noch ein kleiner Spielraum zur Bewegung verbleibt. Die Betätigung der Schraube b kann von Hand, mittels Laufwerkes, beliebig oder auch proportional dem Kolbenwege verstellt werden. Will man den genauen Druck an irgendeiner Stelle des Diagrammes, beispielsweise den Kompressionsdruck, anessen, so verbindet man die Schraube b mit Hilfe des Splintes c und der Bunde e zwangläufig mit der Kolbenstange, d. h. also mittelbar mit der Feder. Schraubt man nun beim Indizieren. die Schraube b allmählich höher, so .erhält man, solange noch nicht der genaue Druck eingestellt ist, Zickzacklinien; erst in dem Augenblick, wo der genaue Druck eingestellt ist, erhält man eine gerade Linie auf dem Diagrammpapier.
  • Bei der Anordnung nach den Abb. 4 und 5 ist ebenfalls :eine Schraube b mittels eines Splintes c zwangläufig mit der Kolbenstange g verbunden, und durch Drehen der Schraube b wird die Feder h gespannt. Die Kolbenstange g ist mit einer Bohrung c versehen, durch die der die Spannung unmittelbar anzeigende Zeiger i hindurchtritt.
  • Beim Indizieren wird der Zeiger i so lange tanzen, bis der genaue Druck eingestellt ist; erst dann bleibt er fest stehen, und es kann die Größe des zu messenden Druckes sofort von der Skala abgelesen werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRTTcIiE: i. Einrichtung zum genauen Messen i periodisch wiederkehrender Drucke mittels ; Indikators. bei hohen Drehzahlen, dadurch ' gekennzeichnet, daß die Feder unter Belassung eines geringen Spielraumes festgestellt ist, zum Zweck, die Massenwirkungen möglichst auszuschalten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß die die Feder und den Schreibhebel oder auch Spannungsanzeiger tragende Kolbenstange mittels eines Stiftes (c) mit einer im Gehäuse (rx) des Indikators angeordneten Schraube (b) zwangläufig verbunden ist, die von Hand, mittels Laufwerkes, beliebigoderauchproportional dem Kolbenwege verstellbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine in der Kolbenstange (g) angeordnete Bohrung zum Durchtritt des die Spannung auf einer Skala unmittelbar anzeigenden Zeigers(!).
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