DE4324660C2 - Feuchtreinigungsgerät - Google Patents

Feuchtreinigungsgerät

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DE4324660C2
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valve
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membrane
mouthpiece
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Thomas Dipl Ing Seith
Helmut Dipl Ing Drechsler
Heribert Schwarz
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BSH Hausgeraete GmbH
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Siemens AG
Siemens Corp
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L13/00Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L13/10Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
    • A47L13/26Other cleaning devices with liquid supply arrangements

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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Feuchtreinigungsgerät gemäß dem Obergriff des Anspruchs 1.
Ein solches Reinigungsgerät ist durch die US-A-4 119 386 bekannt. Bei diesem Gerät ist im Zuge der Flüssigkeitsleitung ein Ventil angeordnet, das mittels einer am Flüssigkeits­ behälter gehalterten Zugstange betätigt werden kann. Auf diese Weise ist eine Regulierung der im Mundstück zugeführten Flüssigkeitsmenge möglich. Bei einem solchen Gerät besteht die Gefahr, daß nach Beendigung eines Reinigungsvorganges die in dem zwischen dem Ventil und dem Mundstück liegenden Teil der Flüssigkeitsleitung noch vorhandene Reinigungsflüssigkeit allmählich ausläuft. Ein solches Nachtropfen führt zu einer entsprechenden Verschmutzung des Abstellortes für das Reini­ gungsgerät.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Feucht­ reinigungsgerät der gattungsgemäßen Art so auszubilden, daß ein Nachtropfen von Reinigungsflüssigkeit im Ruhezustand des Gerätes unterbunden ist.
Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt nach der Erfindung durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale. Infolge der beweglichen Anordnung des mit dem Ventil koppelbaren Endes der Flüssigkeitsleitung kann die Flüssigkeitsleitung vollständig von dem Ventil abgekoppelt werden. Damit läuft die Flüssigkeitsleitung vollkommen leer, so daß kein Nachtropfen möglich ist. Die Membran eignet sich infolge ihrer Elastizität für ein einwandfreies und dichtes Ankoppeln des beweglichen Endes der Flüssigkeitsleitung und stellt außerdem eine dichte Verbindung zwischen dem Auslaß des Ventils und der Flüssigkeitsleitung her.
Ein dichter Anschluß der Membran an das Ventil wird auf einfache Weise dadurch erreicht, daß die Membran kappenartig ausgebildet und auf einen am Ventilgehäuse ausgebildeten Ringbund aufgespannt ist.
Eine einwandfreie Betätigung des Ventils läßt sich dadurch erzielen, daß die Auslaßöffnung auf der Innenseite der Membran von einem axial vorstehenden Verstärkungsring umgeben ist, der mit einem am Ventilteller des Ventils vorgesehenen, sich axial erstreckenden Ansatz zusammenwirkt.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbei­ spiels wird die Erfindung nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 einen Teilschnitt eines Feuchtreinigungsgerätes,
Fig. 2 ein Ventil in vergrößerter Darstellung.
Mit 1 ist der an einem Führungsrohr befestigte Flüssigkeits­ behälter eines Feuchtreinigungsgerätes bezeichnet. Eine ent­ sprechende Anordnung des Flüssigkeitsbehälters eines Feucht­ reinigungsgerätes ist aus der EP-A-0 545 160 bekannt.
Das eine Ende 3 des Führungsrohres 2 ist mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten Mundstück verbunden, das zum Auftragen und ggf. auch zum Absaugen einer Reinigungsflüssig­ keit dient. Die Reinigungsflüssigkeit befindet sich in dem Flüssigkeitsbehälter 1. In der entsprechenden, beim Reini­ gungsvorgang untenliegenden Wand 4 des Flüssigkeitsbehälters 1 ist ein Ventil 5 eingebaut, dem das eine beweglich angeord­ nete Ende 6 einer zum Mundstück führenden Flüssigkeitsleitung 7 gegenüberliegt. Mittels einer mit dem einen Ende 6 der Flüssigkeitsleitung 7 gekoppelten Zugstange 8, die von einem in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellten Führungsgriff aus betätigbar ist, kann das eine Ende 6 gegen eine mit dem Ventil 5 verbundene kappenartige Membran 9 bewegt werden.
Aus der Darstellung des Ventils 5 in Fig. 2 ist erkennbar, daß die Membran 9 auf einen Ringbund 10 eines Basisteiles 11 des Ventilgehäuses aufgespannt ist. Hierdurch ist eine dichte Verbindung der Membran 9 mit dem Ventil 5 gewährleistet. Die Membran 9 weist in einem vorgewölbten Bereich, an dem das muldenartig ausgebildete eine Ende 6 der Flüssigkeitsleitung 7 zur Anlage kommt, eine Auslaßöffnung 12 auf. Auf der dem Ventil 5 zugewandten Innenseite der Membran 9 ist die Auslaß­ öffnung 12 von einem sich axial zum Ventil 5 hin erstrecken­ den Verstärkungsring 13 umgeben. Der Verstärkungsring 13 ist hinsichtlich seines Durchmessers einem mit dem Ventilteller 14 des Ventils 5 verbundenen Ansatz 15, der beispielsweise aus mehreren in entsprechendem Umfangswinkel zueinander ange­ ordneten Wandstegen 16 bestehen kann, angepaßt. Der Ansatz 15 übernimmt ferner die Führung des Ventiltellers 14. Durch eine Feder 17 wird der Ventilteller 14 in seiner Schließstellung gegen eine am Basisteil 11 angeordnete Dichtung 18 gedrückt, so daß eine einwandfreie Absperrung des Flüssigkeitsstromes durch das Ventil 5 gegeben ist.
Soll während eines Reinigungsvorganges dem Mundstück Reini­ gungsflüssigkeit aus dem Flüssigkeitsbehälter 1 zugeführt werden, so wird durch eine entsprechende Betätigung der Zug­ stange 8 das eine Ende 6 der Flüssigkeitsleitung 7 gegen die Membran 9 bewegt. Dabei legt sich das muldenartig ausgebil­ dete eine Ende 6 der Flüssigkeitsleitung 7 dicht an den vorgewölbten Bereich der Membran 9 an. Im weiteren Verlauf der Verstellbewegung der Zugstange 8 wird die Membran 9 in Richtung zum Ventil 5 hin verformt, so daß der Verstärkungs­ ring 13 auf den Ansatz 15 auftrifft, wodurch der Ventilteller 14 angehoben und das Ventil geöffnet wird. Nunmehr kann Reinigungsflüssigkeit über das Ventil 5 in die Flüssigkeits­ leitung 7 und über diese zum Mundstück strömen.
Die Unterbrechung oder die Beendigung der Flüssigkeitszufuhr erfolgt dadurch, daß das eine Ende 6 der Flüssigkeitsleitung 7 mittels der Zugstange 8 in der entgegengesetzten Richtung von dem Ventil 5 wegbewegt wird. Die Feder 17 kann daraufhin den Ventilteller 14 wieder in seine Sperrstellung drücken und damit den Flüssigkeitsstrom stoppen. Im weiteren Verlauf dieser Verstellbewegung hebt das eine Ende 6 der Flüssig­ keitsleitung 7 von der Membran 9 ab. Damit wird dieses Ende frei für eine Luftzufuhr, so daß sich die Flüssigkeitsleitung vollständig entleeren kann. Ein Nachtropfen nach Beendigung der Reinigungsarbeiten ist somit nicht mehr möglich.

Claims (3)

1. Feuchtreinigungsgerät, bei dem an einem an seinem einen Ende (3) mit einem Mundstück gekoppelten Führungsrohr (2) ein Flüssigkeitsbehälter (1) für eine Reinigungsflüssigkeit ange­ ordnet ist, der über eine Flüssigkeitsleitung (7) mit dem Mundstück verbindbar ist, bei welchem Reinigungsgerät ferner die Flüssigkeitszufuhr zum Mundstück mittels eines Ventils (5) steuerbar ist, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das dem Flüssigkeitsbehälter (1) benachbarte Ende (6) der Flüssigkeitsleitung (7), welche in ihrer, die Flüssigkeitszufuhr unterbrechenden Stellung frei für eine Luftzufuhr ist, beweglich angeordnet und mittels einer Betätigungsvorrichtung (8) an einer Auslaßöffnung (12) einer die Auslaßseite des Ventils dicht umschließenden Mem­ bran (9) ankoppelbar ist, wobei das Ventil (5) durch die An­ koppelbewegung aufsteuerbar ist.
2. Feuchtreinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (9) kappenartig ausgebildet und auf einen am Ventilgehäuse ausgebildeten Ringbund (10) aufgespannt ist.
3. Feuchtreinigungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnung (12) auf der Innenseite der Membran (9) von einem axial vorstehenden Verstärkungsring (13) umgeben ist, der mit einem am Ventilteller (14) des Ventils (5) vorgesehenen, sich axial erstreckenden Ansatz (15) zusammen­ wirkt.
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