DE43196C - Condensator an einem Telephonempfänger - Google Patents

Condensator an einem Telephonempfänger

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DE43196C
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DE
Germany
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condenser
lamellae
telephone receiver
instrument
resistance
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Application number
DENDAT43196D
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W. MARSHALL in New-York, University Building, V. St. A
Publication of DE43196C publication Critical patent/DE43196C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R19/00Electrostatic transducers
    • H04R19/02Loudspeakers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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  • Pens And Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1886 ab.
Der auf beiliegender Zeichnung, Fig. 1 bis 3, in verschiedenen Modifikationen dargestellte Telephonempfänger kann in Verbindung mit einem gewöhnlichen Telephongeber Anwendung finden, ist in seiner allgemeinen Anordnung nach Art eines Condensators eingerichtet und wird in eine Nebenleitung oder Abzweigung so eingeschaltet, dafs er durch eine Batterie constant geladen wird, die Stärke des Ladestromes also durch den Geber behufs Erzeugung von Tönen und Lauten Aenderungen erleidet. Die einzelnen Lamellen des Condensators, welche aus Zinnfolie oder anderem geeigneten Material und isolirenden Zwischenlagen bestehen, sind in der Mitte durchlocht und werden an den Rändern zusammengeprefst, so dafs der mittlere Theil der Lamellen also frei schwingen kann. Das in Fig. 1 der Zeichnung dargestellte Instrument besteht aus dem Gehäuse A und den beiden mit demselben verschraubten, in der Mitte durchlochten und als Mundstück ausgebildeten Deckeln B, mittelst welcher die Lamellen des Condensators zusammengeprefst werden. Die Zinnfolielamellen sind abwechselnd mit den Klemmen c und d verbunden, und zwar die Lamellen α mit c und die Lamellen b mit d. Die Lamellen a und b, sowie die isolirenden Zwischenlagen werden mittelst der Ringe K nach Einlage der Membran m durch die Deckel B so zusammengeprefst, dafs sie sich in der Mitte aufbauchen. Durch dieses Zusammenpressen kann die Function des Instruments regulirt werden, und zwar sind die Lamellen so lange zusammenzupressen, bis das Instrument klar spricht. Anstatt Scheiben./^ anzuwenden, kann man die Deckel B auch, wie Fig. 1 1 zeigt, mit einem ringförmigen Vorsprung versehen. Ferner kann man behufs Verstärkung der Function des Instruments in dem nicht unter Druck stehenden Theile der Lamellen auch mehr als eine Lochung anordnen. Um ferner eine Berührung der einzelnen Lamellen an deren Durchlochungen zu vermeiden, werden die Lochungen in den isolirenden Zwischenlagen etwas kleiner als die in den Lamellen genommen, wie dies aus den Fig. 7 und 8 ersichtlich ist. In Fig. 2 besteht der Condensator aus zwei langen Zinnfoliestreifen a, zwischen welche Isolirmaterial b gelegt ist, und welche dann zickzackartig zusammengefaltet sind. Die beiden Streifen sind an ihren beiden Enden mit den Klemmen c d e und f verbunden. An den Biegungsstellen werden die Streifen durch die Deckel B stärker zusammengeprefst als in der Mitte, woselbst sie durchlocht sind. In Fig. 3 ist in dem Gehäuse des Instruments eine Widerstandsspule C angeordnet, welche mit den Klemmen g und h in Verbindung steht. Die Enden der Widerstandsspule können auch mit den Klemmen c d verbunden sein, wenn der Condensator in eine Abzweigung der Leitung geschaltet werden soll, insbesondere bei Anwendung von einfachen oder Erdleitungen. Die Fig. 9 und 10 zeigen eine besondere Einrichtung einer für das Instrument passenden Widerstandsspule.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen verschiedene Schaltungen dieses Telephonempfängers. In Fig. 4 liegt der Empfänger F in einem Nebenschlufs. D bezeichnet den Geber, G die Batterie, E die Widerstandsspule. Bei X können die Leitungen an Erde angeschlossen werden. In Fig. 5 ist
gleichfalls eine Schaltung veranschaulicht, bei welcher die Widerstandsspule nicht in dem Gehäuse des Empfängers angeordnet ist. Fig. 6 zeigt eine der in Fig. 4 dargestellten analoge Schaltung, bei welcher jedoch der Geber noch mit einer Localbatterie verbunden ist. Bei X können die Leitungen gleichfalls wieder an Erde angeschlossen werden. Die Widerstandsspulen , welche behufs Nebenschaltung des Empfängers verwendet werden, müssen dem Widerstände der Linienleitung entsprechend bemessen werden. Bei einem Linienwiderstand von 2000 Ohm können diese Spulen z. B. 5000 bis 6000 Ohm Widerstand erhalten.
Wird auf irgend einen Theil der Condensatorlamellen ein geeigneter Druck ausgeübt, während der übrige Theil der Lamellen, und zwar besonders der in der Nähe der Lochung gelegene keinem Druck ausgesetzt wird, so functionirt das Instrument am besten, da dann die durch die Batterie statisch geladenen Lamellen vibriren können, wenn ein besonderer Strom in der Leitung erzeugt wird und die statische Ladung des Condensators sich ändert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem Telephonempfänger ein Condensator, dessen Lamellen in der Mitte gelocht sind, an den äufseren Rändern aber zusammengeprefst werden, so dafs der mittlere Theil der Lamellen frei schwingen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43196D Condensator an einem Telephonempfänger Expired - Lifetime DE43196C (de)

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DENDAT43200D Expired - Lifetime DE43200C (de) Neuerung an dem unter Nr. 43196 patentirten Telephonempfänger
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