DE4308452B4 - Flügelzellenpumpe - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C15/00—Component parts, details or accessories of machines, pumps or pumping installations, not provided for in groups F04C2/00 - F04C14/00
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Abstract
Flügelzellenpumpe,
insbesondere für Hilfskraftlenkungen,
mit folgenden Merkmalen:
– auf der Antriebswelle (1) ist ein Rotor (2) mit in Schlitzen (3) radial verschieblichen Flügeln (5) befestigt;
– die Flügel (5) liegen mit ihrer Stirnfläche in einem Kurvenring (4) dichtend an und schließen zwischen seitlichen Stirnplatten (6 bzw. 7) Arbeitskammern ab;
– in Achsrichtung der Antriebswelle (1) schließt an die Pumpe ein Behälter (17) an,
– die Flügel (5) sind rechteckig ausgeführt
gekennzeichnet, durch folgende Merkmale:
– die Länge (L) der Flügel beträgt etwa das Vierfache der Breite (B);
– die Pumpe wird durch einen Elektromotor mit konstanter Drehzahl angetrieben und
– die Achse (1A) der Antriebswelle (1) und die Achse des Behälters (17) stehen in Einbaulage senkrecht.
– auf der Antriebswelle (1) ist ein Rotor (2) mit in Schlitzen (3) radial verschieblichen Flügeln (5) befestigt;
– die Flügel (5) liegen mit ihrer Stirnfläche in einem Kurvenring (4) dichtend an und schließen zwischen seitlichen Stirnplatten (6 bzw. 7) Arbeitskammern ab;
– in Achsrichtung der Antriebswelle (1) schließt an die Pumpe ein Behälter (17) an,
– die Flügel (5) sind rechteckig ausgeführt
gekennzeichnet, durch folgende Merkmale:
– die Länge (L) der Flügel beträgt etwa das Vierfache der Breite (B);
– die Pumpe wird durch einen Elektromotor mit konstanter Drehzahl angetrieben und
– die Achse (1A) der Antriebswelle (1) und die Achse des Behälters (17) stehen in Einbaulage senkrecht.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Flügelzellenpumpe, auf deren Antriebswelle ein Rotor mit in Schlitzen radial verschieblichen Flügeln befestigt ist. Die Flügel liegen mit ihrer Stirnfläche in einem Kurvenring dichtend an und schließen zwischen seitlichen Stirnplatten Arbeitskammern ab. In der Richtung der Antriebswellenachse schließt an die Pumpe ein Behälter an.
- Eine Flügelzellenpumpe dieser Bauart ist aus der
US-PS 2 884 865 bekannt. Die Pumpe bildet mit dem Behälter eine Baueinheit, die man horizontal in bezug auf die Antriebswellenachse einbaut. Verwendet man die Pumpe in einem Kraftfahrzeug zum Fördern des Drucköls für eine Hilfskraftlenkung, so erfolgt ihr Antrieb in Abhängigkeit von der Motordrehzahl. - Dies bedeutet, daß bei niedrigen Drehzahlen eine verhältnismäßig kleine, aber ausreichende Fördermenge, bei höheren Fahrgeschwindigkeiten und damit auch höheren Drehzahlen jedoch eine zu große Fördermenge am Pumpenauslaß bereitsteht. In einer solchen Pumpe ist deshalb in der Regel noch ein Stromregelventil eingebaut, welches die bei höheren Drehzahlen anfallende Überschußmenge kontinuierlich zur Saugseite der Pumpe abregelt. Im Normalfall hat die Pumpe eine für den Betrieb der Hilfskraftlenkung voll ausreichende Fördermenge bei einer Drehzahl von ca. 1000 min–1 erreicht. Damit die Pumpe den benötigten Förderstrom bereits bei dieser Drehzahl bereitstellen kann, sind die Flügel, der Rotor und der Kurvenring verhältnismäßig breit dimensioniert, so daß entsprechend große Arbeitskammern entstehen. Durch das frühzeitige Abregeln entstehen jedoch Leistungsverluste und eine starke Erwärmung im Bereich des Stromregelventils. Aus der
DE 34 07 081 C2 ist eine Flügelpumpe mit einer Welle, einem zylindrischen Gehäuse, einem an der Welle befestigten Rotor, dessen Achse gegenüber der Gehäuseachse exzentrisch versetzt ist, und einer Vielzahl von Flügeln, welche radial verschiebbar von im Rotor ausgebildeten Radialschlitzen aufgenommen werden, bekannt. Diese Flügel sind rechteckig ausgeführt. Eine durch einen Elektromotor angetriebene Flügelzellenpumpe geht aus derDE 40 12 789 A1 hervor. Wie bereits oben bei der WertungUS-PS 2 884 865 aufgeführt, sind die Flügel, der Rotor und der Kurvenring der Pumpen mit den bekannten Nachteilen verhältnismäßig breit dimensioniert, so daß entsprechend große Arbeitskammern entstehen, damit der benötigte Förderstrom bereits bei einer geringeren Drehzahl bereitstellt werden kann. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Flügelzellenpumpe auf ein kleines geometrisches Fördervolumen bei gleichzeitig gutem Ansaugverhalten abzustimmen. Die Einbauabmessungen der Pumpen-Behälter-Einheit sollen dabei möglichst klein gehalten werden.
- Die Lösung dieser Aufgabe ist im Anspruch 1 enthalten. Die Ansprüche 2 und 3 geben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung an.
- Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, die Länge der Flügel etwa um das Vierfache größer zu bemessen als ihre Breite und als Pumpenantrieb einen Elektromotor vorzusehen. Durch diese Maßnahmen erhält man ein kleines geometrisches Fördervolumen, das von der Motordrehzahl unabhängig ist. Da sich das Fördervolumen auf die zu versorgende Hilfskraftlenkung abstimmen läßt, kann ein Stromregelventil entfallen. Die Pumpe arbeitet daher mit nur geringen Verlusten.
- Die aus Pumpe und Behälter bestehende Einheit ist zweckmäßig so in das Fahrzeug eingebaut, daß die in Richtung der Antriebswelle verlaufende Achse senkrecht steht. Ein dem Behälter zugewandter Deckel der Pumpe hat lotrecht in die Saugöffnungen der Pumpe mündende Ansaugkanäle. Dadurch lastet eine im Behälter gespeicherte Ölsäule unmittelbar auf den Saugräumen, so daß sich eine Aufladung der Pumpe ergibt. Da die Saugräume stets ölgefüllt sind, ergibt sich ein gutes Kaltstartverhalten.
- Weitere Vorteile der Erfindung sind anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels nachfolgend näher erläutert.
- Es zeigen:
-
1 einen Längsschnitt durch eine aus Flügelzellenpumpe und Behälter bestehende Baueinheit nach der Linie I-I in2 ; -
2 einen Querschnitt der Flügelzellenpumpe nach der Linie II-II in1 und -
3 einen Teilquerschnitt durch das aus Rotor, Flügel und Kurvenring bestehende Pumpenpaket in stark vergrößerter Darstellung. - Die Hauptbauteile der Flügelzellenpumpe entsprechen der allgemein bekannten Bauart, so daß sich die Beschreibung auf die zum Verständnis der Erfindung wesentlichen Merkmale beschränkt. Eine Antriebswelle
1 der doppelhubigen Pumpe trägt einen drehfesten Rotor2 , in dessen Schlitzen3 in einem Kurvenring4 dichtend anliegende Flügel5 radial gleitend geführt sind. Der Rotor2 dreht sich gemeinsam mit den Flügeln zwischen einer Stirnplatte6 und einem Deckel7 . Die Stirnplatte6 setzt man zum Zwecke des Spielausgleichs lose zwischen ein Gehäuse8 und das aus Rotor2 , den Flügeln5 und dem Kurvenring4 bestehende Pumpenpaket ein. Unterhalb der Stirnplatte6 liegt ein Druckraum10 , welcher mit einem zu einem Verbraucher (z. B. einer Hilfskraftlenkung) führenden Auslaß11 in Verbindung steht. Die Flügel5 schließen Arbeitskammern zwischen sich ein, die über Saugöffnungen13 und13A und einen teilringförmigen Saugkanal14 mit einem Sauganschluß15 verbunden sind. In3 ist mit H der Flügelhub bezeichnet. Das aus den Arbeitskammern verdrängte Öl gelangt über Drucknieren12 und12A in den Druckraum10 . Die Stirnplatte6 , der Kurvenring4 und der Deckel7 sind durch Stifte16 in ihrer Einbaulage fixiert. Auf der Pumpe sitzt in der Richtung der Achse1A der Antriebswelle1 ein Behälter17 , der durch einen Deckel18 verschlossen ist. Am Deckel18 ist ein Ölmeßstab20 angegossen. Der Behälter17 enthält einen Ölfilter21 . - Das vom Verbraucher zurückfließende Öl gelangt vom Sauganschluß
15 über einen Kanal9 in den Behälter17 . - In
3 ist der Flügel3 in einer vollständig nach außen verschobenen Förderstellung gezeichnet. - Nach der Erfindung beträgt die Länge L der Flügel
5 etwa das Vierfache der Breite B. Die Flügelzellenpumpe liefert daher im Vergleich zu gebräuchlichen Pumpen einen verhältnismäßig kleinen Förderstrom. Da die Pumpe jedoch von einem an einem Flansch24 der Antriebswelle1 angeschlossenen Elektromotor angetrieben wird, stellt diese einen Konstantstrom bereit, der für alle Betriebszustände, beispielsweise einer Hilfkraftlenkung, ausreicht. - Die große, für die Führung der Flügel
5 günstige Länge L sorgt für eine hohe Kippsicherheit und eine gute Abdichtung zwischen dem Deckel7 und der Stirnplatte6 . Das Zurückströmen bereits geförderten Drucköls in eine nachfolgende Arbeitskammer läßt sich außerdem deshalb noch erheblich verringern, weil die Flügel5 als rechteckige Platten ausgeführt sind. Flügel der zum Stand der Technik gehörenden Pumpen sind nämlich wegen ihrer geringen Länge trapezförmig ausgeführt, wobei die Schmalseite des Trapezes nach innen zum Schlitzgrund zeigt. Man will damit ein Verkanten der Flügel vermeiden. - Durch die erfindungsgemäße Verwendung von rechteckigen Flügeln ergibt sich der weitere Vorteil, daß man den Rotor
2 gemeinsam mit den in diesen eingesteckten Flügeln überschleifen kann. Die Rotor-Flügel-Baueinheit ist daher paßgenau und die Leckölverluste bleiben, wie bereits angedeutet, gering. Außerdem verringert sich durch diesen gemeinsamen Schleifvorgang die Fertigungszeit. - Weiter gehört zur Erfindung, daß der dem Behälter
17 zugewandte Deckel7 lotrecht in die Saugöffnungen13 und13A mündende Ansaugkanäle22 und22A aufweist. Der hydrostatische Druck im Ölbehälter17 sorgt daher für eine Aufladung der Pumpe. Gleichzeitig ist gesichert, daß auch nach einem Kaltstart jederzeit ein ausreichendes Volumen ohne Ansaugverluste in den Arbeitskammern bereitsteht. Zum Zwecke des Druckausgleichs sind die Saugöffnungen13 und13A vorteilhaft durch den teilringförmigen Saugkanal14 miteinander verbunden. -
- 1
- Antriebswelle
- 1A
- Achse
- 2
- Rotor
- 3
- Schitze
- 4
- Kurvenring
- 5
- Flügel
- 6
- Stirnplatte
- 7
- Deckel
- 8
- Gehäuse
- 9
- Kanal
- 10
- Druckraum
- 11
- Auslaß
- 12, 12A
- Druckniere
- 13, 13A
- Saugöffnungen
- 14
- teilringförmiger Saugkanal
- 15
- Sauganschluß
- 16
- Stifte
- 17
- Behälter
- 18
- Deckel
- 19
- –
- 20
- Ölmeßstab
- 21
- Ölfilter
- 22, 22A
- Ansaugkanäle
- 23
- –
- 24
- Flansch
- L
- Länge
- B
- Breite
- H
- Flügelhub
Claims (3)
- Flügelzellenpumpe, insbesondere für Hilfskraftlenkungen, mit folgenden Merkmalen: – auf der Antriebswelle (
1 ) ist ein Rotor (2 ) mit in Schlitzen (3 ) radial verschieblichen Flügeln (5 ) befestigt; – die Flügel (5 ) liegen mit ihrer Stirnfläche in einem Kurvenring (4 ) dichtend an und schließen zwischen seitlichen Stirnplatten (6 bzw.7 ) Arbeitskammern ab; – in Achsrichtung der Antriebswelle (1 ) schließt an die Pumpe ein Behälter (17 ) an, – die Flügel (5 ) sind rechteckig ausgeführt gekennzeichnet, durch folgende Merkmale: – die Länge (L) der Flügel beträgt etwa das Vierfache der Breite (B); – die Pumpe wird durch einen Elektromotor mit konstanter Drehzahl angetrieben und – die Achse (1A ) der Antriebswelle (1 ) und die Achse des Behälters (17 ) stehen in Einbaulage senkrecht. - Flügelzellenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein dem Behälter (
17 ) zugewandter Deckel (7 ) der Pumpe lotrecht in die Saugöffnungen (13 ,13A ) mündende Ansaugkanäle (22 ,22A ) aufweist. - Flügelzellenpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die über die Ansaugkanäle (
22 ,22A ) mit dem Behälter (17 ) verbundenen Saugöfföffnungen (13 ,13A ) über einen teilringförmigen Kanal (14 ) miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934308452 DE4308452B4 (de) | 1993-03-17 | 1993-03-17 | Flügelzellenpumpe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934308452 DE4308452B4 (de) | 1993-03-17 | 1993-03-17 | Flügelzellenpumpe |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4308452A1 DE4308452A1 (de) | 1994-09-22 |
| DE4308452B4 true DE4308452B4 (de) | 2005-12-22 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE (1) | DE4308452B4 (de) |
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|---|---|---|---|---|
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE3407081C2 (de) * | 1983-03-04 | 1988-10-06 | Mitsubishi Denki K.K., Tokio/Tokyo, Jp | |
| DE4012789A1 (de) * | 1990-04-21 | 1991-10-24 | Maso Dickstoffpumpen Entwicklu | Umlaufpumpe |
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1993
- 1993-03-17 DE DE19934308452 patent/DE4308452B4/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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Legal Events
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