DE4304403C2 - Regeleinrichtung für einen hydrostatischen Antrieb - Google Patents
Regeleinrichtung für einen hydrostatischen AntriebInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Regeleinrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Derartige Regeleinrichtungen werden bei hydrostatischen Hilfsmaschinenantrieben wie
Ventilatorantrieben, Kompressorantrieben, Generatorantrieben
u. ä. insbesondere bei hydrostatischen Hilfsantrieben in
Schienenfahrzeugen eingesetzt.
Auf die Firmenschrift "Voith-Kühlanlagen für Lokomotiven
und Triebwagen" G 935. 6.81 und die Schriften DE-PS 12 54 405,
DE 34 10 071 A1, DE 35 38 643 A1, DE 36 00 640 A1 wird
verwiesen.
Die bisher bekannten und ausgeführten Antriebe arbeiten mit
Konstantpumpe und Konstantmotor. Zur Drehzahlregelung der
Ventilatoren werden thermostatisch oder elektrisch
gesteuerte Ventile verwendet, die nach dem Bypaß-System
arbeiten. Für Kompressoren und Generatoren werden Bypaß-
Ventile mit Auf/Zu-Funktion verwendet. Hier sind auch
Lösungen mit Verstellpumpen und Konstantmotoren bekannt.
Die Verstellpumpen sind z. B. mit einem Druckförderstrom-
Regler und einer Meßblende ausgerüstet. Dabei kann
unabhängig von der Antriebsdrehzahl der Pumpe und vom
Arbeitsdruck im Hochdrucksystem ein konstanter Förderstrom
erzeugt werden. Diese Lösung wird angewandt, wenn eine der
Hilfsmaschinen z. B. der Generator mit konstanter Drehzahl
betrieben werden muß.
Der Nachteil solcher Lösungen insbesondere bei der
Drehzahlregelung ist die hohe Verlustleistung im Bypaß-
Betrieb.
Für variablen Förderstrom kann die Verstellpumpe auch
mit Signalen eines externen Pilotventils, das wiederum
temperaturabhängig arbeitet, gesteuert werden, z. B. für
einen Ventilatorantrieb. Auch eine Verwendung des
Pilotventils in Auf/Zu-Funktion für z. B. einen
Generatorantrieb mit konstanter Drehzahl ist möglich.
Die Nachteile dieser Systeme bestehen darin, daß infolge
des für die Funktion der Verstellpumpe erforderlichen
Stand-by-Druckes der Verbraucher nicht zum Stillstand
kommt, wodurch sich z. B. bei einem Ventilatorantrieb eine
nicht erwünschte Kühlluftzufuhr ergibt und unnötige
Verlustleistungen aufgewendet werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine
Regeleinrichtung für einen hydrostatischen Antrieb der eingangs
genannten Art darzustellen, der den Verbraucher bei Bedarf sicher zum
Stillstand bringt, sowie durch Zurückschwenken der
Verstellpumpe auf Nullförderung keine hydraulischen
Nebenenergien benötigt und damit zu einem verbesserten
Gesamtwirkungsgrad des hydraulischen Systems führt.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruches 1 gelöst.
Die Erfinder haben erkannt, daß sich die obenbeschriebenen
Nachteile des Standes der Technik vermeiden lassen, wenn in
die Hochdruckleitung eines hydraulischen Antriebssystems
zwischen Pumpe und Motor ein Ventil eingebaut wird, das so
konzipiert ist, daß es bis zum Erreichen des erforderlichen
Stand-by-Druckes bei Nullförderung der Verstellpumpe
geschlossen ist. Für die Arbeitsdrücke über den Stand-by-
Druck und den diesen Arbeitsdrücken zugeordneten
Pumpenförderströmen - z. B. bei Ansteuerung der
Verstellpumpenregelung durch ein weiteres
temperaturabhängig gesteuertes Pilotventil für einen
Ventilatorantrieb - öffnet sich besagtes Ventil selbsttätig
ganz. Diese Funktion ist erreichbar mit einem 2-Wegeventil,
vorzugsweise mit einem fest eingestellten, vorgesteuerten
Druckbegrenzungsventil (DBV), das ins Leckölsystem
entlastet ist. Bei geöffnetem DBV ist nur noch dessen
Durchflußwiderstand vorhanden und nicht die Druckdifferenz
in Höhe des Stand-by-Druckes. d. h. eine Reduzierung des
System-Wirkungsgrades durch den Stand-by-Druck wird
vermieden und der Gesamtwirkungsgrad des Systems
entsprechend gesteigert.
Die Weiterführung dieser Idee ermöglicht es auch bei
Kompressor- und Generatorantrieben unnötige
Pumpenantriebsleistung zu vermeiden.
Bei der bisher üblichen Verwendung von elektrisch
gesteuerten Bypaß-Ventilen für den Zu- und Abschaltvorgang
entsteht im Bypaß-Betrieb - also bei abgeschaltetem
Verbraucher - eine Verlustleistung, die dem konstanten
Förderstrom und dem Systemwiderstand entspricht. Dieses
System kann grundsätzlich durch die im Erfindungsgedanken
beschriebene Regeleinrichtung z. B. für Ventilatorantriebe ersetzt werden,
wobei das temperaturabhängig gesteuerte Pilotventil im
2-Wegeventil integriert werden kann und durch elektrische
Ein/Aus-Impulse gesteuert wird.
Eine konsequente Vereinfachung besteht darin, daß das
erforderliche 2-Wegeventil mit diesen elektrischen Ein/Aus-
Impulsen angesteuert wird. Durch geschicktes Anordnen hat
dies zur Folge, daß bei geschlossenem 2-Wegeventil der
Förderstromregler in der Verstellpumpe die Pumpe auf
Nullförderung schwenkt. Bei geöffnetem 2-Wegeventil und dem
durch die anzutreibende Maschine bedingten Systemdruck, der
unter der Druckeinstellung des Druckreglers - der zugleich
die Überdruckabsicherung des Systems gewährleistet - liegt,
regelt der in der Pumpe eingebaute Förderstromregler auch
den festgestellten konstanten Förderstrom, der eine exakte
Antriebsdrehzahl von Kompressor oder Generator auch
unabhängig von der Pumpendrehzahl und dem Systemdruck
garantiert.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Darin ist im übrigen folgendes dargestellt:
Fig. 1 Erfindungsgemäße Regeleinrichtung für eine
stufenlose Drehzahlregelung, vorzugsweise einen
Ventilatorantrieb,
Fig. 2 erfindungsgemäße Regeleinrichtung für Regelung
auf konstante Drehzahl, vorzugsweise einen
Generator- oder Kompressorantrieb.
Fig. 1 verdeutlicht einen Ventilatorantrieb mit
stufenloser Drehzahlregelung. Ein als Pumpe ausgebildeter
Druckflüssigkeitsstromerzeuger 1, dessen
Verdrängungsvolumen verändert werden kann und der von einem
Antriebsmotor 2 angetrieben wird und ein
Druckflüssigkeitsstromverbraucher 3 - hier als
Konstantmotor vorliegend - sind in einem hydraulischen
Kreislauf angeordnet. Die vom Antriebsmotor 2 der Pumpe 1
zugeführte Energie wird durch die Pumpe 1 in hydraulische
Energie eines Druckflüssigkeitsstromes, der durch die
Verbindungsleitung 4 zum Hydromotor 3 geleitet wird und
diesen antreibt, umgewandelt. Die Verbindungsleitung 4 ist
die Hochdruckleitung. Der Kreislauf, der Pumpe und Motor
miteinander verbindet, wird auch als Arbeitskreislauf
bezeichnet. Zusätzlich zum Arbeitskreislauf sind ein
Leckageölkreislauf 5 und Steuerkreislauf 6 zur
Pumpenverstellung vorhanden.
Zwischen Pumpe und Hydraulikmotor ist in der
Hochdruckleitung 4 ein vorgesteuertes
Druckbegrenzungsventil 7, das im Leckölsystem entlastet
ist, angeordnet. Das Druckbegrenzungsventil 7 besteht aus
dem Hauptsteuerventil 8 und dem Vorsteuerventil 9. Der
Druckvolumenstrom wird über den Anschluß 10 eingeleitet und
beaufschlagt über die Druckbohrung 11 im Ventilgehäuse die
untere Stirnfläche 12 bzw. über die Drosselbohrung 13 die
obere Stirnfläche 14 des Hauptsteuerkolbens 15. Durch die
Druckfeder 16 wird der Hauptsteuerkolben 15 in der unteren
Stellung gehalten. Gleichzeitig wird über die Steuerbohrung
der Ventilkegel 17 des Vorsteuerventils beaufschlagt, der
ebenfalls mittels einer Druckfeder 18 in seiner Lage
gehalten wird. Übersteigt der Zulaufdruck p1 den Druckwert,
der mit der Druckfeder 18 im Vorsteuerventil 9 eingestellt
ist , so öffnet der Ventilkegel 17, und es fließt so lange
Druckfluid in den Federraum 19 ab, bis Kraftgleichgewicht
am Ventilkegel 17 besteht. Der mit der Druckfeder 18 am
Vorsteuerventil 9 eingestellte Druckwert ist so gewählt,
daß er etwas höher als der zur Funktion der Pumpe 1
erforderliche Stand-by-Druck liegt. Zwischen dem Federraum
20 des Hauptsteuerkolbens und dem Zulauf des Anschlusses 10
entsteht über der Drosselbohrung 13 eine Druckdifferenz.
Aufgrund der unterschiedlich beaufschlagten Kolbenflächen
12 und 14 wird der Hauptsteuerkolben 15 entgegen der
Federkraft der Druckfeder 16 verschoben und gibt den Raum
zwischen Zulauf 10 und Ablauf 21 ganz frei. Bei
Druckgleichheit drückt die Druckfeder 16 den
Hauptsteuerkolben 15 in die Ausgangsstellung zurück und der
Zu- und Ablauf 10 bzw. 21 werden getrennt. Das Ventil ist
ablaufdruckentlastet, da der vom Vorsteuerventil
ablaufende Volumenstrom über die Bohrung 22 direkt in das
Leckageölsystem 5 geführt wird.
Ein Pilotventil 23 mit einseitiger elektromagnetischer
stufenloser Verstellung und hydraulischer Rückführung ist
zwischen Steuerkreislauf 6 und Leckageölsystem 5
angeordnet. Es ist so konzipiert, daß der
Leitungsquerschnitt der Verbindung zwischen Steuer- und
Leckageölkreislauf stufenlos freigegeben und auch verengt
werden kann. Aufgrund der Anordnung des Arbeits-, Steuer-
und Leckageölkreislaufes kann das Druckbegrenzungsventil 7
direkt über das Ventil 23 angesteuert werden.
Die stufenlose Regelung der Drehzahl des Ventilators
erfolgt in Abhängigkeit von der Kühlmitteltemperatur des zu
kühlenden Aggregates. Die Drehzahl des Ventilators hängt
vom Verdrängungsvolumen des Druckstromverbrauchers 3 und
dem zur Verfügung stehenden Volumenstrom, der vom
Druckstromerzeuger 1 geliefert wird, ab. Da das
Verdrängungsvolumen beim Konstantmotor auf einen konstanten
Wert eingestellt ist, kann die Drehzahl nur durch Variation
des von der Pumpe kommenden Förderstromes verändert werden.
Die Verstellpumpe ist zu diesem Zweck mit einem
Druckförderstromregler ausgerüstet. Dieser setzt sich aus
einem Förderstromregler 24 und einem Druckregler 25
zusammen, wobei der Druckregler 25 lediglich als
Überlastsicherung dient. Über die Steuerleitungen 6a und 6c
wirkt der Betriebsdruck im Arbeitskreislauf direkt auf die
Stelleinrichtung 26 der Pumpe.
In der Enddurchlaßstellung des Ventils 23, d. h., bei
vollständiger Freigabe der Verbindung zwischen
Steuerkreislauf 6b und Leckageölkreislauf 5 fällt der Druck
im Federraum 27 des Förderstromreglers auf nahezu Null ab.
Der Steuerkolben 28 des Förderstromreglers wird durch den
über die Steuerleitung 6a anstehenden Zulaufdruck entgegen
der Druckfeder verschoben und gibt den Querschnitt zur
Steuerleitung 6c frei. Das bedeutet, daß der Verstellkolben
26a von beiden Seiten mit demselben Steuerdruck
beaufschlagt wird. Durch die unterschiedlich großen Flächen
am Verstellkolben 26a schwenkt dieser die Pumpe auf
Nullförderung. Der Druck in der Zulaufleitung 10 des
Arbeitskreislaufes sinkt auf den Stand-by-Druck und das
Druckbegrenzungsventil 7 schließt selbsttätig.
In der Zulaufleitung 10 zum DBV 7 ist dann der durch die
Feder 29 im Förderstromregler angestellte Druck
vorherrschend. Dieser Druck wird als Stand-by-Druck
bezeichnet. Die Drossel 30 in der Verbindungsleitung des
Steuerkreislaufes 6 mit der Zulaufleitung zum
Druckbegrenzungsventil des Arbeitskreislaufes ist so
konzipiert, daß dieser Druck gehalten wird, d. h., daß das
die Drossel durchströmende Fluid nahezu drucklos in das
Leckageölsystem entlastet wird und die abströmende
Fluidmenge vom Druckstromerzeuger 1 nachgespeist wird.
Bei langsamen Schließen des durch das Ventil 23 in
Enddurchlaßstellung freigegebenen Leitungsquerschnitts,
d. h. allmähliche Trennung der Verbindung von Steuer- und
Leckageölkreislauf, erhöht sich der Druckwert im Federraum
27 des Förderstromreglers. Die Erhöhung bewirkt eine
Verschiebung des Steuerkolbens 28 in Richtung seiner
Endlage, was zu einer Entlastung der Steuerleitung 6c des
Steuerkreislaufes 6 führt. Die Pumpe wird auf Grund der nun
einseitigen Druckbeaufschlagung am Verstellkolben 26a
ausgeschwenkt und fördert einen bestimmten Volumenstrom.
Steigt der Zulaufdruck p1 über den im Vorsteuerventil 9 des
Druckbegrenzungsventils eingestellten Druckwert erfolgt ein
Öffnen des Druckbegrenzungsventiles.
Der durch den Druckflüssigkeitsstromverbraucher bedingte
und vom Pilotventil 23 stufenlos vorgegebene Systemdruck,
der unter dem eingestellten Druckwert für den Druckregler
25 liegt, führt dazu, daß der Förderstromregler 24 auf
einen entsprechend der Pumpenstellcharakteristik
festgelegten Förderstrom unabhängig von der Pumpendrehzahl
regelt. Für eine bestimmte Ventilatordrehzahl ist immer ein
bestimmter Förderstrom, der von der Pumpe geliefert wird,
erforderlich. Die Ansteuerung zur Änderung des an der Pumpe
eingestellten Verdrängungsvolumens erfolgt in Abhängigkeit
von der Temperatur des zu kühlenden Aggregates mittels des
Ventils 23 durch die stufenlose Freigabe oder Verengung des
Leitungsquerschnittes der Verbindung von Steuer- und
Leckölkreislauf. Die stufenlose Verstellung des Ventiles 23
erfolgt elektromagnetisch.
In der Endsperrstellung, d. h. völlige Trennung von Steuer-
und Leckölkreislauf, erhöht sich der Druck im Federraum 27
des Förderstromreglers auf den maximalen Arbeitsdruck des
Systems, so daß eine Verschiebung des Steuerkolbens 28 bis
in seine Endlage erfolgt. Das führt zu einer vollständigen
Entlastung der Leitung 6c des Steuerkreislaufes. Die Pumpe
wird auf Grund der einseitigen Druckbeaufschlagung des
Verstellkolbens 26a auf maximales Verdrängungsvolumen
ausgeschwenkt und fördert entsprechend ihrer Drehzahl einen
maximalen Förderstrom.
Übersteigt der Arbeitsdruck im System seinen zulässigen
Maximalwert, der im Druckregler 25 an der Feder 31
eingestellt ist, wird die Pumpe auf ein kleineres
Verdrängungsvolumen zurückgeschwenkt.
In Fig. 2 ist die erfindungsgemäße Regeleinrichtung zur
Regelung auf konstante Verbraucherdrehzahl z. B. für einen
Generator- oder Kompressorantrieb dargestellt. Der
Grundaufbau des Arbeitskreislaufes ist prinzipiell gleich
zu Fig. 1. Die Bezugszeichen sind sinngemäß wie in Fig. 1
angebracht.
Der Unterschied der Regelkreise besteht darin, daß das
Ventil 23 aus Fig. 1 im DBV 7 integriert ist und durch
Ein/Aus-Impulse elektromagnetisch geschaltet wird. Das
Pilotventil braucht im vorliegenden Fall keine
Zwischenstellung zwischen Durchlaß- und Sperrstellung
einnehmen.
In Durchlaßstellung des Pilotventiles 23 wird der
Hauptsteuerkolben 15 durch die unterschiedliche
Druckbeaufschlagung seiner Stirnflächen in die
Durchlaßstellung gedrückt. Der in der Zulaufleitung 10
vorherrschende Stand-by-Druck pflanzt sich durch das
Druckbegrenzungsventil 7 bis zum Konstantmotor 3 und über
die Steuerleitung 6b bis in den Federraum 27 des
Förderstromreglers fort. Der Druck im Federraum steigt und
der Steuerkolben 28 wird in Richtung seiner Endlage
verschoben, was, wie in Fig. 1 beschrieben, zu einem
Ausschwenken der Verstellpumpe führt. Der Förderstrom
steigt an, und der Konstantmotor dreht mit einer
entsprechenden Drehzahl. Das Vorsteuerventil 32 dient nur
als zusätzliche Überdruckabsicherung, um unzulässige
Druckspitzen bei Schaltvorgängen abzubauen.
Die Drehzahl des Druckstromverbrauchers ist direkt abhängig
vom gelieferten Förderstrom des Druckstromerzeugers. Um
eine konstante Drehzahl des Verbrauchers zu gewährleisten,
ist ein konstanter Förderstrom, der von der Pumpe geliefert
wird, unabhängig von äußeren Einflüssen - wie z. B.
Drehzahlschwankungen des Antriebsmotors 2 oder
Belastungsschwankungen des Hydromotors 3 - erforderlich.
Mittels einer Meßblende 33 kann dies realisiert werden. Die
Meßblende 33 in der Zulaufleitung 10 ist so dimensioniert,
daß bei dem erforderlichen konstanten Förderstrom an der
Blende eine Druckdifferenz in Höhe des an der Druckfeder 29
eingestellten Druckes entsteht. Der gewünschte Förderstrom
entspricht dieser Druckdifferenz.
Ist der von der Pumpe gelieferte Förderstrom zu hoch,
steigt die Druckdifferenz an der Meßblende und somit auch
zwischen den Steuerleitungen 6a und 6b an. Der
Steuerkolben 28 wird dadurch gegen die Druckfeder 29
verschoben und die Pumpe schwenkt, wie in Fig. 1
beschrieben, auf einen kleineren Förderstrom zurück.
Wird der von der Pumpe gelieferte Förderstrom zu klein, so
sinkt die Druckdifferenz an der Meßblende und somit auch
zwischen den Steuerleitungen 6a und 6b. Dadurch wird der
Steuerkolben 28 in Richtung seiner Endlage verschoben, und
die Pumpe schwenkt, wie in Fig. 1 beschrieben, auf einen
größeren Förderstrom.
Durch Drehzahlschwankungen der Pumpe können somit keine
unterschiedlichen Förderströme entstehen, da diese durch
Veränderungen des Verdrängungsvolumens der Pumpe
ausgeregelt werden.
In Sperrstellung des Pilotventiles 23 wird der
Hauptsteuerkolben 15 mittels der Druckfeder 16 in
Sperrstellung gehalten. Der Federraum 27 des
Förderstromreglers 24 ist über die Steuerleitung 6b und
das Druckbegrenzungsventil 7 in den Leckageölkreislauf
entlastet. Die Verstellpumpe schwenkt, wie in Fig. 1
beschrieben, in Richtung Nullförderung und hält nur den
erforderlichen Stand-by-Druck in der Zulaufleitung 10.
Claims (7)
1. Regeleinrichtung eines hydrostatischen Antriebes mit
folgenden Merkmalen:
- 1.1 es ist ein eine Hochdruckleitung aufweisender hydrostatischer Arbeitskreislauf vorgesehen;
- 1.2 es sind im Arbeitskreislauf eine mit einem Förderstromregler ausgestattete Verstellpumpe und ein Hydromotor vorgesehen;
- 1.3 es sind Mittel zur Regelung des Hydromotors vorgesehen;
- 1.4 es ist ein Leckageölkreislauf vorgesehen;
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- 1.5 es ist in der Hochdruckleitung (4) zwischen Verstellpumpe (1) und Hydromotor (3) ein mit dem Eingangsdruck schaltbares 2-Wegeventil (7) vorgesehen, das bis zu einem vorgegebenen Druckwert in einer Schließstellung die Hochdruckleitung (4) vollständig unterbricht und oberhalb dieses Druckwertes in einer Offenstellung die Hochdruckleitung (4) vollständig freigibt, wobei
- 1.6 die Schließstellung des 2-Wegeventils (7) mit der Minimalförderung der Verstellpumpe (1) gekoppelt ist.
2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel zur Regelung des
Hydromotors (3) aus einem gesteuerten Pilotventil
(23), das auch den Förderstromregler (24) der
Verstellpumpe (1) ansteuert, bestehen.
3. Regeleinrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Pilotventil (23)
temperaturabhängig gesteuert ist.
4. Regeleinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das gesteuerte Pilotventil (23)
stufenlos verstellbar ist.
5. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Pilotventil (23) durch
elektrische Ein/Aus-Impulse gesteuert ist.
6. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel zur Regelung des
Hydromotors (3) ein gesteuertes Pilotventil (23), eine
Meßblende (33) und der Förderstromregler (24) der
Verstellpumpe (1) sind.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAV | Applicant agreed to the publication of the unexamined application as to paragraph 31 lit. 2 z1 | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: J.M. VOITH GMBH & CO. BETEILIGUNGEN KG, 89522 HEID |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: VOITH TURBO GMBH & CO. KG, 89522 HEIDENHEIM, DE |
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| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |