DE4290741C2 - Abzweigfilter - Google Patents

Abzweigfilter

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Description

Die Erfindung betrifft allgemein Abzweigfilter, spezieller ein Abzweigfilter, bei dem Reihenresonatoren und Parallel­ resonatoren unter Verwendung piezoelektrischer Stimmgabel­ resonatoren aufgebaut sind.
Ein Beispiel für den Aufbau eines herkömmlichen Abzweigfil­ ters ist in Fig. 2 dargestellt. Das Abzweigfilter ist unter Verwendung mehrerer piezoelektrischer Resonatoren aufgebaut, die eine Schwingungsausbreitungsmode in einer quadratischen Platte nutzen. Genauer gesagt, ist ein zweistufiges Abzweig­ filter mit vier Elementen, wie im Schaltbild von Fig. 3 dar­ gestellt, so aufgebaut, daß es rechteckige, plattenförmige, Reihenresonatoren 1 und 2 und rechteckige, plattenförmige Parallelresonatoren 3 und 4 aufweist.
In Fig. 2 bezeichnet ein Bezugszeichen 2a eine auf einer Hauptfläche des Reihenresonators 2 ausgebildete Elektrode. Eine entsprechende Elektrode ist auf der anderen Hauptfläche des Reihenresonators 2 ausgebildet. Darüber hinaus sind ent­ sprechende Elektroden auf den beiden Hauptflächen des Rei­ henresonators 1 ausgebildet. Andererseits sind Elektroden 3a und 4a jeweils auf den beiden Hauptflächen der Parallelreso­ natoren 3 und 4 ausgebildet.
Bezugszeichen 5 bis 11 bezeichnen metallische Anschlüsse, die dazu verwendet werden, die Reihenresonatoren 1 und 2 und die Parallelresonatoren 3 und 4, wie in Fig. 3 dargestellt, miteinander zu verbinden. Die metallischen Anschlüsse 5 bis 11 sind zusammen mit den Reihenresonatoren 1 und 2 und den Parallelresonatoren 3 und 4 in einem Gehäuse 12 aus isolie­ rendem Material enthalten. Darüber hinaus ist die obere Öff­ nung 12a des Gehäuses 12 durch ein (nicht dargestelltes) Ab­ deckteil verschlossen, wodurch ein Abzweigfilterbauteil ge­ bildet ist. In diesem Fall sind die metallischen Anschlüsse 9 bis 11 aus dem Gehäuse 12 herausgezogen, und sie werden als Verbindungsanschlüsse nach außen verwendet.
Wenn das oben beschriebene Abzweigfilter betrieben wird, müssen die Reihenresonatoren 1 und 2 und die Parallelresona­ toren 3 und 4 in gewünschter Weise innerhalb des Gehäuses 12 in Schwingung versetzt werden. Genauer gesagt, darf Schwin­ gung jedes der Resonatoren 1 bis 4 im Gehäuse 12 nicht ver­ hindert werden. Daher wird für den metallischen Anschluß 11, der am Ende des Abzweigfilters angeordnet ist, ein sogenann­ ter Federanschluß mit Federeigenschaften verwendet. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Abzweigfilter wird ein Federanschluß als metallischer Anschluß 11 verwendet, damit Schwingung der Resonatoren 1 bis 4 im Gehäuse 12 nicht verhindert wird. Da­ durch wird ein erheblicher Raum beansprucht, was dazu führt, daß die Gesamtgröße des Abzweigfilters deutlich erhöht ist. Zum Beispiel ist ein zweistufiges Abzweigfilter mit vier Elementen, wie dargestellt, etwa 7,0 mm auf 8,0 mm auf 8,0 mm groß, wenn es schließlich als Abzweigfilterbauteil vorliegt.
In den letzten Jahren trat daneben Nachfrage nach einem Ab­ zweigfilter auf, das als SMD aufgebaut ist, ähnlich wie an­ dere elektronische Komponenten.
Ein bekanntes piezoelektrisches Bauteil (JP 1-95671 A) weist als Resona­ toren zwei gleiche piezoelektrische Plättchen auf, die in der Mitte jeder Oberfläche eine schwingungsanregende Elektrode aufweisen, von der sich Kontaktelektroden zu einander diagonal gegenüberliegenden Ecken der Plättchen erstrecken. Zwischen den beiden Plättchen ist eine innere Me­ tallkontaktplatte mit einer zentralen Öffnung und einer sich nach außen erstreckenden Anschlußfahne angeordnet. Diese Anordnung ist wiederum zwischen zwei äußere Metallkontaktplatten eingesetzt, die ebenfalls mit Anschlußfahnen versehen sind.
Dieser Stapelaufbau aus piezoelektrischen Plättchen und Metallkontakt­ platten ist in einem Rahmen angeordnet und derart in eine Kunststoff­ packung eingegossen, so daß die Anschlußfahnen der Metallkontaktplat­ ten aus der Kunststoffpackung herausragen und als Anschluß und Mon­ tageelemente für eine Einsteckmontage zur Verfügung stehen.
Ein bekannter piezoelektrischer Resonator (DE 39 36 695 A1) weist ein piezoelektrisches Substrat in Form eines wesentlichen rechteckigen Plätt­ chens auf, das mit einem ersten, einem zweiten und einem dritten sich von einer Kante des Substrats aus nach innen erstreckenden Schlitz versehen ist, um einen einer Stimmgabel ähnlichen Schwingungsbereich zu bilden. Zum Anregen einer Schwingung sind auf beiden Seiten des Substrats Schwingungselektroden angeordnet, die über leitende Bereiche mit An­ schlußelektroden verbunden sind, die sich in nicht schwingenden Berei­ chen des den Stimmgabelresonator bildenden Substrats befinden.
Dieser bekannte Stimmgabelresonator ist zwischen zwei Schutzschichten eingeklebt, wobei dem stimmgabelförmigen Schwingungsbereich ein Ab­ standhalter mit Abstand gegenüberliegt, um einen Hohlraum zu bilden, so daß die Schwingung des Stimmgabelbereiches nicht behindert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Abzweigfilter geringer Grö­ ße zu schaffen, das auf einfache Weise als oberflächenmontierbares Baue­ lement ausgebildet werden kann.
Diese Aufgabe wird durch das Abzweigfilter nach Anspruch 1 gelöst.
Erfindungsgemäß ist also das Abzweigfilter als Laminatkörper aufgebaut, bei dem für den Reihen- und den Parallelresonator Substrate unterschied­ licher Dicke eingesetzt werden, die über hohlraumbildende Materialien aufeinander laminiert sind. Dieser laminatförmige Aufbau hat den Vorteil, daß das Abzweigfilter in einfacher Weise mehrstufig aufgebaut werden kann, da hierzu nur eine entsprechende Anzahl von Reihen- und Parallel­ resonatoren mittels der entsprechenden hohlraumbildenden Materialien aufeinander laminiert werden müssen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von durch Figuren veranschaulichten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung des Gesamtaufbaus eines Abzweigfilters gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung zum Erläutern des Aufbaus eines herkömmlichen Abzweigfilters;
Fig. 3 ist ein Schaltbild eines herkömmlichen Abzweigfil­ ters;
Fig. 4 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung, die Hauptteile des in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels eines Abzweigfilters zeigt.
Fig. 5 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung, die andere Hauptteile des in Fig. 1 dargestellten Ausführungs­ beispiels zeigt;
Fig. 6 ist eine schematische, perspektivische Explosionsdar­ stellung zum Erläutern eines Elektrodenmusters eines Reihen­ resonators;
Fig. 7 ist eine schematische, perspektivische Explosionsdar­ stellung zum Erläutern eines Elektrodenmusters eines Paral­ lelresonators;
Fig. 8 ist eine schematische, perspektivische Explosionsdar­ stellung zum Erläutern eines Elektrodenmusters eines anderen Reihenresonators;
Fig. 9 ist eine schematische, perspektivische Explosionsdar­ stellung zum Erläutern eines Elektrodenmusters eines anderen Parallelresonators;
Fig. 10 ist eine perspektivische Außenansicht des Abzweig­ filters gemäß dem Ausführungsbeispiel;
Fig. 11 ist ein Schaltbild des Abzweigfilters gemäß dem Aus­ führungsbeispiel; und
Fig. 12 ist ein Diagramm, das die frequenzabhängigen Dämp­ fungseigenschaften eines erfindungsgemäßen Abzweigfilters zeigt.
Fig. 1 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung, die Hauptteile eines Abzweigfilters gemäß einem Ausführungsbei­ spiel der Erfindung zeigt. Beim Abzweigfilter 20 gemäß dem Ausführungsbeispiel sind Reihenresonatoren 21 und 22 sowie Parallelresonatoren 23 und 24 abwechselnd aufeinanderlami­ niert, wie in Fig. 1 dargestellt, um ein zweistufiges Ab­ zweigfilter mit vier Elementen zu bilden. In Fig. 1 sind die Reihenresonatoren 21 und 22 sowie die Parallelresonatoren 23 und 24 über hohlraumbildende Materialien 25 und 27 auf­ einanderlaminiert. Zusätzlich sind Substrate 30a und 30b über und unter einem Laminatkörper über hohlraumbildende Ma­ terialien 28 und 29 auflaminiert.
Neben den Reihenresonatoren 21 und 22 sowie den Parallelre­ sonatoren 23 und 24 sind Abstandsteile 31 bis 34 mit der Dicke der Resonatoren jeweils vorhanden.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 4 bis 9 werden nun Einzelhei­ ten der Reihenresonatoren 21 und 22 und der Parallelresona­ toren 23 und 24 beschrieben.
Wie in der perspektivischen Explosionsdarstellung von Fig. 4 dargestellt, weist der Reihenresonator 21 eine Struktur auf, bei der ein erster, zweiter und dritter Schlitz 212, 213 bzw. 214 so ausgebildet sind, daß sie sich von einer Kante eines piezoelektrischen Substrats 211 nach innen erstrecken, um einen stimmgabelähnlichen Schwingungsbereich zwischen dem zweiten und dem dritten Schlitz 213 bzw. 214 zu bilden. Eine Schwingungselektrode 215 ist im stimmgabelähnlichen Schwin­ gungsbereich auf der Oberseite des piezoelektrischen Sub­ strats 211 ausgebildet. Darüber hinaus ist, wie dies aus Fig. 6 erkennbar ist, die in Explosionsdarstellung nur Elek­ troden zeigt, die auf beiden Hauptflächen des Reihenresona­ tors 21 ausgebildet sind, eine Schwindungselektrode 216 auch auf der Unterseite des piezoelektrischen Substrats 211 so ausgebildet, daß sie der Schwingungselektrode 215 gegenüber­ liegt. Demgemäß wird der stimmgabelähnliche Schwingungsbe­ reich zwischen dem zweiten und dritten Schlitz 213 bzw. 214 als piezoelektrische Stimmgabel zu Schwingungen angeregt, wenn eine Wechselspannung über die Schwingungselektroden 215 und 216 angelegt wird.
Bezugszeichen 217a und 217b bezeichnen leitende Anschlußtei­ le. Die Schwingungselektroden 215 und 216 sind jeweils zu Anschlußelektroden 218 und 219 über die leitenden Anschlußteile 217a und 217b herausgezogen. Im Reihenresonator 21 sind die auf den beiden Hauptflächen desselben ausgebildeten Schwingungselektroden 215 und 216 zu Anschlußelektroden 218 und 219 herausgezogen, die an unterschiedlichen Ecken des piezoelektrischen Substrats 211 ausgebildet sind, wie aus den Fig. 4 und 6 erkennbar.
Gemäß Fig. 4 ist ein Abstandsstück 31 am Kopf des Teils an­ geordnet, an dem der stimmgabelähnliche Schwingungsbereich des Reihenresonators 31 ausgebildet ist, wobei ein Spalt 31a zwischen diesen Teilen liegt. Der Spalt 31a ist so ausgebil­ det, daß er die Schwingung des stimmgabelähnlichen Schwin­ gungsbereichs nicht verhindert.
Der obere Reihenresonator 21 und das Abstandsstück 31 sind auf den unteren Parallelresonator 23 und ein Abstandsstück 33 über ein rechteckiges, rahmenförmiges, hohlraumbildendes Material 25 aufeinanderlaminiert. Das rechteckige, rahmen­ förmige, hohlraumbildende Material 25 ist so ausgebildet, daß es einen Hohlraum bildet, um die Schwingungen der stimm­ gabelähnlichen Schwingungsbereiche des oberen Reihenresona­ tors 21 und des unteren Parallelresonators 23 nicht zu be­ hindern. Das hohlraumbildende Material 25 besteht aus einem rahmenförmigen Teil mit einer Öffnung. Dieses hohlraumbil­ dende Material kann dadurch hergestellt werden, daß Kleb­ stoffe aufgetragen werden und diese schließlich ausgehärtet werden, damit die dargestellte, rechteckige Rahmenform er­ halten wird, oder dadurch, daß elastischer Gummi, Kunstharz oder dergleichen verwendet werden, die in die dargestellte, rechteckige Rahmenform geformt sind. In jedem Fall muß das hohlraumbildende Material so ausgebildet sein, daß es eine vorgegebene Dicke aufweist, wie dargestellt, um die Schwin­ gung des oberen und des unteren stimmgabelähnlichen Schwin­ gungsbereichs nicht zu behindern.
Der Parallelresonator 23 weist eine Struktur auf, bei der ein erster, zweiter und dritter Schlitz 232, 233 bzw. 234 in einem piezoelektrischen Substrat 231 ausgebildet sind, und Schwingungselektroden 235 und 236, wie in Fig. 7 darge­ stellt, auf beiden Hauptflächen ausgebildet sind. Die Schwingungselektroden 235 und 236 sind über leitende An­ schlußteile 237a und 237b jeweils zu Anschlußelektroden 238 und 239 herausgezogen. Wie aus den Fig. 4 und 7 erkennbar, ist die eine Anschlußelektrode 238 im Parallelresonator 23 in der Mitte einer Kante des piezoelektrischen Substrats 231 ausgebildet, während die andere Anschlußelektrode 239 in einem Eck des piezoelektrischen Substrats 231 ausgebildet ist.
Die Fig. 5, 8 und 9 zeigen Einzelheiten eines Teils, bei dem der Reihenresonator 22 und der Parallelresonator 24, wie sie in Fig. 1 dargestellt sind, aufeinanderlaminiert sind, was den Fig. 4, 6 und 7 entspricht, wie sie zum Erläutern des oberen Reihenresonators 21 und des Parallelresonators 23 verwendet wurden. Demgemäß werden beim unteren Reihenresona­ tor 22 und beim Parallelresonator 24, dem hohlraumbildenden Material 27 und den Abstandsstücken 32 und 33 dieselben Be­ zugszeichen verwendet, und eine detaillierte Beschreibung wird nicht mehr gegeben.
Das Abzweigfilter gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist durch Aufeinanderlaminieren und Integrieren der in Fig. 1 dargestellten Bauteile aufgebaut. Genauer gesagt, sind, wie dies in Fig. 10 dargestellt ist, äußere Elektroden 41 bis 46 an beiden Endflächen eines laminierten Körpers 40 ausgebildet, der durch Laminieren und Integrieren der Bau­ teile aufgebaut ist, um das Abzweigfilter 20 gemäß dem vor­ liegenden Ausführungsbeispiel zu erhalten. Wie aus den Fig. 6 bis 9 zusammen mit Fig. 10 erkennbar, ist die äußere Elek­ trode 41 an die Anschlußelektrode 218 im Reihenresonator 21 angeschlossen, die äußere Elektrode 42 ist an die Anschluß­ elektrode 238 im Parallelresonator 23 angeschlossen, und die äußere Elektrode 43 ist an die Anschlußelektrode 219 im Rei­ henresonator 21 und die Anschlußelektrode 239 im Parallelre­ sonator 23 angeschlossen. Auf ähnliche Weise ist die Außen­ elektrode 44 an die Anschlußelektrode 229 im Reihenresona­ tor 22 und die Anschlußelektrode 249 im Parallelresonator 24 angeschlossen, die Außenelektrode 45 ist an die Anschluß­ elektrode 248 im Parallelresonator 24 angeschlossen, und die Außenelektrode 46 ist an die Anschlußelektrode 228 im Rei­ henresonator 22 angeschlossen.
Demgemäß sind die Außenelektrode 43 und die Außenelektrode 46 miteinander an einer Außenfläche des Laminatkörpers 40 oder außerhalb des Laminatkörpers 40 miteinander verbunden, um dadurch das in Fig. 11 dargestellte Abzweigfilter zu bil­ den.
Wie aus Fig. 10 erkennbar, weist das Abzweigfilter 20 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Struktur auf, bei der die Reihenresonatoren 21 und 22 sowie die Parallelreso­ natoren 23 und 24 durch piezoelektrische Stimmgabelresonato­ ren unter Verwendung eines piezoelektrischen Substrats ge­ bildet werden und die Resonatoren 21 bis 24 über die hohl­ raumbildenden Materialien 25 bis 27 aufeinanderlaminiert und integriert sind. Demgemäß kann das Abzweigfilter als ultra­ dünnes Bauelement mit sehr kleiner Gesamtdicke ausgebildet werden. Wenn das oben angegebene zweistufige Abzweigfilter mit vier Elementen 20 tatsächlich hergestellt ist, hat es eine Abmessung von 6,2 mm auf 5,0 mm auf 2,0 mm. Demgemäß stellt sich heraus, daß die Gesamtabmessung des Abzweigfil­ ters 20 wesentlich kleiner ist als beim herkömmlichen Ab­ zweigfilter, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Darüber hin­ aus kann das Abzweigfilter unter Verwendung der oben ange­ gebenen Außenelektroden 41 bis 46 nach außen angeschlossen werden. Demgemäß stellt sich heraus, daß das Abzweigfilter 20 als Mikrobauelement erstellt werden kann, das Oberflä­ chenmontage zugänglich ist.
Obwohl beim oben beschriebenen Ausführungsbeispiel der Fall erläutert wurde, daß ein Abzweigfilter mit zwei Stufen unter Verwendung zweier Reihenresonatoren und zweier Parallelreso­ natoren aufgebaut ist, kann gemäß der Erfindung ein Abzweig­ filter mit einer willkürlichen Anzahl von Stufen aufgebaut werden, wobei mindestens eine Stufe vorliegen muß.
Fig. 12 zeigt die frequenzabhängige Dämpfungscharakteristik des erfindungsgemäßen Abzweigfilters.
Die durch eine durchgezogene Linie A, eine gestrichelte Li­ nie B und eine durchgezogene Linie C in Fig. 12 dargestell­ ten Charakteristiken sind jeweils solche für ein Abzweigfil­ ter mit einer Stufe, ein solches mit zwei Stufen bzw. ein solches mit vier Stufen (zwei verbundene Abzweigfilter mit jeweils zwei Stufen). Die Kapazität eines piezoelektrischen Stimmgabelresonators, wie er zum Aufbauen jedes der Abzweig­ filter verwendet wird, ist die folgende:
Reihenresonator: 35 pF und
Parallelresonator: 350 pF.
Darüber hinaus ist der Einfügungsverlust jedes der Abzweig­ filter mit der in Fig. 12 dargestellten frequenzabhängigen Dämpfung der folgende:
  • - Abzweigfilter mit einer Stufe (durchgezogene Linie A): . . . 1,1 dB;
  • - Abzweigfilter mit zwei Stufen (gestrichelte Linie B): . . . 2,1 dB; und
  • - Abzweigfilter, das durch Verbinden zweier Abzweigfilter mit jeweils zwei Stufen hergestellt ist, d. h. Abzweigfil­ ter mit vier Stufen (durchgezogene Linie): . . . 4,2 dB.
Erfindungsgemäße piezoelektrische Stimmgabelresonatoren sind nicht auf die unter Bezugnahme auf die Fig. 6 bis 9 be­ schriebene Elektrodenstruktur beschränkt. Genauer gesagt, kann ein piezoelektrischer Stimmgabelresonator mit Schwin­ gungselektroden eines anderen Musters für die Erfindung an­ gewendet werden, vorausgesetzt, daß er eine Struktur auf­ weist, bei der ein erster, zweiter und dritter Schlitz sich von einer Kante eines piezoelektrischen Substrats aus er­ strecken und eine Ausbildung derart besteht, daß der stimm­ gabelähnliche Schwingungsbereich ein Bereich zwischen dem zweiten und dem dritten Schlitz ist.

Claims (8)

1. Abzweigfilter
  • - mit mindestens einem Reihenresonator (21, 22) und mindestens einem Parallelresonator (23, 24), die jeweils von einem piezoelektrischen Stimmgabelresonator gebildet werden, der ein einen stimmgabelähnlichen Schwingungsbereich aufweisendes, piezoelektrisches Substrat (211; 231), welches im wesentlichen die Form eines rechteckigen Plättchens hat, und Elektroden (215, 216; 235, 236) aufweist, welche zum Anregen einer Schwingung im stimmgabelähnlichen Schwingungsbereich des piezoelek­ trischen Substrats (211; 231) vorgesehen sind; sowie
  • - mit jeweils zwischen benachbarten, einen Reihen- und einen Parallel­ resonator bildenden Stimmgabelresonatoren eingefügten hohlraumbilden­ den Materialien (25, 26, 27), die einen Hohlraum zwischen benachbarten stimmgabelähnlichen Schwingungsbereichen bilden;
  • - wobei jedes Substrat (211; 231) mit einem ersten, einem zweiten und einem dritten, sich von einer Kante des Substrats (211; 231) aus nach in­ nen erstreckenden Schlitz (212, 213, 214; 232, 233, 234) versehen ist, wobei der erste Schlitz (212; 232) zwischen den beiden anderen Schlitzen (213, 214; 233, 234) angeordnet ist, um zwischen diesen den stimmgabel­ ähnlichen Schwingungsbereich zu bilden;
  • - wobei die Dicke des piezoelektrischen Substrats (211) des Reihenre­ sonators (21, 22) größer ist als die des den Parallelresonator (23, 24) bil­ denden Substrats (231); und
  • - wobei die piezoelektrischen Stimmgabelresonatoren durch die hohl­ raumbildenden Materialien so aufeinanderlaminiert sind, daß ein Laminat­ körper (40) gebildet ist.
2. Abzweigfilter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Ab­ standsstücke (31-34), von denen jedes neben einem piezo­ elektrischen Stimmgabelresonator (21-24) um ein vorgegebe­ nes Stück von einer Kante des piezoelektrischen Substrats (211, 231) des piezoelektrischen Stimmgabelresonators ent­ fernt angeordnet ist und eine Dicke aufweist, die im wesent­ lichen derjenigen des Substrats (211, 231) des piezoelektrischen Stimmgabelresonators gleich ist und die jeweils an den hohlraumbildenden Materi­ alien (25-27) befestigt sind.
3. Abzweigfilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden, die auf dem stimmgabel­ ähnlichen Schwingungsbereich des piezoelektrischen Stimmga­ belresonators (21-24) ausgebildet sind, ein Paar Schwin­ gungselektroden (215, 216; 235, 236) sind, die auf Haupt­ flächen des piezoelektrischen Substrats (211-231) so aus­ gebildet sind, daß sie einander über das Substrat getrennt in der Nähe der Randkante beim ersten Schlitz (212; 232) gegenüberstehen.
4. Abzweigfilter nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein Paar Anschlußelektroden (218, 219; 238, 239), die so ausge­ bildet sind, daß sie elektrisch mit den Schwingungselektro­ den (215, 216; 235, 236) auf den beiden Hauptflächen des piezoelektrischen Substrats (211; 231) verbunden sind und an der Kante liegen, die der Kante mit den Schlitzen (212, 213, 214; 232, 233, 234) entgegen­ gesetzt ist.
5. Abzweigfilter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die entlang dieser entgegengesetzten Kante ausgebildete Anschlußelektrode (218, 219) in der Nähe eines Ecks der ge­ nannten entgegengesetzten Kante des piezoelektrischen Sub­ strats (211) des Reihenresonators (21, 22) ausgebildet ist.
6. Abzweigfilter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den beiden Hauptflächen des piezoelektrischen Substrats (211) des Reihenresonators (21, 22) ausgebildeten Anschlußelektroden (218, 219) in verschiedenen Ecken ausge­ bildet sind.
7. Abzweigfilter nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die an der genannten entgegengesetzten Kante des piezoelektrischen Substrats (231) des Parallelre­ sonators (23, 24) ausgebildete Anschlußelektrode (238) im mittleren Bereich dieser Kante ausgebildet ist.
8. Abzweigfilter nach einem der Ansprüche 4 bis 6, gekenn­ zeichnet durch mehrere Außenelektroden (41-46), die an Außenseiten des Laminatkörpers (40) ausgebildet sind und mit vorgegebenen Anschlußelektroden der mehreren Anschlußelek­ troden (218, 219, 238, 239) elektrisch verbunden sind.
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