DE428683C - Reinigungsvorrichtung fuer Apparate, die nach dem Prinzip von Johnsen und Rahbek arbeiten - Google Patents
Reinigungsvorrichtung fuer Apparate, die nach dem Prinzip von Johnsen und Rahbek arbeitenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H59/00—Electrostatic relays; Electro-adhesion relays
Landscapes
- Cleaning In General (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
10.MAU926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21g GRUPPE
(H96og6VIII\2ig)
Dr. Erich F. Huth G.m.b.H. in Berlin.
Bei Apparaten, welche nach dem Prinzip von Johnsen und Rahbek arbeiten,
wurde bisher eine Reinigungsvorrichtung für die aufeinandergleitenden Flächen angewendet,
welche im wesentlichen darin besteht, daß Furchen oder Rillen in den beweglichen, meist
runden Körper eingedreht werden und durch eine auf dem Körper schleifende Bürste das
Pulver in die Rillen hineingefegt wird. In der
ίο Praxis ist es jedoch erwünscht, den Körpern
eine glatte Oberfläche zu geben und keine Rillen in diese hineinzuschneiden.
Durch den Erfindungsgegenstand wird nun eine neue Reinigungsvorrichtung geschaffen,
welche den Anforderungen der Praxis genügt und eine gründliche Reinigung der Körper
gewährleistet.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel. In Abb. i,
ao die eine Ansicht des Schiebers von unten zeigt,
ist ι eine durch die Kupplung 2 angetriebene Welle, auf der eine Halbleiterwalze 3 fest angeordnet
ist. Ein Teil der Walze ist aus Carborundum oder sonstigem Scbleifmaterial 'hergestellt. Ferner befindet sich auf der
Welle ι noch eine Schnecke 4, die in Eingriff mit dem Schneckenrade S steht. Dieses
Rad treibt einen Exzenterhebel 6, der an eine Pleuelstange 7 greift. Das andere Ende der
Pleuelstange 7 ist an einem auf einem Vierkant 8 verschiebbaren Schieber 9 angelenkt.
Der Schieber 9 trägt, wie aus Abb. 2 ersichtlich, einen in beliebiger Weise befestigten
Gummi 10, der auf dem Halbleiterzylinder schleift. Außerdem ist an dem Schieber eine
Bürste 11 angebracht, die auf die plüschbezogene Walze wirkt. Auf der Achse der
plüschbezogenen Walze ist ein Sperrad 13 aufgebracht,
welches durch eine Stoßklinke 14 (s. auch Abb. 3) in Verbindung mit einem Hebei
15 transportiert werden kann., Der Hebel 15 ist auf einem Bock 16 drehbar gelagert
und wird von der Feder 17 an den Schieber 9
gedrückt. Die Anordnung arbeitet in folgender Weise: Bei Antrieb der Wellei 1 wird der
Halbleiterzylinder in Drehung versetzt sowie auch die Schnecke 4. Diese überträgt ihre
Bewegung auf das Schneckenrad' S und bewirkt mittels des Gestänges 6, 7, daß der
Schieber 9 mit seinem Gummi 10 auf dem Halbleiterzylinder hin und her gleitet. Auf
seinem Wege muß der Gummi auch auf dem aus Carborundum bestehenden Teil des Halbleiters
schleifen, wodurch er stets wieder eine neue, unverbrauchte Reinigungsfläche erhält.
Die sich auf dem Halbleiter ansammelnden Gummipartikelchen, an denen Staub usw. haftet,
werden von der ebenfalls auf dem Halbleiterzylinder schleifenden, plüschbezogenen
Wabe 12 abgefegt. Um nun aber auch stets
neue und reine Plüschteile zur Verfügung zu haben, wird, die Bewegung des Schiebers benutzt,
um die Plüachwalze um einen Zahn weiter zu schalten. Dies geschieht dadurch,
daß der Schieber in seiner rechten Endstellung den Hebel 15 hinuinterdrückt und dadurch
die Stoßklinke· 14 in Eingriff mit dem Sperrrad 13 bringt. Die Anordnung kann so getroffen
werden, daß die Schaltbewegung auf die ganze Dauer des Weges des Schiebers nach irechts auegedehnt wird oder auch so, daß
erst nahezu in der Endstellung die Stoßklinke zum Eingriff gebracht wird. Die Plüschwalze
selbst wird von der Bürste 11 gereinigt, die sich mit dem Schieber 9 auf der Wabe hin
und her bewegt und die Gummi- und Staubteile nach den Seiten herausbürstet.
Die Anordnung bietet manche Vorteile. In erster Linie steht die sehr leichte und schnelle
Auswechselbarkeit aller der Teile, die der Verschmutzung unterworfen sind. Die Anordnung
ist so getroffen, daß sämtliche Walzen sich nach einer Seite hin von der Achse herunterziehen lassen und daß sich eine
Platte, in der Abb. 1 die rechte, nach Lösen von einer oder zwei Kordelmuttern entfernen
läßt. Man ist dadurch in der Lage, die Halbleiterwalze sowie die Plüschwalze, welche
beide z. B. mit ■ Bajonettverschlüssen aufgesteckt sein können, zur Reinigung zu entfernen,
ohne daß der Achsenabsitand und damit der Auflagedruck geändert wird. Auch der
Schieber ist von der Pleuelstange durch Lösen einer Kordelmutter in einfachster Weise zu
entfernen.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Kraftersparnis, die dadurch erzielt wird, daß die der
Halbleiterwalze entgegenlaufende Plüschwalze nur schrittweise bewegt wird. Im Gegensatz
zu ständig umlaufenden Reinigungswalzen kann hierbei viel Antriebskraft erspart werden
und ein kleinerer Motor verwendet werden.
Claims (6)
1. Reinigungsvorrichtung für Apparate, die nach dem Prinzip von Johnsen und
Rahbek arbeiten, dadurch gekennzeichnet,
daß ein auf dem rotierenden Körper schleifender Gummi zur Beseitigung der dem ersteren anhaftenden Verunreinigungen
und eine von einem gemeinsamen Antrieb bewegte, dem rotierenden Körper
anliegende und mit einem geeigneten Stoff, wie z.B. Plüsch, überzogene Walze zur
Beseitigung der die Verunreinigungen enthaltenden Gummispäne dient.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch, i, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gummi sowie eine zur Reinigung 1 der Plüschwalze dienende Bürste gegenüber
ihren zu reinigenden Walzen in achsialer Richtung verschiebbar angeordnet sind.
3. Rdnigungsvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die mittels Gummi zu reinigende Walze zum Teil aus Schleifmaterial, z. B. Carborundum,
besteht.
4. Reinigungsvc Ichtung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Reinigungswalze schrittweise fortschaltbar angeordnet ist.
5. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fortschalteinrichtung der Reinigungsvorrichtung aus einem auf der Achse der Reinigungswalze
befestigten Sperrad (5) besteht, in welches eine vom Schieber (9) mittelbar
oder unmittelbar gesteuerte Stoßklinke. (14) eingreift.
6. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die zu reinigenden und die reinigenden Teile nach Entfernung einer Verschlußplatte
nach der nun freien Seite herausziehbar angeordnet sind.
Abb.l.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH96096D DE428683C (de) | 1924-02-10 | 1924-02-10 | Reinigungsvorrichtung fuer Apparate, die nach dem Prinzip von Johnsen und Rahbek arbeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH96096D DE428683C (de) | 1924-02-10 | 1924-02-10 | Reinigungsvorrichtung fuer Apparate, die nach dem Prinzip von Johnsen und Rahbek arbeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE428683C true DE428683C (de) | 1926-05-10 |
Family
ID=7167469
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH96096D Expired DE428683C (de) | 1924-02-10 | 1924-02-10 | Reinigungsvorrichtung fuer Apparate, die nach dem Prinzip von Johnsen und Rahbek arbeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE428683C (de) |
-
1924
- 1924-02-10 DE DEH96096D patent/DE428683C/de not_active Expired
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