DE425709C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Sperren des Gehaeusedeckels bei Schleudermaschinen mittels der im Gehaeuse kreisenden Luft - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen Sperren des Gehaeusedeckels bei Schleudermaschinen mittels der im Gehaeuse kreisenden LuftInfo
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- DE425709C DE425709C DEH94536D DEH0094536D DE425709C DE 425709 C DE425709 C DE 425709C DE H94536 D DEH94536 D DE H94536D DE H0094536 D DEH0094536 D DE H0094536D DE 425709 C DE425709 C DE 425709C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B7/00—Elements of centrifuges
- B04B7/02—Casings; Lids
- B04B7/06—Safety devices ; Regulating
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
- Vorrichtung zum selbsttätigen Sperren des Gehäusedeckels bei Schleudermaschinen mittels der im Gehäuse kreisenden Luft. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Sperren des Gehäusedeckels von Schleudermaschinen, die auf der Ausnutzung der durch den Trommelumlauf erzeugten Luftpressung zum Einschalten der Sperrvorrichtung beruht. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art erfolgt die Sperrung dadurch, daß die kreisende Luft auf ein von einem Pendel beeinflußten Gesperre wirkt, das entweder im Innern des Gehäuses oder in einem an diesem angesetzten Kasten liegt. Diese bekannten Vorrichtungen leiden an dem Mangel, daß insbesondere bei elastisch gelagerter Schleudertrommel der Abstand zwischen dem Pendel und der Trommel verhältnismäßig groß sein muß, so daß zwischen dem Pendel und der Trommel ein Durchgang für die kreisende Luft geschaffen wird. Die Luft wird nun diesen Weg des geringeren Widerstandes wählen. Daraus ergibt sich, daß der Druckunterschied auf beiden Seiten des Pendels unter Umständen nicht immer genügend ist, um den Deckel mit Sicherheit geschlossen zu halten. Auch bei solchen Ausführungen, bei denen das Pendel in einer an # dem Gehäusemantel angesetzten Kammer sitzt, ist die Verstellung des Pendels nicht immer mit Sicherheit zu erreichen. Jedenfalls muß man schaufelartige Zungen anbringen, die in den Raum zwischen Trommel und Gehäusemantel ragen und den Luftstrom in die das Pendel aufnehmende Kammer leiten. Die Anordnung des Pendels in dem zwischen Trommel und Gehäusemantel vorgesehenen Raum oder die Anordnung dieser Zungen bieten eine Gefahrquelle, die eine Zerstörung der Maschine dadurch herbeiführen kann, daß die Trommel an die Zungen oder an das Pendel stößt. Man muß daher aus Sicherheitsgründen einen recht bedeutenden Spielraum zwischen den Zungen oder dem Pendel und der Trommel vorsehen. Daraus ergibt sich aber eine unwillkommene Vergrößerung des Durchmessers des Gehäusemantels, also eine Erhöhung der Anschaffungskosten und infolge der Notwendigkeit der Bewegung der Luftmasse eine Erhöhung des Bewegungswiderstandes. Außerdem trifft die aus dem Trommelmantel austretende Flüssigkeit sowie Faserteilchen oder Kristalle auf das Pendel, so daß dieses im Laufe der Zeit durch die Säure angegriffen und durch die Faserteilchen und Kristalle unwirksam gemacht .wird. Man ist daher genötigt, das Pendel und das Gesperre in gewissen Zeitabschnitten zu reinigen. Unterbleibt die Reinigung, so wird das Pendel bald unwirksam.
- Die Erfindung vermeidet diese Übelstände. Sie gründet sich nicht auf die kinetische Energie der kreisenden Luft, sondern auf den statischen Druck,'der von der kreisenden Luft auf die Gehäusewandung ausgeübt wird. Dieser Druck wird auf eine Druckfläche übertragen, die mit dem'Pendel verbunden ist. Diese Druckfläche kann unmittelbar in oder an der Gehäusewand angeordnet werden, sie kann aber aueh an einer beliebigen anderen Stelle angeordnet werden und'mit dem Gehäuseinnern durch eine Rohrleitung verbunden sein. Die Anordnung ist in diesem Falle -einer bekannten Anordnung ähnlich,'bei.der der in einer Pumpe erzeugte Druck durch eine Rohrleitung auf eine Deckelverriegelung übertragen wird. Messungen haben ergeben, daß der auf die Gehäusewand ausgeübte Luftdruck bei vollem Betrieb 7 bis io mm Wassersäule beträgt.
- Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele. Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch eine Seite der Schleudermaschine, Abb. a ein wagerechter Schnitt von Abb. i, und Abb. 3 und 4. sind senkrechte Schnitte durch zwei andere Ausführungsbeispiele.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i liegt in einem an der Gehäusewand angesetzten Kasten a ein Pendel c, das mit einem Auge d über einen in bekannter Weise am Gehäusedeckel sitzenden Schließhaken e greifen kann. Am unteren Ende trägt das Pendel eine zweckmäßig mit ringförmigem Flansch versehene Scheibe g, die sich vor einen an der Gehäusewand sitzenden Stutzen k legt. Der Kasten a enthält Schlitze h, durch die die Entstehung eines Überdruckes im Innern des Kastens verhindert wird und die die geringen Luftmengen, die an dem zweckmäßig nach der Achse b gebogenen Flansch der Scheibe g vorbei austreten, entweichen lassen.
- Durch die Drehung der Trommel f werden die Luftteilchen durch Reibung in kreisende Bewegung versetzt und gegen die Gehäusewand geschleudert. Der dadurch entstehende Überdruck ist durch Pfeile angedeutet. Dieser Druck wirkt durch den Stutzen k hindurch auf das Pendel c und legt dieses bei geschlossenem Deckel über den Haken e. Wird die Schleudermaschine abgestellt, so bleibt der Deckel zunächst noch verriegelt. Erst wenn die Umlaufgeschwindigkeit der Trommel und der kreisenden Luft bis auf ein ungefährliches 'Maß herabgesetzt ist, gibt das Pendel c den Haken c frei, so daß die Trommel geöffnet werden kann.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 ist der Kolben g durch eine biegsame Scheibe i ersetzt. Im übrigen ist die Bauart die gleiche @vie diejenige nach Abb. i und 2.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 4 schließt an das Gehäuse ein Rohr, das zu der an beliebiger Stelle angeordneten biegsamen Scheibe i führt. Die Anordnung eignet sich für solche Fälle, bei denen die Anordnung eines Pendelkastens am Gehäuse nicht angängig ist. Dies @ ist beispielsweise bei Pendelschleudern oder bei Schleudern mit mehrteiligen Gehäusedeckeln der Fall.
- Wie sich aus dem Vorstehenden ergibt, ist der Gehäusemantel im Innern vollkommen glatt. Sein Durchmesser braucht infolge eines Pendels oder von Zungen nicht vergrößert zu werden. Es besteht nicht die Gefahr der Zerstörung der Maschine durch Anschlagen der Trommel an Teile, die in den Raum zwischen Gehäusemantel und Trommel ragen. Das Pendel wird von-der aus der. Trommel austretenden Flüssigkeit nicht getroffen. Selbst bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. x ist der Durchgangswiderstand der Dämpfe zwischen dem Stutzen g und der ihn überdeckenden Kappe des Pendels c so groß, daß die Dämpfe nur in geringem Maße zum Pendel c gelangen können. Abb. 3 und 4. zeigen, wie ein vollkommener Abschluß erreicht werden kann.
Claims (3)
- PATENT-AH SPRÜCHE: i. Vorrichtung zum selbsttätigen Sperren des Gehäusedeckels bei Schleudermaschinen mittels der im Gehäuse kreisenden Luft, gekennzeichnet durch eine mit der Sperrvorrichtung in Verbindung stehende, außen am Gehäusemantel angesetzte Druckfläche (g, i) (Kolben' oder biegsame Scheibe), die bei Entstehung des Druckes die Sperrung einrückt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i mit Anordnung des Pendels in einer außerhalb des Gehäuses liegenden Kammer, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer mit der Außenluft durch Spalte (Ir) o. dgl. in Verbindung steht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Pendel mit der Druckwand in einem von dem Gehäuse getrennt angeordneten, mit diesem durch eine Rohrleitung f in Verbindung stehenden Behälter angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH94536D DE425709C (de) | 1923-08-25 | 1923-08-25 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Sperren des Gehaeusedeckels bei Schleudermaschinen mittels der im Gehaeuse kreisenden Luft |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH94536D DE425709C (de) | 1923-08-25 | 1923-08-25 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Sperren des Gehaeusedeckels bei Schleudermaschinen mittels der im Gehaeuse kreisenden Luft |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE425709C true DE425709C (de) | 1926-03-01 |
Family
ID=7167030
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH94536D Expired DE425709C (de) | 1923-08-25 | 1923-08-25 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Sperren des Gehaeusedeckels bei Schleudermaschinen mittels der im Gehaeuse kreisenden Luft |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE425709C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1258351B (de) * | 1964-09-07 | 1968-01-04 | Hanning Robert | Steuereinrichtung fuer die Deckelverriegelung einer Zentrifuge mit elastisch gelagertem Schleuderaggregat |
-
1923
- 1923-08-25 DE DEH94536D patent/DE425709C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1258351B (de) * | 1964-09-07 | 1968-01-04 | Hanning Robert | Steuereinrichtung fuer die Deckelverriegelung einer Zentrifuge mit elastisch gelagertem Schleuderaggregat |
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