DE424463C - Elektrischer Dampfgleichrichter - Google Patents

Elektrischer Dampfgleichrichter

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DE424463C
DE424463C DET24686D DET0024686D DE424463C DE 424463 C DE424463 C DE 424463C DE T24686 D DET24686 D DE T24686D DE T0024686 D DET0024686 D DE T0024686D DE 424463 C DE424463 C DE 424463C
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    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/32Cooling arrangements; Heating arrangements
    • HELECTRICITY
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    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/04Main electrodes; Auxiliary anodes
    • H01J13/06Cathodes
    • H01J13/14Cooling, heating, circulating, filtering, or controlling level of the liquid
    • HELECTRICITY
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    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/50Tubes having a single main anode
    • HELECTRICITY
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    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0072Disassembly or repair of discharge tubes
    • H01J2893/0088Tubes with at least a solid principal cathode and solid anodes

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  • Discharge Heating (AREA)

Description

  • Elektrischer Darnpfgleichrichter. In der deutschen Patentschrift 255547 ist ein Verfahren zur Regelung der Wirkungsweise eines Dampfgleichrichters beschrieben, welches darin besteht, daß man die physikalischen Bedingungen des Dampfes im Gleichrichtergefäß ändert. Bei Gleichrichtern großer Leistung, z.B. 75o KW, wird nach der vorliegenden Erfindung die Anode und die Kathode oder die Anode oder die Kathode gegeneinander verstellbar und einstellbar gemacht, um die Länge der Entladungsstrecke während des Betriebes zu regeln. Bei der Einstellung der Kathode kann letztere gegen eine Mehrzahl Anoden hin bewegt werden, und durch Zurückziehen der Kathode in ihre frühere Lage oder in irgendeine gewünschte Stellung kann der Gleichrichter angelassen und der Lichtbogen eingestellt werden.
  • Anstatt die Kathode zu bewegen oder einzustellen, könnte man auch die Bauart so wählen, daß die Hauptanode oder Hauptanoden gegen die stationäre Kathode hin bewegt und eingestellt werden, und zwar in bezug auf den Deckel des Gleichrichterbehälters, obschon für einen Mehrphasengleichrichter die Kathodeneinstellung vorzuziehen ist und solche Kathodeneinstellung auch bei Einphasengleichrichtern einfache und wirkungsvolle Anodenkühlung zuläßt.
  • Die erforderliche Einstellung der Anoden oder Kathoden bedingt eine besondere Bauart für dieselben.
  • Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt. Abb. i ist ein senkrechter Achsialschnitt durch einen Gleichrichter für größere und größte Leistungen.
  • Abb. 2 ist ein senkrechter Achsialschnitt durch die mechanischen Mittel zum Heben und Senken der in Abb. i dargestellten Kathode.
  • Abb. 3 ist ein ähnlicher Schnitt durch elektrische Mittel zum Heben und Senken der Kathode.
  • In Abb. i ist die Hauptkammer i o des Gleichrichters aus einem Quecksilber widerstehenden, nicht magnetischen Metall gegossen, wie z. B. aus einer Nickeleisenlegierung. Der Boden i i dieser Kammer hat einen ringförmigen, am Umfange befindlichen. aufrecht stehenden Flansch 12, in welchen der untere Rand der äußeren Wandung 13 der Kammer io hineinragt. Zwischen dem Flansch 12 und dem unteren Teil der Wand 13 befindet sich Dichtungsmaterial 14, außerdem sind die Teile fest miteinander in irgendeiner geeigneten Weise verbunden, und zwar im vorliegenden Fall durch Schrauben, die einen Flansch 15 der Wand 13 mit dem oberen Randteil des Flansches 12 verbinden. Die untere Kante der Wandung 13 ist mit einem korrespondier,enden Sitz für sie am Boden i i bündig.
  • Im unteren Teil der Hauptkammer io des Gleichrichters ist die Kathode eingebaut. Diese hat die Form einer schalenförmigen Schüssel 16 zur Aufnahme des Quecksilbers, weiche Schale annähernd den gleichen Durchmesser der Kammer io hat. Diese Schale ist so angeordnet, daß sie in vertikaler Richtung einstellbar ist, um die Länge des Lichtbogens während des Betriebes zu regeln. Der dargestellte Gleichrichter . ist als Dreiphasen-Quecksilber-Dampfgleichrichter ausgebildet und hat drei Anoden, welche in Form von rohrförmigen Vorsprüngen 18 sich vom oberen Teil ig der Kammer abwärts erstrecken.
  • Für das Heben und Senken der Kathode können verschiedene Mittel benutzt werden, und zwar sowohl mechanische als auch elektrische Mittel, die entweder automatisch oder von Hand verstellt werden.
  • In Abb. ?- (und auch in Abb. i) ist gezeigt, daß der Boden i i der Hauptkammer i o einen rohrförnügen Ansatz ioa aufweist, welcher sich nach unten erstreckt und in welchen ein mechanisches Mittel für die Verstellung der Kathode eingebaut ist. Dieses Mittel ist gegen außen hin in an und für sich bekannter Weise luftdicht abgeschlossen. Die Quecksilberschale ist unbeweglich an einem Ge- windebolzen 2o befestigt, welcher mit seinem unteren Ende in eine mit Gewinde versehene üffnung eines Bockes 21 ragt. Dieser Bock 21 wird von einer Abschlußplatte 22 drehbar getragen, welch letztere in einer ringförmigen Aussparung 23 eines wa,-erechten Flansches des Ansatzes ioa liegt. Diese Abschlußplatte ist auf einem ortsfesten Abschlußstück 24 montiert, welches in den Ansatz joa eingeschraubt ist, während die Platte22 von- dem Abschlußstück 24 durch eine ringförmige Reihe Tragkugeln 25 (die durch eine andere geeignete, geringe Reibung aufweisende Lagerung ersetzt sein können) getrennt gehalten wird. Das AbschlUßStÜCk 24 hat eine zentrale öffnung, durch welche eine Welle 26 ragt, welche an ihrem unteren Ende ein Handrad 27 für ihre Betätigung trägt. Um einen luftdichten, Abschluß zu -erzielen, hat das--Abschlußstück 24- -eine abgeschrägte Kante 28, welche auf einem- entsprechenden Sitz in der Wandung des Ansatzes ioa aufsitzt. Zwischen diesem Sitz -28-un-d dem Gewinde 228 ist als Abdichtung eine mit Quecksilber gefüllte Kammer-'-29 vorhanden.- Die Welle 26 hat einen Kragelt Jo. welcher eine konische Gestalt hat- und in eine. entsprechend geformte Aussparung des Abschlußstückes 2-1 ragt. Un ter diesem Kragen liegt eine Asbestscheibe 3 1 und ei ne Eisenscheibe 32. Sowie eine Abschlußmutter 33. Um -diese Scheiben herum befindet sich eine- mit Qu,--ksilber gefüllte Abdichtungskammer 34. D-,-, Kammern 29 und 34 können in irgendeiner geeigneten Weise,- z.B. mittels Kanälen, mit Quecksilber gefüllt und gefüllt gehalten werden. Das Abschlußstück -24 weist zwei Aussparungen 36 auf, die für das Festdrehen des Abschlußstückes mittels eines geeigneten Schlüssels dienen. Die Welle 26 ist somit in dem Abschlußstück 24 drehbar und ist fest mit der Abschlußplatte 22 und mit dem Handrad 27 verschraubt. Durch Drehen des letzteren wird auch die Abschlußplatte 22 und mit ihr der Bock 21 gedreht. Hierdurch ist es möglich, den GewindebOlZen 20 und mit ihm die Quecksilberschale 16 zu heben und zu senken, wenn diese gegen Drehung während der Betätigung des HandradeS 27 gesichert ist. Zu diesem Zwecke befindet sich eine Nase 37 an der Schale 16, welche Nase zwischen zwei Leisten 3 8, die mit den Wandungen der Hauptkammer io fest sind, liegt, wie der rechte Teil der Abb. i zeigt.
  • Die Quecksilberschale 16 ist zweckmäßig aus Quarz gebildet und ist am Gewindebolzen 20 mittels zweier Muttern 39 und 4o befestigt. Um einen K urzschluß zu vermeiden, ist der Behälter i o mit einer Auskleidung 41 aus Quarz, Email o. dgl. versehen. Um das Zurückfließen von Quecksilber, welches. auf diese Auskleidung kondensiert und längs ihr herunterfließt, in die Kathodenschale zu erleichtern, hat die Wandung der letzteren eine Anzahl Durchtrittsöffnungen 42, die -gerade über dem normalen Quecksilberniveau in der Schale sich befinden.
  • Es ist klar, daß verschiedene andere Mittel benutzt werden können, um die Kathode oder Quecksilberschale zu betätigen, z. B. könnte ein Elektromotor direkt mit der Welle 26 oder unter Verwendung eines Übersetzungsgetriebes verbunden sein.
  • An Stelle des Handrades 27 können auch ein Hebel und irgendwelche geeigneten Mittel für die Betätigung dieses Hebels benutzt werden. Man könnte auch ein Solenoid benutzen und die Welle 2o direkt oder indirekt hiermit verbinden. In Abb. 3 ist ein Solenoid gezeigt -, welches die direkte vertikale Hebung und Senkung der Kathode bewirkt. Zu diesem Zwecke ist am Boden des Gleichrichterbehälters io eine Metallröhre 43 fest angebracht. Diese Röhre hat -einen ringförmigen Flansch 44, -welcher zwischen der Wandung des Gefäßes und einer in diese Wandung eingeschraubten Mutter 45 und einer Eisen- und Asbestunterlagsscheibe 46 festgeklemmt ist. Rund um den Flansch 44 und die Unterlagsscheiben 46 befindet sich eine ringförmige Kammer 4-/, welche durch einen Kanal 48 mit Quecksilber gefüllt ist, um eine genügende Abdichtung zu erzielen.
  • Rund um die Metallröhre 43 liegt eine Solenoids Pule 49, welche von einer Schraubenmutter 5o am unteren Ende der Röhre 43 getragen wird. Die Röhre ist an ihrem unteren Ende geschlossen, so daß keine Luft oder Gas ausströmen. kann. Das untere Ende 5 1 der Röhre 43 trägt in seinem Innern eine zentral gelegene Spindel 5 2, welche zwischen sich und der Röhre Raum frei läßt und in ihrem oberen Ende ein biegsames Kabel 53 trägt, welches mit der Quecksilberschale bzw. Kathode verbunden ist. Rund um die Spindel 52 und auf ihr gleitbar befindet sich eine Büchse 54, welche an ihrem unteren Ende verdickt ist und als Solenoidkern dient. Das obere Ende dieser Büchse ist durch eine .Mutter 55 geführt und in irgendeiner nicht dargestellten Weise mit dem Boden der Kathode bzw. Quecksilberschale fest verbunden. Rund um diesen Kein befindet sich eine Schraubenfeder 56, welche den unteren Teil des Kernes ständig nach unten drückt, entgegengesetzt zu der auf den Kern ausgeübten Zugwirkung, wenn die Spule49 erregt wird. Eine Anschlußklemme 57 für die Kathode befindet sich an der Mutter 5o, so daß Strom von ihr durch das untere Ende S i der Röhre 43 durch die Spindel 52 zum Kabel 53 fließen kann. Geeignete Klemmen sind mit der Solenoidspule verbunden, und der Stromkreis, in welchem diese Spule liegt, kann automatisch oder von Hand geregelt werden. Wird die Spule 49 erregt, so wird der Kern 54 gehoben, und die Kathode wird in der Richtung zur Anode bewegt. Nach Schließen des Hauptstromkreises kann der Solenoidstromkreis unterbrochen werden, und die Feder allein oder das Gewicht der Kathode allein oder beide zusammen bringen die Kathode in ihre Ausgangsstellung zurück.
  • Es sei bemerkt, daß das ganze Gehäuse, welches das Solenoid umschließt, luftdicht ausgebildet ist, so daß die Kathode nach Belieben gehoben und gesenkt werden kann, ohne daß ein Einströmen von Luft in die Hauptkammer zu befürchten ist.
  • Die Quecksilberschale 16 trägt einen Deckel 61 mit öffnungen in der oberen Wandung 62 desselben, welche öffnungen genügend groß sind, um die herabhängenden Elektroden 18 hindurchtreten zu lassen. Die Decke 62 dieses Deckels 61 trägt zylindrische Ansätze 63, die rund um die Durchtrittsöffnungen für l# die Anoden angeordnet sind und Anodenschinne bilden. Sie erstrecken sich je- doch nicht bis in das Quecksilber 17 der Schale 16.
  • Die Hauptkammer io des Gleichrichters hat einen Kondensationsraum 64 in ihrem oberen Teil. Von diesem Raum 64 führt ein Dampfrohr 65, vorzugsweise aus Quarz, hinab bis annähernd an die Decke 62 des Deckels 61, wenn dieser sich in seiner normalen Lage befindet. Letzterer hat eine zentrale öffnung, deren Durchmesser ein wenig größer ist als derjenige des Rohres, so daß letzteres durch die öffnung hindurchtreten kann, wenn die Kathode und mit ihr der Deckel 61 gehoben wird. Die Decke 62 trägt ebenfalls einen nach abwärts gerichteten ringförmigen Ansatz 66, welcher zwischen seinem oberen Teil und dem Rohr 65 Raum frei läßt, dessen unterer Teil jedoch bei der Aufwärtsbewegung der Kathode längs dem Rohr schleift. Dies erlaubt dem Quecksilberdampf, welcher in dem Kondensationsraum 64 kondensiert, längs der Wandung des Rohres 65 in die Kathode zurückzufließen, ohne gegen die Anoden abgelenkt zu werden, und bezweckt ebenfalls zu verhindern, daß Quecksilberdampf aus 'der Nähe der Lichtbögen direkt durch den mittleren Teil der öffnungen in den Kondensationsraum eintritt.
  • Der stromleitende Teil 68 jeder Anode ist mit einem Rohr 76 verschraubt, welches durch die Wasserkammer der Anode 18 ragt und mit der Hauptstromleitung verbunden ist.
  • In Abb. i hat der Kondensationsraum 64 einen Wassermantel 78, der obere Teil der Hauptkammer io einen Wassermantel 79, wel-Cher mit dem Innern der verschiedenen Anoden kommuniziert, und die unteren Teile der Hauptkammer io sind mit einem Wassermantel 8o umgeben. Wird ein bestimmtes Wasserquantum für die Kühlung wiederholt verwendet, anstatt das Wasser einer geeigneten Quelle für Kühlwasser zu entnehmen, so werden in Verbindung mit diesen einzelnen Wassermänteln ein oder mehrere Wasserkühler oder Kondensatoren 81, 82 verwendet. Es können auch Heizspiralen 83 (in Abb. i im Wassermantel 79) vorgesehen sein. Für den Umlauf des Kühlfluidums und zur Kontrolle dieses Umlaufes ist eine Wasserpumpe 84 mit den nötigen Leitungen versehen. Die Pumpe, zweckmäßigerweise eine Zentrifugalpumpe, wird durch einen Elektromotor 85 angetrieben. Die Pumpe saugt Wasser durch das Rohr 86 an, welches mit den Kondensatoren 81 und 82 durch separate Verbindungen , in welchen Hähne 88 liegen, verbunden i ist und Wasser entweder aus dem einen oder andem Kondensator entnehmen kann. Die Pumpe 84 speist die Leitung 89, welche eine Abzweigung go nach dem Wassermantel 78 hat und in welcher ein Hahn 9 1 liegt. Vom Wasserinantel 78 kann das Wasser durch überläufe 92 durch eine Rohrleitung 93 in die Wasserkühler fließen. Von der Rohrleitung 89 zweigt eine zweite Leitung 94 mit Hahn 95 ab, welche Wasser zu dem Wassermantel . 79 führt. Aus 'diesem kann das Wasser durch Leitungen 96 und 97 in die Kühler zurückfließen. In der Leitung 89 befindet sich ein Hahn 99, an welchem eine Leitung 98 angeschlossen ist, die Wasser zu dem unteren Teil des Wassermantels 8o an mehreren Punkten führt. überläufe dieses Wasserinantels stehen mit der Leitung 79 in Verbindung, so daß das Wasser zu den Kühlbehältem 81 und 82 fließen kann, steht aber auch durch die Leitung 103, in welcher die Hähne 103a und 103 b liegen, mit der Zweigleitung go in Verbindung, so daß der Hauptkühlmantel mit dem Kühlmantel 78 des Dampfkondensators 64 hintereinandergeschaltei werden kann. Um den Umlauf des Wassers durch die Leitung 89 selbsttätig zu kontrollieren, liegt in dieser ein Ventil ioo, welches mit einem Hebel mit dem Kern des Solenoids 102 verbunden ist. Dieses Solenoid liegt zweckmäßigerweise in dem Gleichrichterstromkreis oder in einer Abzweigung hiervon oder in einem unabhängigen Stromkreis, wobei Schwankungen in dem Strom das Ventil ioo öffnen und schließen. Zum Beispiel wird Abnahme des Wirkungsgrades des Apparates oder eine Zunahme der Wattverluste den Strom des Solenoids 102 verändern, so daß das Ventil ioo betätigt wird, wodurch die Temperatur des Gleichrichters geändert wird und der Wirkungsgrad wieder zunimmt. Man könnte das Ventil ioo auch von Hand betätigen unter Beobachtung der Ablesungen an verschiedenen Anzeigeinstrumenten, welche in den verschiedenen Stromleitungen liegen.
  • Der Elektromotor 85 dient zum Betätigen einer Luftpumpe io6, um Luft oder Gas aus dem Gleichrichter auszupumpen und dadurch d.en Druck in letzterem herabzusetzen. Auch ist ein Luftbehälter 107 aufgesetzt, welcher das gewünschte gasförnüge Medium unter Druck enthält. Ein Dreiwegehahn iog ist vorgesehen, durch welchen entweder die Vakuum-oder Saugpumpe io6 oder der Lufthehälter 107 mittels Leitung i i o mit dem Innern des Gleichrichters verbunden werden können. Dieser Hahn ist von Hand mittels Hebel iog betätigbar und ist durch eine Verbindungsleitung iii mit der Luftpumpe und durch eine Verbindung 112 mit dem Luftbehälter verbunden.
  • Die Einstellung der Kathode ist nicht allein bei Dreiphasengleichrichtern, wie beschrieben und dargestellt, sondern auch bei einem Einphasengleichrichter verwendbar. Es ist eine einzige Kathode für den Gebrauch in Verbindung mit einer Mehrzahl Anoden gezeigt worden, aber es können auch drei getrennte Kathoden für drei getrennte Anoden angeordnet sein oder gar für jede Anode eine Kathode, unbekümmert um die Anzahl der Anoden.
  • Der Dreiphasengleichrichter gemäß Erfindung wird angelassen, indem die Kathode gegen die Anoden hin bewegt wird oder geg(:n eine Hilfselektrode zu und daraufhin die Kathode zurückgezogen wird.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Elektrischer Dampfgleichrichter, dessen Elektroden in einer Dampfkammer angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Entladungsstrecke während des Betriebes dadurch willkürlich geregelt werden kann, daß Kathode und Anode oder die Kathode oder die Anode verstellbar und einstellbar ist.
  2. 2. Elektrischer Dampfgleichrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Quecksilber sich in einer Sciiale befindet, welche in vertikaler Richtung in bezug auf die Anoden einstellbar ist. 3.Elektrischer Dampfgleichrichter nach Anspruch i und (oder) 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel, um die Kathode einzustellen, in an und für sich bekannter Weise luftdicht durch die Wandungen des Gleichrichters geführt sind. 4. Elektrischer Dampfgleichrichter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Quecksilberschale mit einem Dampfdeckel versehen ist, durch welchen die herunterhängende Anode bzw. Anoden hindurchragen. 5. Elektrischer Dampfgleichrichter nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellmittel durch Teile getragen sind, die gegen das Gehäuse durch Einschalten von Flüssigkeitsdichtung in bekannter Weise luftdicht abgeschlossen sind, und daß auch die Stellmittel in ihren Trägern in an und für sich bekannter Weise durch Flüssigkeitsabschluß luftdicht angeordnet sind. 6. Elektrischer Dampfgleichrichter nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampfdeckel der Quecksilberschale ein Rohr trägt, welches teleskopartig mit einem zweiten, v - on einem Dampfkondensierungsraum die kondensierten Dämpfe gegen die Kathode hin führenden Rohr zusammenwirken kann. 7. Elektrischer Dampf,-leichrichter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine aus Isoliermaterial bestehende Quecksilberschale von einem metallischen Träger, der in ihr endet und als Stromzuführung dient, getragen wird und dieser Träger mittels eines Handrades oder eines Solenoids gehoben oder gesenkt werden kann.
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