DE4241908A1 - Grinding plate for fitment to grinding machine - releasably supports grinding sheet and on side facing sheet has lining with several fibres - Google Patents
Grinding plate for fitment to grinding machine - releasably supports grinding sheet and on side facing sheet has lining with several fibresInfo
- Publication number
- DE4241908A1 DE4241908A1 DE19924241908 DE4241908A DE4241908A1 DE 4241908 A1 DE4241908 A1 DE 4241908A1 DE 19924241908 DE19924241908 DE 19924241908 DE 4241908 A DE4241908 A DE 4241908A DE 4241908 A1 DE4241908 A1 DE 4241908A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sanding
- grinding
- sheet
- plate
- adhesive
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 claims abstract description 42
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 claims abstract description 41
- 239000000463 material Substances 0.000 claims abstract description 6
- 239000004821 Contact adhesive Substances 0.000 claims abstract description 5
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 20
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 abstract description 2
- 244000137852 Petrea volubilis Species 0.000 abstract 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 6
- 239000002904 solvent Substances 0.000 description 6
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 3
- 239000003292 glue Substances 0.000 description 3
- 239000012876 carrier material Substances 0.000 description 2
- 229920001971 elastomer Polymers 0.000 description 2
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 2
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 2
- 239000011148 porous material Substances 0.000 description 2
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 230000009193 crawling Effects 0.000 description 1
- 238000000354 decomposition reaction Methods 0.000 description 1
- 238000007688 edging Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
- 229920001084 poly(chloroprene) Polymers 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D9/00—Wheels or drums supporting in exchangeable arrangement a layer of flexible abrasive material, e.g. sandpaper
- B24D9/08—Circular back-plates for carrying flexible material
- B24D9/085—Devices for mounting sheets on a backing plate
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Schleifteller zur Anbringung an
eine Schleifmaschine mit einer Grundplatte und einem Schleif
blatt, wobei die Grundplatte das Schleifblatt lösbar trägt.
Die Erfindung bezieht sich auf angetriebene Schleifmaschinen
mit einem rotierenden, doppelschwingendem oder alternierendem
Schleifteller, der ein Schleifblatt lösbar trägt. Diese
Schleifmaschinen werden für alle Arten von Schleifarbeiten
eingesetzt und sind aus dem Stand der Technik bekannt.
Weil das Schleifblatt nach einer gewissen Zeit verschleißt und
somit ausgewechselt werden muß, ist das Schleifblatt lösbar an
dem Schleifteller zu befestigen. Normalerweise wird das Schleif
blatt auf den Schleifteller aufgeklebt, wobei ein Klebstoff
mit beschränkter Haftfestigkeit verwendet wird, so z. B. handels
üblicher Schleifblattklebstoff, (feather edging cement). Wenn
das Schleifblatt einen Zustand erreicht hat, in dem es ausge
wechselt werden muß, wird es manuell vom Schleifteller unter
Überwindung der Haftfestigkeit des Klebstoffes abgezogen und
ein anderes Schleifblatt wird auf den Schleifteller aufgebracht,
um das Werkzeug weiterhin benutzen zu können.
Nachdem das Schleifblatt vom Schleifteller abgezogen wurde,
bleiben Teile des Klebstoffes auf der Oberfläche haften. Diese
Klebstoffreste müssen beseitigt werden, bevor ein neues Schleif
blatt aufgebracht wird, denn eine unebene Oberfläche des
Schleiftellers beeinträchtigt die Qualität der Schleifarbeit
erheblich.
Wie in dem U.S. Patent Nr. 35 10 992 (Hutchins) beschrieben
wird, ist es ganz normal, daß einige Klebstoffreste auf der
Oberfläche des Schleiftellers zurückbleiben, nachdem das
Schleifblatt vom Schleifteller abgenommen wurde. Wie in Spalte
5, Zeilen 44 bis 60 dieser Druckschrift beschrieben wird, kann
die Oberfläche des Schleiftellers durch Zuhilfenahme von
Lackverdünnung, Reinigungsverdünnung oder einem anderen
geeigneten Lösungsmittel gereinigt werden.
Nachteil des Standes der Technik ist, daß bei jedem Wechsel
des Schleifblattes die Oberfläche des Schleiftellers umständlich
und sehr zeitaufwendig mit einem Lösungsmittel gereinigt werden
muß, bevor das neue Schleifblatt aufgebracht werden kann. Zu
sätzlich besteht die Gefahr, daß das Lösungsmittel das Träger
material des Schleifblattes und/oder des Zwischenpolsters an
greifen und schwächen oder zerstören kann, da diese normaler
weise aus Kunststoff hergestellt sind.
Deshalb liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Schleif
teller zu schaffen, an dem ein Schleifblatt lösbar befestigt
ist und bei dem das Reinigen der Oberfläche des Schleiftellers
nach dem Entfernen des alten Schleifblattes überflüssig ist,
bei dem ein einfaches und bequemes Ersetzen des Schleifblattes
erreicht wird bei gleichzeitiger sicherer und ordnungsgemäßer
Befestigung des Schleifblattes, selbst für schweres und grobes
Schleifpapier.
Einige dieser Aufgaben können vom Durchschnittsfachmann aus
dem Stand der Technik dadurch gelöst werden, daß ein Klett
verschluß zum Befestigen eines Schleifblattes am Schleifteller
benutzt wird. Einerseits jedoch ist der Klettverschluß nicht
geeignet für schweres und grobes Schleifpapier, weil die
angreifenden Kräfte das Schleifblatt langsam aber konstant vom
Schleifteller herunterbewegen bis das Schleifblatt dann gänzlich
vom Schleifteller heruntergeschleudert wird. Andererseits ist
der Klettverschluß nicht sehr gut geeignet für dünnes und feines
Schleifpapier, weil er mit seiner rauhen Oberfläche die
Schleifqualität der Schleifarbeit negativ beeinflußt. Außerdem
ist der Klettverschluß relativ teuer in der Herstellung.
Eine Lösung der obengenannten Aufgabe ist dadurch gekennzeich
net, daß auf die Grundplatte ein Belag mit einer Vielzahl von
Fasern aufgebracht ist.
Erfindungsgemäß wird auf der Grundplatte des Schleiftellers
ein Belag, vorzugsweise aus Velour, mit einer Vielzahl von
Fäserchen oder fasrigen Schlingen aufgebracht. Die schmalen
langen Fäserchen sind mit einem Ende fest am Schleifteller
befestigt und ihr anderes Ende ist frei beweglich. Die fasrigen
Schlingen sind mit beiden Enden fest am Schleifteller befestigt,
jedoch der Bereich zwischen den Enden ist lose, so daß sich
eine Schlinge ausbildet. Alle Fäserchen und fasrigen Schlingen
zusammen bedecken die Oberfläche des Schleiftellers vollständig.
Zur Befestigung des Schleifblattes auf der Grundplatte wird
ein zäher, nicht aushärtender, wärmebeständiger und ständig
klebriger Kontaktklebstoff verwendet. Wenn das Schleifblatt
auf den Schleifteller aufgebracht ist, kleben die Fäserchen,
bzw. fasrigen Schlingen mit ihrer gesamten Länge an dem
Schleifblatt.
Der erfindungsgemäß ausgestaltete Schleifteller hat den Vorteil,
daß ein deutlich besserer Kontakt zwischen der Oberfläche des
Schleiftellers und dem Schleifblatt hergestellt wird. Die
Fäserchen, bzw. fasrigen Schlingen schaffen somit eine starke
Halterung für den Klebstoff, welcher an der Rückseite des
Schleifblattes angeordnet ist.
Betrachtet man ein einzelnes am Schleifblatt festgeklebtes
Fäserchen, so kann man feststellen, daß eine bestimmte Kraft,
die in Richtung des Fäserchens angreift nicht in der Lage ist,
das Fäserchen vom Schleifblatt abzuziehen. Dies gelingt nicht,
weil die an dem Schleifblatt klebende Fläche recht groß ist
und somit diese Verbindung eine große Haftscherfestigkeit
aufweist. Dahingegen kann dieselbe angewendete Kraft, wenn sie
normal zum Schleifblatt angreift, das Fäserchen relativ einfach
vom Schleifblatt abziehen, da die das Fäserchen haltende Fläche
jetzt sehr klein ist.
Der erfindungsgemäße Schleifteller kann noch vorteilhafter
ausgestaltet werden, wenn statt der einseitig befestigten
Fäserchen fasrige Schlingen verwendet werden. Der Vorteil der
Schlingen besteht darin, daß sie auch dann noch am Schleifblatt
haften bleiben, wenn eine nicht in Richtung der Schlinge
ausgerichtete Kraft dort angreift.
Daraus ergibt sich, daß bei einem erfindungsgemäß ausgestalteten
Schleifteller eine in der Schleifblattebene angreifende Kraft
nicht in der Lage ist, das Schleifblatt vom Schleifteller
abzuziehen, da alle Fäserchen, bzw. fasrigen Schlingen, die in
Richtung der Kraft ausgerichtet sind, fest auf der mit Klebstoff
versehenen Rückseite des Schleifblattes haften und dieses fest
halten. Während des Schleifvorganges wird dieser Effekt sogar
noch verstärkt, da dann zusätzlich noch das Schleifblatt auf
den fasrigen Belag gedrückt wird. Eine Kraft, die normal zur
Schleifblattebene am Schleifblatt angreift wird dieses Schleif
blatt sehr wohl vom Schleifteller lösen, insbesondere wenn die
Kraft am Rand des Schleifblattes zuerst angreift, da in diesem
Fall die Fäserchen, bzw. fasrigen Schlingen das Schleifblatt
nicht halten können.
Folglich ergibt sich eine hohe Haftscherfestigkeit der Klebe
schlingenverbindung zur sicheren Befestigung des Schleifblattes
auf dem Schleifteller während des Schleifvorgangs und
gleichzeitig eine geringe Haftzugfestigkeit der Klebeschlingen
verbindung um dem Bediener ein einfaches Abziehen des Schleif
blattes zu ermöglichen.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, daß ein zäher, nicht
aushärtender, hitzebeständiger und dauerhaft klebriger
Kontaktkleber zur Befestigung des Schleifblattes auf dem
Schleifteller verwendet wird, der keine Lösungsmittel enthält.
Damit wird die Lebensdauer des Schleifblattes erheblich erhöht,
da eine Beschädigung, bzw. Zersetzung des Trägermaterials des
Schleifblattes durch das Lösungsmittel entfällt.
Das Fehlen eines Lösungsmittels im Klebstoff bewirkt außerdem,
daß ein Aushärten des Klebstoffes verhindert wird und daß der
Klebstoff in einem dauerhaft klebrigen Zustand verbleibt. Weil
der Klebstoff sehr zäh ist, kann er in einfacher Weise dünn
und gleichmäßig auf die Rückseite des Schleifblattes aufgetragen
werden, ohne dabei Tropfen oder örtliche Anhäufungen zu bilden.
Außerdem kann der Klebstoff aufgrund seiner hohen Zähigkeit
nicht unkontrolliert verlaufen und bleibt deshalb eine lange
Zeit in der einmal aufgetragenen, gleichmäßig verteilten Form.
Ein zusätzlicher Vorteil der hohen Zähigkeit des Klebstoffes
ist es, daß das Stapeln der Schleifblätter in einem Regal und
das Berühren der klebrigen Rückseite des Schleifblattes, z. B.
mit den Fingern, ermöglicht wird, weil dieser Klebstoff auf
anderen Materialien als dem oben beschriebenen nur sehr schlecht
klebt.
Ein weiterer Vorteil des zähen Klebstoffes ist es, daß er nicht
in den Belag, Vorzugsweise aus Velour, hineinkriecht und sich
somit auch nicht in die Schlingen einhängt, wie dies andere
Klebstoffe tun und deshalb ein einfaches Lösen des Schleif
blattes vom Schleifteller ermöglicht wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der
Klebstoff ausschließlich auf die Rückseite des Schleifblattes
aufgebracht und die Oberfläche des Schleiftellers, insbesondere
der Velour, bleibt klebstofffrei. Selbst nachdem das Schleif
blatt nach Beendigung der Schleiftätigkeit vom Schleifteller
abgezogen wurde, bleibt bis auf einen vernachlässigbaren Rest
der gesamte Klebstoff auf dem Schleifblatt haften. Auf den
sauberen und unveränderten Velour des Schleiftellers kann nun
sofort und einfach ein neues Schleifblatt aufgeklebt werden.
Während eines Schleifvorganges, insbesondere beim Schleifen
mit dickem und grobkörnigem Schleifpapier, kann unter Umständen
sehr viel Wärme entstehen, da zwischen dem Schleifblatt und
der zu schleifenden Oberfläche eine starke Reibung sehr viel
Wärme erzeugt. Aus diesem Grunde sollte der Klebstoff hitze
beständig sein und seine Hafteigenschaften auch bei hohen
Temperaturen beibehalten, um das Schleifblatt sicher auf dem
Schleifteller halten zu können.
Ein erfindungsgemäß ausgestalteter Schleifteller hat den
Vorteil, daß ein hitzebeständiger Klebstoff eingesetzt wird,
der darüberhinaus mit zunehmender Temperatur auch seine Haft
fähigkeit erhöht und somit einen sicheren Halt des Schleif
papiers und eine hohe Schleifsicherheit und Schleifqualität
gewährleistet. Selbst bei Schleifarbeiten, bei denen die
Schleifmaschine 10 000 U/min. macht, wird der Klebstoff eines
erfindungsgemäß ausgestalteten Schleiftellers durch die hohe
Temperatur noch fester und zäher und erhöht somit die Haft
festigkeit deutlich.
Um ein sicheres Schleifen zu gewährleisten, muß ein Klebstoff
eingesetzt werden, der bei Ansteigen der Temperatur zumindest
nicht deutlich an Haftfestigkeit verliert. Vorzugsweise sollte
jedoch ein Klebstoff eingesetzt werden, der mit zunehmender
Temperatur auch an Haftfestigkeit gewinnt.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß ein erfindungs
gemäß ausgestalteter Schleifteller den Vorteil hat, daß er
über eine erhöhte Haftscherfestigkeit verfügt, insbesondere
während des Schleifvorganges, wenn das Schleifblatt gegen den
Schleifteller gedrückt wird, die bei Erhöhen der Temperatur
noch ansteigt. Gleichzeitig ist die Haftzugfestigkeit
verringert, so daß ein Abziehen des Schleifblattes erleichtert
wird. Ein derart ausgestalteter Schleifteller mit lösbar
angebrachtem Schleifblatt ist wirtschaftlich, sicher in der
Anwendung und einfach zu bedienen.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß
ausgestalteten Schleiftellers ist in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 eine seitliche, geschnittene, explosionsartige
Darstellung eines erfindungsgemäßen Schleiftellers.
Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht des Schleiftellers
aus Fig. 1 gemäß Kreis II.
Fig. 1 zeigt einen Schleifteller 1 zur Anbringung einer Schleif
maschine. Eine Senkbohrung 2 in der Mitte eines Zwischenpolsters
3 ist koaxial zu einer Durchgangsbohrung 4 in der Mitte einer
Grundplatte 5 angeordnet zur Schaffung einer Montageöffnung und
zur Aufnahme eines Montagebolzens. Eine dünne Schicht aus Velour
6 ist auf dem Zwischenpolster 3 befestigt und dient zur Aufnahme
des Schleifblattes 7. Zur Montage des Schleiftellers 1 auf die
Schleifmaschine wird der Montagebolzen durch die Montageöffnung
hindurchgesteckt und im Antriebskopf der Schleifmaschine befes
tigt. Anschließend wird das Schleifblatt 7 auf den Schleifteller
1 aufgebracht.
Die Grundplatte 5 kann aus einem harten und steifen Kunst
stoffmaterial oder aus Aluminium hergestellt sein. Das
Zwischenpolster 3 ist fest mit der Grundplatte 5 verbunden und
aus schwammartigem Gummi hergestellt, insbesondere aus einem
schwammartigen Gummi mit geschlossenen, nicht miteinander
Verbundenen Poren. In der bevorzugten Ausführungsform ist das
Zwischenpolster 3 federnd und wegen seiner sehr kleinen Poren
nur wenig verformbar ausgeführt. Ersatzweise kann auch Neopren
als Zwischenpolster 3 verwendet werden. Es ist auch möglich,
die dünne Velourschicht 6 direkt auf der Grundplatte 5 zu
befestigen und gänzlich auf das Zwischenpolster 3 zu verzichten.
Der weiche und zusammendrückbare Velours 6 besteht aus einer
großen Anzahl von Fäserchen 8 und fasrigen Schlingen 9. Die
Fäserchen 8 sowie die fasrigen Schlingen 9 sind mit einem
Ende auf dem Zwischenpolster 3 befestigt und ihr anderes Ende
ist frei beweglich um somit eine Schicht aus weichem und
zusammendrückbarem Velours 6 zu schaffen.
Fig. 2 zeigt den Schleifteller 1 in einer vergrößerten Dar
stellung, wobei die Fäserchen 8 und die fasrigen Schlingen 9
besonders deutlich hervorgehoben sind.
Das an dem Schleifteller 1 angebrachte Schleifblatt 7 kann aus
einem beliebigen Material gefertigt sein, beispielsweise aus
Papier, Leinen, Fiber, harzverstärktem Stoff, Segeltuch oder
dergleichen. Es kann feinkörniges oder grobkörniges oder jedes
andere Schleifpapier eingesetzt werden, solange es auf seiner
Rückseite mit einem lösungsmittelfreien, zähen, nicht aus
härtendem, hitzebeständigem und ständig klebrigem Kontaktkleb
stoff 10 versehen ist, der vorzugsweise seine Haftfestigkeit
mit ansteigender Temperatur erhöht.
Um das Schleifblatt 7, welches den oben beschriebenen Klebstoff
10 auf seiner Rückseite hat, auf dem Schleifteller 1 sicher zu
befestigen, wird das Schleifblatt 7 paßgenau auf den Schleif
teller 1 aufgelegt und anschließend angedrückt. Das Schleifblatt
7 ist nun lösbar und wieder befestigbar auf dem Schleifteller
1 befestigt.
Während des Schleifvorganges wird das Schleifblatt 7 ständig
gegen den Schleifteller 1 gedrückt und somit wird gewährleistet,
daß alle Fäserchen 8 bzw. fasrigen Schlingen 9 mit ihrer ge
samten Länge an der dauernd klebrigen Rückseite des Schleif
blattes 7 festkleben. Weil der Klebstoff 10 hitzebeständig ist
und mit steigender Temperatur noch besser klebt, ist gewähr
leistet, daß das Schleifblatt 7 sich nicht unbeabsichtigt löst,
selbst während eines extremen Schleifvorganges unter Verwendung
Von grobkörnigem Sandpapier.
Nachdem der Schleifvorgang beendet ist oder wenn das Schleif
blatt 7 ausgetauscht werden muß, braucht der Bediener das
Schleifblatt 7 bloß an einer Seite oder Ecke anfassen und kann
das Schleifblatt 7 dann einfach vom Schleifteller 1 abschälen.
Ist das Schleifblatt 7 vom Schleifteller 1 abgenommen, so bleibt
kein Klebstoffrest auf dem Velours 6 zurück, so daß jegliches
Reinigen oder Bearbeiten des Zwischenpolsters 3 vor dem
Anbringen eines neuen Schleifblattes überflüssig wird. Ein
neues oder auch dasselbe Schleifblatt 7 kann nun problemlos
angebracht werden.
Solch ein einfacher und bequemer Austausch des Schleifblattes
7 ist eine große Vereinfachung und Hilfe für jeden Bediener
einer Schleifmaschine.
Claims (9)
1. Schleifteller zur Anbringung an eine Schleifmaschine, wobei
der Schleifteller (1) ein Schleifblatt (7) lösbar trägt,
dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Schleifblatt (7)
zugewandten Seite des Schleiftellers (1) ein Belag (6)
mit einer Vielzahl von Fasern aufgebracht ist.
2. Schleifteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß Fäserchen (8) des Belages (6) mit einem Ende fest mit
dem Schleifteller (1) verbunden sind und daß ihr anderes
Ende frei beweglich ist.
3. Schleifteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß Fäserchen (9) des Belages (6) mit beiden Enden fest
mit dem Schleifteller (1) verbunden sind, wobei der Teil
zwischen den befestigten Enden der Fäserchen lose ist,
zur Ausbildung von fasrigen Schlingen (9).
4. Schleifteller nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Belag (6) aus Velours ist.
5. Schleifteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schleifblatt (7) mittels einem zähen, nicht
aushärtendem, hitzebeständigem Kontaktkleber (10) auf dem
Schleifteller (1) befestigt ist.
6. Schleifteller nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Klebstoff (10) seine Eigenschaften mit ansteigender
Temperatur im wesentlichen beibehält.
7. Schleifteller nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die Haftfestigkeit des Klebstoffes
(10) mit ansteigender Temperatur erhöht.
8. Schleifteller nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Klebstoff (10) auf dem Schleifblatt
(7) verbleibt, nachdem das Schleifblatt (7) vom Schleif
teller (1) abgezogen wurde.
9. Schleifteller nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schleifblatt (7) ein grobkörniges
Sandpapier, hergestellt aus harzverstärktem Stoff ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924241908 DE4241908A1 (en) | 1991-12-15 | 1992-12-11 | Grinding plate for fitment to grinding machine - releasably supports grinding sheet and on side facing sheet has lining with several fibres |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9115534U DE9115534U1 (de) | 1991-12-15 | 1991-12-15 | Schleifteller zur Anbringung an einer Schleifmaschine |
| DE19924241908 DE4241908A1 (en) | 1991-12-15 | 1992-12-11 | Grinding plate for fitment to grinding machine - releasably supports grinding sheet and on side facing sheet has lining with several fibres |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4241908A1 true DE4241908A1 (en) | 1993-06-24 |
Family
ID=25921252
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924241908 Withdrawn DE4241908A1 (en) | 1991-12-15 | 1992-12-11 | Grinding plate for fitment to grinding machine - releasably supports grinding sheet and on side facing sheet has lining with several fibres |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4241908A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4330357A1 (de) * | 1993-08-19 | 1995-02-23 | Dagmar Schulze | Vorrichtung zum Auftragen von Flüssigkeiten oder Pasten, zum Abwischen und Bearbeiten von Flächen |
| US5505747A (en) | 1994-01-13 | 1996-04-09 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Method of making an abrasive article |
| US5725423A (en) | 1994-01-13 | 1998-03-10 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Abrading apparatus |
| US5785784A (en) | 1994-01-13 | 1998-07-28 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Abrasive articles method of making same and abrading apparatus |
| AT409603B (de) * | 1997-07-08 | 2002-09-25 | Zerfass Heinz | Schleifteller aus kunststoff mit aufgeklebtem schleifpapier |
| US6579161B1 (en) | 1994-01-13 | 2003-06-17 | 3M Innovative Properties Company | Abrasive article |
-
1992
- 1992-12-11 DE DE19924241908 patent/DE4241908A1/de not_active Withdrawn
Cited By (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4330357A1 (de) * | 1993-08-19 | 1995-02-23 | Dagmar Schulze | Vorrichtung zum Auftragen von Flüssigkeiten oder Pasten, zum Abwischen und Bearbeiten von Flächen |
| US5505747A (en) | 1994-01-13 | 1996-04-09 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Method of making an abrasive article |
| US5667540A (en) | 1994-01-13 | 1997-09-16 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Method of making an abrasive article |
| US5672186A (en) | 1994-01-13 | 1997-09-30 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Method of making an abrasive article |
| US5725423A (en) | 1994-01-13 | 1998-03-10 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Abrading apparatus |
| US5785784A (en) | 1994-01-13 | 1998-07-28 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Abrasive articles method of making same and abrading apparatus |
| US5840089A (en) | 1994-01-13 | 1998-11-24 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Method of making an abrasive article |
| US6579161B1 (en) | 1994-01-13 | 2003-06-17 | 3M Innovative Properties Company | Abrasive article |
| US6579162B2 (en) | 1994-01-13 | 2003-06-17 | 3M Innovative Properties Company | Abrasive article |
| US6884157B2 (en) | 1994-01-13 | 2005-04-26 | 3M Innovative Properties Company | Abrasive article |
| US7044834B2 (en) | 1994-01-13 | 2006-05-16 | 3M Innovative Properties Company | Abrasive article |
| AT409603B (de) * | 1997-07-08 | 2002-09-25 | Zerfass Heinz | Schleifteller aus kunststoff mit aufgeklebtem schleifpapier |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1502347C3 (de) | Polierwerkzeug zum Bearbeiten von Glas od. dgl | |
| DE69831089T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum reinigen und endbearbeiten | |
| EP0112405A1 (de) | Für Schleif- und Polierarbeiten einsetzbares Vorsatzteil bei Werkmaschinen | |
| EP0229755B1 (de) | Handgeführtes schleif- oder polierwerkzeug | |
| DE1577588A1 (de) | Reissverbindung zum schnellen Auswechseln von Werkzeugblaettern od.dgl. | |
| DE4241908A1 (en) | Grinding plate for fitment to grinding machine - releasably supports grinding sheet and on side facing sheet has lining with several fibres | |
| DE4330357C2 (de) | Vorrichtung zum Auftragen von Flüssigkeiten oder Pasten, zum Abwischen und Bearbeiten von Flächen | |
| DE2411749A1 (de) | Schleifscheibe an schleifmaschinen mit einem zu einer drehbewegung antreibbaren schleifteller | |
| DE3108023A1 (de) | Vorrichtung zum anbringen von scheuervliesen an werkzeugen | |
| DE2820370C2 (de) | Schleifblatt | |
| DE9115534U1 (de) | Schleifteller zur Anbringung an einer Schleifmaschine | |
| DE20005170U1 (de) | Scheibenartiges Kosmetik-Pad | |
| DE9205338U1 (de) | Vieleckig geformter Schleifteller | |
| DE4241890A1 (en) | Bonding grinding material to plate - using grinding material attached to paper backing by tacky slow-setting heat-resistant adhesive which remains on paper when peeled from grinding plate | |
| DE4223670A1 (de) | Schleifblattbefestigung | |
| DE652171C (de) | Schleifteller mit elastischer Unterlage fuer das Schleifblatt | |
| EP0303954B1 (de) | Schleifmaschine mit rotierendem Schleifteller | |
| EP1543993A1 (de) | Vorrichtung zum Reinigen einer beschichteten Tafel aus Stahlblech | |
| DE537578C (de) | Verfahren zum Befestigen von Mitteln zur Oberflaechenbehandlung, z. B. Schleifbelaegen aus Schmirgelleinen, auf ihrer Unterlage | |
| DE9206007U1 (de) | Schleifblattbefestigung | |
| DE102013009129B4 (de) | Verbesserte abrasive Vorrichtung | |
| DE20211277U1 (de) | Vorrichtung für die Mikrodermabrasion | |
| DE10104963C1 (de) | Schleifwerkzeug | |
| DE29800989U1 (de) | Schleifvorrichtung | |
| DE20213084U1 (de) | Schleifteller für Handschleifmaschinen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |