DE4241908A1 - Grinding plate for fitment to grinding machine - releasably supports grinding sheet and on side facing sheet has lining with several fibres - Google Patents

Grinding plate for fitment to grinding machine - releasably supports grinding sheet and on side facing sheet has lining with several fibres

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DE4241908A1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D9/00Wheels or drums supporting in exchangeable arrangement a layer of flexible abrasive material, e.g. sandpaper
    • B24D9/08Circular back-plates for carrying flexible material
    • B24D9/085Devices for mounting sheets on a backing plate

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Schleifteller zur Anbringung an eine Schleifmaschine mit einer Grundplatte und einem Schleif­ blatt, wobei die Grundplatte das Schleifblatt lösbar trägt.
Die Erfindung bezieht sich auf angetriebene Schleifmaschinen mit einem rotierenden, doppelschwingendem oder alternierendem Schleifteller, der ein Schleifblatt lösbar trägt. Diese Schleifmaschinen werden für alle Arten von Schleifarbeiten eingesetzt und sind aus dem Stand der Technik bekannt.
Weil das Schleifblatt nach einer gewissen Zeit verschleißt und somit ausgewechselt werden muß, ist das Schleifblatt lösbar an dem Schleifteller zu befestigen. Normalerweise wird das Schleif­ blatt auf den Schleifteller aufgeklebt, wobei ein Klebstoff mit beschränkter Haftfestigkeit verwendet wird, so z. B. handels­ üblicher Schleifblattklebstoff, (feather edging cement). Wenn das Schleifblatt einen Zustand erreicht hat, in dem es ausge­ wechselt werden muß, wird es manuell vom Schleifteller unter Überwindung der Haftfestigkeit des Klebstoffes abgezogen und ein anderes Schleifblatt wird auf den Schleifteller aufgebracht, um das Werkzeug weiterhin benutzen zu können.
Nachdem das Schleifblatt vom Schleifteller abgezogen wurde, bleiben Teile des Klebstoffes auf der Oberfläche haften. Diese Klebstoffreste müssen beseitigt werden, bevor ein neues Schleif­ blatt aufgebracht wird, denn eine unebene Oberfläche des Schleiftellers beeinträchtigt die Qualität der Schleifarbeit erheblich.
Wie in dem U.S. Patent Nr. 35 10 992 (Hutchins) beschrieben wird, ist es ganz normal, daß einige Klebstoffreste auf der Oberfläche des Schleiftellers zurückbleiben, nachdem das Schleifblatt vom Schleifteller abgenommen wurde. Wie in Spalte 5, Zeilen 44 bis 60 dieser Druckschrift beschrieben wird, kann die Oberfläche des Schleiftellers durch Zuhilfenahme von Lackverdünnung, Reinigungsverdünnung oder einem anderen geeigneten Lösungsmittel gereinigt werden.
Nachteil des Standes der Technik ist, daß bei jedem Wechsel des Schleifblattes die Oberfläche des Schleiftellers umständlich und sehr zeitaufwendig mit einem Lösungsmittel gereinigt werden muß, bevor das neue Schleifblatt aufgebracht werden kann. Zu­ sätzlich besteht die Gefahr, daß das Lösungsmittel das Träger­ material des Schleifblattes und/oder des Zwischenpolsters an­ greifen und schwächen oder zerstören kann, da diese normaler­ weise aus Kunststoff hergestellt sind.
Deshalb liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Schleif­ teller zu schaffen, an dem ein Schleifblatt lösbar befestigt ist und bei dem das Reinigen der Oberfläche des Schleiftellers nach dem Entfernen des alten Schleifblattes überflüssig ist, bei dem ein einfaches und bequemes Ersetzen des Schleifblattes erreicht wird bei gleichzeitiger sicherer und ordnungsgemäßer Befestigung des Schleifblattes, selbst für schweres und grobes Schleifpapier.
Einige dieser Aufgaben können vom Durchschnittsfachmann aus dem Stand der Technik dadurch gelöst werden, daß ein Klett­ verschluß zum Befestigen eines Schleifblattes am Schleifteller benutzt wird. Einerseits jedoch ist der Klettverschluß nicht geeignet für schweres und grobes Schleifpapier, weil die angreifenden Kräfte das Schleifblatt langsam aber konstant vom Schleifteller herunterbewegen bis das Schleifblatt dann gänzlich vom Schleifteller heruntergeschleudert wird. Andererseits ist der Klettverschluß nicht sehr gut geeignet für dünnes und feines Schleifpapier, weil er mit seiner rauhen Oberfläche die Schleifqualität der Schleifarbeit negativ beeinflußt. Außerdem ist der Klettverschluß relativ teuer in der Herstellung.
Eine Lösung der obengenannten Aufgabe ist dadurch gekennzeich­ net, daß auf die Grundplatte ein Belag mit einer Vielzahl von Fasern aufgebracht ist.
Erfindungsgemäß wird auf der Grundplatte des Schleiftellers ein Belag, vorzugsweise aus Velour, mit einer Vielzahl von Fäserchen oder fasrigen Schlingen aufgebracht. Die schmalen langen Fäserchen sind mit einem Ende fest am Schleifteller befestigt und ihr anderes Ende ist frei beweglich. Die fasrigen Schlingen sind mit beiden Enden fest am Schleifteller befestigt, jedoch der Bereich zwischen den Enden ist lose, so daß sich eine Schlinge ausbildet. Alle Fäserchen und fasrigen Schlingen zusammen bedecken die Oberfläche des Schleiftellers vollständig. Zur Befestigung des Schleifblattes auf der Grundplatte wird ein zäher, nicht aushärtender, wärmebeständiger und ständig klebriger Kontaktklebstoff verwendet. Wenn das Schleifblatt auf den Schleifteller aufgebracht ist, kleben die Fäserchen, bzw. fasrigen Schlingen mit ihrer gesamten Länge an dem Schleifblatt.
Der erfindungsgemäß ausgestaltete Schleifteller hat den Vorteil, daß ein deutlich besserer Kontakt zwischen der Oberfläche des Schleiftellers und dem Schleifblatt hergestellt wird. Die Fäserchen, bzw. fasrigen Schlingen schaffen somit eine starke Halterung für den Klebstoff, welcher an der Rückseite des Schleifblattes angeordnet ist.
Betrachtet man ein einzelnes am Schleifblatt festgeklebtes Fäserchen, so kann man feststellen, daß eine bestimmte Kraft, die in Richtung des Fäserchens angreift nicht in der Lage ist, das Fäserchen vom Schleifblatt abzuziehen. Dies gelingt nicht, weil die an dem Schleifblatt klebende Fläche recht groß ist und somit diese Verbindung eine große Haftscherfestigkeit aufweist. Dahingegen kann dieselbe angewendete Kraft, wenn sie normal zum Schleifblatt angreift, das Fäserchen relativ einfach vom Schleifblatt abziehen, da die das Fäserchen haltende Fläche jetzt sehr klein ist.
Der erfindungsgemäße Schleifteller kann noch vorteilhafter ausgestaltet werden, wenn statt der einseitig befestigten Fäserchen fasrige Schlingen verwendet werden. Der Vorteil der Schlingen besteht darin, daß sie auch dann noch am Schleifblatt haften bleiben, wenn eine nicht in Richtung der Schlinge ausgerichtete Kraft dort angreift.
Daraus ergibt sich, daß bei einem erfindungsgemäß ausgestalteten Schleifteller eine in der Schleifblattebene angreifende Kraft nicht in der Lage ist, das Schleifblatt vom Schleifteller abzuziehen, da alle Fäserchen, bzw. fasrigen Schlingen, die in Richtung der Kraft ausgerichtet sind, fest auf der mit Klebstoff versehenen Rückseite des Schleifblattes haften und dieses fest halten. Während des Schleifvorganges wird dieser Effekt sogar noch verstärkt, da dann zusätzlich noch das Schleifblatt auf den fasrigen Belag gedrückt wird. Eine Kraft, die normal zur Schleifblattebene am Schleifblatt angreift wird dieses Schleif­ blatt sehr wohl vom Schleifteller lösen, insbesondere wenn die Kraft am Rand des Schleifblattes zuerst angreift, da in diesem Fall die Fäserchen, bzw. fasrigen Schlingen das Schleifblatt nicht halten können.
Folglich ergibt sich eine hohe Haftscherfestigkeit der Klebe­ schlingenverbindung zur sicheren Befestigung des Schleifblattes auf dem Schleifteller während des Schleifvorgangs und gleichzeitig eine geringe Haftzugfestigkeit der Klebeschlingen­ verbindung um dem Bediener ein einfaches Abziehen des Schleif­ blattes zu ermöglichen.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, daß ein zäher, nicht aushärtender, hitzebeständiger und dauerhaft klebriger Kontaktkleber zur Befestigung des Schleifblattes auf dem Schleifteller verwendet wird, der keine Lösungsmittel enthält. Damit wird die Lebensdauer des Schleifblattes erheblich erhöht, da eine Beschädigung, bzw. Zersetzung des Trägermaterials des Schleifblattes durch das Lösungsmittel entfällt.
Das Fehlen eines Lösungsmittels im Klebstoff bewirkt außerdem, daß ein Aushärten des Klebstoffes verhindert wird und daß der Klebstoff in einem dauerhaft klebrigen Zustand verbleibt. Weil der Klebstoff sehr zäh ist, kann er in einfacher Weise dünn und gleichmäßig auf die Rückseite des Schleifblattes aufgetragen werden, ohne dabei Tropfen oder örtliche Anhäufungen zu bilden. Außerdem kann der Klebstoff aufgrund seiner hohen Zähigkeit nicht unkontrolliert verlaufen und bleibt deshalb eine lange Zeit in der einmal aufgetragenen, gleichmäßig verteilten Form.
Ein zusätzlicher Vorteil der hohen Zähigkeit des Klebstoffes ist es, daß das Stapeln der Schleifblätter in einem Regal und das Berühren der klebrigen Rückseite des Schleifblattes, z. B. mit den Fingern, ermöglicht wird, weil dieser Klebstoff auf anderen Materialien als dem oben beschriebenen nur sehr schlecht klebt.
Ein weiterer Vorteil des zähen Klebstoffes ist es, daß er nicht in den Belag, Vorzugsweise aus Velour, hineinkriecht und sich somit auch nicht in die Schlingen einhängt, wie dies andere Klebstoffe tun und deshalb ein einfaches Lösen des Schleif­ blattes vom Schleifteller ermöglicht wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Klebstoff ausschließlich auf die Rückseite des Schleifblattes aufgebracht und die Oberfläche des Schleiftellers, insbesondere der Velour, bleibt klebstofffrei. Selbst nachdem das Schleif­ blatt nach Beendigung der Schleiftätigkeit vom Schleifteller abgezogen wurde, bleibt bis auf einen vernachlässigbaren Rest der gesamte Klebstoff auf dem Schleifblatt haften. Auf den sauberen und unveränderten Velour des Schleiftellers kann nun sofort und einfach ein neues Schleifblatt aufgeklebt werden.
Während eines Schleifvorganges, insbesondere beim Schleifen mit dickem und grobkörnigem Schleifpapier, kann unter Umständen sehr viel Wärme entstehen, da zwischen dem Schleifblatt und der zu schleifenden Oberfläche eine starke Reibung sehr viel Wärme erzeugt. Aus diesem Grunde sollte der Klebstoff hitze­ beständig sein und seine Hafteigenschaften auch bei hohen Temperaturen beibehalten, um das Schleifblatt sicher auf dem Schleifteller halten zu können.
Ein erfindungsgemäß ausgestalteter Schleifteller hat den Vorteil, daß ein hitzebeständiger Klebstoff eingesetzt wird, der darüberhinaus mit zunehmender Temperatur auch seine Haft­ fähigkeit erhöht und somit einen sicheren Halt des Schleif­ papiers und eine hohe Schleifsicherheit und Schleifqualität gewährleistet. Selbst bei Schleifarbeiten, bei denen die Schleifmaschine 10 000 U/min. macht, wird der Klebstoff eines erfindungsgemäß ausgestalteten Schleiftellers durch die hohe Temperatur noch fester und zäher und erhöht somit die Haft­ festigkeit deutlich.
Um ein sicheres Schleifen zu gewährleisten, muß ein Klebstoff eingesetzt werden, der bei Ansteigen der Temperatur zumindest nicht deutlich an Haftfestigkeit verliert. Vorzugsweise sollte jedoch ein Klebstoff eingesetzt werden, der mit zunehmender Temperatur auch an Haftfestigkeit gewinnt.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß ein erfindungs­ gemäß ausgestalteter Schleifteller den Vorteil hat, daß er über eine erhöhte Haftscherfestigkeit verfügt, insbesondere während des Schleifvorganges, wenn das Schleifblatt gegen den Schleifteller gedrückt wird, die bei Erhöhen der Temperatur noch ansteigt. Gleichzeitig ist die Haftzugfestigkeit verringert, so daß ein Abziehen des Schleifblattes erleichtert wird. Ein derart ausgestalteter Schleifteller mit lösbar angebrachtem Schleifblatt ist wirtschaftlich, sicher in der Anwendung und einfach zu bedienen.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgestalteten Schleiftellers ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine seitliche, geschnittene, explosionsartige Darstellung eines erfindungsgemäßen Schleiftellers.
Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht des Schleiftellers aus Fig. 1 gemäß Kreis II.
Fig. 1 zeigt einen Schleifteller 1 zur Anbringung einer Schleif­ maschine. Eine Senkbohrung 2 in der Mitte eines Zwischenpolsters 3 ist koaxial zu einer Durchgangsbohrung 4 in der Mitte einer Grundplatte 5 angeordnet zur Schaffung einer Montageöffnung und zur Aufnahme eines Montagebolzens. Eine dünne Schicht aus Velour 6 ist auf dem Zwischenpolster 3 befestigt und dient zur Aufnahme des Schleifblattes 7. Zur Montage des Schleiftellers 1 auf die Schleifmaschine wird der Montagebolzen durch die Montageöffnung hindurchgesteckt und im Antriebskopf der Schleifmaschine befes­ tigt. Anschließend wird das Schleifblatt 7 auf den Schleifteller 1 aufgebracht.
Die Grundplatte 5 kann aus einem harten und steifen Kunst­ stoffmaterial oder aus Aluminium hergestellt sein. Das Zwischenpolster 3 ist fest mit der Grundplatte 5 verbunden und aus schwammartigem Gummi hergestellt, insbesondere aus einem schwammartigen Gummi mit geschlossenen, nicht miteinander Verbundenen Poren. In der bevorzugten Ausführungsform ist das Zwischenpolster 3 federnd und wegen seiner sehr kleinen Poren nur wenig verformbar ausgeführt. Ersatzweise kann auch Neopren als Zwischenpolster 3 verwendet werden. Es ist auch möglich, die dünne Velourschicht 6 direkt auf der Grundplatte 5 zu befestigen und gänzlich auf das Zwischenpolster 3 zu verzichten.
Der weiche und zusammendrückbare Velours 6 besteht aus einer großen Anzahl von Fäserchen 8 und fasrigen Schlingen 9. Die Fäserchen 8 sowie die fasrigen Schlingen 9 sind mit einem Ende auf dem Zwischenpolster 3 befestigt und ihr anderes Ende ist frei beweglich um somit eine Schicht aus weichem und zusammendrückbarem Velours 6 zu schaffen.
Fig. 2 zeigt den Schleifteller 1 in einer vergrößerten Dar­ stellung, wobei die Fäserchen 8 und die fasrigen Schlingen 9 besonders deutlich hervorgehoben sind.
Das an dem Schleifteller 1 angebrachte Schleifblatt 7 kann aus einem beliebigen Material gefertigt sein, beispielsweise aus Papier, Leinen, Fiber, harzverstärktem Stoff, Segeltuch oder dergleichen. Es kann feinkörniges oder grobkörniges oder jedes andere Schleifpapier eingesetzt werden, solange es auf seiner Rückseite mit einem lösungsmittelfreien, zähen, nicht aus­ härtendem, hitzebeständigem und ständig klebrigem Kontaktkleb­ stoff 10 versehen ist, der vorzugsweise seine Haftfestigkeit mit ansteigender Temperatur erhöht.
Um das Schleifblatt 7, welches den oben beschriebenen Klebstoff 10 auf seiner Rückseite hat, auf dem Schleifteller 1 sicher zu befestigen, wird das Schleifblatt 7 paßgenau auf den Schleif­ teller 1 aufgelegt und anschließend angedrückt. Das Schleifblatt 7 ist nun lösbar und wieder befestigbar auf dem Schleifteller 1 befestigt.
Während des Schleifvorganges wird das Schleifblatt 7 ständig gegen den Schleifteller 1 gedrückt und somit wird gewährleistet, daß alle Fäserchen 8 bzw. fasrigen Schlingen 9 mit ihrer ge­ samten Länge an der dauernd klebrigen Rückseite des Schleif­ blattes 7 festkleben. Weil der Klebstoff 10 hitzebeständig ist und mit steigender Temperatur noch besser klebt, ist gewähr­ leistet, daß das Schleifblatt 7 sich nicht unbeabsichtigt löst, selbst während eines extremen Schleifvorganges unter Verwendung Von grobkörnigem Sandpapier.
Nachdem der Schleifvorgang beendet ist oder wenn das Schleif­ blatt 7 ausgetauscht werden muß, braucht der Bediener das Schleifblatt 7 bloß an einer Seite oder Ecke anfassen und kann das Schleifblatt 7 dann einfach vom Schleifteller 1 abschälen.
Ist das Schleifblatt 7 vom Schleifteller 1 abgenommen, so bleibt kein Klebstoffrest auf dem Velours 6 zurück, so daß jegliches Reinigen oder Bearbeiten des Zwischenpolsters 3 vor dem Anbringen eines neuen Schleifblattes überflüssig wird. Ein neues oder auch dasselbe Schleifblatt 7 kann nun problemlos angebracht werden.
Solch ein einfacher und bequemer Austausch des Schleifblattes 7 ist eine große Vereinfachung und Hilfe für jeden Bediener einer Schleifmaschine.

Claims (9)

1. Schleifteller zur Anbringung an eine Schleifmaschine, wobei der Schleifteller (1) ein Schleifblatt (7) lösbar trägt, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Schleifblatt (7) zugewandten Seite des Schleiftellers (1) ein Belag (6) mit einer Vielzahl von Fasern aufgebracht ist.
2. Schleifteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Fäserchen (8) des Belages (6) mit einem Ende fest mit dem Schleifteller (1) verbunden sind und daß ihr anderes Ende frei beweglich ist.
3. Schleifteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Fäserchen (9) des Belages (6) mit beiden Enden fest mit dem Schleifteller (1) verbunden sind, wobei der Teil zwischen den befestigten Enden der Fäserchen lose ist, zur Ausbildung von fasrigen Schlingen (9).
4. Schleifteller nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag (6) aus Velours ist.
5. Schleifteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifblatt (7) mittels einem zähen, nicht aushärtendem, hitzebeständigem Kontaktkleber (10) auf dem Schleifteller (1) befestigt ist.
6. Schleifteller nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff (10) seine Eigenschaften mit ansteigender Temperatur im wesentlichen beibehält.
7. Schleifteller nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Haftfestigkeit des Klebstoffes (10) mit ansteigender Temperatur erhöht.
8. Schleifteller nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff (10) auf dem Schleifblatt (7) verbleibt, nachdem das Schleifblatt (7) vom Schleif­ teller (1) abgezogen wurde.
9. Schleifteller nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifblatt (7) ein grobkörniges Sandpapier, hergestellt aus harzverstärktem Stoff ist.
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