DE4240884C2 - Anzeigevorrichtung für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Anzeigevorrichtung für KraftfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung für
Kraftfahrzeuge gemäß den Oberbegriffen der Ansprüche 1
und 4.
Dabei wird ein Bild auf der Anzeige, welche eine nach
oben gerichtete Anzeigeoberfläche aufweist,
auf den Gesichtspunkt eines Fahrers durch ein reflektie
rendes Teil, wie beispielsweise eine Windschutzscheibe,
geführt, so daß vom Auge ein virtuelles Bild hinter dem
reflektierenden Teil erkannt werden kann.
Eine solche Anzeige ist bereits aus dem japanischen Ge
brauchsmuster Nr. Hei. 3-117271 bekannt. Diese Anzeige
ist so ausgelegt, daß ein Fahrer ein virtuelles Bild ei
nes Anzeigebildes vor dem Kraftfahrzeug sehen kann. Da
mit das Anzeigebild als virtuelles Bild vor dem Kraft
fahrzeug entfernt dargestellt werden kann, ist die An
zeige innerhalb eines Armaturenbrettes so angeordnet,
daß ihre Anzeigenoberfläche nach oben gerichtet ist, und
von dem Bild auf der Anzeige ausgesandtes Licht durch
die Windschutzscheibe durch eine Öffnung, die in dem Ar
maturenbrett angeordnet ist, reflektiert wird.
Eine solche Anordnung ist in Fig. 7 dargestellt. Wie
aus Fig. 7 zu erkennen ist, sind ein erstes Prisma 11
und ein zweites Prisma 12 mit gleichen Vertikalwinkeln R
unmittelbar oberhalb der Anzeigeoberfläche einer Anzeige
1 auf solche Weise angeordnet, daß ihre Vertikalwinkel R
einander gegenüber liegen. Durch die Anordnung der Pris
men kann ein sogen. "Auswaschungs"-Effekt, der zu einem
verschlechterten Anzeigebild führt, hervorgerufen wer
den, wenn Außenlicht, beispielsweise Sonnenlicht, wel
ches durch die Windschutzscheibe einfällt, auf die Ober
fläche der Anzeige übertragen wird. Mit der Bezugsziffer
6 ist eine Motorhaube bezeichnet, die über den Motorraum
angeordnet ist.
Wenn in diesem Fall Außenlicht 3 durch die Windschutzscheibe
4 in die Anzeige 1 eintritt, wird das Außenlicht 3 durch ei
ne Oberfläche 12a reflektiert, an welcher das zweite Prisma
12 über dem ersten Prisma 11 angebracht ist, in der Richtung
eines Pfeils A. Dies führt dazu, daß das Außenlicht 3 daran
gehindert wird, auf die Anzeigenoberfläche der Anzeige 1 über
tragen zu werden, wodurch das Anzeigebild frei von einem Aus
waschen bleibt. Weiterhin wird Außenlicht daran gehindert,
durch die Seiten des ersten und zweiten Prismas 11, 12 über
tragen zu werden, infolge der dunklen Beschichtung auf die
sen Oberflächen, wodurch zusätzlich das Licht daran gehindert
wird, die Anzeige 1 zu erreichen.
Da die Prismen 11, 12 mit derselben Form einander überlappen,
so daß ihre Vertikalwinkel einander gegenüberliegen, wird von
der Anzeige 1 ausgesandtes Licht kaum beeinflußt, wenn es
durch die Prismen 11, 12 hindurchgelassen wird. Daher wird das
Anzeigebild nicht verzerrt, wenn es von einem Betrachtungsort
5 aus beobachtet wird. Hierdurch kann das Anzeigebild vom Auge
als ein virtuelles Bild an der Rückseite eines reflektierenden
Abschnitts 4a der Windschutzscheibe 4 erkannt werden (vor dem
Kraftfahrzeug).
Wenn daher, wie voranstehend beschrieben, die Prismen 11, 12
unmittelbar oberhalb der Anzeigeoberfläche der Anzeige 1 ange
ordnet sind, kann eine Verschlechterung der Anzeigebildqualität infolge
von Außenlicht 3, das auf die Anzeige trifft, verhindert
werden. Allerdings entstehen störende Reflexionen,
die sich entlang einer optischen Achse B in Richtung auf den Beobachtungsort 5 fortpflanzen, wie
in Fig. 7 gezeigt ist. Dies bedeutet, daß von der Anzeige aus
gehendes Licht durch die Oberfläche 12b des zweiten Prismas 12
reflektiert wird, durch die Oberfläche 12c hindurchgelangt,
und entlang der optischen Achse B durch die Oberfläche der
Windschutzscheibe 4 reflektiert wird. In diesem Fall ist der
Einfallswinkel des von der Anzeige 1 auf die Oberfläche 12b
übertragenen Lichtes so breit, daß die Reflexion des Lichtes
erheblich wird, was zu einem stark leuchtenden Geisterbild
führt.
Dieser Zustand wird im einzelnen unter Bezug auf Fig. 8 be
schrieben. Die optische Achse B wird durch einen Lichtstrahl
D und einen Lichtstrahl E von mehreren Lichtstrahlen festge
legt, die von der Anzeige 1 übertragen werden. Dies bedeutet,
daß der Lichtstrahl D und der Lichtstrahl E, die von einem
Anzeigebereich C übertragen werden, die optische Achse B fest
legen, abhängig von Bedingungen einschließlich der Neigung
der Windschutzscheibe 4, der Entfernung zwischen der Anzeige
1 und den Prismen 11, 12, usw. Der Anzeigebereich C ist in
Richtung auf das Vorderende des Kraftfahrzeugs auf der Anzei
geoberfläche der Anzeige 1 angeordnet. Bei einer Betrachtung
vom Betrachtungsort 5 aus, werden daher unerwünschten Geisterbilder
unterhalb des gewünschten Anzeigebildes gesehen,
wie in Fig. 9 gezeigt ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe
zugrunde eine Anzeige für Kraftfahrzeuge bereitzustellen,
bei der einerseits die Anzeigebildqualität nicht durch einfallendes
Außenlicht beeinträchtigt wird und die zudem qualitativ
hochwertige Anzeigebilder ohne Geisterbilder aufweist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche
1 und 4 gelöst.
Zur Erzielung der voranstehenden Vorteile wird ein erster
Aspekt der Erfindung bei einer Anzeige für Kraftfahrzeuge ein
gesetzt, welche eine Anzeige, ein erstes Prisma, ein zweites
Prisma und ein reflektierendes Teil aufweist. Die Anzeige ist
so angeordnet, daß ihre Anzeigeoberfläche nach oben gerichtet
ist. Das erste Prisma weist einen Vertikalwinkel auf, der
durch zwei Oberflächen gebildet wird und einem Fahrer zuge
wandt ist. Eine der beiden Oberflächen ist so angeordnet, daß
sie der Anzeigeoberfläche der Anzeige zugewandt und eng bei
dieser angeordnet ist. Das zweite Prisma weist im wesentlichen
denselben Vertikalwinkel auf wie das erste Prisma und ist auf
dem ersten Prisma so angeordnet, daß sein Vertikalwinkel dem
Vertikalwinkel des ersten Prismas gegenüberliegt. Das reflek
tierende Teil führt Licht, welches von der Anzeigeoberfläche
der Anzeige durch das erste und zweite Prisma übertragen wird,
zu einem Betrachtungspunkt des Fahrers. Bei einer derartigen
Anzeige für Kraftfahrzeuge wird eine dem Vertikalwinkel gegen
überliegende Bodenoberfläche des zweiten Prismas zuerst mat
tiert und dann mit einer dunklen Farbe beschichtet.
Ein zweiter Aspekt der Erfindung richtet sich auf eine Anzei
ge für Kraftfahrzeuge mit denselben Teilen wie voranstehend
beschrieben, bei welcher die Bodenoberfläche des zweiten Pris
mas, welche dessen Vertikalwinkel gegenüberliegt, aus einem
dunkelfarbenen Material besteht, wobei das Material dasselbe
Material ist, aus welchem das zweite Prisma besteht.
Ein dritter Aspekt der Erfindung richtet sich auf eine Anzei
ge für Kraftfahrzeuge mit denselben Teilen wie voranstehend
beschrieben, bei welcher die dem Vertikalwinkel des zweiten
Prismas gegenüberliegende Bodenoberfläche des zweiten Prismas
eine vorbestimmte Form aufweist, so daß
Licht, welches von der Anzeigeober
fläche ausgesandt wird durch die Bodenoberfläche des zweiten
Prismas und das reflektierende Teil ohne Geisterbilder zu erzeugen reflektiert wird.
Als Ergebnis des voranstehenden Aufbaus wird ein Lichtstrahl
von mehreren Lichtstrahlen, die von der Anzeigeoberfläche
ausgesandt werden, durch das erste Prisma hindurchgelassen,
auf das zweite Prisma aufgestrahlt, und auf die Bodenober
fläche des zweiten Prismas aufgestrahlt, welche dem Vertikal
winkel gegenüberliegt. Allerdings erreicht der Lichtstrahl
nicht den Beobachtungspunkt des Fahrers, da er durch die Bo
denoberfläche absorbiert wird. Daher werden keine Geister
bilder gesehen.
In bezug auf die Bodenoberfläche des zweiten Prismas, welche
dem Vertikalwinkel gegenüberliegt und mit einer vorbestimmten
Form versehen ist, wird darüber hinaus ein Lichtstrahl von
mehreren Lichtstrahlen, die von der Anzeigeoberfläche der An
zeige ausgesandt werden, durch das erste Prismas hindurchge
lassen, auf das zweite Prisma aufgestrahlt, und auf die Boden
oberfläche, die dem Vertikalwinkel gegenüberliegt, des zwei
ten Prismas aufgestrahlt. Da der Lichtstrahl nicht den Be
trachtungspunkt des Fahrers erreicht, infolge der Änderung
seiner Richtung, treten keine Geisterbilder auf.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestell
ter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus welchen weitere
Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Anzeige für Kraftfahrzeuge
gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2(a) und 2(b) eine Perspektivansicht bzw. eine teilweise
Seitenansicht des zweiten Prismas
Fig. 3 eine Perspektivansicht, in Explosionsdarstellung,
eines zweiten Prismas, welches bei einer zweiten
Ausführungsform der Erfindung verwendet wird;
Fig. 4 eine Seitenansicht des zweiten Prismas von Fig. 3
sowie eines ersten Prismas, wobei die Prismen so
angeordnet sind, daß ihre Vertikalwinkel einander
gegenüberliegen;
Fig. 5 ein Diagramm zur Erläuterung eines Zustands, in
welchem bei Verwendung eines zweiten Prismas, wel
ches eine geänderte Bodenoberfläche aufweist, kei
ne Geisterbilder erzeugt werden;
Fig. 6 ein Diagramm zur Erläuterung eines Zustands, in
welchem unter Verwendung eines zweiten Prismas mit
einer in Fig. 5 gezeigten, geänderten Form keine
Geisterbilder erzeugt werden;
Fig. 7 eine Seitenansicht einer konventionellen Anzeige
für Kraftfahrzeuge;
Fig. 8 ein Diagramm, welches im einzelnen zeigt, wie in
der konventionellen Anzeige für Kraftfahrzeuge
Geisterbilder hervorgerufen werden; und
Fig. 9 ein Diagramm mit einer Darstellung eines konventio
nellen Anzeigebildes mit Geisterbildern.
Nunmehr werden unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
Ausführungsformen der Erfindung beschrieben. Der Unterschied
zwischen der Anzeige für Kraftfahrzeuge gemäß der Erfindung
und der konventionellen Anzeige, die eingangs beschrieben
wurde, liegt in der Ausbildung des zweiten Prismas, welches
auf der Anzeigeoberfläche der Anzeige angeordnet ist. Bei der
nachstehenden Beschreibung werden die gleichen Teile und Bau
teile durch dieselben Bezugsziffern bezeichnet.
Fig. 1 zeigt eine Anzeige für Kraftfahrzeuge, gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung, und Fig. 2(a) ist eine Per
spektivansicht des zweiten Prismas 22, welches in der Anzei
ge für Kraftfahrzeuge gemäß der Erfindung verwendet wird.
Wie in Fig. 2(a) gezeigt ist, sind dreieckige Oberflächen
22d und 22e, die einen Vertikalwinkel R des zweiten Pris
mas 22 einschließen, mit einer dunklen Farbe wie beispiels
weise Schwarz beschichtet, wogegen die Bodenoberfläche 22b
zuerst durch ein Mattierungsverfahren mattiert (22b′) wird,
beispielsweise durch einen Entglänzungs/Glanzverringerungs-
Vorgang, und dann mit der dunklen Farbe beschichtet, wie in
Fig. 2(b) gezeigt.
Daher werden innerhalb des Prismas zur Oberfläche 22b ausge
strahlte Lichtstrahlen absorbiert, was zu einem minimalen Aus
maß reflektierten Lichts führt, selbst wenn der Einfallswinkel
groß ist. Wie aus Fig. 1 hervorgeht, gelangen im einzelnen
von der Anzeige 1 ausgestrahlte Lichtstrahlen zuerst durch
das erste Prisma 11 und werden dann durch die Bodenoberfläche
22b des zweiten Prismas 22 absorbiert. Dies führt dazu, daß
die Lichtstrahlen keinen Betrachtungsort 5 eines Fahrers er
reichen, wodurch Anzeigebilder zur Verfügung gestellt werden,
die frei von Geisterbildern sind.
Eine zweite Ausführungsform der Erfindung wird nachstehend
beschrieben. Wie in Fig. 3 gezeigt ist, ist ein zweites Pris
ma 23, welches bei der zweiten Ausführungsform verwendet wird,
aus einem Acrylharz hergestellt und mit einer dunklen Farbe
wie beispielsweise Schwarz auf dreieckigen Oberflächen 23d,
23e einschließlich des Vertikalwinkels R beschichtet. Wei
ter ist eine schwarze Acrylplatte 24 mit einer Bodenoberflä
che 23b verbunden, die dem Vertikalwinkel R gegenüberliegt,
und zwar durch einen Photokleber 25, wobei die Acrylplatte
aus demselben Material besteht und dieselben Abmessungen auf
weist wie das Prisma 23. Das zweite Prisma 23 ist umgedreht
auf dem ersten Prisma 11 angeordnet, so daß die Vertikalwin
kel R einander gegenüberliegen, und die aufeinander gesta
pelten Prismen sind dann, wie in Fig. 1 gezeigt, auf der An
zeige 1 angeordnet.
Da die Reflexionsvermögen des zweiten Prismas 23, des Photo
klebers 25 und der schwarzen Acylplatte 24 dieselben sind,
werden Lichtstrahlen, die entlang einer optischen Achse B von
der Anzeige 1 laufen, wie in Fig. 4 dargestellt ist, und
die bislang Geisterbilder hervorgerufen haben, absorbiert,
ohne an ihren Grenzflächen reflektiert zu werden, wodurch
die optische Achse ausgeschaltet wird, welche die Quelle der
Geisterbilder darstellte. Dies führt dazu, daß ein Fahrer
ein Anzeigebild sehen kann, welches frei von Geisterbildern
ist. In diesem Fall können irgendwelche Kratzer, die auf den
Enden der Bodenoberfläche 23b des Prismas 23 vorhanden sind,
durch den Photokleber 25 gefüllt werden, und dies ist inso
weit vorteilhaft, daß keine strenge Exaktheit beim Polieren
des Prismas 23 erforderlich ist.
Zwar ist bei dieser Ausführungsform die schwarze Acrylplatte
mit dem Acrylprisma unter Verwendung des Photoklebers verbun
den, jedoch kann das Prisma einer einstückigen Ausformung un
terworfen werden, so daß sein Bodenabschnitt schwarz ist. Da
das Reflexionsvermögen des transparenten Abschnitts dasselbe
ist wie das des schwarzen Abschnitts tritt keine Reflexion
auf. Darüber hinaus ist eine Herstellung durch einstückiges
Ausformen aus ökonomischen Gründen vorteilhaft, verglichen
mit einer Herstellung, bei welcher ein Verbinden der schwar
zen Acrylplatte 24 vorgesehen ist.
Fig. 5 zeigt einen Abschnitt einer Anzeige für Kraftfahrzeuge
gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung. Die dritte
Ausführungsform verwendet eine neue Art eines zweiten Prismas
32, bei welchem die Form der Bodenoberfläche 12b des konven
tionellen zweiten Prismas 12 geändert ist. Im einzelnen ist
die Bodenoberfläche 32b des zweiten Prismas 32 nicht vertikal
in bezug auf die Anzeige 1 angeordnet, sondern statt dessen
ist seine obere Oberfläche in Richtung auf einen Fahrer ge
neigt und mit einer dunklen Farbe beschichtet. Die Bedeutung
dieser Anordnung läßt sich am besten dann verstehen, wenn ei
ne in Umkehrrichtung gerichtete optische Achse F betrachtet
wird, entlang derer Licht, welches von dem Betrachtungsort 5
ausgesandt wird, zuerst durch die Oberfläche der Windschutz
scheibe 4 reflektiert und dann auf die Bodenoberfläche 32b
des zweiten Prismas 32 aufgestrahlt wird. Wenn ein Neigungs
winkel Rx (Fig. 5) der Bodenoberfläche 32b so festgelegt
ist, daß das sich entlang dem optischen Pfad F bewegende
Licht nicht auf die Anzeige 1 aufgestrahlt werden kann,
treten bei einer Betrachtung von dem Betrachtungspunkt 5 aus
keine Geisterbilder auf. Dies bedeutet, daß von der Anzeige
ausgesandtes Licht, welches von der Bodenoberfläche 32b weg
reflektiert wird, nicht zum Betrachtungsort 5 hin gestrahlt
wird, und daher für einen Fahrer des Fahrzeugs nicht sichtbar
ist.
Fig. 6 zeigt einen Abschnitt einer Anzeige für Kraftfahrzeu
ge gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung. Die
vierte Ausführungsform verwendet eine neue Art eines zweiten
Prismas 42, bei welcher die Form der Bodenoberfläche 12b des
konventionellen zweiten Prismas 12 abgeändert ist. Im einzel
nen wird das zweite Prisma 42 dadurch ausgeformt, daß ein
quadratisches Prisma mit der Bodenoberfläche 12b des konven
tionellen zweiten Prismas 12 verbunden wird, so daß dessen
Schnittansicht trapezförmig ist. Die linke Bodenoberfläche
42b des zweiten Prismas 42 und ein unterer Abschnitt 42d, der
nicht der Anzeige 1 gegenüberliegt, sind mit einer dunklen
Farbe beschichtet. Wiederum läßt sich die Bedeutung dieser
Anordnung am besten dann verstehen, wenn man eine in Umkehr
richtung gerichtete optische Achse G betrachtet, entlang de
rer Licht von dem Betrachtungsort 5 durch die Oberfläche der
Windschutzscheibe 4 reflektiert und auf die linke Seite 42b
des zweiten Prismas 42 aufgestrahlt wird. Wenn die Breite
des nicht der Anzeige gegenüberliegenden Abschnitts 42d so
festgelegt ist, daß das sich entlang der optischen Achse G
ausbreitende Licht nicht auf die Anzeige 1 reflektiert wer
den kann, so treten keine Geisterbilder auf, wenn eine Be
trachtung vom Betrachtungsort 5 aus erfolgt. Dies bedeutet,
daß von der Anzeige ausgesandtes Licht, welches von der lin
ken Seite des Prismas weg reflektiert wird, nicht zum Be
trachtungsort 5 gestrahlt wird, und daher für einen Fahrer
des Fahrzeugs nicht sichtbar ist.
Wie voranstehend erläutert, zeichnet sich die vorliegende
Erfindung durch die speziellen Profile aus, die den Prismen
zugeordnet sind, die so angeordnet sind, daß sie der Anzei
ge gegenüberliegen und nahe bei dieser angeordnet sind. Als
Ergebnis dieser Anordnung kann nicht nur
verhindert werden, daß die Anzeigebildqualität
durch einfallendes Außenlicht beeinträchtigt wird
sondern auch, daß keine Geisterbilder entstehen,
die den Beobachtungs
ort des Fahrers von der Anzeige aus erreichen. Somit werden An
zeigebilder hoher Qualität zur Verfügung gestellt.
Claims (9)
1. Anzeigevorrichtung für Kraftfahrzeuge mit
einer Anzeige einschließlich einer nach oben gerichteten Anzeigeoberfläche;
einem ersten Prisma, welches einen Vertikalwinkel auf weist, der durch zwei Oberflächen festgelegt und zu ei nem Fahrer des Fahrzeugs hin gerichtet ist, wobei eine der beiden Oberflächen so angeordnet ist, daß sie der Anzeigeoberfläche der Anzeige gegenüberliegt und nahe an dieser angeordnet ist;
einem zweiten Prisma, welches im wesentlichen den gleichen Vertikalwinkel wie das erste Prisma aufweist und so auf dem ersten Prisma angeordnet ist, daß sein Vertikalwinkel dem Vertikalwinkel des ersten Prismas ge genüberliegt; und
einem reflektierenden Teil zum Reflektieren von Licht, welches von der Anzeigeoberfläche ausgesandt wird und durch das erste und das zweite Prisma zu einem Beobach tungsort des Fahrers gelangt,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Bodenoberfläche (22b, 23b, 32b, 42b) des zwei ten Prismas (22, 23, 32, 42), welche dessen Vertikalwin kel R gegenüberliegt, aus demselben Material besteht, aus dem das zweite Prisma besteht, und mit einer dunklen Farbe beschichtet ist.
einer Anzeige einschließlich einer nach oben gerichteten Anzeigeoberfläche;
einem ersten Prisma, welches einen Vertikalwinkel auf weist, der durch zwei Oberflächen festgelegt und zu ei nem Fahrer des Fahrzeugs hin gerichtet ist, wobei eine der beiden Oberflächen so angeordnet ist, daß sie der Anzeigeoberfläche der Anzeige gegenüberliegt und nahe an dieser angeordnet ist;
einem zweiten Prisma, welches im wesentlichen den gleichen Vertikalwinkel wie das erste Prisma aufweist und so auf dem ersten Prisma angeordnet ist, daß sein Vertikalwinkel dem Vertikalwinkel des ersten Prismas ge genüberliegt; und
einem reflektierenden Teil zum Reflektieren von Licht, welches von der Anzeigeoberfläche ausgesandt wird und durch das erste und das zweite Prisma zu einem Beobach tungsort des Fahrers gelangt,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Bodenoberfläche (22b, 23b, 32b, 42b) des zwei ten Prismas (22, 23, 32, 42), welche dessen Vertikalwin kel R gegenüberliegt, aus demselben Material besteht, aus dem das zweite Prisma besteht, und mit einer dunklen Farbe beschichtet ist.
2. Anzeigevorrichtung für Kraftfahrzeuge nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenoberfläche (22b,
23b, 32b, 42b) des zweiten Prismas (22, 23, 32, 42),
welche dessen Vertikalwinkel R gegenüberliegt, zuerst
mattiert und dann mit einer dunklen Farbe beschichtet
ist.
3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß mit dem zweiten Prisma (22, 23, 32, 42)
eine schwarze Acrylplatte verbunden ist, welche die Bo
denoberfläche festlegt.
4. Anzeigevorrichtung für Kraftfahrzeuge mit
einer Anzeige mit einer nach oben gerichteten Anzeige oberfläche;
einem ersten Prisma, welches einen Vertikalwinkel auf weist, der durch eine erste und eine zweite Oberfläche festgelegt ist und zu einem Fahrer des Fahrzeugs gerich tet ist, wobei die erste Oberfläche so angeordnet ist, daß sie der Anzeigeoberfläche der Anzeige gegenüberliegt und nahe an dieser angeordnet ist;
einem zweiten Prisma, welches im wesentlichen den gleichen Vertikalwinkel wie das erste Prisma aufweist, der durch eine erste und eine zweite Oberfläche des zweiten Prismas festgelegt ist, wobei das zweite Prisma so angeordnet ist, daß dessen erste Oberfläche an die zweite Oberfläche des ersten Prismas angepaßt ist, wobei der Vertikalwinkel des zweiten Prismas dem Vertikalwin kel des ersten Prismas gegenüberliegt; und
einem reflektierenden Teil zum Reflektieren von Licht, welches von der Anzeigeoberfläche ausgesandt wird und durch das erste und das zweite Prisma zu einem Beobach tungsort des Fahrers gelangt
dadurch gekennzeichnet,
daß eine zweite Oberfläche (22b, 23b, 32b, 42b) des zweiten Prismas (22, 23, 32, 42) so geformt ist, daß verhindert wird, daß von der Anzeigeoberfläche der An zeige (1) ausgesandtes Licht, welches durch die zweite Oberfläche (22b, 23b, 32b, 42b) des zweiten Prismas durch das reflektierende Teil reflektiert wird, durch den Beobachtungsort gelangt.
einer Anzeige mit einer nach oben gerichteten Anzeige oberfläche;
einem ersten Prisma, welches einen Vertikalwinkel auf weist, der durch eine erste und eine zweite Oberfläche festgelegt ist und zu einem Fahrer des Fahrzeugs gerich tet ist, wobei die erste Oberfläche so angeordnet ist, daß sie der Anzeigeoberfläche der Anzeige gegenüberliegt und nahe an dieser angeordnet ist;
einem zweiten Prisma, welches im wesentlichen den gleichen Vertikalwinkel wie das erste Prisma aufweist, der durch eine erste und eine zweite Oberfläche des zweiten Prismas festgelegt ist, wobei das zweite Prisma so angeordnet ist, daß dessen erste Oberfläche an die zweite Oberfläche des ersten Prismas angepaßt ist, wobei der Vertikalwinkel des zweiten Prismas dem Vertikalwin kel des ersten Prismas gegenüberliegt; und
einem reflektierenden Teil zum Reflektieren von Licht, welches von der Anzeigeoberfläche ausgesandt wird und durch das erste und das zweite Prisma zu einem Beobach tungsort des Fahrers gelangt
dadurch gekennzeichnet,
daß eine zweite Oberfläche (22b, 23b, 32b, 42b) des zweiten Prismas (22, 23, 32, 42) so geformt ist, daß verhindert wird, daß von der Anzeigeoberfläche der An zeige (1) ausgesandtes Licht, welches durch die zweite Oberfläche (22b, 23b, 32b, 42b) des zweiten Prismas durch das reflektierende Teil reflektiert wird, durch den Beobachtungsort gelangt.
5. Anzeige nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Winkel, der durch die zweite Oberfläche (22b, 23b,
32b, 42b) des zweiten Prismas und eine dritte Oberfläche
(23c) des zweiten Prismas gebildet wird, ein stumpfer
Winkel ist.
6. Anzeige nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die nach oben gerichtete Anzeigeoberfläche direkt nur
unter Abschnitten der ersten und dritten Oberfläche des
zweiten Prismas und nicht unterhalb der zweiten Ober
fläche (22b, 23b, 32b, 42b) angeordnet ist.
7. Anzeige nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das zweite Prisma (22, 23, 32, 42) einen trapezförmigen
Querschnitt aufweist mit einem dreieckigen Abschnitt und
einem rechteckigen Abschnitt, daß die zweite Oberfläche
durch den rechteckigen Abschnitt festgelegt wird und
zwei Oberflächen (42b, 42d) umfaßt, die senkrecht zuein
ander angeordnet sind, und daß die beiden Oberflächen
eine dunkle Farbe aufweisen.
8. Anzeige nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anzeigeoberfläche direkt unterhalb nur des dreiecki
gen Abschnitts angeordnet ist.
9. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine der beiden Oberflächen (42b, 42d) des
rechteckigen Abschnitts koplanar mit der ersten Ober
fläche des zweiten Prismas ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1991100417U JP2543553Y2 (ja) | 1991-07-12 | 1991-12-05 | 車両用表示装置 |
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| DE4240884A1 DE4240884A1 (en) | 1993-06-09 |
| DE4240884C2 true DE4240884C2 (de) | 1994-12-01 |
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ID=14273409
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| DE102016218582A1 (de) | 2016-09-27 | 2018-03-29 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Projektionsanzeigevorrichtung mit einer Darstellung in mehreren Anzeigenebenen |
Also Published As
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