DE4239935C2 - Maschine zur Erzeugung einer Kälteleistung - Google Patents
Maschine zur Erzeugung einer KälteleistungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Erzeugung einer
Kälteleistung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Derartige Maschinen sind bekannt, insbesondere in Ge
stalt von als Kältemaschinen arbeitenden Stirling-Moto
ren. Hierzu wird beispielsweise auf die DE 38 36 959 A1
verwiesen.
Insbesondere ist zum Stand der Technik auf die DE
25 16 591 A1 zu verweisen. Bei dieser bekannten Maschine
ist im Inneren des Zylinders ein Dauermagnet angeordnet.
Im Magnetfeld dieses Dauermagneten ist eine mit dem
Kolben verbundene Spule bewegbar, welche durch elektri
sche Anschlüsse, die durch die Zylinderwandung nach
außen geführt sind, elektrisch erregbar ist. Hierdurch
kann eine auf magnetischen Kräften beruhende Bewegung
des Kolbens erreicht werden. Aufgrund des Elektromagne
ten, der im Magnetfeld des Dauermagneten bewegbar ist,
können relativ hohe energetische Verluste entstehen.
Weiter ist die Durchführung der elektrischen Anschlüsse
durch die Zylinderwandung erforderlich. Dies hindert
oder erschwert zumindest wesentlich eine erstrebte voll
ständige Kapselung des Zylinders im Hinblick auf das
darin eingeschlossene Arbeitsmedium. Im übrigen ist ein
solcher Antrieb auch nicht in der erwünschten Weise
einfach aufgebaut.
Im Hinblick auf den zuletzt genannten Stand der Technik
stellt sich der Erfindung die Aufgabe, eine Maschine zur
Erzeugung einer Kälteleistung mit einem Zylinder und
einem Arbeitskolben anzugeben, die antriebsmäßig günsti
ger ausgestaltet ist.
Diese Aufgabe ist beim Gegenstand des Anspruches 1 ge
löst. Grundsätzlich läßt sich mit einer solchermaßen
ausgestatteten Maschine bereits ein (Kälte-)Kreislauf
erzeugen. Die hermetische Kapselung des Zylinders ermög
licht es insbesondere, Gase wie Helium oder Wasserstoff
als Arbeitsmittel zu verwenden. Des weiteren sind aber
auch Gase wie etwa Luft und Stickstoff bei einer derarti
gen Maschine einsetzbar. Die vollständige Kapselung ist
erreicht durch den berührungsfreien Antrieb des Kolbens
von außerhalb des Zylinders. Bei einer Bewegung des
Kolbens auf die Drossel zu wird das in dem Zylinder
zwischen Kolben und Drossel befindliche Gas komprimiert,
so daß es zu einer Temperaturerhöhung kommt. Diese Tempe
raturerhöhung kann in einem Wärmetauscher, der den Zylin
der in diesem Bereich umgibt, zur Aufheizung eines Wärme
trägermediums genutzt werden. Das solchermaßen in dem
Zylinder komprimierte Gas durchströmt sodann die Dros
sel, wonach es durch den Ausdehnungseffekt (Joule-Thom
son-Effekt) abkühlt. Durch bevorzugt einen weiteren, in
diesem Bereich den Zylinder umgebenden Wärmetauscher
kann hierdurch einem weiteren Medium Wärme entzogen
werden, also die Abkühlung des Gases als Kühlleistung
genutzt werden. Die Zurückbewegung des Kolbens geschieht
bevorzugt langsamer als die Kompressionsbewegung. Durch
die Zurückbewegung wird das Gas im wesentlichen bzw. zu
einem gewissen Teil wieder in den Raum zwischen Kolben
und Drossel, die Drossel in umgekehrter Richtung durch
setzend, zurückgesaugt (oder gegebenenfalls auch aktiv
gedrückt). Der Prozeß kann daraufhin von neuem durchlau
fen werden. Die Drossel besteht bevorzugt aus einem
Maschengitter. Beispielsweise können dies mehrere über
einandergelegte Lagen eines Drahtgitters geringer Ma
schenweite sein. Es ist auch möglich, die Drossel aus
beispielsweise Metallwolle auszubilden. Weiter bevorzugt
besteht das Maschengitter aus Metalldrähten. Es emp
fiehlt sich auch, den Kolben in eine Ausgangslage mit
einer Feder vorzuspannen. Die Rückbewegung des Kolbens
nach dem Kompressionsvorgang kann dann aufgrund der
Federkraft erfolgen. Um die Betätigung des Kolbens von
außen durch Magnetkraft durchzuführen, empfiehlt es sich
auch, den Kolben insbesondere stirnseitig dauermagne
tisch auszubilden. Grundsätzlich ist es auch möglich,
den Kolben etwa seitlich magnetisch oder dauermagnetisch
auszubilden, wenn mit entsprechenden Magneten seitlich
auf den Kolben eingewirkt wird. Zugeordnet dem Dauermag
neten des Kolbens wirkt ein außerhalb der Zylinderkapsel
ung zur Bewegung des Kolbens angeordneter und den Dauer
magneten des Kolbens gleich oder entgegengesetzt gepol
ter Dauermagnet. Ein entgegengesetzt gepolter Dauerma
gnet ist erforderlich, wenn die Rückholbewegung des
Kolbens beispielsweise auch magnetisch durchgeführt
werden soll. Für die Kompressionsbewegung des Kolbens
ist es natürlich erforderlich, den außerhalb des Zylin
ders angeordneten Dauermagneten gleichgepolt wie den
Magneten des Kolbens vorzusehen. Es ist auch möglich,
den äußeren Dauermagneten als Elektromagneten auszubil
den, so daß ohne eine Bewegung des äußeren Dauermagneten
über eine elektrische Schaltung das Inwirkungtreten oder
nicht Inwirkungtreten des Dauermagneten erreichbar ist.
Darüber hinaus ist es auch möglich, mehrere äußere Dauer
magneten vorzusehen, die wechselweise mit dem Dauermagne
ten des Kolbens zusammenwirken. Diese können beispiels
weise nachfolgend über eine Stirnfläche des Zylinders,
wenn der Dauermagnet des Kolbens auch stirnflächenseitig
vorgesehen ist, hinwegbewegt werden. Im einzelnen ist
hierzu weiter bevorzugt vorgesehen, daß die äußeren
Dauermagnete drehbar zum aufeinanderfolgenden Inwirku
ngtreten bezüglich des inneren Dauermagneten angeordnet
sind. Hierzu können die äußeren Dauermagneten beispiels
weise auf einem Radkranz oder Speichen eines Rades ange
ordnet sein, dessen Achse parallel zur Zylinderachse
verläuft und beispielsweise durch einen Elektromotor
angetrieben wird. In weiterer Ausgestaltung der Maschine
ist vorgesehen, daß in dem Zylinder ein zweiter Kolben
angeordnet ist, bezüglich der Drossel gegenüberliegend
zu dem ersten Kolben. Dieser zweite Kolben kann seiner
seits aktiv bewegbar sein. Im Rahmen der Erfindung zu
nächst bevorzugt ist jedoch, wenn der zweite Kolben
gegen die Wirkung einer Feder bewegbar ist, derart, daß
die Feder den Kolben auf die Drossel zuzubewegen sucht.
Bei einem Kompressionsvorgang ausgelöst durch den ersten
Kolben wird der zweite Kolben dann durch das Arbeitsgas,
das durch die Drossel hindurchgeströmt ist, zurückbe
wegt. Das Arbeitsgas wird aber dann nach Ende des Kom
pressionsvorganges durch den zweiten Kolben wiederum
Zurückgepreßt in den Raum des ersten Kolbens, durch die
auf den zweiten Kolben wirkende Feder. Wie bereits wei
ter oben angesprochen worden ist, ist der Zylinder bevor
zugt von zwei voneinander gesonderten Wärmetauschern
umgeben, einmal im Bereich des ersten Kolbens (bis in
den Bereich der Drossel hineinragend) und zum anderen im
Bereich des zweiten Kolbens, oder des Raumes, in dem
bevorzugt der zweite Kolben angeordnet ist (wiederum bis
in den Bereich des Drossel hineinragend). Der zweite
Wärmetauscher im Bereich des zweiten Kolbens kann
bevorzugt in Form eines Latentwärmespeichers ausgebil
det sein. Hierdurch ist es möglich, die mit einer solchen
Maschine erreichbare Kälteleistung derart zwischenzuspei
chern, daß sie zum Betrieb insbesondere eines Hauskühl
schrankes geeignet verwendbar ist. Zeitunterschiede
zwischen produzierter Kälte und Kälteabnahme werden
hierdurch ausgeglichen. Dies ermöglicht einen wartungsar
men Betrieb, geringeren Regelaufwand und wenige An- und
Abfahrvorgänge. Der Latentwärmespeicher ist bevorzugt in
einer Weise ausgebildet, wie es
insbesondere durch die DD 2 80 113 A1
bekannt ist (vgl. auch mit der EP 0 522 259 A1).
Eine weitere Form von Latentwärmespeichersys
temen, welche in bezug auf die Vorliegende Erfindung
geeignet sind, sind solche, die den Phasenwechsel flüs
sig/gasförmig nutzen.
Bevorzugt ist auch, daß
für eine Rückströmung des Arbeitsgases in den sich bei
einer Kompressionsbewegung des Kolbens ergebenden Raum
zwischen oberen Zylinderboden und oberer Kolbenfläche
ein Bypass zu der Drossel vorgesehen ist. Das zwischen
dem Kolben und der Drossel befindliche Arbeitsgas wird
bei der Kompressionsbewegung von dem Kolben durch die
Drossel gepreßt. Gleichzeitig kann jedoch Arbeitsgas in
dem oben sich ergebenden Raum zwischen oberen Zylinderbo
den und Kolben einströmen. Die - bevorzugt schnelle -
Kompressionsbewegung des Kolbens wird hierdurch noch
weiter erleichtert. Bei der - bevorzugt durch eine Feder -
erfolgenden Rückbewegung des Kolbens wird auch wieder
Arbeitsgas aufgrund des Unterdruckes die Drossel durch
setzen. Gleichzeitig ist bevorzugt in dem genanntem
Bypass ein Ventil vorgesehen, das bei dieser Rückbewe
gung des Kolbens schließt. Es wird lediglich Arbeitsgas,
das zuvor zwischen oberen Zylinderboden und Kolben einge
strömt ist, über den Zwischenraum zwischen Kolben und
Zylinder in den Unterdruckraum zwischen Kolben und Dros
sel strömen. Bevorzugt ist weiter der Bypass als eine
vollständig innerhalb des Zylinders angeordnete, die
Drossel durchsetzende Rohrleitung gebildet. Die Rohrlei
tung durchsetzt geeigneterweise auch den Kolben und
dient hierbei als Kolbenführung. Weiter kann die Rohrlei
tung im unteren und/oder oberen Zylinderboden fixiert
sein. Das erwähnte Rückschlagventil ist bevorzugt inner
halb der Rohrleitung vorgesehen und schließt, wie be
reits angesprochen, bei (federbetätigter) Rückbewegung
des Kolbens. Am oberen und unteren Rohrende sind Öffnun
gen ausgebildet, über welche das Arbeitsgas aus- bzw.
einströmen kann. Bei dieser Ausgestaltung werden Strö
mungsverluste durch gegenläufige Gasströme weitgehend
ausgeschlossen. Auch wird über die Menge des überströmen
den Gases die Frequenz äußerer Erregungen stabil auf
eine Kolbenbewegung ohne Resonanzerscheinungen übertra
gen, damit wird zugleich die Leistungsfähigkeit des
Systems gezielt beeinflußt. Die freie Beweglichkeit des
Kolbens entlang der Rohrleitung wird durch eine Mindest
toleranz zwischen einer durchgängigen Kolbenbohrung und
dem Außenmantel des Rohres gewährleistet. Die Rohrlei
tung bzw. ein Außenmantel der Rohrleitung ist mit der
Drossel fest und gasdicht verbunden. Die Verankerung der
Rohrleitung im unteren und/oder oberen Zylinderboden
kann durch Stifte oder Rastausbildungen im Zylinderboden
realisiert sein. Das Rückschlagventil ist bevorzugt als
Kugelventil ausgebildet.
In weiterer Ausgestaltung ist auch vorgesehen, daß die
Drossel unterschiedlich große Einström- und Ausströmöff
nungen aufweist. Als Einströmöffnung wird hier diejenige
Öffnung bzw. Oberfläche der Drossel bezeichnet, welche
bei einem Komprimierungsvorgang zunächst mit dem kompri
mierten Gas beaufschlagt wird. In diesem Zusammenhang
ist es bevorzugt, daß eine beim Komprimieren durchström
te Einströmöffnung der Drossel größer ist als die Aus
strömöffnung der Drossel. Es ist auch zweckmäßig, wenn
das Überströmrohr in der Drossel endet. Hierbei emp
fiehlt es sich, daß das Überströmrohr einer Ausströmöff
nung der Drossel zugewandt endet bzw. im Bereich oder
der Ebene dieser Ausströmöffnung endet. Die Ausströmöff
nung der Drossel kann auch durch eine Öffnungsplatte
gebildet sein, auf welcher die Drossel aufsitzt. Auf
dieser Öffnungsplatte kann entsprechend auch ein Endquer
schnitt des Überströmrohres aufsitzen. Bevorzugt ist
jedoch, daß das Überströmrohr vermittels einer Dichtung
auf der Öffnungsplatte aufsitzt. Auch kann zweckmäßiger
weise ein auf der Öffnungsplatte bzw. der Dichtung auf
sitzender Endbereich des Überströmrohres sich trichter
förmig erweiternd ausgebildet sein. Die Dichtung kann
eine geschlitzt elastische Scheibe sein, beispielsweise
eine Gummischeibe. Die Schlitze können hierbei bevorzugt
sternseitig ausgebildet sein. Die Schlitze sind des
weiteren so ausgebildet, daß bei einem Druck von oben
sich eine Schließung der Dichtung ergibt, bei einem
Ansaugen jedoch ein Durchströmen der Dichtung. Darüber
hinaus ist noch bevorzugt, daß auch Durchtrittsöffnungen
zu der Drossel durch die Öffnungsplatte oder Öffnungs
scheibe im Bypass zu der Dichtungsscheibe ausgebildet
sind.
Aus der nachstehenden Beschreibung und anhand der beige
fügten Zeichnung ergeben sich weitere Einzelheiten der
Erfindung, wobei die Zeichnung jedoch lediglich Ausfüh
rungsbeispiele darstellt. Im einzelnen zeigt:
Fig. 1 eine schematische Querschnittsansicht der
Kältemaschine; und
Fig. 2 eine weitere schematische Querschnittsansicht
der Kältemaschine, bei Ausbildung mit einem
Kolben und Überströmrohr;
Fig. 3 eine Darstellung gemäß Fig. 2, bei einer Kom
pressionsbewegung des Kolbens;
Fig. 4 eine Darstellung gemäß Fig. 2. bzw. Fig. 3 bei
einer Rückbewegung des Kolbens;
Fig. 5 eine Detail-Ansicht des Rückschlagsventils in
der Rohrleitung;
Fig. 6 eine schematische Schaltungsanordnung für den
Betrieb einer Kältekammer mittels einer Kälte
maschine nach Fig. 1;
Fig. 7 einen Querschnitt durch eine weitere Ausfüh
rungsform der Kältemaschine;
Fig. 8 eine Draufsicht auf eine Dichtungsscheibe;
Fig. 9 eine Darstellung gemäß Fig. 7, jedoch bei
umgekehrter Strömungsrichtung.
Dargestellt und beschrieben ist eine insbesondere als
Kältemaschine arbeitende Maschine 1 mit einem Zylinder 2
und in dem Zylinder bewegbar angeordneten Kolben 3, 4.
Der Zylinder 2 ist vollkommen gekapselt ausgeführt, so
daß in dem Zylinder 2 ein Arbeitsgas wie insbesondere
Helium oder Wasserstoff eingeschlossen sein kann, ohne
daß sich bei üblicher Lebensdauer einer solchen Maschine
erhebliche Leckageverluste einstellen. Insbesondere kann
der Zylinder 2 mit einer Deckplatte 2′ hermetisch ver
schweißt sein.
Im Raum des unteren Kolbens 4, d. h. unterhalb des Kol
bens 4 und dem Zylinderboden 2′′ kann auch noch locker
gepackt Metallwolle enthalten sein. Damit läßt sich eine
Vergrößerung der Kälteübertragungsfläche erreichen.
Insbesondere ist diese Ausgestaltung auch von Bedeutung
bei den nachstehend noch beschriebenen Ausführungen, bei
welchen im unteren Raum kein gesonderter zweiter Kolben
4 enthalten ist.
Der Kolben 3 ist stirnseitig mit einem Dauermagneten 5
versehen, der beispielsweise in die Stirnfläche 6 des
Kolbens 3 eingelassen ist. Weiter ist der Kolben 3 mit
tels einer Feder 7 gegen eine Drossel 8 (bzw. eine Halte
rung 8′ der Drossel 8) abgestützt. Außenseitig des Zylin
ders 2 ist ein Rad 9 angeordnet, auf dessen Speichen 10
Dauermagnete 11, 12 angeordnet sind. Beim Ausführungsbei
spiel sind lediglich zwei solcher Dauermagnete 11, 12
dargestellt. Es können jedoch auch wesentlich mehr Dauer
magnete auf weiteren Speichen 10 vorgesehen sein. Das
Rad 9 ist mit einer Achse 13 drehfest verbunden, so daß
sich das Rad 9 mit der Achse 13 zusammen dreht. Die
Achse 13 ist durch einen Motor 14, beispielsweise einen
Elektromotor, angetrieben.
Wenn ein Dauermagnet 11 sich oberhalb des Dauermagneten
5 befindet und beide Dauermagneten 11, 5 gleichgepolt
sind, stoßen sich diese gegenseitig ab, so daß es bei
der dargestellten Maschine 1 zu einem Zurückweichen des
Kolbens 3 in Richtung der Drossel 8 kommt. In dem Zylin
der 2 enthaltenes Arbeitsgas, beispielsweise Helium wird
hierdurch komprimiert und es kommt zu einer Temperaturer
höhung in dem Bereich 15 des Zylinders 2. Da das Gehäuse
des Zylinders 2 beispielsweise aus einem gut wärmeleiten
den Material wie Messing besteht, kann die entstandene
Wärme über die Außenwandung des Zylinders 2 abgeführt
werden. Die Außenwandung des Zylinders 2 oberhalb der
Drossel 8 umgebend ist ein Wärmetauscher 16 angeordnet,
der aus einer Hüllwandung 17 besteht, welche den Zylin
der 2 zwischen einem unteren Flansch 18 und einem oberen
Flansch 19 umgibt. Zwischen der Wandung 17 des Wärmetau
schers und der Zylinderwandung 2 strömt ein Wärmeträger
medium, beispielsweise Wasser. Auf dieses Wärmeträgerme
dium wird die bei der beschriebenen Kompression erzeugte
Wärmemenge übertragen. Das Wärmeträgermedium kann durch
eine Leitung 27 in den Wärmetauscher 16 einströmen und
über eine Leitung 28 ausfließen.
Das derart komprimierte Arbeitsgas strömt durch die
Drossel 8 in den unteren Bereich des Zylinders 2. Hier
durch wird der Kolben 4 zurückbewegt. Gleichzeitig er
gibt sich beim Durchströmen der Drossel 8 durch den
Joule-Thomson-Effekt eine Abkühlung des Arbeitsgases, so
daß es entsprechend auch zu einer Abkühlung des Zylin
ders 2 im unteren Bereich kommt. Durch das die Drossel 8
durchströmende Gas wird weiter der Kolben 4 gegen die
Kraft einer Feder 20 zurückbewegt. Die Abkühlung des
Gases führt zu einer Kälteleistung, die vergleichbar der
Wärmeleistung im oberen Bereich des Zylinders 2 durch
einen den Zylinder 2 im unteren Bereich umgebenden weite
ren Wärmetauscher 21 abführbar ist. Bei diesem Wärmetau
scher 21 handelt es sich speziell, wie weiter oben wei
ter beschrieben, um einen Latentwärmespeicher vorzugswei
se der dort angegebenen Art.
Bei der Drossel 8 handelt es sich um mehrfach übereinan
dergelegte Lagen von Drahtmaschen in Gewebeform.
Nachdem das Arbeitsgas im wesentlichen die Drossel 8
durchströmt hat und der Kolben 4 gegen die Kraft der
Feder 20 zurückbewegt worden ist, stellt sich der Kolben
3 aufgrund der Federkraft 7 und der Kolben 4 nachfolgend
aufgrund der Kraft der Feder 20 wieder zurück, wodurch
das Gas in umgekehrter Richtung wieder die Drossel 8
durchsetzt. Sodann kann ausgelöst durch einen Elektroma
gneten 11 bzw. 12 der Kreisprozeß wiederholt werden.
Es versteht sich, daß das Material insbesondere des
oberen Wärmetauschers 16 aus einem antimagnetischen
Material bestehen muß, um nicht die Wirkung der Dauerma
gnete zu beeinträchtigen.
Das Arbeitsgas ist in dem Zylinder 2 unter einem gewis
sen Ausgangsdruck, also auch im entspannten Zustand
gehalten. Dieser Druck kann beispielsweise 20 bar betra
gen.
Die untere Feder 20 ist weiter bevorzugt etwas stärker
ausgebildet als die obere Feder 7, um das reibungslose
Funktionieren der Maschine zu verbessern.
Bei der Darstellung gemäß Fig. 2 sind lediglich ein
Kolben 3 und eine Feder 7 vorgesehen. Weiter ist bei
dieser Ausführungsform zentral in dem Zylinder 2 eine
Rohrleitung 29 angeordnet, die als Bypass zu der Drossel
8 bzw. als Überströmrohr wirkt. Die Rohrleitung 29 be
sitzt obere Ausströmöffnungen 31 und untere Einströmöff
nungen 32. Mittels Halterungen 33, 34 ist die Rohrlei
tung 29 in dem unteren Zylinderboden 2′′ bzw. dem oberen
Zylinderboden 2′ gehaltert. Im unteren Bereich der Rohr
leitung 29 ist ein Rückschlagventil 30 angeordnet.
Die Rohrleitung 29 dient gleichermaßen als Kolbenfüh
rungsrohr. Die Rohrleitung 29 hat die Aufgabe, stets
einen gerichteten Gasstrom zu gewährleisten. Strömungs
verluste durch gegenläufige Gasströme werden damit prak
tisch ausgeschlossen. Gleichermaßen wird über die Menge
des überströmenden Gases die Frequenz äußerer Erregungen
stabil auf eine Kolbenbewegung ohne Resonanzerscheinun
gen übertragen, damit zugleich die Leistungsfähigkeit
des Systems gezielt positiv beeinflußt.
Die freie Beweglichkeit des Kolbens 3 in Richtung der
Drossel 8 (und zurück) wird durch eine Mindesttoleranz
zwischen einer durchgängigen Kolbenbohrung und dem äuße
ren Mantel der Rohrleitung 29 gewährleistet.
Die Rohrleitung 29 ist an ihrem Außenmantel mit der Dros
sel 8 fest und gasdicht verbunden.
Das Rückschlagventil 30 öffnet bei einer Kompressionsbe
wegung des Kolbens 3, wie dies in Fig. 3 dargestellt
ist. Aus den Strömungspfeilen ist ersichtlich, daß einer
seits das Arbeitsgas durch die Drossel 8 hindurchge
drückt wird, andererseits über die Einströmöffnungen 32
Arbeitsgas durch die Rohrleitung 29 in den Raum 35
strömt. Wie sich insbesondere auch aus Fig. 5 ergibt,
ist das Rückschlagventil 30 bei einer derartigen Gasströ
mung geöffnet.
Mit Einsetzen der Kolbenrückbewegung (infolge des zuvor
in den Raum 35 eingeströmten Arbeitsgases gesteuert
langsamer) schließt das Rückschlagventil 30 augenblick
lich durch den entstehenden Überdruck im oberen Zylinder
raum 35, wie dies in Fig. 4 angedeutet ist.
In Fig. 6 ist ein Schaltschema dargestellt, welches die
Einbindung einer Maschine bzw. eines Kälteaggregates
gemäß Fig. 1 in den Betrieb einer Kältekammer bzw. insbe
sondere eines Kühlschrankes 22 darstellt. Der Kühl
schrank 22 ist über einen Wärmetauscher 23 mit dem
Latentwärmespeicher 24 verbunden. Der Latentwärmespei
cher 24 umgibt den unteren Bereich des Zylinders 2, also
denjenigen Bereich des Zylinders 2, in dem sich der
Kolben 4 bewegt. In dem oberen Bereich des Zylinders 2
ist der Wärmetauscher 16 vorgesehen, aus dem bei 25
beispielsweise Wärme ausgekoppelt werden kann.
Der Kolben 3 kann oberseitig mit Pufferelementen, bei
spielsweise Gummipuffer 26, versehen sein. Solche können
auch an dem Kolben 4 vorgesehen sein (vgl. bspw. Fig. 3,
4).
Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform ist der
Kolben 3 mit einem größeren Durchmesser ausgebildet, als
es dem unteren Zylinderraum entspricht.
Die Rohrleitung 29 endet im unteren Bereich der Drossel
8. Hierbei ist die Drossel ober- und unterseitig durch
eine Öffnungsplatte 36 bzw. 37 begrenzt. In der Öffnungs
platte 36 bzw. 37 sind Durchtrittsöffnungen ausgebildet.
Diese sind in der Zeichnung lediglich durch gestrichelte
Linien angedeutet.
Die Einströmöffnungen, jedenfalls die effektiven Ein
ström- und Ausströmöffnungen der Öffnungsplatten 36, 37
sind unterschiedlich. Besonders wenn die Ventilwirkung
des nachfolgend noch beschriebenen Ventiles (Dichtung
38) berücksichtigt wird.
Die beim Komprimieren durchströmte Einströmöffnung (Öff
nungsplatte 37) der Drossel ist größer als die Ausström
öffnung der Drossel (Öffnungsplatte 37).
Die als Überströmrohr ausgebildete Rohrleitung 29 endet
unter Ausbildung eines Trichters 39 oberhalb der unteren
Öffnungsplatte 37. In der Trichterwandung des Trichters
39 sind Einströmöffnungen 32 ausgebildet.
Zwischen dem Endbereich des Trichters 39 der Rohrleitung
29 und der Öffnungsplatte 37 ist die Dichtung 38, die in
Fig. 8 nochmals gesondert dargestellt ist, zwischenge
schaltet. Es handelt sich hierbei um eine elastische
Scheibe, beispielsweise Gummischeibe, mit sternförmigen
Schlitzen 40. Die Schlitze 40 sind so ausgebildet, daß
bei einer Druckbelastung von oben ein dichtender Ver
schluß erreicht ist, dagegen bei einer Druckbelastung
von unten, also oberem Unterdruck, sich ein Öffnen der
Dichtung ergibt.
Wesentlich ist auch, daß in der unteren Öffnungsplatte
37 randseitige Öffnungen ausgebildet sind, durch welche
im Bypass zu der Dichtung 38 Gas durch die Drossel 8
strömen kann.
Die Funktion ist wie folgt. Bei einer Bewegung des Kol
bens 3 (mit Bezug zu Fig. 7) nach unten wird gemäß den
Pfeilen 41 Gas komprimiert und durchsetzt die Drossel 8.
Gleichzeitig wird, wie durch die Pfeile 42 angedeutet,
Gas aus dem unteren Raum 43 durch die Rohrleitung 29
nachgesaugt und tritt oberhalb des Kolbens 3 aus. Die
Dichtung 38 öffnet bei dieser Druckbelastung, wie vorste
hend beschrieben. Das aufgrund der Komprimierung (Pfeile
41) die Drossel 8 durchsetzende Gas tritt entsprechend
den Pfeilen 41′ in den unteren Raum 43 ein.
Bei umgekehrter Bewegung des Kolbens 3, was in Fig. 9
angedeutet ist, wird das Gas oberhalb des Kolbens 3
komprimiert und in die Rohrleitung 29 hineingedrückt
(Pfeile 44). Gleichzeitig wird aus dem unteren Raum 43
entsprechend den Pfeilen 45 Gas angesaugt, das nun,
aufgrund des Überdrucks in der Rohrleitung 29 die Dich
tung 38 praktisch nicht durchsetzen kann, sondern im
Bypass hierzu entsprechend den Pfeilen 45′ strömt. Dar
über hinaus durchsetzt auch Gas entsprechend den Pfeilen
46 den trichterförmigen Abschnitt der Rohrleitung 29 und
wird aufgrund des herrschenden Unterdruckes wieder nach
oben gesaugt.
In Fig. 9 ist des weiteren noch dargestellt, daß der
untere Raum 43 durch eine Verschlußschraube 47 verschlos
sen sein kann. Es versteht sich daß die Verschlußschrau
be 47 hermetisch dichtend ausgebildet sein muß.
Im übrigen ist bei der Ausgestaltung der Kältemaschine
gemäß den Fig. 7 und 9 eine analoge Ausbildung zu den
vorstehenden Ausführungen gegeben, so daß bezüglich
weiterer Einzelheiten auf die dortige Beschreibung ver
wiesen wird.
Claims (30)
1. Maschine (1) zur Erzeugung einer Kälteleistung, mit
einem Zylinder (2), einem Kolben (3), einer Drossel (8)
und Wärmeüberträgern (16, 21), wobei in dem Zylinder
(2) ein Arbeitsgas einen thermodynamischen Kreisprozeß
durchläuft und wobei der Kolben (3) magnetisch unter
Einbeziehung von Dauermagneten bewegbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß einerseits im Inneren des Zylinders
(2) an dem Kolben (3) ein innerer Dauermagnet (5) und
andererseits außerhalb des Zylinders (2) mindestens ein
äußerer Magnet (11, 12) angeordnet ist, durch die der
Kolben (3) im vollständig gekapselten Zylinder (2)
berührungsfrei von außen durch eine Wandung (4) des
Zylinders (2) hindurch bewegbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drossel (8) aus einem mehrlagigen Maschengitter
oder einer Metallwolle besteht.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Maschengitter aus Metalldrähten gebildet ist.
4. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (3) in eine
Ausgangslage federvorgespannt ist.
5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsgas Helium ist.
6. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsgas Wasserstoff
ist.
7. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der innere Dauermagnet (5)
an der Stirnseite des Kolbens (3) angeordnet ist.
8. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Magnet (11) ein
Elektromagnet ist.
9. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere äußere Magneten
(11, 12) als Dauermagneten vorgesehen sind, die wechsel
weise mit dem Dauermagneten (5) des Kolbens (3) zusam
menwirken.
10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die äußeren Dauermagneten (11, 12) zur aufeinander
folgenden Wechselwirkung mit dem inneren Dauermagneten
(5) drehbar angeordnet sind.
11. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (2) in seinem
unteren Bereich, bezüglich des Kolbens (3) jenseits der
Drossel (8), von einem Wärmetauscher (21) umgeben ist.
12. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß für eine Rückströmung des
Arbeitsgases ein Bypass zu der Drossel (8) vorgesehen
ist.
13. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bypass aus einer vollständig innerhalb des
Zylinders angeordneten, die Drossel (8) durchsetzenden
Rohrleitung (29) besteht.
14. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohrleitung (29) auch den Kolben (3) durchsetzt.
15. Maschine nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Rohrleitung (29) im unteren und/oder
oberen Zylinderboden (2′, 2′′) fixiert ist.
16. Maschine nach einem der Ansprüche 13 bis 15, da
durch gekennzeichnet, daß die Rohrleitung (29)
als Kolbenführung dient.
17. Maschine nach einem der Ansprüche 13 bis 16, da
durch gekennzeichnet, daß die Rohrleitung (29) ein Rück
schlagventil (30) aufweist, das bei (federbetätigter)
Rückbewegung des Kolbens (3) schließt.
18. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zylinder (2) ein
zweiter Kolben (4) angeordnet ist, wobei sich zwischen
dem ersten Kolben (3) und dem zweiten Kolben (4) die
Drossel (8) befindet.
19. Maschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zylinder (2) im Bereich des zweiten Kolbens 4
von einem Wärmetauscher (21) in Form eines Latentwär
mespeichers umgeben ist.
20. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel (8) unterschied
lich große Einström- und Ausströmöffnungen aufweist.
21. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine beim Komprimieren
durchströmte Einströmöffnung der Drossel (8) größer ist
als die Ausströmöffnung der Drossel (8).
22. Maschine nach einem der Ansprüche 13 bis 17, da
durch gekennzeichnet, daß die Rohrleitung (29) in der
Drossel (8) endet.
23. Maschine nach einem der Ansprüche 13 bis 22, da
durch gekennzeichnet, daß die Rohrleitung (29) einer
Austrittsöffnung der Drossel (8) zugewandt endet.
24. Maschine nach einem der Ansprüche 20 bis 23, da
durch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung der Dros
sel (8) durch eine Öffnungsplatte (37) gebildet ist.
25. Maschine nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Rohrleitung (8) auf der Öffnungsplat
te (37) aufsitzt.
26. Maschine nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohrleitung (29) an ihrem auf der Öffnungsplat
te (37) aufsitzenden Endbereich sich trichterförmig
erweiternd ausgebildet ist.
27. Maschine nach einem der Ansprüche 24 bis 26, da
durch gekennzeichnet, daß zwischen dem Endbereich der
Rohrleitung (29) und der Öffnungsplatte (37) eine Dich
tung (38) zwischengeschaltet ist.
28. Maschine nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtung (38) eine geschlitzte elastische Schei
be ist.
29. Maschine nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekenn
zeichnet, daß Durchtrittsöffnungen im Bypass zu der
Dichtung (38) ausgebildet sind.
30. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmeübertrager (16)
aus einer Hüllwandung (17) besteht, welche den Zylinder
(2) umgibt, mit Leitungen (27, 28) an der Hüllwandung
(17) zum Ein- und Ausströmen eines Wärmeübertragermediums.
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