DE423754C - Verfahren zur Herstellung von lagerbestaendigen Persalzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von lagerbestaendigen Persalzen

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DE423754C
DE423754C DEN21397D DEN0021397D DE423754C DE 423754 C DE423754 C DE 423754C DE N21397 D DEN21397 D DE N21397D DE N0021397 D DEN0021397 D DE N0021397D DE 423754 C DE423754 C DE 423754C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B15/00Peroxides; Peroxyhydrates; Peroxyacids or salts thereof; Superoxides; Ozonides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von lagerbeständigen Persalzen. Es ist eine bekannte Erscheinung; daß sich die Verbindungen des Wasserstoffperoxyds, wie Natriumperborat, Natriumperkarbonat usw., unter Abspaltung ihres aktiven Sauerstoffs ohne ersichtliche Ursache von selbst zersetzen oder bei der Lagerung eine mehr oder weniger gute Haltbarkeit zeigen. Am günstigten liegen die Verhältnisse bei Natriumperborat, während es bisher jedoch nicht gelingen wollte, haltbare Verbindungen des Wasserstoffperoxyds mit anderen festen Trägern zu erhalten. Die Ursache dieser oft zu schweren Verlusten führenden Zersetzungen hat man in der Einwirkung von katalytisch wirkenden Körpern, insbesondere von Metall-' oxyden, erkannt, 'die stets die unvermeidlichen Begleiter der zur Herstellung der genannten Verbindungen verwendeten Materialien sind. Man hat nun versucht, die zersetzende Wirkung dieser Katalysatoren dadurch aufzuheben, daß man in. das Persalz Schutzstoffe, wie z. B. Magnesiumsilikat, Magnesiumchlorid, Alkalimonosilikat, arabisches Gummi, hineinbrachte, indem man diese Stoffe dem fertigen Präparat beifügte oder die Reaktion in Anwesenheit dieser Stoffe vornahm. Diese Schutzstoffe sollten als Antikatalysatoren wirken und die Persalze vor der katalytischen Wirkung der in das Präparat gelangenden Katalysatoren schützen. Dieser Zweck wird auch bis zu einem gewissen Grade erreicht, dehn die so hergestellten Persalze zeigen gegenüber den keine Schutzstoffe enthalt.-nden Persalzen eine größere Lagerbeständigkeit, jedoch hat man auf diesem Wege immer noch nicht den gewünschten Grad der Haltbarkeit erreicht, so daß es z. B. noch nicht möglich war, Perkarbonate als Handelsartikel herzustellen.
  • Es wurde nun erkannt, daß es möglich ist, durch eine vollkommene Entfernung der Katalysatoren vor Vornahme der Reaktion eine fast unbegrenzte Lagerbeständigkeit der Persalze zu erreichen. Nach Versuchen ist es hierzu erforderlich, das Fällungsmittel bereits längere Zeit, beispielsweise mehrere Tage, vor Vornahme der Reaktion dem Ausgangsmaterial --zuzusetzen, da die Reaktionsgeschwindigkeit bei der Fällung der wahrscheinlich in kolloidaler Lösung vorhandenen Metalloxyde eine sehr geringe ist. Es ist nun auf diese Weise gelungen, Persalze mit bisher noch nicht erreichter Lagerbeständigkeit herzustellen, ohne daß die Anwesenheit eines Schutzstoffes im fertigen Präparat erforderlich war.
  • Nach der Erfindung wird daher, wenn es sich z. B. um die Herstellung von Natriumperkarbonat handelt, der Na.C03-Lösung eines der Fällungsmittel längere Zeit, z. B. mehrere Tage vor der Reaktion, zuges°tzt und der sich absetzende Niederschlag zweckmäßig abfiltriert. Als Fällungsmittel sind insbesondere Alkalisilikate verwendbar, und kommt von diesen dem Alkalidisilikat als Fällungsmittel eine erhöhte Wirkung zu.
  • Bei derartiger Verwendung von Natriumdisilikat als Fäilungsmittel ergab sich bei den Versuchen, daß ein Natriumperkarbonat mit 12 Prozent O in 2112 Monaten nur o,2 Prozent O verlor und im Verlauf eines weiteren Monats stabil blieb, während bei der Verwendung von Natriummonosilikat unter den gleichen Bedingungen ein Salz mit einem Anfangsgehalt von i i,o Prozent O in 212 Monaten i,¢ Prozent O und im Verlauf eines weiteren Monats weitere o,2 Prozent O verlor.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE.» i. Verfahren zur Herstellung von lagerbeständigen Persalzen durch Zusatz von geeigneten chemischen Verbindungen vor der Fertigstellung des Endprodukts, dadurch gekennzeichnet, daß man längere Zeit vor Beginn der Reaktion den Reaktionslösungen Stoffe zusetzt, die die eine katalytische Wirkung zeigenden Körper in leicht zu entfernende Verbindungen überführen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Fällmittel Aikalidisilikat verwendet wird.
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