DE423751C - Verfahren zur Herstellung von perlen- und perlmutteraehnlichen Erzeugnissen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von perlen- und perlmutteraehnlichen Erzeugnissen

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DE423751C
DE423751C DEP47356D DEP0047356D DE423751C DE 423751 C DE423751 C DE 423751C DE P47356 D DEP47356 D DE P47356D DE P0047356 D DEP0047356 D DE P0047356D DE 423751 C DE423751 C DE 423751C
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von perlen- und perlmutterähnlichen Erzeugnissen: Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von perlen- und perlmutterartigen Erzeugnissen ohne Anwendung der Perlenessenz.
  • Die bei der Herstellung der künstlichen Perlen verwendete Perlenessenz ist ein sehr kostspieliger Stoff, der durch umständliche Verfahren aus Fischschuppen gewonnen wird. Die mit diesem Stoff hergestellte künstliche Perlmutter ist zu teuer und hat aus diesem Grunde bisher keinen nennenswerten Absatz gefunden.
  • Die Perlmutterimitation, die durch Kristallisation von Salzen in einer geeigneten Masse gewonnen wird und für gewisse Schmuckarbeiten dienen kann, kann nicht zur Nachahmung der Perle verwendet werden und kann außerdem sticht zur Nachahmung der Perlmutter unter Benutzung einer plastischen Masse dienen, da die Wirkung gänzlich an der Oberfläche liegt.
  • Dagegen besteht das Verfahren gemäß der Erfindung darin, daß die Kristalle und insbesondere diejenigen der- Salze von Schwermetallen durch Fällen außerhalb einer Gelatine-, Nitrocelluloselösung o. dgl. gewonnen werden.
  • Die mikroskopisch kleinen Kristalle werden somit im voraus hergestellt und darauf in die Lösung eingeführt, wie dies bei den glänzenden Teilchen der Fischschuppen, der sogenannten Perlenessenz, geschieht; die Kristalle sind alsdann in der Lage, diese Essenz in einem gewissen Maße zu ersetzen.
  • Man hat zwar bereits versucht, feine Blättchen aus zerkleinerter Perlmutter oder aus Mineralien, z. B. Glimmer, zu verwenden, jedoch haben diese Blättchen bei weitem nicht die Feinheit der Perlenessenzkristalle. Denn durch die Zerkleinerung werden die Blättchen zerstört und liefern daher ein kristalloses Pulver, das kein perlmutterartiges Aussehen mehr hat. Außerdem ist zu beachten, daß das Glimmerpulver nicht farblos ist, was auf das Aussehen des erzeugten Produktes schädlich einwirkt.
  • Es ist bisher nicht gelungen, auf praktischem Wege eine verkäufliche Perlmutter mit Hilfe der genannten Verfahren herzustellen. Es ist allerdings auch schwer, auf mechanischem Wege die Feinheit der aus Calciumcarbonat bestehenden natürlichen Kristalle der echten Perlmutter und der echten Perlen sowie der Kristalloide der aus Fischschuppen gewonnenen Perlenessenz au erreichen.
  • Gemäß vorliegender Erfindung werden nun auf chemischem Wege hergestellte farblose und durchsichtige Kristalle verwendet, welche die Feinheit der natürlichen Perlmutterkristalle oder der Perlenessenzkristalloide besitzen.
  • i. Unter anderem kann man zu diesem Zweck aus verdünnten Lösungen von stearinsaurem und palmitinsaurem Natron die Fettsäure ausfällen.
  • Man kann ferner auch Harnsäure aus harnsaurem Natron durch Anwendung einer verdünnten Säure ausfällen, wobei man ein Erzeugnis erhält, welches sich hinsichtlich der Zusammensetzung der natürlichen Perlenessenz nähert.
  • a. Man wählt solche Kristalle, deren Strahlenbrechungsvermögen so verschieden wie möglich ist von demjenigen der verwendeten Bindemittel, damit die durch Strahlenbrechung erzielte Wirkung das perlmutterartige Aussehen hervorrufen kann. Da die Strahlenbrechungskoeffizienten zu den Molekulargewichten in einem gewissen Verhältnis stehen, empfiehlt es sich, die Salze- eines Metalls zu benutzen, dessen Atomgewicht sehr hoch ist, z. B. die Bleisalze und Bariumsalze. Besonders gc eignet sind schwefelsaures Zinnsalz, benzoesaure's Bleisuperoxyd, Jodkadmium, molybdänsaures Thallium und unterschwefligsaures Barium.
  • Die übliclien Bindemittel können dabei benutzt werden, z. B. Gelatine, Lösungen von Nitrocellulose in Äther und Alkohol oder in Amylac'etat, in Aceton oder in Methylacetat gelöste Acetylcellulose u. dgl.

Claims (1)

13ATIJN T-ANSPR''CH: Verfahren zur Herstellung von perlen-und perlmutterähnlichen Erzeugnissen aus Gelatine-, Nitrocelluloselösungen o. dgl. und Kristallen mit hohem Strahlenbrechungsvermögen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kristalle, insbesondere solche der Salze von Schwermetallen, außerhalb der Gelatine-, Nitrocelluloselösung o. dgl. durch chemische Fällung erzeugt werden.
DEP47356D 1923-10-04 1924-01-19 Verfahren zur Herstellung von perlen- und perlmutteraehnlichen Erzeugnissen Expired DE423751C (de)

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