DE4237307C2 - Stoffauflauf einer eine Faserbahn bildenden Maschine - Google Patents
Stoffauflauf einer eine Faserbahn bildenden MaschineInfo
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- DE4237307C2 DE4237307C2 DE19924237307 DE4237307A DE4237307C2 DE 4237307 C2 DE4237307 C2 DE 4237307C2 DE 19924237307 DE19924237307 DE 19924237307 DE 4237307 A DE4237307 A DE 4237307A DE 4237307 C2 DE4237307 C2 DE 4237307C2
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- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F1/00—Wet end of machines for making continuous webs of paper
- D21F1/06—Regulating pulp flow
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F1/00—Wet end of machines for making continuous webs of paper
- D21F1/02—Head boxes of Fourdrinier machines
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- Paper (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Stoffauflauf zur Herstellung
einer Papierbahn gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Ein solcher Stoffauflauf soll das Stoffdichte- und
Faserorientierungsquerprofil der Papierstoffsuspension
spätestens vor dem Auslaufspalt derart einstellen, daß das
Flächengewichts- und Faserorientierungsquerprofil der
Papierbahn über die gesamte Breite den gewünschten
Anforderungen entspricht, das bedeutet in der Regel
konstant ist.
Beim Betrieb einer Papiermaschine gibt es zahlreiche
Störfaktoren, die den beiden genannten Anforderungen
entgegenstehen. Zu diesen Störfaktoren gehören
beispielsweise Temperaturschwankungen, Druckschwankungen
und Fertigungstoleranzen aber auch Fehler in der Ausführung
oder Einstellung der Papiermaschine für den dem
Stoffauflauf folgenden Produktionsprozeß.
Es ist folgender Stand der Technik zur Beeinflussung des
Querprofils einer Papierbahn bekannt geworden:
DE 35 14 554 A1 schlägt vor, die Stoffdichte örtlich zu
verändern, d. h. je nach Bedarf an bestimmten Stellen die
Stoffdichte anzupassen. Dabei bleibt jedoch offen, auf
welche Art und Weise dies vorgenommen werden soll.
DE 40 19 593 A1, die den Oberbegriff von Anspruch 1 bildet,
empfiehlt folgendes Vorgehen: Bei Abweichen des
Flächengewichtsprofils der Papierbahn an einer bestimmten
Stelle der Bahnbreite soll die Konzentration CM des
betreffenden Sektionsstromes, und damit des aus dem
betreffenden Mischer austretenden Stromes entsprechend
geändert werden. Um dies zu erreichen, wird das Verhältnis
der Mengen der dem Mischer zugeführten Regelströme QH/QL
verändert. Bei Ventilen der üblichen Bauart läßt es sich
jedoch nur schwer vermeiden, daß auch der den Mischer
verlassende Sektionsstrom QM vom Sollwert unkontrolliert
und ungewollt abweicht. Es ist außerdem aus DE-OS 35 38 466
bekannt, daß eine Veränderung des Volumenstromes einer
Sektion zu einer Beeinflussung des
Faserorientierungswinkels im Auslaufbereich des
Stoffauflaufes führt. Weicht die Menge eines
Sektionsstromes in unkontrollierter Weise von einem
Sollwert ab, so ändert sich damit auch die
Faserorientierung in unkontrollierter Weise.
Es ist ferner z. B. aus DE 29 42 966 C2 oder DE 35 35 849 A1
bekannt, die Weite des Auslaufspaltes zu verändern,
beispielsweise durch Gewindespindeln zum Verschwenken oder
Verbiegen der Oberlippe. Hierdurch kann der Durchsatz der
Suspension örtlich verändert werden. Gleichzeitig wird
jedoch auch die Strömungsrichtung örtlich beeinflußt, und
damit auch die Faserorientierung. Durch eine örtliche
Spaltverengung wird nämlich den Fasern an den Engstellen
eine andere Strömungsrichtung erteilt, als an anderen
Stellen des Auslaufspaltes. Dies bedeutet, daß zwar die
Stoffdichte durch diese sogenannte Verdrängungsregelung über
die Breite des Stoffauflaufes gleichmäßig gemacht werden
kann, daß jedoch die an sich gute Faserorientierung wieder
zerstört wird.
Durch die in den oben genannten Schriften dargestellten
Stoffaufläufe können jeweils Korrekturen am Stoffauflauf
vorgenommen, die ein im Stoffauflauf nicht optimal
verlaufendes Geschwindigkeitsprofil und dadurch bedingte
Fehler ausgleichen können. Wie oben beschrieben, ist jedoch
bei Veränderung der Auslaufspaltgeometrie eine Rückwirkung
auf das Flächengewichtsquerprofil zu erwarten.
Die Ursachen für ein von der Maschinenrichtung abweichendes
ungleichmäßiges Geschwindigkeitsprofil sind neben den
bereits dargestellten Störfaktoren eine über die
Maschinenbreite unterschiedliche Beeinflussung der Strömung
im Stoffauflauf durch Wandreibungen.
Aufgabe dieser Erfindung ist es, den Wandreibungseinfluß
auf das Geschwindigkeitsprofil im Stoffauflauf, möglichst
weitgehend zu beseitigen und einen Stoffauflauf
darzustellen, in dem das Geschwindigkeitsquerprofil
insbesondere im randnahen Bereich möglichst konstant ist.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruches 1 gelöst.
Die Erfinder haben erkannt, daß ein Teil der
Qualitätseinbußen bei der Herstellung von Papier von einem
nicht rechteckigen Geschwindigkeitsprofil der
Stoffsuspension im Stoffauflauf bedingt ist. In besonders
auffallender Weise tritt diese Problematik in den
Randbereichen des Stoffauflaufs bzw. nachfolgend in den
Randbereichen der Papierbahn auf. Die Erfinder haben
weiterhin erkannt, daß eine Lösung dieses Problems dadurch
gegeben ist, daß die Wandeffekte des Stoffauflaufes bedingt
durch den vorhandenen Reibungswiderstand und wiederum
dadurch einer relativ dicken Grenzschicht zwischen Wand und
Stoffsuspension reduziert werden. Erfindungsgemäß geschieht
dies durch die Anwendung eines an sich aus anderen
Bereichen der Technik bekannten Prinzipes, z. B. dem
Bootsbau, und zwar, indem die von Stoffsuspension umspülte
Oberfläche mit Mikrostrukturen versehen wird, die derart
gestaltet sind, daß die Dicke der Grenzschicht wesentlich
reduziert wird, wodurch sich eine erhebliche Reduktion des
Widerstandes und ein wesentlich verbessertes
Geschwindigkeitsprofil in Richtung rechteckiger Form
ergibt.
In diesem Zusammenhang wird auf die Schriften DE 35 34 293 C2,
DE 35 28 135 C2, DE 35 34 268 C2 und DE 35 22 943 C2
verwiesen, aus denen Mikrostrukturen bekannt sind.
Wesentliche Strukturmerkmale für die Oberfläche liegen
darin, daß die Oberfläche mit einer Vielzahl von
prismenförmigen nebeneinanderliegenden, in
Strömungsrichtung verlaufenden Kanälen versehen wird, deren
Tiefe zwischen 1 mm und 5/100 mm beträgt.
Die Vorrichtung läßt sich auf alle Stoffauflauf-Typen (z. B.
Einlagenstoffaufläufe, Mehrlagen- bzw. Mehrschichten
stoffaufläufe, Stoffaufläufe für Spaltformer, Stoffaufläufe
für Langsiebe) anwenden.
Claims (6)
1. Stoffauflauf einer eine Faserbahn bildenden Maschine,
insbesondere einer Papiermaschine, dadurch
gekennzeichnet, daß
- 1.1 mindestens ein Teil der von Stoffsuspension
benetzten Oberfläche der Wandungen des
Stoffauflaufes mit Mikrostrukturen versehen ist,
die folgende Merkmale aufweisen:
- 1.1.1 es ist eine Vielzahl von dicht nebeneinander liegenden Kanälen oder Riefen in der Oberfläche vorgesehen;
- 1.1.2 die Längsausdehnung der Riefen verläuft im wesentlichen in Strömungsrichtung;
- 1.1.3 die Tiefe der Riefen beträgt zwischen 1,0 und 0,05 mm;
- 1.1.4 der Querschnitt der Riefen ist derart gestaltet, daß der Stoffsuspension eine möglichst große offene Fläche zugewandt wird, vorzugsweise eine Prismenform.
2. Stoffauflauf gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch
folgende Merkmale:
- 2.1 es sind mehrere, in Strömungsrichtung hintereinander geschaltete Kammern vorgesehen;
- 2.2 es ist mindestens eine Zuleitung vorgesehen, die die stromabwärts erste Kammer mit Stoffsuspension beaufschlagt;
- 2.3 es sind Mischer in der/den Stoffzuleitung/en
vorgesehen, die die stromaufwärts erste Kammer
mit Stoffsuspension speist/speisen, wobei die
Mischer mit folgenden Merkmalen versehen sind:
- 2.3.1 jeder Mischer besitzt mindestens zwei Zugänge und einen Ausgang
- 2.3.2 mindestens einer der Zu- bzw. Ausgänge der Mischer besitzt Mittel zur Durchflußregelung;
- 2.3.3 die zugeführten Teilströme eines Mischers besitzen unterschiedliche Eigenschaften;
- 2.4 die stromabwärts letzte Kammer ist in Form einer stromabwärts konvergierenden Auslaufdüse gestaltet.
3. Stoffauflauf gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß in mindestens einer der Kammern in
Strömungsrichtung verlaufende Unterteilungen
vorgesehen sind.
4. Mehrlagen- bzw. Mehrschichten-Stoffauflauf dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens einer der
Teilstoffaufläufe mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Anspruches 1 ausgestattet ist.
5. Mehrlagen- bzw. Mehrschichten-Stoffauflauf gemäß
Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
einer der Teilstoffaufläufe mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Ansprruches 2 ausgestattet ist.
6. Mehrlagen- bzw. Mehrschichten-Stoffauflauf gemäß
Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
einer der Teilstoffaufläufe mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruches 3 ausgestattet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924237307 DE4237307C2 (de) | 1992-11-05 | 1992-11-05 | Stoffauflauf einer eine Faserbahn bildenden Maschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924237307 DE4237307C2 (de) | 1992-11-05 | 1992-11-05 | Stoffauflauf einer eine Faserbahn bildenden Maschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4237307A1 DE4237307A1 (en) | 1993-04-08 |
| DE4237307C2 true DE4237307C2 (de) | 1994-08-18 |
Family
ID=6472128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924237307 Expired - Fee Related DE4237307C2 (de) | 1992-11-05 | 1992-11-05 | Stoffauflauf einer eine Faserbahn bildenden Maschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4237307C2 (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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|---|---|---|---|---|
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-
1992
- 1992-11-05 DE DE19924237307 patent/DE4237307C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
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