DE423698C - Anordnung zur Verbindung von Schlingenisolatoren untereinander, mit der Leitung odermit der Aufhaengung - Google Patents

Anordnung zur Verbindung von Schlingenisolatoren untereinander, mit der Leitung odermit der Aufhaengung

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DE423698C
DE423698C DEU7324D DEU0007324D DE423698C DE 423698 C DE423698 C DE 423698C DE U7324 D DEU7324 D DE U7324D DE U0007324 D DEU0007324 D DE U0007324D DE 423698 C DE423698 C DE 423698C
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insulators
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DEU7324D
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AEG Union Elektricitaets Gesellschaft
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Union Elektricitaets Gesellschaft
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/02Suspension insulators; Strain insulators
    • H01B17/06Fastening of insulator to support, to conductor, or to adjoining insulator
    • H01B17/10Fastening of insulator to support, to conductor, or to adjoining insulator by intermediate link

Landscapes

  • Insulators (AREA)

Description

Zur Verbindung von Schlingenisolatoren untereinander, zum Anhängen der Leitung oder eines. Abspannelementes, schließlich zum Aufhängen der Isolatoren am Mast oder an einem Stützpunkt werden bisher Seile in verschiedenster Ausführung verwendet. Die Anwendung solcher Seile bringt es mit sich, daß die einzelnen Isolatoren in entsprechender Entfernung voneinander aufgehängt werden müssen, um das freie Ausschwingen der Isolatoren zu ermöglichen, um scharfe Krümmungen zu vermeiden und um schließlich oft angewandte Seilschlingen ausbilden zu können. Hieraus ergibt sich eine verhältnismäßig große Baulänge einer Kette und damit die Notwendigkeit, entsprechend hohe Masten zu bauen.
Ein weiterer Nachteil gewöhnlicher Schlingenisolatoren besteht darin, daß die Spannungsverteilung über die Kette sehr ungünstig ist. Die Eigenkapazität der Isolatoren ist sehr gering, und es ist bekannt, daß die ! der Leitung am nächsten liegenden Glieder verhältnismäßig sehr große Anteile der Ge- ; samtspannung aufnehmen müssen, während die nahe dem Mast befindlichen Glieder einen sehr geringen Teil der Spannung erhalten. Im Betrieb hat sich daher gezeigt, daß die Verbindung von mehr als sechs oder sieben Elementen zwecklos ist, wenn nicht durch besondere Maßnahmen eine günstige Spannungsverteilung erwirkt wird.
Ein weiterer Nachteil solcher Kette besteht schließlich darin, daß bei Ausbildung
eines Lichtbogens bei einem Überschlag und längerem Stehenbleiben des ßogens die Seile, die gewöhnlich aus Kupfer hergestellt werden, leicht durchschmelzen. Die Erfindung beseitigt die auseinandergesetzten Nachteile unter Verwendung einer Seilschleifenverbindung mit besonderen Zwischenstücken derart, daß die Seilschleifen geteilt und jedem Schlingenisolator nur ein •ίο Seilschleifenteil zugeordnet wird. Die beiden Enden jedes Seilschleifenteiles werden nun an einem Zwischenstück befestigt, so daß man eine geschlossene Seilschleife durch die Verbindung je zweier solcher Seilschleifenteile mit diesem Zwischenstück erhält. Die Anwendung von starren Verbindungsstücken bei Seilschleifenverbindungen wurde zwar schon in Erwägung gezogen. Hierbei wurde jedoch nicht die Seilschleife geteilt ao und zwischen die entstandenen Teile ein Zwischenstück eingeschaltet. Vielmehr wurde entweder zwischen eine geschlossene Seilschleife und einem Isolator ein Verbindungsstück angewendet, das demnach die Baulänge der Kette verlängerte, oder es wurde überhaupt keine geschlossene Seilschleife ausgebildet, sondern vielmehr eine Schleife verwendet, die nur teilweise aus dem Seil, im übrigen aber aus einem starren Verbindungsstück bestand. Im letzteren Fall war das Seilstück durch einen Isolator gezogen, während das Verbindungsstück mit einem Isolator anderer Bauart unmittelbar, ohne Zwischenschaltung eines zweiten Seilteiles, verbunden wurde. Abgesehen davon, daß man im letzteren Fall verschiedene Isolatortypen anwenden mußte, kann man auch nicht die Vorteile der Erfindung erzielen, welche auf Beeinflussung der Kapazität, der Überschlagsspannung und der Baulänge hinauslaufen und gegebenenfalls sämtlich zugleich erzielt werden können. Von einem Zwischenstück zwischen Seilschleifenteilen kann daher bei diesen Vorschlägen nicht die Rede sein, sondern es handelt sich vielmehr um Verbindungsstücke entweder zwischen einer geschlossenen Schleife oder einem einzigen offenen Seilstück mit dem darauffolgenden Isolator.
Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Abb. ι zeigt einen Schnitt durch einen oberen Isolator mit daranhängendem, in Ansicht gezeichnetem unteren Isolator. Abb. 2 zeigt eine Draufsicht auf ein Zwischenstück. Abb. 3 und 4 zeigen einen Schnitt bzw. eine Draufsicht auf ein Zusatzelement für das Zwischenstück. Im Kanal 7 des Isolators 8 ist ein Seilstück 1 untergebracht, das mit verdickten Enden 2 in entsprechende Aussparungen des Zwischenstückes 3 eingreift. Am gleichen Zwischenstück hängt ein weiteres Seilstück 4, das durch den Kanal 10 des unteren Isolators 11 hindurchgeführt ist und ebenfalls mit verdickten Enden 2 am Zwischenstück 3 hängt. Die beiden Seilstücke sind um 90 ° gegeneinander versetzt.
Ein Zwischenstück gemäß der Erfindung kann etwa scheibenförmig ausgebildet sein und besitzt dann eine mittlere Öffnung 14 mit seitlichen Fortsätzen 15, in die die verdickten Enden 2 der Seilstücke eingeschoben werden. Sind diese Arme mit schrägen Wandungen ausgebildet, so ist es ohne weiteres möglich, daß sich die Enden der Seilstücke unter Last hier festziehen, ohne herauszufallen. Zu diesem Zweck können vorteilhaft Keilstücke 2 in die Seilenden eingeführt werden und derart die Verdickung erzielt werden.
Um die Seilenden am Ende der zugehörigen Öffnungen 15 zu halten, kann ein Sicherungselement s vorgesehen sein, das in Abb. 2 gestrichelt eingezeichnet ist, während es in Abb. ι im Schnitt gezeichnet ist. Abb. 3 zeigt einen Schnitt durch dieses Sicherungselement vor dem Einsetzen in das Zwischenstück. Es besteht dieses Sicherungselement aus einer Scheibe 5 mit zwei oder vier seitlichen Ausnehmungen 13 an jenen Stellen, an denen die Seile vorbeigehen sollen, und zwei j Zungen 6, die aus dem Stoff der Scheibe 5 j bei 12 ausgeschnitten und hierauf entsprechend nach unten gebogen sind. Nach Einlegen des Sicherungsstückes 5 in das Zwischenstück 3 (Abh. 1) werden die unteren Enden der Zunge 6 nach außen abgebogen und derart verhindert, daß die verdickten Seilenden etwa nach der Mitte des Zwischenstückes zu zurückbleiben und herausfallen.
Das Zwischenstück kann auch jede andere too beliebige Form' erhalten, kann ein beliebiges Vieleck darstellen, kann grundsätzlich ringförmig oder kreuzförmig ausgebildet werden u. a. m.; der Baustoff ist zweckmäßig Metall. An Stelle von Metall kann auch Isolierstoff gewählt werden, z. B. Hartpapier (Pertinax), oder es kann Isolierstoff in Metallstücken befestigt werden. Die Seilstücke brauchen auch nicht mit zwei verdickten Enden in das Zwischenstück eingreifen, sondern können auch irgendwie mit dem Zwischenstück verknüpft werden oder, bei rohrartiger Ausbildung des Zwischenstückes, durch das Innere solcher Rohre hindurchgezogen werden. Wird das Zwischenstück aus Metall gefertigt, so können seine seitlichen Ränder mit Isolierstoff bedeckt werden u. a. m.
Die Vorteile der Erfindung bestehen zunächst darin, daß das Zwischenstück beliebig tief in die öffnungen des oberen Isolators zwischen dessen Wulsten hineingeschoben werden kann; die unteren Seilstücke erhalten
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dadurch einen sehr hohen Angriffspunkt, und I der untenliegende Isolator kann entsprechend nahe dem oberen Isolator angebracht werden. Die Baulänge der Kette verkürzt sich dadurch erheblich, und der Überschlagsweg vom Stützpunkt zur Leitung wird außerordentlich kürzer als derjenige über die einzelnen Isolatoren über die zwischenliegenden Seile.
ίο Wird das Zwischenstück aus Metall hergestellt und auch noch entsprechend geformt, etwa nach abwärts gewölbt, oder werden seine Ränder ein- oder zweiteilig ausgebildet und an die Wulste des oberen Isolators und an die Begrenzungswand des unteren Isolators entsprechend nahe herangeführt, so kann hierdurch auch eine Abstufung der Kapazität bzw. eine Beeinflussung derselben erreicht werden. Hierdurch ist ein einfaches Mittel an die Hand gegeben, um beim Einbau oder nachträglich Isolatoren gleicher Form und Stärke mit jeder gewünschten Kapazität auszubilden.
Die vorspringenden Ränder des Zwischenstückes werden auf jeden Fall verhindern, daß Lichtbogen an die Seilstücke selbst herankommen und diese dementsprechend schützen. Auch kann durch die Form dieser Ränder der Zwischenstücke der Überschlagsweg beliebig beeinflußt werden.
Nicht durch die Zwischenstücke selbst, sondern auch durch die Sicherungsstücke 5 können diese Wirkungen hinsichtlich Kapazitätsbeeinflussung erzielt werden, indem
diese aus dünnem Baustoff zu fertigenden Stücke entsprechende Form und Lage erhalten und gegebenenfalls nicht nur oberhalb, sondern auch unterhalb der Zwischenstücke solche Beilagstücke besonders angeordnet werden. Hierbei kann dann auch der Sicherungszweck oft völlig vernachlässigt werden. Der scharfe Rand der Zwischenoder Beilagstücke kann zur Beeinflussung einer Lichtbogenbildung mit besonderem Vorteil herangezogen werden.
Die Verbindung der Seilstücke mit dem Zwischenstück kann insbesondere auch nach Art eines Bajonettverschlusses geformt werden.

Claims (7)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Seilschleifenverbindung von Schlingenisolatoren untereinander, mit der Leitung oder mit der Aufhängung, unter Verwendung besonderer Zwischenstücke, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilschleife geteilt und jedem Isolator nur ein Seilschleifenteil zugeordnet ist, dessen Enden an einem scheiben- oder ringförmigen Zwischenstück befestigt sind, das senkrecht zur geometrischen Achse oder Verbindungslinie der Schlingenisolatoren steht, so daß die Seilschleifenenden möglichst in einer gleichfalls zur geometrisehen Achse oder Verbindungslinie der Schlingenisolatoren senkrechten Ebene liegen.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilstücke mit beispielsweise durch Eintreiben von Keilstucken verdickten Enden versehen sind, die in entsprechende öffnungen des Zwischenstückes eingreifen und zweckmäßig selbsttätig bei angehängter Last festgezogen werden.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück so ausgebildet ist, beispielsweise scharfe Kanten, Spitzen o. dgl. aufweist, daß es die Überschlagsspannung beeinflußt.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück die Kapazität eines oder mehrerer Isolatoren beeinflußt durch zweckentsprechende Formgebung oder Anordnung gegenüber den Isolatoren und beispielsweise gewölbt, an den Rändern unterteilt ist oder ausgebreitete Ränder aufweist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, gekennzeichnet durch Beilagstücke, die am Zwischenstück oder den Seilstücken oder beiden befestigt sind und eines oder beide Seilstücke in ihrer Lage sichern oder die Kapazität eines oder mehrerer Isolatoren beeinflussen oder beides.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß Zwischenstücke oder Beilagstücke oder beide in das Innere eines Isolators, insbesondere zwischen dessen Wulste mindestens teilweise eingeschoben sind.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, gekennzeichnet durch Verbindung der Seilstücke mit dem Zwischenstück nach Art eines Bajonettverschlusses.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEU7324D 1920-12-11 1920-12-11 Anordnung zur Verbindung von Schlingenisolatoren untereinander, mit der Leitung odermit der Aufhaengung Expired DE423698C (de)

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