DE4233003C2 - Einrichtung für den Schildvortrieb - Google Patents
Einrichtung für den SchildvortriebInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung für den
Schildvortrieb nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Vollschnitt-Vortriebsschilde für den Einsatz im Lockerge
stein, nicht standfesten Böden und ähnlichen Formationen
sind üblicherweise mit einem Schneidrad als Abbauwerkzeug
ausgerüstet, das von einem geschlossenen Zentrum ausge
hende Speichen oder Streben aufweist, die mit einzelnen
Schneidwerkzeugen versehen sein können oder auch selbst
Schneiden bilden. Besonders bei tonigen Böden, lehmigem
Erdreich od. dgl. tritt die nachteilige Erscheinung auf,
daß sich das Material im Bereich des geschlossenen Zen
trums des Schneidrades festsetzt und staut, zumal hier
die Rotationsgeschwindigkeit klein ist und gegen Null
geht. Ein solches Anstauen des Materials führt zu einer
Erhöhung der Vorschubkraft und des Drehmoments. Der Ar
beitsvorgang muß schließlich unterbrochen werden, um das
festgesetzte Material von Hand zu beseitigen.
Arbeits- oder Schneidköpfe für Vortriebsmaschinen sind
in verschiedenen Ausführungen bekannt. In der Zeitschrift
"Civil Engineering - ASCI", September 1970, S. 71/72,
zeigt Photo E eine "Unshielded Scott tunneling machine",
bei der das Schneidrad Schneidzähne sowohl an einem mitt
leren Kegel als auch an radialen Speichen hat. Der mitt
lere Kegel ist von radialen Wänden gebildet. Ein Arbeits
kopf mit Abbauarmen bei einer Tunnelfräse ist in der
Zeitschrift "Baumaschine und Bautechnik" 19. Jahrgang,
Heft 3, März 1972, S. 97/98 angegeben.
Die DE-OS 17 08 739 zeigt und beschreibt eine Bohrmaschi
ne mit umlaufender Schürfscheibe. Diese weist an ihrem
Mittelstück eine Lagernabe auf, die mit Schottblechen in
der Weise an dem Mittelstück befestigt ist, daß zwischen
den Schottblechen Öffnungen verbleiben, durch die - außer
durch nicht dargestellte radiale Schürfmesser-Öffnungen -
geschürftes Material hereinkommt. Es handelt sich also
lediglich um radial gerichtete Bauteile.
In der sich auf eine Tunnelvortriebsmaschine beziehenden
DE-OS 41 13 208, einer nicht vorveröffentlichten älteren
Anmeldung, wird das Problem angesprochen, daß sich im
Bereich der Achse des Schneidrades ein toter Kern bilden
kann. Es wird vorgeschlagen, einen solchen toten Kern
durch einen gesonderten Zentrumsschneider mit zusätzli
chem Schneidrad zu beseitigen. Das von diesem Schneidrad
gelöste Material gelangt in eine separate Brechkammer,
aus der es dann durch zugeführte Flüssigkeit durch eine
Absaugleitung abtransportiert werden soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrich
tung der gattungsgemäßen Art anzugeben, mit der, insbe
sondere in tonigen und lehmigen Böden, ein Abfördern von
Haufwerk im Zentrumsbereich des Schneidrades unterstützt
und ein Festkleben und Stau von Haufwerk in diesem Be
reich unterbunden wird.
Zur Lösung der Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß der
Zentrumsbereich des überkronten Arbeitskopfes als weitge
hend rotationssymmetrische Gleitfläche für das Abführen
des in den Durchgangsraum eingetretenen Haufwerks ausge
bildet ist, daß die radiale Ausdehnung der von den Stegen
der Überkronung beabstandeten Gleitfläche sich in Rich
tung Schildende vergrößert und daß Spüldüsen zum Freispü
len des Durchgangsraumes zumindest an der Überkronung des
Arbeitskopfes vorhanden sind.
Es kann sich dabei auch um eine Einrichtung zum Arbeiten mit
flüssigkeitsgestützter Ortsbrust handeln.
Bei der Erfindung wird somit nicht versucht, einen ent
standenen toten Kern durch eine zusätzliche Schneidrad
anordnung im Zentrum zu beseitigen, sondern es wird mit
einfachen Mitteln die Entstehung einer Haufwerksansamm
lung verhindert. Zwischen den Stegen des Zentrumsberei
ches, die insgesamt wie die oberen Teile einer Krone
zusammenlaufen und beispielsweise wie ein kuppelartiges
Gerüst in Erscheinung treten, kann das Haufwerk beim
Abbauvorgang hindurchtreten und in den vor dem Zentrums
bereich belassenen Durchgangsraum gelangen. Dort wird das
gelöste Material von den Druckmittelströmen der Düsen
erfaßt, so daß es sich nicht festsetzen kann, sondern
ständig fortgespült wird.
Die Ausbildung der Gleitfläche des Zentrumsbereichs kann
sich im einzelnen nach den jeweiligen Gegebenheiten und
der sonstigen Gestaltung des Arbeitskopfes richten. Vor
teilhaft hat die Gleitfläche wenigstens teilweise eine
ballige Kontur, oder sie ist wenigstens teilweise kegel
förmig.
Die Austrittsrichtung für das Druckmedium läßt sich so
wählen, wie es der betreffende Fall erfordert. Dies gilt
generell. Bei einer vorteilhaften Ausführung sind Düsen
in oder an den Stegen vorgesehen. Gemäß einem weiteren
Merkmal ist an einem Sternpunkt, an dem die Stege zusam
mentreffen, ein mit Düsen versehener Kopf angeordnet.
Bei einer anderen Ausführung ist auf der Rückseite eines
Sternpunktes, an dem die Stege zusammentreffen, wenig
stens eine gewölbte Leitfläche für Druckmedium vorgese
hen, und es ist im Zentrumsbereich des Arbeitskopfes
wenigstens eine auf die Leitfläche gerichtete Düse an
geordnet. Es lassen sich auch Kombinationen von verschie
denen Düsenanordnungen der vorstehend genannten oder
ähnlich Art vorsehen.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind an den
Abbauarmen mit Druckmedium zu speisende Düsen zum Spülen
von Durchlässen vorgesehen, die zwischen den Abbauarmen
im überkronten Zentrumsbereich vorhanden sind.
Das Druckmedium für die Düsen kann entsprechend dem je
weiligen Arbeitsverfahren, mit dem der Schildvortrieb
durchgeführt wird, gewählt werden. Handelt es sich um
einen Vortrieb mit flüssigkeitsgestützter Ortsbrust, so
läßt sich ein Teil der Stützflüssigkeit auch zur Speisung
der Düsen verwenden.
Die den Zentrumsbereich des Arbeitskopfes überkronenden
Stege können wenigstens teilweise mit Werkzeugen bestückt
sein. Die Stege können in der Draufsicht im wesentlichen
geradlinig oder auch im wesentlichen gekrümmt verlaufen.
Handelt es sich um eine Einrichtung mit einer im Betrieb
nach vorne durch die Ortsbrust und nach hinten durch
Bauteile begrenzten, zumindest weitgehend flüssigkeits
dicht abgeschlossenen Arbeitskammer, wenigstens einem in
die Arbeitskammer mündenden Zulauf für Flüssigkeit sowie
mit einem in die Arbeitskammer ragenden Absaugstutzen
od. dgl. am Ende einer Förderleitung für gelöstes Materi
al, so kennzeichnet sich eine besonders günstige Ausfüh
rung dadurch, daß zur Speisung der Düsen mit Flüssigkeit
eine nur diesem Zweck dienende Pumpe vorgesehen ist,
deren Ansaugleitung vom oberen Teil der Arbeitskammer
ausgeht. Die Flüssigkeit wird dabei zwar der normalen
Flüssigkeitsmenge für die Stützung der Ortsbrust entnom
men, aber mit einer separaten Pumpe und an einer Stelle,
an der die Flüssigkeit noch relativ sauber ist, nämlich
im oberen Teil des gesamten Kammervolumens bzw. im oberen
Bereich der Firste.
Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus der nachstehenden Erläuterung von Aus
führungsbeispielen, aus der zugehörigen Zeichnung und aus
den Ansprüchen. Es zeigen
Fig. 1 einen Vortriebsschild, teils in Seitenansicht,
teils im Schnitt,
Fig. 2 eine Stirnansicht zu Fig. 1,
Fig. 3 eine andere Ausführung des Arbeitskopfes einer
Vortriebseinrichtung und ein System für die
Versorgung von Düsen zur Spülung, jeweils
weitgehend schematisch,
Fig. 4 eine Stirnansicht einer abgewandelten Ausfüh
rung der Stegausbildung und
Fig. 5 eine weitere Ausführung der Stegausbildung.
Der in den Fig. 1 und 2 gezeigte Vortriebsschild weist
einen Schildmantel 1 und einen Arbeitskopf 2 auf. Dieser
ist so gelagert, daß er sich um die Achse L drehen kann.
Zum Drehantrieb dienen Hydraulikmotoren M. Der Arbeits
kopf 2 hat einen geschlossenen Zentrumsbereich 3 und fünf
von diesem ausgehende radiale Abbauarme 4, die mit Werk
zeugen 5 üblicher Art besetzt sind (nur an einem Arm
dargestellt). Mit der Zahl 9 sind Brustverbauplatten
bezeichnet, die bei bestimmter Winkelstellung des Ar
beitskopfes 2 durch die Zwischenräume zwischen den Abbau
armen 4 hindurch ausgeschoben werden können, um die Orts
brust je nach Bedarf abzustützen, z. B. wenn keine Flüs
sigkeitsabstützung besteht.
Der Schild bildet in seinem vorderen Teil eine Arbeits
kammer A, die im Betrieb nach vorne durch die hier nicht
wiedergegebene Ortsbrust und nach hinten durch Bauteile
6 des Schildes begrenzt und zum sich anschließenden Be
reich weitgehend flüssigkeitsdicht abgeschlossen ist.
Durch einen in den Fig. 1 und 2 nicht gezeigten Zulauf
kann in bekannter Weise Flüssigkeit zum Stützen der Orts
brust in die Arbeitskammer eingeleitet werden. Das vom
Arbeitskopf abgebaute Material wird hydraulisch abgeför
dert, wobei es mit entsprechendem Anteil an Flüssigkeit
über einen in die Arbeitskammer A ragenden Absaugstutzen
7 und eine sich anschließende Förderleitung 8 zu einer
Separieranlage gepumpt wird. Von dieser gelangt saubere
Flüssigkeit, ggfs. mit neuer Zugabe an Bentonit-Suspen
sion od. dgl. wieder in die Arbeitskammer, wie es bei
Flüssigkeits-Schilden grundsätzlich bekannt ist.
Die nachstehend im einzelnen erläuterten Merkmale der
Erfindung können nicht nur bei einem solchen Schild,
sondern auch bei anderen Schildbauarten, die anderen Ver
fahrensweisen angepaßt sind, vorgesehen sein.
Wie die Fig. 1 und 2 erkennen lassen, erstrecken sich
vor dem Zentrumsbereich 3 des Arbeitskopfes 2 sternartig
verlaufende Stege 11, die einen Abstand vom Zentrumsbe
reich 3 haben und damit denselben überkronen. Die Stege
11 sind bei der gezeigten Ausführung bogenförmig nach
außen (nach vorne) gewölbt, so daß sie in ihrer Gesamt
heit etwa wie Träger für eine Kuppel vor dem Zentrums
bereich 3 liegen, wie besonders Fig. 1 erkennen läßt.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Stege 11 sich etwa
radial nach innen an die Abbauarme 4 anschließen, aber
schmaler als diese sind. Die Stege 11 können ähnlich wie
die Abbauarme mit Werkzeugen 12 versehen sein, wie in
Fig. 2 bei einem Steg 11 gezeigt ist. Die Bereiche 13
zwischen den Stegen 11 sind offen und lassen gelöstes
Material frei durchtreten.
In seinem von den Stegen 11 überkronten Zentrumsbereich
3 ist der Arbeitskopf 2 als weitgehend rotationssym
metrische Gleitfläche 14 für das Abführen des Materials
ausgebildet ist (Fig. 1), deren radiale Ausdehnung nach hinten hin
größer wird. Bei der Ausführung nach Fig. 1 hat diese
Gleitfläche 14 im Querschnitt eine ballige oder bergkup
penartige Form. Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführung
des Arbeitskopfes 2 ist eine kegelförmige Gleitfläche 24
vorgesehen.
Der Bereich zwischen den Stegen 11 bzw. einer durch diese
gelegten Rotationsfläche und dem Zentrumsbereich 3 bildet
einen Durchgangsraum 15 (Fig. 1) für das Material, das
durch die offenen Partien 13 zwischen den Stegen 11 her
eingewonnen wird und das über die Gleitfläche 14 weiter
nach hinten gefördert wird. Dazu sind Spüldüsen
vorgesehen, durch die der Durchgangsraum 15
ständig freigespült wird.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2 geht durch die
Mitte des Arbeitskopfes 2 ein Rohr 17 hindurch, das über
einen Drehübertrager 17′ an eine Zuführleitung 16 für
Druckmedium angeschlossen ist und zu einem Kopf 18 führt.
Dieser ist an einem Sternpunkt 10, an dem die Stege in
der Mitte zusammentreffen, vorgesehen und weist Düsen 19
auf, die so gerichtet sind, daß aus ihnen austretendes
Druckmedium auf das Material einwirkt, das sich gerade
im Durchgangsraum 15 befindet. Die Düsen können insbeson
dere teils auf die Gleitfläche 14 hin, teils etwa tangen
tial zu dieser gerichtet sein.
Alternativ zu dem Kopf 18 mit Düsen 19 oder auch zusätz
lich dazu können Düsen 20 an den Stegen selbst vorgesehen
sein, wie Fig. 1 bei dem Steg 11 in der oberen Hälfte
zeigt. Solche Düsen können nach innen und/oder unter
einem Winkel zur Seite hin gerichtet sein.
Eine weitere Ausführung einer Anordnung zum Weiterfördern
des Materials und zum Freispülen des Zentrumsbereiches
ist in Fig. 3 wiedergegeben. Hier ist auf der Rückseite
des Sternpunktes 10, an dem die Stege 11 in der Mitte
zusammentreffen, eine rotationssymmetrische, schalenför
mig gewölbte Leitfläche 21 vorgesehen. In der Mitte des
Zentrumsbereichs 3 ist eine Düse 22 (oder ein Düsenkranz)
so angeordnet, daß der daraus austretende Druckmittel
strahl auf die Leitfläche 21 auftrifft und an dieser im
Sinne der eingezeichneten Pfeile so umgelenkt und kranz
förmig geformt wird, daß auf das im Durchgangsraum 15
befindliche Material eine dieses weiterfördernde Wirkung
ausgeübt wird.
Wie Fig. 3 außerdem zeigt, sind auch an den Abbauarmen
4 selbst mit Druckmedium zu speisende Düsen 29 vorgese
hen, und zwar so, daß mit den aus ihnen austretenden
Druckmittelstrahlen ein Weiterfördern des Materials und
ein Freispülen der Durchlässe 30 bewirkt wird, die sich
zwischen den Abbauarmen 4 im von den Stegen 11 überkron
ten Zentrumsbereich 3 befinden. Die Speisung solcher
Düsen kann bei der Ausführung nach Fig. 3 von einem
Leitungsweg (Rohr 17) aus erfolgen, der auch die Düse 22
versorgt. Bei anderen Düsenanordnungen geschieht die
Speisung von Düsen in oder an den Abbauarmen 4 separat
oder auf entsprechende Weise in Verbindung mit der Ver
sorgung anderer Düsen.
Die Fig. 3 veranschaulicht des weiteren ein vorteilhaf
tes System zur Versorgung von Düsen mit Druckmedium. Wenn
dasselbe auch in Verbindung mit der in dieser Figur ge
zeigten Düsenanordnung dargestellt und erläutert ist, so
kann ein solches System selbstverständlich auch bei ande
ren Düsenanordnungen, so der in den übrigen Figuren be
schriebenen oder noch anderen Ausführungen, vorteilhaft
verwendet werden, sofern die notwendigen Voraussetzungen
vom Arbeitsverfahren her gegeben sind, wie z. B. Arbeiten
mit einer flüssigkeitsgefüllten Arbeitskammer.
Wie in Fig. 1 ist auch in Fig. 3 mit der Zahl 7 ein in
die Arbeitskammer A hineinragender Absaugstutzen für die
hydraulische Förderung des abgebauten Materials bezeich
net. Für die Zufuhr von neuer Flüssigkeit dient ein in
den unteren Bereich der Arbeitskammer mündendes Zulauf
rohr 25. Weitere zu einem an sich bekannten System dieser
Art gehörende Teile und Aggregate, wie Pumpe, Separier-Anlage
usw., sind nicht dargestellt.
Mit der Zahl 26 ist eine vom oberen Teil der Arbeitskam
mer A ausgehende Ansaugleitung zur Flüssigkeitsentnahme
aus diesem Bereich bezeichnet, in dem die Flüssigkeit
verhältnismäßig sauber ist. Sie wird von einer nur diesem
Zweck dienenden Pumpe 27 angesaugt und mit vorgebbarem
Druck in eine Zuführleitung 16 gefördert und gelangt über
einen Drehübertrager 17′ und ein Rohr 17 im Arbeitskopf
2 zu der Düse 22 oder einem entsprechenden Düsenkranz
od. dgl. Bei der Zahl 28 ist eine Steuer- oder Regelein
richtung angedeutet, mit der die Arbeitsweise der Pumpe
27 beeinflußt werden kann. Die Pumpe ist so ausgelegt,
daß die angeschlossenen Düsen mit Flüssigkeit von jeweils
gewünschtem Druck versorgt werden. Ein solches System
kann u. a. auch bei der Ausführung nach den Fig. 1 und
2 vorhanden sein.
In Fig. 4 ist als Beispiel eine andere Form der vor dem
Zentrumsbereich 3 des Arbeitskopfes 2 liegenden Stege
gezeigt. Diese Stege 31 haben hier eine gekrümmte Form,
die in manchen Fällen für den Abbau und die Weiterförde
rung des Materials besonders günstig sein kann.
Schließlich veranschaulicht Fig. 5 eine Ausführung mit
Stegen 41, die an beiden Rändern mit durch strichpunk
tierte Linien 42 angedeuteten Werkzeugen versehen sind.
Mit einer solchen Ausführung kann bei entsprechender
Bestückung der Abbauarme 4 mit Werkzeugen mit dem Ar
beitskopf 2 in beiden Drehrichtungen gearbeitet werden,
während andere Ausführungen nur ein Arbeiten in einer
Drehrichtung zulassen.
Claims (11)
1. Einrichtung für den Schildvortrieb mit einem Schild,
einem drehend antreibbaren, Abbauarme aufweisenden
Arbeitskopf und mit einer Arbeitskammer, aus der vom
Arbeitskopf gelöstes Haufwerk über eine hydraulische
Förderleitung abführbar ist, wobei ein Zentrums
bereich des Arbeitskopfes mit sternartig angeordneten
Stegen unter Belassung eines Durchgangsraumes über
kront ist und wobei dem Durchgangsraum mit dem darin
befindlichen gelösten Haufwerk Flüssigkeit aus einem
Speisesystem über Austrittsöffnungen zuführbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrumsbereich (3)
des überkronten Arbeitskopfes (2) als weitgehend
rotationssymmetrische Gleitfläche (14, 24) für das
Abführen des in den Durchgangsraum (15) eingetretenen
Haufwerks ausgebildet ist, daß die radiale Ausdehnung
der von den Stegen (11, 31, 41) der Überkronung be
abstandeten Gleitfläche (14, 24) sich in Richtung
Schildende vergrößert und daß Spüldüsen (20) zum
Freispülen des Durchgangsraumes (15) zumindest an der
Überkronung des Arbeitskopfes (2) vorgesehen sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleitfläche (14) wenigstens teilweise eine
ballige Kontur hat.
3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Gleitfläche (24) wenigstens
teilweise kegelförmig ist.
4. Einrichtung ach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Düsen (20) an den Stegen (11)
vorgesehen sind.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß an einem Sternpunkt (10), an dem
die Stege (11) zusammentreffen, ein mit Düsen (19)
versehener Kopf (18) angeordnet ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß auf der Rückseite eines Stern
punktes (10), an dem die Stege (11) zusammentreffen,
wenigstens eine gewölbte Leitfläche (21) für Druckme
dium vorgesehen ist und im Zentrumsbereich (3) des
Arbeitskopfes (2) wenigstens eine auf die Leitfläche
(21) gerichtete Düse (22) angeordnet ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß an den Abbauarmen (4) mit Druck
medium zu speisende Düsen (29) zum Spülen von zwi
schen den Abbauarmen (4) im überkronten Zentrumsbe
reich (3) befindlichen Durchlässen (30) vorgesehen
sind.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stege (11, 31, 41) wenigstens
teilweise mit Werkzeugen (12, 42) bestückt sind.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stege (11, 41) in der Drauf
sicht im wesentlichen geradlinig verlaufen.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stege (31) in der Draufsicht
im wesentlichen gekrümmt verlaufen.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, mit
einer im Betrieb nach vorne durch die Ortsbrust und
nach hinten durch Bauteile begrenzten, zumindest
weitgehend flüssigkeitsdicht abgeschlossenen Ar
beitskammer, wenigstens einem in die Arbeitskammer
mündenden Zulauf für Flüssigkeit sowie mit einem in
die Arbeitskammer ragenden Absaugstutzen od. dgl. am
Ende einer Förderleitung für gelöstes Material, da
durch gekennzeichnet, daß zur Speisung der Düsen (19,
20, 22, 29) mit Flüssigkeit eine nur diesem Zweck
dienende Pumpe (27) vorgesehen ist, deren Ansauglei
tung (26) vom oberen Teil der Arbeitskammer (A) aus
geht.
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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