DE42328C - Gliederkessel - Google Patents

Gliederkessel

Info

Publication number
DE42328C
DE42328C DENDAT42328D DE42328DA DE42328C DE 42328 C DE42328 C DE 42328C DE NDAT42328 D DENDAT42328 D DE NDAT42328D DE 42328D A DE42328D A DE 42328DA DE 42328 C DE42328 C DE 42328C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boiler
pipes
pipe
elements
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42328D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. Mc. kim Chase in Washington, d. C, V. St. A
Publication of DE42328C publication Critical patent/DE42328C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B17/00Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
    • F22B17/10Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two sectional headers each for every set, i.e. with headers in a number of sections across the width or height of the boiler
    • F22B17/12Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two sectional headers each for every set, i.e. with headers in a number of sections across the width or height of the boiler the sectional headers being in vertical or substantially-vertical arrangement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Glieder kessel.
Der vorliegende Gliederkessel soll bei verbältnifsmäfsig geringer Wandstärke zur Erzeugung hochgespannten Dampfes verwendbar sein, welcher auf kürzestem Wege zum Dampfsammler geleitet wird und eine natürliche Circulation veranlafst. '
Der Gliederkessel ist auf beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar in Fig. 1 in Vorderansicht, in Fig. 2 im Verticalschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 3, in Fig. 3' im Längsschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2. In Fig. 4 ist die Endansicht eines der einzelnen Kesselelemente in vergröfsertem Mafsstabe gegeben, in Fig. 5 das zur Herstellung eines Elementes hergerichtete Blech im Grundrifs, in Fig. 6 dasselbe in Endansicht, in Fig. 7 die Endansicht einer Modification des Elementes, in Fig. 8 ein Längsschnitt durch ein Element zwischen den Sammelröhren in vergröfsertem Mafsstabe und in Fig. 9 ein Längsschnitt durch zwei hinter einander angeordnete Gliederkessel mit gemeinsamem Schornstein.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist der Kessel aus den Elementen B C D E F G zusammengesetzt, von denen die äufseren B und C bis zum Rost der Feuerung A hinabreichen und deren Seitenwände bilden. Diese Elemente ruhen auf den eisernen Trägem a, während die inneren Elemente über dem Rost aufgehängt sind. Die Elemente stellen verticale, rohrförmige Körper dar und bestehen aus zusammenhängenden Blechplatten, welche zunächst in die durch Fig. 5 und 6 dargestellte Form gebracht werden, worauf der mittlere Theil h zu einem Hohlcylinder / zusammengebogen wird, Fig. 4. Dabei fallen, je zwei Wellen g zusammen und bilden' einen Hohlraum b, Fig. 8. Die beiden Plattenhälften werden dann zusammengenietet und die äufseren Lappen h der in. Fig. 5 und 6 dargestellten Platte so gebogen, dafs sie mit dem durch Niete k I gehaltenen Gufsstück i einen zweiten Hohlcylinder H bilden. Letzterer wird mit so viel Reinigungslöchern e versehen, als .Hohlräume b vorhanden sind.
Die zu einem Kessel vereinigten Elemente erhalten, wie Fig. 3 zeigt, eine solche Lage, dafs die Hohlräume b b senkrecht stehen und der Hohlcylinder H, horizontal liegend, das Sammelrohr für den aus den Hohlräumen b b aufsteigenden. Dampf bildet. Der geneigt zu H liegende Hohlcylinder I wird demnach auch eine schräge Lage erhalten. Er bildet ein zweites Sammelrohr, durch welches den Hohl-, räumen b b Wasser zugeführt wird.
Zwecks Anschlusses der Rohrstutzen M sind die Sammelrohre H und / mittelst eines Pafsstückes m an den Enden auf genau cylindrische Form gebracht, Fig. 4. Das hintere Ende des Sammelrohres H wird ohne einen Rohrstutzen durch den Deckel O, der vordere Stutzen M desselben durch Deckel N, die übrigen Stutzen durch Deckel f verschlossen, Fig. ι und 3,
Die einzelnen Kesselelemente sind am vorderen Ende durch ein quer liegendes Speiserohr J, am hinteren Ende durch einen Schlammsack K verbunden. Das Sammelrohr H jedes inneren Elementes steht durch ein Rohr c mit dem Dampfsammler L und das der äufseren Elemente durch Rohr d mit demselben in Verbindung.

Claims (2)

Bei der in Fig. 7 dargestellten Modification eines Kesselelementes ist das Gufsstück i der Fig. 4 durch eine gewöhnliche Ueberlappungs-, nietung ο ersetzt worden. Durch Anordnung, eines dritten Sammelrohres P, welches durch die Hohlräume ρ mit Sammelrohr H in Verbindung steht, ist eine Vergröfserung des Wasserraumes erreicht worden, wie es bei Schiffskesseln erforderlich ist, deren normaler Wasserstand wegen ider Schwankungen des Fahrzeuges höher gelegt werden .:mufs. .·■ ■ Zwecks gleich mäfsiger Speisung aller Abtheilungen des Kessels ist das Speiserohr .Q, Fig. 1, zu einem Reservoir J erweitert worden; das in demselben sich ansammelnde Speisewasser tritt durch die Rohre u in die äufseren, durch die Rohre n> in die inneren Sammelrohre I. Andererseits steht das Reservoir J mit dem oberen Sammelrohr H durch die Rohre ν in Verbindung. Damit das in dem Dampfsammler L sich bildende Condensationswasser nach dem Wasserraum zurückfliefsen kann, ist derselbe durch Rohr χ mit einem der Sammelrohre H verbunden. Der in dem Kessel sich absetzende Schlamm tritt durch die Rohre y in. den Schlämmsack K. Sämmtliche Kesselelemente, .ruhen vorn auf der .Stirnplatte R, die mit feuerfester Ausfütterung q versehen ist, und hinten auf dem Gufsstück r.' Die Feuerbrücke S umschliefst den Luftschacht T, welcher in dem Spalt t unterhalb ..des Vorsprunges U '■ ausläuft. Dieser: I ist aus feuerfestem Material oberhalb der .S.ammelrohre / aufgeführt, Fig. 3, und bildet die ;Unterkante der Abzugsöffnung :F, die zur Regulirung des Zuges durch die Klappe s mehr oder weniger verschlossen werden kann. -, Der Abschlüfs. der: Feuerung -nach; oben wird erreicht durch Ausfüllung der .Lücken w zwischen den Sammelrohren H mittelst feuerfesten Materials, ebenso wird der Raum über der Stirnplatte -R zwischen den Sammelrohren H und I vermauert. Die auf dem . Rost entwickelten Verbrennungsgase werdejx ι durch die Zufuhr von Sauerstoff mittelst des „aus Spalt t austretenden Luftstromes vollständig verbrannt, bevor sie durch den Schornstein Ή7 entweichen. . .; Fig. 9 stellt die Combination zweier Kessel . dar, deren Rauchgase von einem gemeinschaftlichen Schornstein abgeleitet werden. : Der vorliegende Gliederkessel soll folgende Vortheile gewähren: Analog den Sicherheitskesseln ist das Wasser auf einzelne Kammern vertheilt, so dafs die Wandstärken sehr klein ausfallen, während gleichzeitig eine sehr grofse Verdampfungsfläche gebildet wird. Jedoch kommen die bei Sicherheitskesseln unvermeidlichen vielen Dichtungsflächen in Fortfall. Die aus: dem Wasser sich entwickelnden Dampfbläschen sind nicht gezwungen, auf einem langen Wege zum Dampfräum die Reibung an den Rohrwänden zu überwinden. Aufserdem ist jede Stelle im Innern des Dampfentwicklers zugänglich, j so dafs Reinigungen und !Reparaturen mit Leichtigkeit ausgeführt werden können. Keine Naht ist der zer-, störenden Wirkung der Feuergase ausgesetzt. Durch Zuführung erwärmter Luft wird eine möglichst vollständige Verbrennung erzielt. Pat en τ-An Sprüche:'
1. Ein Gliederkessel, dessen Elemente aus Platten, Fig. 5 und 6, zusammengebogen sind, die mit Längsrinnen h und Querwellen g versehen sind, welche erstere nach dem Zusammenbiegen und Vernieten der Platten Sammelräume HI, Fig.j 2, bezw. HIP, Fig. 7, und welche letztere Communicationshohlräume b bilden, zum Zweck der Erleichterung der Circulation und Verminderung der Anzahl der Dichtungsstellen. ,·..'
2. Bei dem unter 1. bezeichneten Gliederkessel: : . /.:-'■
a) eine besondere Metallplatte i, Fig. 4, die an den Enden der Platte im oberen Sammelrohr :angenietet und mit Oeffnungen oberhalb der Hohlräume b versehen ist; . !
b) die Anordnung eines Speisereservoirs J, Fig. i, an jedem .Kesselelement; .-.■.'
c) die Anordnung, der Elemente in der Art, dafs die äufseren Elemente B C, Fig. 2, die Seiten der Feuerung bilden, während die inneren Elemente DEFG über dem Rost aufgehängt sind und ein Speisereservoir J mit beiden Sammelrohren jeden Elements und ein Dampfsammler L mit jedem
·. Element durch ein besonderes Rohr verbunden ist; ;, ■ ■ ':·
d) die Anordnung einer hohlen Feuerbrücke S, Fig. 3, sowie eines,, die untere Seite des Rauchabzuges V bildenden Vorsprunges U _ und einer Oeffnung t zur Vertheilung der Luft unter demselben.
DENDAT42328D Gliederkessel Expired - Lifetime DE42328C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE42328C true DE42328C (de)

Family

ID=317736

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT42328D Expired - Lifetime DE42328C (de) Gliederkessel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE42328C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE42328C (de) Gliederkessel
CH645181A5 (de) Zweikammer-heizkessel fuer brennerfeuerung und festbrennstoff-feuerung.
DE2734031C2 (de) Mobiler Naßdampf-Zwangsdurchlaufdampferzeuger
DE1275072B (de) UEberkritischer Zwangdurchlauf-Dampferzeuger mit ueberlagertem Zwangumlauf
AT402846B (de) Verbrennungsanlage nach dem prinzip einer zirkulierenden wirbelschicht
DE119925C (de)
DE217990C (de)
DE61438C (de) Anordnung der Feuerung für Wasserröhrenkessel zwischen zwei Röhrenbündeln
DE351385C (de) Kesselkoerper aus zwei oder mehreren nebeneinanderliegenden Kammern
DE2538211C3 (de) Heizungskessel
DE56763C (de) Dampfkesselanlage mit mehreren über einander liegenden, als Rost dienenden Rohrreihen
DE19063C (de) Neuerungen an Dampfentwicklern
DE884199C (de) Dampferzeuger mit engem Raum, der aus einem oder mehreren senkrechten oder steilen Rohren besteht
DE4403322C2 (de) Verfahren zum Reinigen von Rauchrohren eines Abhitzekessels
DE308317C (de)
DE125703C (de)
DE50200C (de) Wasserröhrenkessel
AT127482B (de) Dampferzeuger oder Wärmeaustauscher.
DE93251C (de)
DE81161C (de)
AT231656B (de) Kessel
DE434093C (de) Dampferzeugungsanlage
DE62329C (de) Einrichtung an Dampfkesseln mit Flammrohr, Wasserröhrenrost und von oben nach unten durch den Rost gehendem Zug
DE41209C (de) Neuerungen an Gliederkesseln
DE2307870C3 (de) Abhitzekessel mit aus Flossenrohren gebildeten Kesselwänden oder -wandteilen