DE4230331C2 - Stiftförmiger Kosmetikbehälter - Google Patents

Stiftförmiger Kosmetikbehälter

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    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D40/00Casings or accessories specially adapted for storing or handling solid or pasty toiletry or cosmetic substances, e.g. shaving soaps or lipsticks
    • A45D40/02Casings wherein movement of the lipstick or like solid is a sliding movement
    • A45D40/04Casings wherein movement of the lipstick or like solid is a sliding movement effected by a screw

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Description

Die Erfindung betrifft einen stiftförmigen Kosmetikbehälter nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Ein stiftförmiger Kosmetikbehälter mit einer Vielzahl von Hülsen mit Eyelinern, Augen­ brauenstiften od. dgl., die wahlweise in Verbindung mit ein und demselben Hülsenhalter aufgenommen werden können, ist aus der US 4 997 299 bekannt.
Dieser Behälter ist so gebildet, daß Hülsen (hier auch als "vorderer Teil" bezeichnet) und ein Hülsenhalter (hier auch als "hinterer Teil" bezeichnet, der einen Stößel enthält, lösbar miteinander verbunden sind. Auf diese Weise können eine Anzahl von verschiedenen Kosmetikprodukten durch denselben Hülsenhalter durch einfaches Austauschen der Hülsen benutzt werden.
Wenn der Hülsenhalter (hinteres Teil) gedreht wird, wird ein kosmetisches Produkt durch den Stößel aus seiner Hülse (vorderes Teil) herausgeschoben. Wenn die Hülse von dem Hülsenhalter entnommen wird, zieht sich das Produkt automatisch in die Hülse zurück während der Stößel sich in den Hülsenhalter zurückzieht.
Um die obengenannten Operationen durchzuführen, ist eine Führungsröhre (erste inne­ re Hülse) aus Kunststoff innerhalb jedes vorderen Teiles angeordnet. Der Stößel weist auf seinem Außenumfang eine Keilverzahnung auf, die mit einem im hinteren Teil der ersten inneren Hülse benachbart zum hinteren Teil gebildeten Schlüsselkranz in Eingriff ist. Der Stößel weist ebenfalls Vorsprünge auf, die mit einer Spiralnut auf der Innenfläche des hinteren Teiles in Eingriff sind.
Wird das hintere Teil gedreht, ist die Drehung des Stößels durch den Schlüsselkranz begrenzt und daher bewegt sich der Stößel relativ zum hinteren Teil vorwärts.
Ein Spannfutter zum Unterstützen des kosmetischen Produktes ist in jeder Führungsröh­ re so angeordnet, daß es frei in eine Axialrichtung gleiten kann. Beim Vorwärtsbewegen des Stößels wird das kosmetische Produkt aus einer Öffnung am vorderen Ende der Hülse über dieses Spannfutter herausgeschoben.
Die Stößel und die Spannfutter sind entsprechend durch Federn in ihrer Bewegung ge­ hemmt. Wird eine Hülse (vorderes Teil) vom Hülsenhalter (hinteres Teil) abgenommen, zieht sich das Spannfutter aufgrund der Federkraft zurück, wobei das kosmetische Pro­ dukt in seine Hülse zurückgezogen wird. Wird weiterhin ein Stößel von dem Schlüssel­ kranz in der Führungsröhre ausgeklinkt, wird er aufgrund der Federkraft ins Innere des Hülsenhalters zurückgezogen.
Die Führungsröhre weist Axialschlitze zur Führung des Spannfutters auf. Das hintere Ende der Röhre ist über eine Kupplung mit dem vorderen Ende des Hülsenhalters ver­ bunden, so daß es relativ zu diesem frei drehbar ist.
Bei diesem vorbekannten Behälter müssen allerdings die Wände des Schlüsselkranzes in der Führungsröhre eine ausreichende Dicke aufweisen, so daß sie stark genug sind, um die Drehung des Stößels einzuschränken.
Andererseits, da die Spannfutter innerhalb der Führungsröhre durch Auseinanderschie­ ben der Schlitze der Führungsröhre in lateraler Richtung eingepaßt sind, müssen die diese Röhrenschlitze umgebenden Wände dünn genug sein, damit sie elastisch ver­ formbar sind.
Die Dicke und der Innendurchmesser der Führungsröhre sind daher an unterschiedli­ chen Punkten verschieden und ein Teil dieses Bereiches weist einen Schlüsselkranz mit komplexer Form auf. Als Ergebnis ist das Formen der Röhre schwierig und erfordert die Verwendung einer hochpräzisen Form.
Eine weitere Schwierigkeit ergibt sich durch die Tatsache, daß der Stößel sich nicht zu­ rückzieht, wenn die Führungsröhre von der Kupplung ausgeklinkt ist, und sich nur zu­ rückzieht, nachdem das vordere Ende des Stößels nicht mehr in Eingriff mit dem Schlüs­ selkranz ist.
Auch wenn die Kupplung außer Eingriff gerät, indem die Hülse einfach in axialer Rich­ tung gezogen wird, ist es nicht ausreichend, den Stößel außer Eingriff zu bringen. Falls es erwünscht, ist die Hülse zu entfernen, wenn der Stößel in einer vorwärtsgeschobenen Stellung ist, müssen die Hülse und der Hülsenhalter entlang der gleichen Achse ausein­ andergezogen werden, bis der Stößel, der tief in der Hülse eingeschoben ist, außer Ein­ griff mit dem Schlüsselkranz gerät. Dadurch wird die Bedienung des Kosmetikbehälters kompliziert.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen stiftförmigen Kosmetikbehälter der eingangs genannten Art zu verbessern derart, daß sein Aufbau vereinfacht, der Austausch verschiedener vorderer Teile erleichtert und bei Trennung von vorderem und hinterem Teil ein rascher Rückzug des Kosmetikstiftes gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen stiftförmigen Kosmetikbehälter mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Die Hülse (hinteres Teil) weist vorzugsweise eine Durchgangsöffnung entlang ihrer Ach­ se auf. Eine Führungshülse ist innerhalb der Durchgangsöffnung fixiert. Diese Füh­ rungshülse steht teilweise aus der Durchgangsöffnung hervor und weist einen Axial­ schlitz auf ihrer lateralen Oberfläche auf. Ein Spannfutter zum Halten eines Kosmetik­ produktes bewegt sich in axialer Richtung innerhalb der Führungshülse, geführt durch diesen Schlitz. Das Spannfutter ist durch eine erste Feder in Richtung eines Führungs­ hülsenvorsprunges vorgespannt.
Der Hülsenhalter (hinteres Teil) weist ein Hohlteil (zweite innere Hülse) entlang seiner Achse mit einem offenen Ende auf. Eine Spiralnut ist auf der Innenfläche des Hohlteiles gebildet und ein Stößel ist in dem Hohlteil angeordnet, so daß dieser sich in axialer Richtung bewegt, wenn er sich innerhalb des Hohlteiles geführt durch die Spiralnut dreht. Der Stößel steht teilweise aus dem offenen Ende hervor. Der Stößel wird durch eine zweite Feder entgegengesetzt zur Richtung des Vorsprunges in axialer Richtung gezo­ gen.
Das Kupplungsteil verbindet den Verbindungshülsenvorsprung und das offene Ende des Hülsenhalters koaxial, so daß diese frei drehbar zueinander sind.
Ein Drehstopper ist am Außenumfang des Stößels angeordnet, so daß dieser axial frei beweglich ist und mit dem Führungshülsenvorsprung in Eingriff gerät, um die relative Drehung von Stößel und Führungshülse zu begrenzen.
Vorzugsweise sind Kupplungsteil und Drehstopper einteilig ausgebildet.
Weiterhin ist von Vorteil, wenn der Stößel eine Nut auf seinem Außenumfang in Axial­ richtung aufweist und die Drehspitze einen Vorsprung aufweist, der frei in der Nut gleitet, während die relative Drehung von Stößel und Drehspitze eingeschränkt ist.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung werden im folgenden anhand der zuge­ hörigen Zeichnungen näher erläutert. In diesen zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt einer Kosmetikhülse (vorderes Teil) nach einem Ausführungs­ beispiel,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Hülsenhalter (hinteres Teil),
Fig. 3 einen Längsschnitt durch einen kompletten Kosmetikbehälter,
Fig. 4 einen Querschnitt einer Führungshülse (vorderes Teil) entlang der Linie 4-4 nach Fig. 1,
Fig. 5 einen Querschnitt der Führungshülse entlang der Linie 5-5 nach Fig. 1,
Fig. 6 eine Vorderansicht des Hülsenhalters (hinteres Teil),
Fig. 7 einen Längsschnitt der Führungshülse,
Fig. 8 eine Darstellung ähnlich derjenigen in Fig. 7, jedoch entlang einer Ebene um 90° gedreht zu derjenigen aus Fig. 7,
Fig. 9 eine Vorderansicht eines Stößels,
Fig. 10 eine Seitenansicht des Stößels,
Fig. 11 eine Vorderansicht eines Drehstoppers,
Fig. 12 einen Längsschnitt durch den Drehstopper nach Fig. 11,
Fig. 13 eine Hinteransicht des Drehstoppers nach Fig. 9 und 11,
Fig. 14 eine Vorderansicht eines Kupplungsteiles gemäß einer weiteren Ausführungs­ form der Erfindung, und
Fig. 15 einen Längsschnitt durch das Kupplungsteil.
Ein Ausschiebkosmetikbehälter weist eine Vielzahl von in Fig. 1 dargestellten Hülsen 1 (vorderes Teil) und in Fig. 2 dargestellten Hülsenhaltern 50 (hinteres Teil) auf.
Im folgenden enspricht der Ausdruck "vorne" dem obersten Bereich der Fig. 1 und 2, während der Ausdruck "hinten" dem untersten Bereich dieser Figuren entspricht.
Die Hülse 1 ist zylindrisch. Der Durchmesser der Hülse nimmt allmählich in Richtung zum vorderen Ende von einer Stufe 15, die im Außenumfang der Hülse 1 gebildet ist, ab. Der hintere Teil der Hülse 1 ist ähnlich einer geraden Röhre geformt. Dieser hintere Teil wird gemäß Fig. 3 in den Hülsenhalter 50 eingesetzt.
Eine Öffnung 12 ist am vorderen Ende der Hülse 1 gebildet, um das Hervorstehen und Zurückziehen eines kosmetischen Produktes 3a zu ermöglichen, und eine Führungsröhre 2 ist in der Hülse 1 fixiert. Ein Paar von Stopplöchern 11 sind im hinteren Teil der Hülse 1 gebildet. Vorsprünge 28 sind mit den Stopplöchern 11 in Eingriff, wobei diese auf der Führungsröhre 2 gebildet sind.
Die Führungsröhre 2 ist aus einem geformten Kunststoffmaterial gebildet und weist ein Paar von Schlitzen 22 auf, die gemäß Fig. 7 und 8 in axialer Richtung verlaufen.
Der hintere Teil der Führungsröhre 2 ragt in Richtung des hinteren Endes der Hülse 1. Eine kreisförmige Nut 23 ist auf dem Außenumfang der Röhre 2 gebildet, welche mit einem ringförmigen Vorsprung 41 an einem Kupplungsteil 4 gemäß Fig. 2 in Eingriff ist, um eine freie Drehung des Hülsenhalters 50 zu ermöglichen. Weiterhin sind Vorsprünge 24 in axialer Richtung in der Nut 23 gebildet. Eine Keilverzahnung 25 weist einen Querschnitt gemäß Fig. 5 auf und ist auf dem inneren Umfang im untersten Teil der Führungsröhre 2 gebildet.
Das stiftförmige Kosmetikprodukt 3a ist durch ein innerhalb der Führungsröhre 2 eingepaßtes Spannfutter 3 unterstützt. Das Spannfutter 3 weist einen zylindrischen Bereich zum Halten des kosmetischen Produktes 3a an seiner Vorderseite auf. Ein Paar von Vorsprüngen 31, die in die Schlitze 22 eingreifen, sind auf dem hinteren Teil des Spannfutters 3 gebildet. Eine Spiralfeder 29 ist zwischen diesen Vorsprüngen 31 und einer Stufe 14 eingesetzt, welche auf dem inneren Umfang der Vorderspitze der Hülse 1 gebildet ist. Das Keilfutter 3 wird durch Feder 29 rückwärts gezogen und ist in einer zurückgezogenen Stellung, in der die Vorsprünge 31 mit den hinteren Enden der Schlitze 22 in Kontakt stehen unterstützt, wenn das Spannfutter nicht durch einen Stößel 9 wie im folgenden beschrieben geschoben wird.
Zum Zusammensetzen von Hülse 1 wird Spannfutter 3, welches das kosmetische Produkt 3a trägt, in die Führungsröhre 2 durch Auseinanderschieben der Schlitze 22 in einer lateralen Richtung eingesetzt, und die Vorsprünge 31 werden in die Schlitze 22 eingeschoben. Die Spiralfeder 29 ist auf dem Außenumfang der Führungsröhre 2 angepaßt und die Röhre wird dann von der Öffnung am rückwärtigen Ende der Hülse eingesetzt. Die Vorsprünge 28 werden dann in die Stopplöcher 11 eingeschoben, um den Zusammenbau der Hülse 1 zu vervollständigen.
Der Hülsenhalter 50 weist eine äußere Hülle 62 und eine innere Hülle 72 gemäß Fig. 2 auf. Eine Vielzahl von Rippen 72b sind in einer Axialrichtung auf dem Außenumfang der inneren Hülse 72 benachbart zu dessen hinterem Ende gebildet. Wird die innere Hülle 72 in die äußere Hülle 62 eingepreßt, drücken diese Rippen 72b auf eine Oberfläche des inneren Umfanges der äußeren Hülle 62, um die Drehung von äußerer Hülle 72 relativ zur inneren Hülle 62 zu begrenzen.
Das Vorderende der äußeren Hülle 62 ist offen und ihr hinteres Ende ist durch einen Stöpsel 76 abgedichtet. Ein Stößel 9 ist innerhalb der inneren Hülle 72 eingepaßt. Ein vergrößerter Abschnitt 9b ist am hinteren Ende des Stößels 9 angeordnet, wobei Vorsprünge 9a auf dem Außenumfang dieses Bereichs 9b gebildet sind, die mit einer Spiralnut 72a in Eingriff sind, welche auf einem Innenumfang der inneren Hülle 72 gebildet sind.
Aufgrund der Drehung des Stößels 9 relativ zur inneren Hülle 72 bewegen sich die Vorsprünge 9a entlang der Spiralnut 72a, und der Stößel 9 wird in Axialrichtung fortbewegt.
Eine Spiralfeder 77 ist zwischen dem vergrößerten Teil 9e und einer Stufe 72c eingesetzt, welche an der Vorderspitze der inneren Hülle 72 gebildet ist. Der Stößel 9 wird durch Spiralfeder 77 in Richtung zum hinteren Ende gezogen.
Zwei Vertikalnuten 92 sind um 180° zueinander versetzt auf dem äußeren Umfang des Stößels 9 gemäß Fig. 9 und 10 gebildet. Die vordere Spitze des Stößels 9 ragt in die äußere Hülle 62 von der Öffnung an der vorderen Spitze der inneren Hülle 72. Ein Drehstopper 95 steht mit dem äußeren Umfang des Vorsprungsteils des Stößels 9 in Eingriff. Durch Bilden dieser Vertikalnuten 92 auf dem äußeren Umfang des Stößels 9 anstatt der Bildung von Rippen ist der effektive Durchmesser des Stößels 9 erhöht und das Spannfutter 2 kann stabiler vorwärtsgeschoben werden.
Gemäß Fig. 11 bis 13 ist der Drehstopper 95 ein zylindrisches Teil mit einer Verzahnungsnut 99 an seinem Außenumfang und Flanschen 97 an seinem hinteren Ende. Ein Paar von gürtelförmigen Vorsprüngen 96 sind auf seiner inneren Umfangsfläche gebildet, welche mit den Vertikalnuten 92 in Eingriff stehen. Auch wenn der Drehstopper frei in axialer Richtung entlang des Stößels 9 gleiten kann, ist seine Drehung relativ zum Stößel 9 folglich beschränkt. Vorsprünge 93 sind ebenfalls in den vertikalen Nuten 92 des Stößels 9 gebildet, um ein Herausfallen des Drehstoppers 90 zu verhindern. Um den Drehstopper 95 auf dem Stößel 9 aufzuschieben, wird die Vorderspitze des Stößels, die von der inneren Hülle 62 vorsteht, durch den Drehstopper 95 hindurchgeführt und dieser über diese Vorsprünge 93 gezwungen.
Das Kupplungsteil 4 ist an der Vorderspitze der inneren Hülle 72 angeordnet, wobei es den Drehstopper 95 umgibt. Das Kupplungsteil 4 ist ein zylindrisches Teil, aus dem ein gürtelförmiges Teil in vertikaler Richtung ausgeschnitten ist. Das Teil 4 ist mit der inneren Hülle 72 so verbunden, daß es aufgrund von kreisförmigen Vorsprüngen frei drehbar ist, welche in Richtung der Mitte hervorstehen und mit einer Kreisnut in Eingriff stehen, die auf dem Außenumfang der Spitze der Hülle 72 gebildet ist.
Der kreisförmige Vorsprung 41 ist nach innen orientiert und eine Vielzahl von Vorsprüngen 42 unter 90° zum Vorsprung 41, welche sich in Richtung zum Vorderende des Kupplungsteils 4 erstrecken, sind auf dem Außenumfang des Teils 4 nahe seines Vorderendes gebildet. Die Vorsprünge 41 sind mit der Kreisnut 23 der Führungsröhre 2 in Eingriff und verbinden folglich die Hülse 1 mit dem Hülsenhalter 50. Dreht sich Kupplungsteil 4 relativ zur Führungsröhre 2, geraten die Vorsprünge 42 und die Vorsprünge 24 in Kontakt miteinander, so daß die Drehung begrenzt ist.
Flachfedern 63 sind an der äußeren Hülle 62 nahe ihrer Spitze gemäß Fig. 2 angeordnet. Wird die Hülse 1 in den Hülsenhalter 50 eingesetzt, bilden diese Federn 63 eine elastische Unterstützung für den hinteren Teil der Hülse 1 und steuern die Drehung der Hülse 1 relativ zum Hülsenhalter 50 aufgrund der Bereitstellung eines merklichen Widerstandes.
Der Hülsenhalter 50 wird durch erzwungenes Pressen der inneren Hülle 62 in die äußere Hülle 72 von der Basis der Hülse 72 zusammengesetzt, wobei Stößel 9, Drehstopper 95 und Kupplungsteil 4 eingepaßt sind, und dann die Öffnung am hinteren Ende der äußeren Hülle 72 mit dem Stöpsel 76 abgedichtet wird.
Eine Vielzahl von Hülsen 1 können folglich selektiv dem Hülsenhalter 50 mit der oben beschriebenen Struktur zugeführt werden, entsprechend zu einer erwünschten Farbe oder anderen Merkmalen des Kosmetikprodukts 3a.
Zum Einsetzen einer Hülse 1 in den Hülsenhalter 50 wird das hintere Ende der Hülse 1 in die Öffnung an der Vorderspitze des Halters 50 eingesetzt. Dies verschiebt das hintere Ende der Hülse 1 in die äußere Hülle 72, während die Flachfedern 73 auseinandergepreßt werden. Gleichzeitig drückt das hintere Ende der Führungsröhre 2 das Kupplungsteil 4 des Hülsenhalters 50 auseinander, und der ringförmige Vorsprung 41 gerät in Eingriff mit der kreisförmigen Nut 23. Zur gleichen Zeit gerät die Keilverzahnung 25 an der Basis der Führungsröhre 2 mit der Verzahnungsnut 99 des Drehstoppers 95 in Anlage. In Fig. 3 ist eine auf diese Weise mit einem Hülsenhalter 50 verbundene Hülse 1 dargestellt.
Wird der Hülsenhalter 50 relativ zur folglich verbundenen Hülse 1 gedreht, drehen sich Führungsröhre 2 und Stößel 9 gegenüber der inneren Hülle 72 über den Drehstopper 95, und der Stößel 9 bewegt sich zum vorderen Ende der Hülse 1. Dies drückt Spannfutter 3 an der vorderen Spitze nieder, wodurch das Kosmetikprodukt 3a aus der Öffnung 12 am vorderen Ende der Hülse 1 ausgeschoben wird. Die Spiralfedern 29 und 77 wirken in einer solchen Richtung, daß der Stößel 9 zurückgezogen wird. Die Drehung des Halters 50 ist aufgrund des Reibungswiderstandes zwischen der Hülse 1 und den Flachfedern 63 eingeschränkt und da die Drehung des Stößels 9 ebenfalls durch den Drehstopper 95 eingeschränkt ist, drehen sich Halter 50 und Stößel 9 nicht relativ zueinander. Das Kosmetikprodukt 3a wird nicht zurückgezogen, auch wenn die Hand von der Hülse 1 oder vom Halter 50 entfernt wird.
Wird eine Kraft auf Hülse 1 und Halter 50 in einer solchen Richtung ausgeübt, um diese zu trennen, während das kosmetische Produkt 3a hervorsteht, wird das Kupplungsteil 4 durch die hintere Spitze der Führungsröhre 2 auseinandergezogen und die Führungshülse 2 wird vom Teil 4 gelöst. Zur gleichen Zeit klinkt der Zahnkranz 25 der Führungsröhre 2 aus der Verzahnungsnut 99 des Drehstoppers 95 aus und der Stößel 9 ist frei drehbar.
Als Ergebnis zieht sich Stößel 9 in Richtung zum hinteren Ende des Hülsenhalters 50 zurück, während es aufgrund der Reaktionskraft der Spiralfeder 44 sich dreht, und Spannfutter 3 zieht sich zusammen mit dem kosmetischen Produkt 3a in Richtung des hinteren Endes der Hülse 1 aufgrund der Reaktionskraft der Spiralfeder 29 zurück.
Wenn es erwünscht ist, die Hülse 1 vom Hülsenhalter 50 zu entnehmen, muß das kosmetische Produkt 3a in der Hülse 1 daher nicht ersetzt werden und die Hülse 1 muß nur vom Halter 50 herausgezogen werden.
Wenn der Zahnkranz 25 aus der Verzahnungsnut 99 ausgeklinkt ist, zieht sich der Stößel 9 gleichzeitig zurück. Der Stößel 9 zieht sich daher zu der in Fig. 2 dargestellten Position zurück und das Spannfutter 3 zieht sich zu der in Fig. 1 dargestellten Position zurück, bevor das hintere Ende der Hülse 1 aus dem Hülsenhalter 50 herausgezogen ist.
Die Zeit vom Beginn des Entfernens der Hülse 1 bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Spannfutter 3 und der Stößel 9 in ihre Ausgangsstellungen zurückgekehrt sind, ist folglich extrem kurz. Mit anderen Worten wird die Entnahme der Hülse 1 nahezu sofortig erledigt und die gesamte Operation läuft glatter ab.
Fig. 14 und 15 zeigen eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Bei dieser Ausführungsform ist der Drehstopp 95 als Teil eines Kupplungsteiles 80 einteilig gebildet, so daß Kupplungsteil 80 sich relativ zur inneren Hülle 62 zusammen mit dem Stößel 9 dreht. Aufgrund dieser Konstruktion kann die Anzahl der Bauteile reduziert werden.

Claims (8)

1. Stiftförmiger Kosmetikbehälter, mit:
  • - einem vorderen Teil mit einer ersten, inneren Hülse, die eine Führungsauf­ nahme für einen Kosmetikstift bildet und einen ersten Federmechanismus in Verbindung mit einer Stützvorrichtung des Kosmetikstiftes und
  • - einem hinteren Teil zur Aufnahme des vorderen Teiles und mit einer zweiten, inneren Hülse mit einer Vortriebseinrichtung zum Eingriff mit der Stützeinrich­ tung des Kosmetikstiftes und mit einem zweiten Federmechanismus in Verbin­ dung mit der Vortriebseinrichtung, und
  • - mit einer Kupplungsvorrichtung zwischen den inneren Hülsen des vorderen und hinteren Teiles, und
  • - mit einer Drehstoppvorrichtung zwischen Vortriebseinrichtung des hinteren Teiles und der ersten inneren Hülse des vorderen Teiles,
dadurch gekennzeichnet, daß die Drehstoppvorrichtung (95) als separates Teil ausgebildet und im Bereich der Kupplungsvorrichtung (4) mit der inneren Hülse (72) des hinteren Teiles (50) verbunden ist.
2. Kosmetikbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehstoppvorrichtung (95) ein zylindrisches Teil aufweist, das eine Verzah­ nungsnut (99) an ihrem Außenumfang und Flansche (97) an ihrem hinteren Ende aufweist.
3. Kosmetikbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Vorsprünge (96) am Innenumfang der Drehstoppvorrichtung (95) ausgebildet sind, vorgesehen um mit Gegenausnehmungen (92) der Vortriebseinrichtung (9) in Eingriff zu sein.
4. Kosmetikbehälter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützvorrichtung (3) für den Kosme­ tikstift innerhalb der ersten inneren Hülse (2) des vorderen Teiles, geführt durch einen Schlitz (22) in dieser, axial beweglich ist.
5. Kosmetikbehälter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsvorrichtung (4) und die Drehstoppvorrichtung (95) einstückig ausgebildet sind.
6. Kosmetikbehälter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsvorrichtung eine Hülse (4) bildet, verbunden mit einem vorderen Spitzenende der zweiten inneren Hülse (72) des hinteren Teils (50), so daß sie die Drehstoppvorrichtung (95) umgibt.
7. Kosmetikbehälter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite innere Hülse (72) eine Spiral­ nut (72a) auf ihrer inneren Oberfläche aufweist, wobei die Vortriebseinrichtung eine Druckstange (9) ist, die drehbar durch die Spiralnut (72a) geführt ist.
8. Kosmetikbehälter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsvorrichtung eine Hülse (4) aufweist, die drehbar die erste und zweite innere Hülse (2, 72) des vorderen und hinteren Teils (1, 50) miteinander kuppelt, während sie der Drehstoppvor­ richtung (95) zugeordnet ist, die diese Drehbewegung begrenzt.
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