DE422864C - Farbbandschaltung bei Typenrotationsdruckern - Google Patents

Farbbandschaltung bei Typenrotationsdruckern

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DE422864C
DE422864C DER63358D DER0063358D DE422864C DE 422864 C DE422864 C DE 422864C DE R63358 D DER63358 D DE R63358D DE R0063358 D DER0063358 D DE R0063358D DE 422864 C DE422864 C DE 422864C
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type cylinder
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KOMM GES
ROTO und DEBEGO WERKE FA
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KOMM GES
ROTO und DEBEGO WERKE FA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/16Continuous, e.g. endless, band apparatus

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  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

Gegenstand des Patentes 400557 ist eine Schaltvorrichtung für das um den Zylinder herumgeschlungene und durch eine Aussparung desselben auf zwei im Innern des Zylinders angeordneten Spulen aufgewickelte Farbtuch bei Typendruckmaschinen mit auf einem umlaufenden Zylinder angeordneten Typen, bei welcher die Farbbandspulen mit Sperrädern versehen sind, welche mit am Gesteil befestigten Anschlägen in Eingriff kommen, welche die Schaltung der Spulen bewirken. Diese Schaltvorrichtung bildet eine Art Planetengetriebe, denn der am Gestell befestigte Anschlag ist gleichbedeutend mit nur mit einem Zahn ausgestattetem mittleren Rad, um welches bzw. innerhalb welches die beiden Sperräder als Planetenräder umlaufen.
Diese Art der Ausbildung des Getriebes hat jedoch den Nachteil, daß durch das stoßweise Gegenschlagen der Sperräder gegen den Anschlag, abgesehen von dem dadurch entstehenden Geräusch, die Zähne des Sperrrades durch Zurückfedern der Spulen nicht richtig weiter geschaltet wurden, so daß sie sich bei dem' nächsten Anschlag auf den Anschlag aufsetzten und eine rasche Abnutzung oder auch eine Beschädigung der Räder erfolgte.
Die vorliegende Erfindung hilft diesem Übelstand dadurch ab, daß an Stelle der Anschlage ein mittleres Zahnrad vorgesehen ist, welches unter Einschaltung von Zwischenrädern auf die Sperräder oder Schalträder einwirkt. Es ist hierbei ein unrichtiger Eingriff der Zähne ausgeschlossen und die Vorrichtung arbeitet geräuschlos.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung, und zwar stellen dar:
Abb. ι einen Längsschnitt durch den in Betracht kommenden Teil eines Typenrotationsdruckers und
Abb. 2 eine Seitenansicht auf den Typenzylinder.
Der Typenzylinder des Rotationsdruckers ist mit α bezeichnet. Auf seinem Umfang sind in bekannter Weise die den Satz bildenden Typen angebracht und über diese ist das Farbband e gespannt. Der Zylinder ist fest auf. einer Welle b angeordnet, die in den zwei seitlichen Lagerschildern c, von denen in Abb. ι nur das eine zu sehen ist, gelagert ist. In dem Zylinder α ist in bekannter Weise ίο eine Lücke d angebracht, durch welche das Farbband e nach innen geführt ist. Es ist dort auf die beiden Spulen f und f1 aufgewickelt. Die Spulen sind an ihrem einen Ende mittels zylindrischer Zapfen in der in der Zeichnung nicht zu sehenden Stirnwand des Zylinders α gelagert. Auf der anderen Seite, die in Abb. 1 zu sehen ist, fassen sie mittels vierkantiger Zapfen in eine mit einer vierkantigen Bohrung versehene Hülse h bzw. /z1 ein; eine Feder g ist bestrebt, die Spule / in Abb. 1 nach rechts zu drücken. Man kann demnach die Spulen auswechseln, indem man sie entgegen der Wirkung der Feder g nach links drückt, bis ■ der auf der anderen Seite befindliche Zapfen frei wird, worauf man sie alsdann ausschwenken und aus der Hülse h herausziehen kann. Die Hülsen h bzw. ti1 sind wiederum in der Stirnwand des Zylinders α gelagert und tragen auf der Außenseite Zahnräder i und i1. Auf dem Lager der Welle b, welches gewissermaßen eine Nabe der Seitenwand c ist, sitzt fest ein Zahnrad k. Ferner ist auf dieser Nabe drehbar eine Kappe I befestigt. An der Kappe sind drei Zahnräder m, m1 und η drehbar gelagert, von denen die Zahnräder m und η unmittelbar in das Zahnrad k einfassen, während das Zahnrad m1 mit dem Zahnrad η kämmt, so daß dieses als Zwischenrad wirkt und die beiden Räder m und η in ent« gegengesetzter Richtung umlaufen. Die Räder m und m1 tragen ferner noch je einen Zahn 0 bzw. o1, welcher bei geeigneter Stellung der Räder mit den Zähnen der Zahnräder i bzw. i1 kämmt. Die Kappe I kann in drei verschiedenen Lagen festgestellt werden, je nachdem man den federnden Bolzen ρ in eines der drei Löcher q, q1 oder q2 des Zylinders α einfassen läßt.
Bei der in Abb. 2 gezeichneten Lage faßt der Stift p in die Bohrung q. In diesem Falle wird bei jeder Umdrehung des Typenzylinders α das Zahnrad m eine Umdrehung machen und der daran befestigte Zahn 0 das Rad i um einen Zahn weiter schalten. Das Farbbande wird infolgedessen auf die Spule/ weiter aufgewickelt. Faßt der Stift ρ in die Bohrung q1 ein, dann ist das Zahnrad m so weit von dem Radei entfernt, daß kein Eingriff mehr zwischen dem Rad i und dem Zahn 0 am Zahnrade m stattfindet; die Spule / steht dann still. Schaltet man den Stift p in die Bohrung q2, so gelangen die Zahnräder in die durch punktierte Kreise angedeutete Lage. Es kommt dann der Zahn o1 am Zahnrad m1 zur Wirkung und schaltet bei jeder Umdrehung das Zahnrad i1 um einen Zahn weiter. Natürlich können geeignete Bremsvorrichtungen vorgesehen sein, um ein Faltenwerfen des Farbbandes e zu verhindern.

Claims (4)

  1. Patent- Ansprüche:
    i. Farbbandschaltung bei Typenrotationsdruckern mit zwei im Typenzylinder angeordneten, das Farbband tragenden Walzen, nach Patent 400557, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit dem Typen* zylinder (a) umlaufende Zahnräder (m, m1), von denen das eine unmittelbar und das andere unter Einschaltung eines Zwischenrades (n) mit einem ortsfesten, zentrisch zur Drehachse des Typenzylinders angeordneten Zahnrade (k) in Eingriff steht, gegenüber den mit den Färbbandwalzen (/, f1) gekuppelten Schalträdern (i und i1) so eingestellt werden können, daß sie abwechselnd zur Wirkung kommen, um die eine oder die andere der Farbbandwalzen weiter zu schalten.
  2. 2. Farbbandschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnräder (to und w1) in eine Mittelstellung eingestellt werden können, in welcher sie unwirksam sind.
  3. 3. Farbbandschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnräder (m, m1 und n) an einer neben dem Typenzylinder (a) gelagerten besonderen Kappe oder Scheibe (I) angeordnet sind, welche in verschiedenen Stellungen mit dem Typenzylinder (a) gekuppelt werden kann.
  4. 4. Farbbandschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Färb* bandwalzen (/, Z1) an dem einen Ende zylindrische Zapfen tragen und am anderen Ende mittels vierkantiger Zapfen
    o. dgl. in Hülsen (Jt, h1) gelagert sind, welche in der einen Stirnwand des Typenzylinders drehbar angeordnet sind und auf ihrer Außenseite die Schalträder (i, i1) zum Weiterschalten des Farbbandes (e) tragen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER63358D 1925-02-08 1925-02-08 Farbbandschaltung bei Typenrotationsdruckern Expired DE422864C (de)

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