DE4224212A1 - Doppelwandiger heizschacht - Google Patents
Doppelwandiger heizschachtInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen doppelwandigen Heizschacht
mit einem Wärmetauscher für einen brennerbeheizten Um- oder
Durchlaufwasserheizer mit wenigstens einem wasserdurchflossenen
Lamellenrohr, das in einem als wassergefüllter Doppelmantel ge
stalteter, den Brenner aufnehmenden Heizschacht gehalten ist, wo
bei das Lamellenrohr mit dem Doppelmantel wasserseitig in Serie
geschaltet ist und im dem Brenner abgewandten Bereich des Doppel
mantels angeordnet ist.
Bei solchen etwa quaderförmigen Wärmetauschern ist der Vorlauf in
einem Eckbereich des Doppelmantels angeschlossen, wobei an dem
gegenüberliegenden Eckbereich die Lamellenrohre angeschlossen
sind, an deren zweites Ende der Rücklauf angeschlossen ist.
Bei diesen Lösungen ergibt sich jedoch der Nachteil, daß aus dem
im Doppelmantel zirkulierenden Wasser Luftblasen austreten und
sich im obersten vom Brenner abgewandten Bereich in nur wenig
durchströmten Toträumen sammeln. Diese Ansammlungen von Gasblasen
können bei den bekannten Lösungen nur schlecht aus dem Doppelman
tel ausgetragen werden.
Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und einen
Wärmetauscher der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, bei dem
eine sichere Durchströmung auch der oberen Bereiche des Doppel
mantels sichergestellt ist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Lamellenrohr
lediglich an zwei einander gegenüberliegenden Seiten, die in Ver
längerung der Lamellen des Lamellenrohres liegen, von Aufsätzen
des Doppelmantels umgeben ist, welche Aufsätze mit einem weiteren
Wasserrohr in Verbindung stehen, wobei ein Vor- oder Rücklauf an
einem der Aufsätze angeschlossen ist.
Auf diese Weise ist sichergestellt, daß aus dem Heizwasser aus
tretende Gasblasen sich nur in den Aufsätzen des Doppelmantels
sammeln können. Diese sind aber, da sie mit einem Wasserrohr in
Verbindung stehen, entsprechend durchströmt, so daß austretende
Gasblasen sicher mitgerissen werden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein,
daß die Aufsätze durch eine Einschnürung vom übrigen Doppelmantel
getrennt sind.
Hierdurch ergibt sich auf einfache Weise eine weitgehende Tren
nung der den Doppelmantel und die deren Aufsätze durchströmenden
Wasserströme, wobei aber ein Aufsteigen sich allfällig bildender
Gasblasen in die Aufsätze ohne weiteres möglich ist.
Dabei kann weiter vorgesehen sein, daß der Vor- oder Rücklauf am
seitlichen Ende eines Aufsatzes an diesen angeschlossen ist.
Durch diese Maßnahme ist sichergestellt, daß die Aufsätze vom ge
samten Wasserstrom durchströmt werden. Damit ist gewährleistet,
daß sich bildende Gasblasen mitgerissen und ausgetragen werden.
Weiter kann vorgesehen sein, daß an einem der beiden Aufsätze der
Vor- oder der Rücklauf angeschlossen ist und der andere Aufsatz
mit einem Abzweig des Lamellenrohres verbunden ist.
Bei dieser Lösung ist sichergestellt, daß ein Teilstrom des ge
samten Wasserdurchsatzes die Aufsätze durchströmt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist bei einem Wärmetau
scher für einen brennerbeheizten Um- oder Durchlaufwasserheizer
mit wenigstens einem wasserdurchflossenen Lamellenrohr, das in
einem als wassergefüllter Doppelmantel gestalteter, den Brenner
aufnehmenden Heizschacht gehalten ist, wobei das Lamellenrohr mit
dem Doppelmantel wasserseitig in Serie geschaltet ist und im dem
Brenner abgewandten Bereich des Doppelmantels angeordnet ist und
der Doppelmantel mit einem Vorlauf eines Wärmeverbrauchers ver
bunden ist, vorgesehen, daß der Anschluß des Vorlaufs im dem
Brenner zugekehrten Bereich des Doppelmantels angeordnet und über
einen Kanal mit dem vom Brenner abgewandten Bereich des Doppel
mantels verbunden ist.
Auf diese Weise ist sichergestellt, daß der Vorlauf mit dem eine
etwas höhere Temperatur aufweisenden Wasser aus dem oberen Be
reich des Doppelmantels versorgt wird und der Anschluß trotzdem
im unteren Bereich angeordnet sein kann.
Dabei kann weiter vorgesehen sein, daß der Kanal durch eine Aus
wölbung gebildet ist.
Dadurch ergibt sich eine sehr einfache Konstruktion, wobei der
Kanal vorzugsweise an der Außenseite des Doppelmantels angeordnet
ist.
Weiter kann vorgesehen sein, daß der Kanal auch in seinem unter
sten Bereich über eine Überströmöffnung mit dem Inneren des Dop
pelmantels verbunden ist.
Durch diese Maßnahme ist es möglich, den Doppelmantel weitgehend
vollständig zu entleeren, obwohl der Kanal vom obersten Bereich
des Doppelmantels wegführt. Dabei ergibt sich aber durch die
Überströmöffnung im normalen Betrieb keine nennenswerte Vermi
schung des über den Kanal abgezogenen Wassers mit dem im unteren
Bereich des Doppelmantels befindlichem Wasser.
Weiter bezieht sich die Erfindung auf einen doppelwandigen Heiz
schacht mit einem Einlaufanschluß und einem Auslaufanschluß, wo
bei in dem Heizschacht ein Lamellenwärmetauscher gehalten und mit
dessen Innerem verbunden ist.
Bei solchen Heizschächten ergibt sich das Problem, daß sich im
Inneren des Doppelmantels Luftblasen und -taschen bilden können,
die durch das durchströmende Wasser nicht mitgerissen werden und
sich mit der Zeit vergrößern. Dies kann zu Problemen beim Betrieb
eines solchen Heizschachtes führen.
Um den Abtransport von allenfalls entstehenden Luftblasen und
-taschen sicherzustellen, ist vorgesehen, daß mindestens ein im
obersten Bereich des Inneren des als Doppelmantel ausgebildeten
Heizschachtes offenes Entlüftungsröhrchen vorgesehen ist, das im
wesentlichen in Achsrichtung des Auslaufanschlusses in diesen
mündet.
Durch diese Maßnahmen wird durch die Durchströmung des Auslaufan
schlusses im oberen Bereich des Inneren des Doppelmantels ein ge
ringer Unterdruck erzeugt, wodurch dort sich allenfalls bildende
Luftblasen und -taschen abgesaugt und über das Entlüftungsröhr
chen und den Auslaufanschluß abtransportiert werden.
Dabei kann weiter vorgesehen sein, daß das Entlüftungsröhrchen
oberhalb der Verbindung zum Lamellenwärmetauscher im Inneren des
Heizschachtes endet und im Inneren des Doppelmantels verläuft.
Durch diese Maßnahme wird sichergestellt, daß sich die Saugöff
nung des Entlüftungsröhrchens in jenem Bereich befindet, in dem
es am häufigsten zur Bildung von Luftblasen und -taschen kommt.
Auf diese Weise wird ein weitestgehend luftblasenfreier Betrieb
des Heizschachtes sichergestellt. Außerdem erübrigen sich Durch
führungen des Entlüftungsröhrchens durch eine Wand des Doppelman
tels.
Weiter bezieht sich die Erfindung auf einen doppelwandigen Heiz
schacht, der in Draufsicht umfangsgeschlossen ist und vorzugs
weise im wesentlichen rechteckig ausgebildet ist und durch im
oberen und unteren Bereich miteinander dicht verbundenen Innen
und Außenwänden gebildet ist, zwischen denen ein Hohlraum vorhan
den ist, der über einen Einlauf- und einem Auslaufanschluß an
Leitungen anschließbar ist.
Bei derartigen Heizschächten sind die Innen- und Außenwände im
wesentlich glatt ausgebildet.
Dadurch ergibt sich jedoch der Nachteil, daß die Wände des Heiz
schachtes relativ dick ausgebildet werden müssen, um den Be
triebsdrücken standhalten zu können, ohne daß es dadurch zu Ver
formungen des Heizschachtes kommt.
Um einen derartigen Heizschacht sehr stabil ausbilden zu können,
ist vorgesehen, daß die Innenwand und die Außenwand jeweils mit
Sicken versehen sind, deren Böden aneinander anliegen, wobei in
diesem Bereich die Innen-und die Außenwand zusätzlich miteinander
verbunden sind.
Durch diese Maßnahmen ist sichergestellt, daß die Außen- und die
Innenwand nicht nur entlang des oberen und unteren Bereiches mit
einander verbunden sind, sondern auch an mehreren über die Außen
und die Innenwand verteilten Stellen. Dadurch ergibt sich eine
sehr steife Konstruktion des Heizschachtes, so daß dessen Wände
relativ dünn ausgebildet werden können, da die Sicken zu einer
Versteifung der Wände führen und eine große Anzahl an Verbin
dungsstellen, die zweckmäßigerweise durch Schweißpunkte gebildet
sind, das Ausbauchen der Wände aufgrund des Innendruckes verhin
dern.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein,
daß die Sicken im wesentlichen parallel zur Ober- beziehungsweise
Unterkante des Doppelmantels verlaufen.
Auf diese Weise ergibt sich durch die Sicken eine Führung des
durchströmenden Wassers.
Bei einem doppelwandigen Heizschacht, in dessen Doppelmantel
Rohre eines Lamellenwärmetauschers gehalten sind, kann nach einem
weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen sein, daß in zwei ein
ander gegenüberliegenden Seiten des Doppelmantels an den Innen
wänden von je einem gegen das Innere des Heizschachtes vorragen
den Kragen umgebene Durchbrüche angeordnet sind, mit welchen Krä
gen die Rohre des Lamellenwärmetauschers verbunden sind und an
den Außenwänden nach außen vorspringende Ausdellungen vorgesehen
sind, die von Bereichen, in denen die Innenwände an den Außenwän
den dicht anliegen, umgeben sind und sich über den Bereich von je
zwei mit den Rohren des Lamellenwärmetauschers verbundenen Durch
brüchen erstrecken und an der Außenwand einer dieser Seiten des
Heizschachtes eine weitere Ausdellung vorhanden ist, die in jenen
Bereich der Außenwand übergeht, in dem zwischen der Innen- und
der Außenwand ein durchgehender Zwischenraum vorhanden ist.
Durch diese Maßnahmen ergibt sich der Vorteil, daß für die Ver
bindung des Heizschachtes, der durch das zu erwärmende Medium ge
kühlt wird, mit den Rohren des Lamellenwärmetauschers und die
Verbindung der Rohre des Lamellenwärmetauschers miteinander keine
Rohrbögen erforderlich sind, wodurch sich eine merkliche Platzer
sparnis ergibt. Außerdem ergibt sich dadurch auch eine Verringe
rung des Aufwandes zur Herstellung des Heizschachtes und des La
mellenwärmetauschers.
Weiter betrifft die Erfindung einen doppelwandigen Heizschacht,
der miteinander verbundene Außen- und Innenwände aufweist, zwi
schen denen ein Zwischenraum vorhanden ist.
Solche Heizschächte werden je nach der erforderlichen Leistung in
unterschiedlichen Größen hergestellt. Dabei ist es bei den her
kömmlichen Heizschächten erforderlich, entsprechend dimen
sionierte Innen- und Außenwände entlang sich in Umfangsrichtung
erstreckenden Nähte miteinander zu verbinden.
Dabei ergibt sich jedoch der Nachteil eines entsprechend hohen
Aufwandes bei der Herstellung und Lagerhaltung der einzelnen
Teile.
Um solche Heizschächte für unterschiedliche Leistungen einfach
herstellen zu können, ist vorgesehen, daß zur Herstellung von
Heizschächten für unterschiedliche Leistungen Kombinationen ver
schiedener U-förmiger Teile gleicher Steglänge die Außen- und In
nenwände bilden, wobei die Stirnseiten der Schenkel der Teile
miteinander verbunden sind.
Durch diese Maßnahmen ist es möglich, U-förmige Teile vorzuferti
gen, deren Schenkellängen unterschiedlich sind. Dies ermöglicht
es, durch Kombination gleicher oder verschiedener Teile Heiz
schächte verschiedener Leistung herzustellen. Dabei ist es ledig
lich erforderlich, die U-förmigen Teile zum Beispiel durch Ver
schweißen miteinander zu verbinden. Dabei ist es mit einer gerin
gen Anzahl verschiedener Größen von U-förmigen Teilen, deren
Schenkellängen eben unterschiedlich sind, möglich, eine größere
Anzahl von Heizschächten mit unterschiedlichen Leistungen herzu
stellen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein,
daß zur Herstellung von Heizschächten für drei unterschiedliche
Leistungen Kombinationen von zwei Teilen vorgesehen sind, deren
Schenkellängen unterschiedlich sind.
Damit ist es möglich, mit zwei unterschiedlichen Typen von Teilen
drei verschiedene Typen von Heizschächten herzustellen.
Die Erfindung bezieht sich weiter auf einen Heizschacht für einen
Wasserheizer, welcher als Mantel einen Raum umschließt, der über
einem Gasbrenner angeordnet ist und an seiner Oberseite einen La
mellenwärmetauscher aufweist, wobei der Heizschacht zumindest ab
schnittweise doppelwandig ausgebildet ist und der verbleibende
Zwischenraum zwischen den beiden Wänden des Heizschachtes vom zu
erwärmenden Wasser durchströmbar ist.
Bei derartigen Heizschächten, die meist rechteckig ausgebildet
sind, sind lediglich zwei einander gegenüberliegenden Seiten des
Heizschachtes doppelwandig ausgebildet. Dadurch ergibt sich der
Nachteil, daß die beiden übrigen Wände thermisch hoch beansprucht
werden und es daher zu einem raschen Verschleiß des Heizschachtes
aufgrund von Verzunderungen kommt.
Um bei einem solchen Heizschacht eine im wesentlichen gleichmä
ßige geringe thermische Belastung sicherzustellen, ist vorgese
hen, daß der Heizschacht allseitig doppelwandige Abschnitte auf
weist, die miteinander in Verbindung stehen und die Wände des
Heizschachtes im Bereich ihrer unteren Ränder und im Bereich
ihrer oberen, dem Wärmetauscher zugekehrten Ränder miteinander
dicht verbunden sind.
Auf diese Weise ist sichergestellt, daß alle vier Wände des Heiz
schachtes gleichmäßig gekühlt werden, wodurch die bei den her
kömmlichen Heizschächten auftretenden Spannungen zwischen den ge
kühlten und nicht gekühlten Wänden vermieden werden. Dadurch re
duziert sich auch die Gefahr von Rissen im Bereich der Verbindun
gen der beiden Wände des Heizschachtes.
Außerdem ergibt sich bei dem vorgeschlagenen Heizschacht der Vor
teil eines höheren Wirkungsgrades, der durch die größere Wärme
übertragungsfläche bedingt ist. Ferner wird durch die vorgeschla
genen Maßnahmen eine Reduzierung des stationären Energieverlustes
und eine Verminderung der Temperatur des Gerätemantels erreicht,
wodurch die Abstrahlungsverluste verringert werden.
Bei einem erfindungsgemäßen Heizschacht ist es vorteilhaft, wenn
die Verbindung der Wände des Heizschachtes durch Schweißnähte
miteinander verbunden sind.
Auf diese Weise läßt sich der Heizschacht sehr einfach herstel
len.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein,
daß mindestens eine der Wände im Bereich der doppelwandigen Ab
schnitte des Heizschachtes mit in Durchströmungsrichtung des Was
sers verlaufenden Sicken versehen sind.
Durch diese Maßnahmen wird die Ausbildung von Toträumen, in denen
nur ein beschränkter Austausch des durchströmenden Wassers er
folgt, weitestgehend vermieden. Dadurch wird eine gleichmäßige
Kühlung der Wände des Heizschachtes sichergestellt.
Dabei kann weiter vorgesehen sein, daß die beiden Wände der dop
pelwandigen Abschnitte des Heizschachtes im Bereich der Sicken
miteinander, vorzugsweise durch Punktschweißungen, verbunden
sind.
Außerdem bezieht sich die Erfindung auf einen Anschluß, insbeson
dere eines Primärwärmetauschers an einen Heizwasserkreislauf, wo
bei eine Aufnahme für ein an einer Leitung gehaltenes Anschluß
stück an einem im wesentlichen ortsfesten Teil, insbesondere ei
nem Primärwärmetauscher, angeordnet ist.
Bei derartigen Anschlüssen liegt zwischen den Stirnseiten der
Aufnahme und des Anschlußstückes eine Dichtung, wobei die Auf
nahme mit einer an deren Flansch abgestützten Überwurfmutter ver
sehen ist, die mit einem an dem Anschlußstück angeordneten
Schraubengewinde in Eingriff steht.
Bei solchen Anschlüssen ergeben sich bei einer von einer koaxia
len Lage der Aufnahme und des Anschlußstückes abweichenden gegen
seitigen Lage Probleme im Hinblick auf die Dichtheit. Außerdem
ergeben sich in einem solchen Fall auch Schwierigkeiten beim Auf
schrauben der Überwurfmutter auf das Anschlußstück.
Um bei einem solchen Anschluß größere Toleranzen im Hinblick auf
die Lage der Achsen der Aufnahme und des Anschlußstückes zulassen
zu können, ist vorgesehen, daß die Aufnahme und das Anschlußstück
ineinandersteckbar sind, wobei an einer zylindrischen Wand eines
dieser beiden Teile ein Dichtring gehalten ist und das Anschluß
stück und die Aufnahme zur Sicherung der gegenseitigen axialen
Lage mit radial ausragenden Flanschen versehen sind.
Durch die Abdichtung mittels eines an einer zylindrischen Wand
gehaltenen Dichtringes kann eine größere Abweichung der Achsen
dieser Teile von der koaxiale Lage der Aufnahme und des Anschluß
stückes zugelassen werden, ohne daß es dadurch zu Undichtheiten
kommt. Außerdem ergibt sich durch die vorgeschlagene Maßnahme der
Vorteil eines, verglichen mit einer Verbindung mittels einer
Überwurfmutter, verminderten Platzbedarfs und einer wesentlich
einfacheren Montage.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein,
daß die Flansche in Umfangsrichtung unterbrochen und mittels ei
nes Bajonettringes lösbar verbindbar sind, der vorzugsweise mit
einem gegebenenfalls durch eine Ausprägung gebildeten Polygon
versehen ist.
Auf diese Weise kann das Anschlußstück sehr einfach mit der Auf
nahme verbunden werden, wobei dazu lediglich der Bajonettring
verdreht zu werden braucht.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein,
daß zur Sicherung der gegenseitigen Lage der Aufnahme und des An
schlußstückes ein U-förmig gebogenes Blechstück vorgesehen ist,
das mit seinen Schenkeln die Flansche der Aufnahme und des An
schlußstückes übergreift, wobei das Blechstück vorzugsweise einen
Hinterschnitt aufweist und auf das Anschlußstück aufklemmbar ist.
Bei dieser Lösung genügt es, die beiden Teile ineinander zu
stecken und den U-förmigen Blechteil aufzuschieben. Außerdem ist
es bei dieser Lösung nicht erforderlich, einen der beiden Teile
des Anschlusses zu verdrehen, wodurch sich eine Vereinfachung der
Montage der Leitung ergibt. Außerdem ergibt sich ein sicherer
Halt des Blechstückes, das die gegenseitige axiale Lage der Auf
nahme und des Anschlußstückes sichert.
Weiter kann vorgesehen sein, daß das U-förmig gebogene Blechstück
mit einer Handhabe, vorzugsweise einer Bohrung, versehen ist.
Auf diese Weise kann das Blechstück sehr einfach entfernt werden,
um die Verbindung des Anschlußstückes mit der Aufnahme lösen zu
können.
Die Erfindung bezieht sich weiter auf einen Gas-Wasserheizer mit
einem, einen Heizschacht bildenden, vom Wasser durchströmten Dop
pelmantel, der eine im wesentlichen vertikale Achse aufweist, von
einem axial am unteren Ende angeordneten Gasbrenner beaufschlagt
ist und ein Entlüftungsventil aufweist.
Bei einem bekannten derartigen Gas-Wasserheizer ist, wenn er als
Umlaufwasserheizer eingesetzt ist und eine Radiatoren aufweisende
Heizanlage versorgt, ein Entlüftungsventil nahe einer Umwälzpumpe
angeordnet.
Dabei ergibt sich jedoch der Nachteil, daß im Heizwasser mitge
führte Luftblasen sich im Doppelmantel sammeln können, oder daß
es bei der Erwärmung des Wassers im Doppelmantel zum Austritt von
im Wasser gelösten Gasen kommen kann. Dadurch können sich im
Laufe der Zeit Gaspolster im Doppelmantel bilden, die bei der in
einem solchen Doppelmantel herrschenden geringen Strömungsge
schwindigkeit nicht mitgerissen werden. Es kommt daher zur Bil
dung größerer Gasblasen im Doppelmantel. Diese stören aber den
Betrieb des Gas-Wasserheizers. Dabei ergibt sich aber auch noch
die Schwierigkeit, daß solche Gaspolster nur sehr schwer aus dem
Doppelmantel wieder entfernt werden können.
Um bei einem solchen Gas-Wasserheizer ein Gaspolster leicht ent
fernen zu können, ist vorgesehen, daß der Doppelmantel im oberen
Bereich mindestens eine sich über seinen Umfang erstreckende Ein
schnürung aufweist und das Entlüftungsventil oberhalb der Ein
schnürung(en) angeordnet ist.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf einen doppelwandigen Heiz
schacht, der von einem zu erwärmenden Medium durchströmbar ist,
wobei das Innere des Doppelmantels mit einem Wärmetauscher ver
bunden ist.
Bekannte derartige Heizschächte sind aus Blechteilen hergestellt,
die miteinander verschweißt sind. Dabei ist es erforderlich, daß
die diversen Funktionsteile, wie Wasseranschlüsse, Schaugläser
und dergleichen in entsprechende Öffnungen eingeschweißt werden.
Bei den bekannten Heizschächten sind die Wärmetauscher integriert
mit den Heizschächten verbunden.
Dadurch ergibt sich jedoch der Nachteil einer nur geringen Ferti
gungsflexibilität, wobei die beiden Teile nur gemeinsam auf
Dichtheit geprüft werden können. Außerdem sind eine große Anzahl
von Schweißnähten erforderlich.
Um einen solchen Heizschacht einfach herstellen und einfach über
prüfen zu können, ist vorgesehen, daß der Heizschacht aus Druck
gußelementen aufgebaut ist, an denen Funktionsteile, wie An
schlüsse, Schaugläser und dergleichen einstückig angeformt sind.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert.
Dabei zeigen:
Fig. 1 und 2 zwei verschiedene Ausführungsformen eines erfin
dungsgemäßen Wärmetauschers,
Fig. 3 bis 5 einen Heizschacht für einen Wärmetauscher in Sei
tenansicht und Schnitte entlang den Linien IV-IV beziehungsweise
V-V in der Fig. 3,
Fig. 6 und 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Heiz
schachtes in Seiten und Stirnansicht,
Fig. 8 eine teilweise geschnittene Vorderansicht eines weiteren
erfindungsgemäßen Heizschachtes,
Fig. 9 eine Seitenansicht des Heizschachtes nach Fig. 8,
Fig. 10 eine teilweise geschnittene Detailansicht des Heiz
schachtes nach Fig. 8,
Fig. 11 eine teilweise geschnittene Detailansicht des Heiz
schachtes nach Fig. 8,
Fig. 12 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Heizschachtes,
Fig. 13 eine axonometrische Darstellung eines Heizschachtes nach
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung vor dessen Zusammen
bau,
Fig. 14 bis 16 schematisch verschiedene Kombinationen zweier
verschiedener Typen von Teilen zur Herstellung eines Heiz
schachtes nach der Fig. 13.
Fig. 17 bis 19 Schnitte entlang den Linien XVII-XVII, XVIII-
XVIII beziehungsweise XIX-XIX in der Fig. 12,
Fig. 20 schematisch einen Anschluß einer Heizwasserleitung an
einen Primärwärmetauscher,
Fig. 21 bis 28 verschiedene Ausführungsformen von erfindungs
gemäßen Anschlüssen in Ansicht und Schnitt,
Fig. 29 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Heiz
schacht,
Fig. 30 eine Seitenansicht des Doppelmantels nach der Fig. 29,
Fig. 31 schematisch einen weiteren erfindungsgemäßen Heiz
schacht,
Fig. 32 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Heiz
schachtes nach der Fig. 31,
Fig. 33 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf den Heiz
schacht nach Fig. 31,
Fig. 34 eine teilweise geschnittene Vorderansicht eines weiteren
erfindungsgemäßen Heizschachtes,
Fig. 35 eine teilweise geschnittene Rückansicht des Heiz
schachtes nach der Fig. 34,
Fig. 36 eine Seitenansicht des Heizschachtes nach Fig. 34,
Fig. 37 eine teilweise geschnittene Detailansicht des Heiz
schachtes nach der Fig. 34,
Fig. 38 ein Detail des Heizschachtes nach der Fig. 33,
Fig. 39 ein Detail des Heizschachtes mit dem Wärmetauscher nach
der Fig. 31,
Fig. 40 einen Schnitt durch eine Variante des Heizschachtes nach
der Fig. 31 und
Fig. 41 eine Variante zu einem Detail des Heizschachtes nach der
Fig. 33.
In allen Figuren bedeuten gleiche Bezugszeichen die gleichen Ein
zelheiten.
Bei der Ausführungsform nach der Fig. 1 ist ein Doppelmantel 1
an zwei einander gegenüberliegenden Seiten mit Aufsätzen 2 verse
hen, wobei bei der Ausführungsform nach der Fig. 1 der vordere
Aufsatz über eine vordere Einschnürung 3 mit dem Doppelmantel 1
verbunden ist.
Zwischen den beiden Aufsätzen 2 ist ein Lamellenrohr 4 angeord
net, dessen Lamellen 5 zwischen den Aufsätzen 2 gehalten sind.
Das in den Lamellen 5 gehaltene Wasserrohr 6 ist in einer Schlan
genlinie verlegt. Dabei ist der eine Aufsatz 2 über eine Rohrlei
tung 7 mit dem Wasserrohr 6 des Lamellenrohres 4 verbunden. Dabei
sind die beiden Aufsätze 2 über eine Rohrleitung 8 miteinander in
Reihe geschaltet, wobei an jenem Aufsatz 2, der nicht mit dem
Wasserrohr 6 des Lamellenrohres 4 über das Rohr 7 verbunden ist,
der Vorlauf 9 angeschlossen ist, und zwar am in Durchströmungs
richtung zuletzt durchströmten Endes des Aufsatzes 2.
Wie durch die in der Fig. 1 eingezeichneten Pfeile angedeutet
ist, durchströmt des Heizwasser zuerst das Lamellenrohr 4, wobei
ein Teil des Wasserstromes in den einen Aufsatz 2 des Doppelman
tels 1 eintritt und diesen durchströmt. Dieser Teilstrom tritt
über das Rohr 8 in den zweiten Aufsatz 2 ein.
Der Hauptstrom tritt über einen an das Lamellenrohr 4 anschlie
ßenden Krümmer 10 in den unteren Teil des Doppelmantels 1 in des
sen Eckbereich ein. Dort teilt sich der Wasserstrom und strömt
über je eine Breit- und Längsseite des Doppelmantels zu dem An
schluß des Vorlaufs 9.
Das zu erwärmende Wasser strömt an dem Anschluß 11 des Wasserroh
res 6, der mit der Rücklaufleitung verbunden ist, in das Lamel
lenrohr 4 ein und tritt bei dem Vorlaufanschluß 9, nach dem
Durchströmen des Lamellenrohres 4 und des Doppelmantels 1 samt
Aufsätzen 2 aus. Die Einschnürung 3 befindet sich nur vorne, so
daß das Wasser vom unteren Teil des Doppelmantels 1 zum in dessen
Aufsatz 2 angeordneten Anschluß des Vorlaufes 9 gelangen kann.
Bei der Ausführungsform nach der Fig. 2 fehlt die Einschnürung 3
zwischen dem Doppelmantel 1 und den Aufsätzen 2, die ebenfalls
über ein Rohr 8 miteinander verbunden sind. Weiter fehlt auch die
Verbindung des Wasserrohres 6 des Lamellenrohres 5 mit einem der
Aufsätze 2.
Bei dieser Ausführungsform tritt das Wasser nach dem Durchströmen
des Lamellenrohres 6 über den Krümmer 10 in den Doppelmantel 1 in
dessen einem Eckbereich ein. Von dort teilt sich der Wasserstrom,
so daß die beiden Längsseiten des Doppelmantels 1 parallel in
gleicher Richtung durchströmt sind.
Dabei kommt es auch zu einem Durchströmen der Aufsätze 2 des Dop
pelmantels 1, wie dies durch die Pfeile dargestellt ist. Dadurch
werden allfällig vorhandene Luftblasen mitgerissen und ausgetra
gen.
Bei dieser Ausführungsform stehen die Aufsätze 2 mit dem Wasser
rohr 6 des Lamellenrohres 4 über den Doppelmantel 1 in Verbin
dung. Dabei kommt es im Bereich jeder Längsseite des Doppelman
tels 1 zu einer Aufteilung des Wasserstromes in einen den eigent
lichen Doppelmantel 1 durchströmenden Teilstrom und einen dessen
Aufsatz 2 durchströmenden Teilstrom, wobei der den nicht mit dem
Vorlauf 9 verbundenen Aufsatz 2 durchströmende Teilstrom über das
Rohr 8 dem Anschluß des Vorlaufs 9 zugeleitet wird.
Bei der Ausführungsform eines an seinen beiden Längsseiten Auf
sätze 2 aufweisenden Doppelmantels 1 nach der Fig. 3 für einen
Wärmetauscher ist der Aufsatz 2 vom Doppelmantel 1 über eine sich
über den größten Teil der Länge des Aufsatzes 2 erstreckenden
Einschnürung 3 getrennt. Dabei ist an einem Ende des Aufsatzes 2
ein Kanal 16 angeformt, der sich nach unten zu einem Anschluß 14
erstreckt, an den zum Beispiel der Vorlauf eines Heizkreises oder
eines sonstigen Wärmeverbrauchers angeschlossen werden kann.
Wie aus der Fig. 4 zu ersehen ist, ist die Einschnürung sehr
tief, so daß nur ein geringer lichter Querschnitt verbleibt, der
aber ausreicht, um allfällig aus dem Heizwasser austretenden Gas
blasen hindurchtreten zu lassen, nicht aber um einen nennenswer
ten Wasseraustausch zu ermöglichen. Es ist daher möglich, in dem
Aufsatz 2 über einen Anschluß 12 Wasser in diesen einzuleiten und
eine Strömung zu erzwingen, die ein Mitreißen sich allenfalls an
sammelnder Gasblasen sicherstellt.
Der Kanal 16 ist zweckmäßigerweise durch eine nach außen vor
springende Aufwölbung 15 der Außenwand 18 des Doppelmantels 1
samt Aufsatz 2 gebildet, wobei im Bereich des Kanales 16 eine im
wesentlichen sich entlang der Außenwand 18 des unteren Bereiches
des Doppelmantels 1 erstreckende Abdeckung 13 angeordnet ist, die
oben mit der Innenwand 19 dieses Bereiches des Doppelmantels 1
verbunden ist.
Die beiden Aufsätze 2 des Doppelmantels 1 sind über ein Rohr 8
miteinander verbunden.
Die Einleitung des Wassers erfolgt in den unteren Bereich des
Doppelmantels 1 über den Rohrstutzen 20 und in die Aufsätze 2
über den Anschlußstutzen 12.
Wie aus der Fig. 5 zu ersehen ist, ist im untersten Bereich der
Abdeckung 13 eine Überströmöffnung 17 angeordnet, die eine prak
tisch vollständige Entleerung des Doppelmantels 1, zum Beispiel
für eine Demontage aus einem Heizgerät, ermöglicht, obwohl der
Anschluß 14 über den Kanal 16 mit dem obersten Bereich des Dop
pelmantels beziehungsweise dessen Aufsatz 2 verbunden ist.
Die Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 unterscheidet sich
von jener nach den Fig. 3 bis 5 nur dadurch, daß der einen
Aufsatz 2 mit dem Anschluß 14 verbindende Kanal 161 einen Knick
aufweist und sich bis an die Schmalseite des unteren Teiles des
Doppelmantels 1 erstreckt. Auch bei dieser Ausführungsform ist im
Bereich des Anschlusses 14 eine Überströmöffnung in der den Kanal
161 vom unteren Bereich des Doppelmantels 1 trennenden Abdeckung
angeordnet.
Ein als Brennkammer dienender Heizschacht la nach den Fig. 8
bis 11 ist als Doppelmantel 1 ausgebildet, wie dies aus der Fig.
11 zu ersehen ist. In Fig. 8, 9 und 10 ist die Innenwand 19
nicht dargestellt. Dabei ist zwischen der Außenwand 18 und der
Innenwand 19 ein von einem zu erwärmenden Medium, zum Beispiel
Wasser, durchströmbarer Zwischenraum 21 vorgesehen.
Die Außenwand 18 ist mit der Innenwand 19 bereichsweise verbun
den, wobei über die Fläche der Außen- und Innenwände 18, 19 ver
teilt angeordnet Sicken 22 vorgesehen sind, deren Böden aneinan
derliegen und dort zusätzliche Verbindungsstellen, zum Beispiel
Schweißpunkte, ermöglichen, um die Steifigkeit des Doppelmantels
1 zu erhöhen und ein Ausbauchen desselben unter Druck zu vermei
den.
Der Doppelmantel 1 ist mit einem Einlaufanschluß 11 und einem
Auslaufanschluß 14 für das aufzuheizende Medium versehen.
Im Bereich eines Entlüftungsstutzens 23 dieses Anschlusses 14 en
det ein Entlüftungsröhrchen 24, das in diesem Bereich offen ist.
Dieses Entlüftungsröhrchen 24 führt zum Auslaufanschluß 14 und
mündet in diesen, wobei das Entlüftungsröhrchen 24 im wesentli
chen in Richtung der Achse und in Strömungsrichtung des Mediums
des Auslaufanschlusses 14 in diesem endet, wodurch im Bereich der
Mündungsöffnung des Entlüftungsröhrchens 24 ein Unterdruck ent
steht. Dieser ist durch die Strömung des Mediums durch den Aus
laufanschluß 14 bedingt. Dieser Unterdruck wirkt über das Entlüf
tungsröhrchen 24 im oberen Bereich des Heizschachtes 1a, wo das
Entlüftungsröhrchen 24 seinen offenen Umfang aufweist, wodurch
sich in diesem Bereich allenfalls ansammelnde Luftblasen und -ta
schen über das Entlüftungsröhrchen 24 abgesaugt und durch das den
Auslaufanschluß 14 durchströmende Medium abtransportiert werden.
Für die Entlüftung des Doppelmantels 1 bei der erstmaligen Fül
lung ist im obersten Bereich desselben eine nicht dargestellte
Entlüftungsschraube vorgesehen, die während des Füllens geöffnet
gehalten und nach vollständiger Füllung des Doppelmantels 1 dicht
geschlossen wird. Diese Entlüftungsschraube befindet sich im Ent
lüftungsstutzen 23.
Wie aus den Fig. 9 und 10 zu ersehen ist, münden in den Aus
laufanschluß 14 zwei Entlüftungsröhrchen 24, die zu den obersten
Bereichen der beiden Seitenwände 25, 26 führen, zwischen denen
die Rohre des mit Lamellen besetzten nicht dargestellten Lamel
lenwärmetauschers gehalten sind, dessen Umlenkkammern 27 sichtbar
sind.
Bei der Ausführungsform nach der Fig. 12 ist der Heizschacht 1a
aus Edelstahlblech durch einen Doppelmantel 1 gebildet, der einen
mit einem atmosphärischen Gasbrenner versehenen Innenraum 28 um
schließt und der durch miteinander dicht verbundene Außenwände 18
und Innenwände 19 gebildet ist. Dabei erfolgt die dichte Verbin
dung dieser beiden Wände 18 und 19 im oberen und unteren Bereich
des Heizschachtes la mittels Schweißnähten 29.
Zwischen den aus Kupferblech herstellbaren und dann gelöteten Au
ßen- und Innenwänden 18, 19 verbleibt ein Zwischenraum 21, der im
Betrieb vom zu erwärmenden Medium durchströmt ist. Dabei er
streckt sich der Zwischenraum 21, wie aus den Fig. 17 bis 19
zu ersehen ist, über alle vier Wände des Heizschachtes 1a.
Dieser ist über nicht dargestellte Einlauf- beziehungsweise Aus
laufanschlüsse mit Kaltwasserzufuhr- und Warmwasserabfuhrleitun
gen verbindbar.
Im oberen Bereich der Seitenwände 321 und 331, die durch die
Stege 32, 33 zweier U-förmiger Teile 34, 35 gebildet sind, deren
Schenkel 36 und 37 miteinander stumpf mit dichten Schweißnähten
verbunden werden, sind Rohre 31 eines Lamellenwärmetauschers 30
gehalten. Dabei sind in den Innenwänden 19 der einander gegen
überliegenden Seitenwände 321 und 331 Durchbrüche 38 angeordnet,
die von in das Innere des Heizschachtes la vorragenden Krägen 39,
in die die Rohre 31 des Lamellenwärmetauschers 30 eingesetzt
sind, umgeben und dicht mit diesen verbunden sind.
In den Innen- und Außenwänden 19 und 18 sind Sicken 22 eingear
beitet, wobei die in der Innenwand 19 und Außenwand 18 angeordne
ten Sicken 22 im wesentlichen kongruent angeordnet sind. Dabei
liegen die Böden 40 der Sicken 22 der Innenwand 19 an den Böden
40 der Sicken 22 der Außenwand 18 an, wobei die Böden 40 der
Sicken 22 durch Schweißpunkte miteinander verbunden sind.
Die Außenwand 18 der Seitenwände 25 und 26 ist mit Ausdellungen
41 versehen, die von Bereichen 42 umgeben sind, in denen die In
nenwand 19 dicht an der Außenwand 18 anliegt, wobei sich die Aus
dellungen 41 über zwei Durchbrüche 38 der entsprechenden Innen
wand 19 erstrecken und als Umlenkbögen für das die Rohre 31
durchströmende Wasser dienen. Weiter verbindet eine Ausdellung 43
jenen Bereich der Seitenwand 25, in dem zwischen der Außenwand 18
und der Innenwand 19 ein Zwischenraum 21 vorhanden ist, mit einem
Rohr 31 des Wärmetauschers 30, so daß das Wasser aus dem Zwi
schenraum 21 in den Wärmetauscher 30 überströmen kann.
Die nicht dargestellten Einlauf- und Auslaufanschlüsse sind an
der Außenseite der Seitenwand 26 angeordnet.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 13 bis 16 besteht der
Heizschacht 1a aus zwei miteinander verschweißten im wesentlichen
U-förmigen Teilen 34, 35.
Wie aus der Fig. 13 zu ersehen ist, weist der durch einen Dop
pelmantel 1, in dem Lamellenwärmetauscher 30 gehalten sind, ge
bildete Heizschacht la eine Innenwand 19 und eine Außenwand 18
auf, die durch in Umfangsrichtung des Heizschachtes la verlau
fende Nähte 29 miteinander verbunden sind. Im Innenraum 28, der
vom Heizschacht 1a umschlossen und vom Lamellenwärmetauscher 30
oben abgedeckt ist, ist ein atmosphärischer Gasbrenner angeord
net. Dieser beheizt das im Zwischenraum 21 zwischen Innenwand 19
und Außenwand 18 zirkulierende Heizmedium. Der Zwischenraum 21
ist mit den Innenräumen der Rohre des Lamellenwärmetauschers 30
verbunden.
Wie aus der Fig. 13 weiter zu ersehen ist, besteht der Heiz
schacht la aus zwei U-förmigen Teilen 34, 35, die mit den Stirn
seiten 131 und 141 ihrer Schenkel 36 beziehungsweise 37 aneinan
der anliegend miteinander verbunden werden.
Die Teile 34 und 35 weisen gleich lange Stege 32, 33 auf.
Wie aus den Fig. 14 bis 16 zu ersehen ist, können mit zwei
verschiedenen Typen von Teilen 34, 35, die sich in der Länge
ihrer Schenkel 36, 37 unterscheiden, drei Typen von Heizungs
schächten 1a mit unterschiedlichen Leistungen hergestellt werden.
Bei der Ausführungsform nach der Fig. 14 sind zwei Teile 34, de
ren Schenkel 36 die Länge A aufweisen, zu einem Heizschacht 1a
verbunden. Ein solcher aus zwei miteinander verbundenen Teilen 34
hergestellter Heizschacht kann zum Beispiel eine Wärmeleistung
von 20 kW vom Brenner auf das in ihm zirkulierende Heizmedium
übertragen.
Der in der Fig. 15 dargestellte Heizschacht 1a ist aus zwei mit
einander verbundenen Teilen 34 und 35 hergestellt, deren Schenkel
36 und 37 die Längen A und B aufweisen. Ein solcher Heizschacht
kann zum Beispiel eine Leistung von 25 kW aufweisen.
Der in Fig. 16 dargestellte Heizschacht 1a ist aus zwei Teilen
35 hergestellt, deren Schenkel 37 eine Länge B aufweisen. Ein
solcher Heizschacht kann zum Beispiel eine Leistung von 30 kW
aufweisen.
Mit lediglich zwei verschiedenen Typen von U-förmigen Teilen 34,
35 können daher drei verschiedene Typen von Heizschächten 1 her
gestellt werden, die sich in ihrer Leistung voneinander unter
scheiden.
Die Fig. 20 zeigt einen Schnitt durch einen Heizschacht 1a, der
einen Primärwärmetauscher darstellt. Bei diesem ist der Innenraum
28 von einem dort angeordneten atmosphärischen Gasbrenner be
heizt, wobei der Heizschacht 1a als Doppelmantel ausgebildet ist,
bei dem die Innenwand 19 von der Außenwand 18 abschnittweise di
stanziert ist, um einen vom zu erwärmenden Medium durchströmbaren
Zwischenraum 21 zu bilden.
Die Innenwand 19 des Heizschachtes 1a ist mit Kragen 39 versehen,
in die Rohre eines Lamellenwärmetauschers einsetzbar sind.
Die Außenwand 18 ist mit einer Bohrung 44 versehen, in die eine
Aufnahme 45, die als ein Stutzen ausgebildet ist, eingesetzt und
mit dem Rand der Bohrung 44 über eine Schweißnaht 46 verbunden
ist.
In die Aufnahme 45 ist ein Anschlußstück 47 eingesetzt, das mit
einer Leitung 48, die zum Zwischenraum 21 führt, verbunden ist.
Dieses Anschlußstück 47 ist einstückig mit einem Krümmer 49 ver
bunden, der über eine umlaufende Lötstelle 50 mit der Leitung 48
verbunden ist.
Das Anschlußstück 47 ist mit einem Flansch 51 versehen, desglei
chen die Aufnahme 45, deren Flansch 52 am Flansch 51 anliegt.
An der den Flansch 51 überragenden Außenwand 53 des Anschluß
stückes 47 ist ein Dichtring 54 gehalten, der die Abdichtung ge
gen die Innenwand der Aufnahme 45 sicherstellt.
Die beiden Flansche 51 und 52 sind von einem U-förmig gebogenen
Blechstück 55 übergriffen.
Die Fig. 21 und 22 zeigen einen ähnlichen Anschluß wie die Fi
gur 20. Allerdings ist dabei das Anschlußstück 47 mit einer Nut
56 versehen, in der der Dichtring 54 gehalten ist.
Wie aus der Fig. 21 zu ersehen ist, weist das U-förmige Blech
stück 55 einen Hinterschnitt 57 an zwei Schenkeln 58, 59 auf,
durch den es möglich ist, daß das Blechstück 55 das Rohr 48 um
mehr als 180° umgreift, wobei das Blechstück 55 federnd auf
spreizbar ist. Dabei ist des Blechstück 55 mit einem Abzugsloch
60 versehen, in das mit einem Werkzeug eingegriffen werden kann,
um das Blechstück 55 leichter abziehen zu können.
Das Rohr 48 ist über eine Lötung 61 mit dem Anschlußstück 47 ver
bunden.
Die Ausführungsform nach den Fig. 25 und 26 unterscheidet sich
von jener nach den Fig. 21 und 22 durch die Ausbildung der
Aufnahme 45, die nach der Fig. 25 und 26 als Blechteil ausge
bildet ist, wogegen nach den Fig. 21 und 22 ein Drehteil vor
gesehen ist.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 23 und 24 ist der
Flansch 52 in Umfangsrichtung unterbrochen. Die beiden Flansche
51, 52 sind mittels eines Bajonettringes 61, der mit Blechlappen
63, 64 versehen ist, die die Abschnitte der Flansche 51, 52
unter- beziehungsweise übergreifen, zusammengehalten. Dabei ist
der Bajonettring 62 mit einer aus dessen Ebene herausragenden po
lygonförmige Ausprägung 65 versehen, die ein leichtes Verdrehen
des Bajonettringes 62 mittels eines Maulschlüssels ermöglicht.
Während die Fig. 23 und 24 den Anschluß der Aufnahme 45 an das
Anschlußstück 47 mittels einer Bajonettbefestigung zeigen, demon
strieren die Fig. 27 und 28 diese Befestigung bei einem Rohr
an dem Heizschacht 1a.
Die Fig. 29 zeigt einen Heizschacht 1a, in dem ein aus einer mit
einem Gasventil 66 versehenen Gasleitung 67 gespeister Gasbrenner
68 angeordnet ist, wobei der Heizschacht 1a von einem Doppelman
tel 1 gebildet ist, der mit Wasser gefüllt ist. Dieser weist in
seinem oberen Bereich eine Einschnürung 3 auf.
Der Gasbrenner 68 ist dem unteren Bereich 84 des Heizschachtes 1a
zugeordnet, wogegen der Wärmetauscher 30 dem oberen vom Gasbren
ner 68 abgewandten Bereich 83 zugeordnet ist. Die Anordnung von
Gasbrenner 68 und Wärmetauscher 30 ist allen Ausführungsformen
gemeinsam.
Bei Verwendung eines Sturzbrenners liegt dieser im Gegensatz zum
eben beschriebenen Ausführungsbeispiel oben und der Wärmetauscher
30 unten im Heizschacht 1a.
In dem oberen Bereich 83 des Doppelmantels 1 sammelt sich das aus
dem Wasser, das sich im lichten Raum des Doppelmantels 1 befin
det, austretende Gas.
Aufgrund der Einschnürung 3 kommt es im oberen Bereich 83 des
Doppelmantels 1 nur zu einer sehr geringen Wasserströmung, wenn
sich überhaupt eine solche ausbildet.
Im obersten Bereich 71 des Heizschachtes 1a ist ein als automati
sches Schwimmerventil ausgebildetes Entlüftungsventil 72 angeord
net, das sich mit seiner Anschlußleitung 73 oberhalb des Doppel
mantels 1 befindet, wobei über das Entlüftungsventil 72 das im
Bereich 71 angesammelte Gas abgelassen werden kann.
Wie aus der Fig. 30 zu ersehen ist, ist die Einschnürung 3 aus
nebeneinander gereihten Quetschstellen 74 gebildet, in denen die
beiden Wände des Doppelmantels 1 praktisch aneinander anliegen,
wobei jedoch zwischen diesen Quetschstellen 74 freie Durchgänge
75 vorgesehen sind.
Der Gas-Wasserheizer nach den Fig. 29 und 30 kann als Brauch
wasserbereiter oder als Wärmequelle für eine Umlaufheizung ver
wendet werden.
Der in den Fig. 31 bis 33 dargestellte Heizschacht, der regel
mäßig aus einer Kombination eines Heizschachtes 1a mit einem Wär
metauscher 30 besteht, ist durch einen Sturzbrenner 116 beheizt,
der zum Beispiel ein Erdgas-Luft-Gemisch mit nach unten gerichte
ten Flammen verbrennt. Der Brenner 116 ist als Gebläsebrenner
ausgebildet oder weist im Falle eines atmosphärischen Brenners
auf der Abgasseite ein Rauchgas-Abzugsgebläse auf (nicht darge
stellt).
Der Heizschacht 1a ist als Doppelmantel ausgebildet und stellt
die Brennkammer des Brenners 116 dar, in der die Flammen erschei
nen und ein erheblicher Teil der Strahlungswärme der Flammen auf
den Heizschacht 1a übertragen wird.
Die Innenwände und die Außenwände des Doppelmantels sind aus
Druckgußteilen 110, 111, 111′ hergestellt. Diese sind mittels
Schweißnähten 112 miteinander dicht verbunden. An diesen Druck
gußteilen 110, 111, 111′ sind Funktionsteile, wie Wasseran
schlüsse 103, 103′ oder Schauglashalter 115 einstückig angeformt.
Desgleichen ist an dem Druckgußteil 110 eine Rauchgas-Leitein
richtung 106 zur Führung der Brenngase einstückig angeformt.
Die Druckgußteile 110, 111, 111′ sind mittels Schweißnähten 112
miteinander verbunden, wie aus der Fig. 31 zu ersehen ist.
Wie aus der Fig. 31 weiterhin zu ersehen ist, ist der Heiz
schacht 1a mit dem Wärmetauscher 30 verbunden. Dieser ist über
formschlüssige Verbindungen 105 mit dem Heizschacht 1a verbunden,
wobei für die erforderliche Abdichtung flüssige Dichtmassen oder
aber zwischengelegte Dichtungen 119 vorgesehen sein können.
Wie aus der Fig. 32 zu ersehen ist, weisen der Druckgußteil 110
auf der Innenseite und die Druckgußteile 111 und 111′ auf den Au
ßenseiten vertikal verlaufende Rippen 113 auf. Diese ermöglichen
eine druckfeste Konstruktion, ohne zusätzliche Verbindungen durch
Schweißen zwischen dem Innen- und Außenmantel herstellen zu müs
sen und reduzieren dadurch die auftretenden Druckverluste für die
aufzuheizende Flüssigkeit.
Die auf der Innenseite des Druckgußteiles 110 angeformten Rippen
tragen zusätzlich zur Verbesserung des Wärmeüberganges von den
vom Brenner 116 erzeugten Brenngase bei, wobei der Brenner 116
über eine mit einem Magnetventil 118 versehen Gasleitung 117 mit
Brenngas gespeist ist.
Der Wärmetauscher 30 kann ebenfalls aus Druckgußelementen herge
stellt sein, oder aber als herkömmlicher Blechteilwärmetauscher
ausgebildet sein. Der Wärmetauscher 30 weist - wie insbesondere
die Fig. 39 zeigt - Lamellen 123 auf, die durch einzelne Rohre
122 durchsetzt sind. Die Rohre 122 führen das aufzuheizende Was
ser, ebenso wie der Innenraum 121 des doppelwandigen Heiz
schachtes 1a. Die Rohre 122 können zueinander in Reihe oder aber
parallel geschaltet sein, wobei der Innenraum 121 mit den Rohren
122 hydraulisch in Reihe oder parallel geschaltet sein kann.
Die Lamellen 123 weisen am abströmseitigen Ende der Heizgase
rohrartige Kondensatabtropfstellen 125 (Fig. 31) auf. Die ein
zelnen Lamellen 123 weisen umgebogene Kragen 126 auf, die den
Wärmetauscher 30 rauchgasseitig mit Ausnahme der Öffnungen 125
verschließen. In den Innenraum 121 des Heizschachtes 1a ist eine
Trennwand 127 eingebaut (Fig. 33), so daß das aufzuheizende Was
ser gezwungen ist, die gesamte Peripherie des Heizschachtes zu
durchfließen, ehe es vom Einlaß 103 zum Auslaß 103′ gelangt. An
einem unteren Flansch 128 des Wärmetauschers 30 schließt sich
eine Abgasanlage an, die zugleich eine Kondensatabführung auf
weist.
Nach der Fig. 33 ist der doppelwandige Heizschacht 1a aus den
beiden den Außenmantel bildenden Druckgußteilen 111, 111′ zusam
mengesetzt. Dabei sind die beiden Teile 111, 111′ bis auf die
Einlaß- und Auslaßöffnungen 103, 103′ identisch ausgebildet.
Der Innenmantel (Druckgußteil 110) ist bei der Ausführungsform
nach den Fig. 31 bis 33 einstückig ausgebildet. Dabei ist es
notwendig, die Enden 129 und 130 beziehungsweise 131 und 132 der
beiden Teile 111, 111′ des Außenmantels mit einer senkrechten
Schweißnaht miteinander zu verbinden. Danach kann der Innenmantel
mit dem Außenmantel über die Schweißnähte 112 verbunden werden.
Bei der Ausführungsform nach der Fig. 40 weisen der Außenmantel
111, der einstückig ausgebildet ist und der ebenfalls einstückig
ausgebildete Innenmantel 110 einen nach innen beziehungsweise
nach außen vorragenden Flansch 143 beziehungsweise Ansatz 142
auf. Die freien Ränder des Flansches 143 und des umlaufenden An
satzes 142 sind mit dem jeweils anderen Teil 111 beziehungsweise
110 über Schweißnähte 112 verbunden. Dadurch kann auf Schweiß
nähte zwischen den Enden 129, 130 beziehungsweise 131, 132 der
beiden Teile des Außenmantels verzichtet werden.
Die Fig. 38 zeigt ein Detail des Heizschachtes 1a nach den Fig.
31 bis 33. Dabei ist ein Schauglas 120 vorgesehen, das am Au
ßenmantel 111 gehalten ist. Dabei überdeckt das Schauglas 120
eine Ausnehmung 134 in einem entsprechend geformten Napf 133. Die
Ausnehmung 134 ist von einem Kragen 138 überragt, der durch eine
Ausnehmung im Außenmantel 111 hindurchragt. Am Kragen 138 befin
det sich eine periphere Schweißnaht 139.
Der Einlaß 103 und der Auslaß 103′ sind bei beiden Ausführungs
formen eines erfindungsgemäßen Heizschachtes an dessen Außenman
tel 111 angegossen.
Die Fig. 41 zeigt eine Möglichkeit, einen Funktionsteil in die
Innenwand 110 zu integrieren, wobei eine Durchdringung zweier
Teile vermieden ist und daher auch für Heizschächte nach der Fig.
40 geeignet ist. Hierzu wird in die Innenwand 110 ein Napf
133 mit eingegossen, der eine Ausnehmung 134 aufweist. Die Höhe
des Napfes 133 ist so bemessen daß der Napf 133 mit seiner Au
ßenseite an dem Außenmantel 111 anliegt. Der Außenmantel 111.
weist eine Ausnehmung auf, die größer ist als die Ausnehmung 134,
aber kleiner als die Außenperipherie des Napfes 133 ist. Diese
Ausnehmung 135 kann durch einen Deckel 136 verschlossen werden,
der eine Ausnehmung 137 aufweist. In die Ausnehmung 135 kann eine
Dichtscheibe eingelegt werden, die von einer Elektrode oder der
gleichen Meßinstrument durchstochen werden kann.
Aus der Fig. 39 ist auch die Funktion der Rauchgas-Leiteinrich
tung 106 zu erkennen. Bei großen Spalten zwischen dem Lamellen
block und dem Rand des Wärmetauschers 30 verhindert die Rauchgas-
Leiteinrichtung 106 die Bildung eines Bypass-Stromes, der zu ei
nem Wirkungsgradabfall führt.
Die Fig. 34 bis 37 entsprechen von der Funktionsweise her den
Fig. 8 bis 11, wobei die Entlüftungsröhrchen 24, anstatt im
Zwischenraum 21 angeordnet zu sein, sich an der Außenwand 18 be
finden und lediglich die Rohrenden 85 durch die Außenwand 18 be
ziehungsweise den Anschluß 14 in den Zwischenraum ragen.
Durch diese Anordnung ergibt sich der Vorteil, daß es zu keiner
Behinderung der Rohre beim Fügen des Innen- und Außenschachtes
kommt. Außerdem ist auch eine nachträgliche Austauschbarkeit der
Rohre möglich.
Claims (20)
1. Doppelwandiger Heizschacht mit einem Wärmetau
scher für einen brennerbeheizten Um- oder Durch
laufwasserheizer mit wenigstens einem wasser
durchflossenen Lamellenrohr, das in einem als
wassergefüllter Doppelmantel gestalteter, den
Brenner aufnehmenden Heizschacht gehalten ist,
wobei das Lamellenrohr mit dem Doppelmantel was
serseitig in Serie geschaltet ist und im dem
Brenner abgewandten Bereich des Doppelmantels
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das
Lamellenrohr (4) lediglich an zwei einander ge
genüberliegenden Seiten, die in Verlängerung der
Lamellen (5) des Lamellenrohres (4) liegen, von
Aufsätzen (2) des Doppelmantels (1) umgeben ist,
welche mit einem weiteren Wasserrohr in Verbin
dung stehen, wobei ein Vor- oder Rücklauf an ei
nem der Aufsätze (2) angeschlossen ist.
2. Heizschacht nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß zumindest ein Aufsatz (2) durch
eine Einschnürung (3) vom übrigen Doppelmantel
(1) getrennt sind.
3. Doppelwandiger Heizschacht mit einem Wärmetau
scher für einen brennerbeheizten Um- oder Durch
laufwasserheizer mit wenigstens einem wasser
durchflossenen Lamellenrohr, das in einem als
wassergefüllter Doppelmantel gestalteter, den
Brenner aufnehmenden Heizschacht gehalten ist,
wobei das Lamellenrohr mit dem Doppelmantel was
serseitig in Serie geschaltet ist und im dem
Brenner abgewandten Bereich des Doppelmantels
angeordnet ist und der Doppelmantel mit einem
Vorlauf eines Wärmeverbrauchers verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß (14)
des Vorlaufs im dem Brenner zugekehrten Bereich
des Doppelmantels (1) angeordnet und über einen
Kanal (16) mit dem vom Brenner abgewandten Be
reich des Doppelmantels (1) verbunden ist.
4. Doppelwandiger Heizschacht mit einem Einlaufan
schluß und einem Auslaufanschluß, wobei in dem
Heizschacht ein Lamellenwärmetauscher gehalten
und mit dessen Innerem verbunden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens im vom Brenner
abgekehrten Bereich des Inneren des als Doppel
mantel (1) ausgebildeten Heizschachtes (1a) ein
offenes Entlüftungsröhrchen (24) vorgesehen ist,
das im wesentlichen in Achsrichtung des Auslauf
anschlusses (14) in diesen mündet.
5. Heizschacht nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Entlüftungsröhrchen (24) ober
halb der Verbindung zum Lamellenwärmetauscher im
Inneren des Heizschachtes (1a) endet und im Zwi
schenraum des Doppelmantels (1) verläuft.
6. Doppelwandiger Heizschacht, der in Draufsicht
umfangsgeschlossen ist und vorzugsweise im we
sentlichen rechteckig ausgebildet ist und durch
im oberen und unteren Bereich miteinander dicht
verbundene Innen- und Außenwände gebildet ist,
zwischen denen ein Zwischenraum vorhanden ist,
der über einen Einlauf- und einem Auslaufan
schluß an Leitungen anschließbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Innenwand (19) und die
Außenwand (18) jeweils mit Sicken (22) versehen
sind, deren Böden (40) aneinander anliegen, wo
bei in diesem Bodenbereich die Innen- und die
Außenwand (19, 18) zusätzlich miteinander ver
bunden sind.
7. Heizschacht nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Sicken (22) im wesentlichen
parallel zur Ober- beziehungsweise Unterkante
des Doppelmantels (1) verlaufen.
8. Doppelwandiger Heizschacht, in dessen Doppelman
tel Rohre eines Lamellenwärmetauschers gehalten
sind, dadurch gekennzeichnet, daß in zwei einan
der gegenüberliegenden Seiten des Doppelmantels
(1) an den Innenwänden (19) von je einem gegen
das Innere des Heizschachtes (1a) vorragenden
Krägen (39) umgebene Durchbrüche (38) angeordnet
sind, mit welchen Krägen (39) die Rohre (31) des
Lamellenwärmetauschers (30) verbunden sind und
an den Außenwänden (18) nach außen vorspringende
Ausdellungen (41) vorgesehen sind, die von Be
reichen, in denen die Innenwände (19) an den Au
ßenwänden (18) dicht anliegen, umgeben sind und
sich über den Bereich von je zwei mit den Rohren
(31) des Lamellenwärmetauschers (30) verbundenen
Durchbrüchen (38) erstrecken und an der Außen
wand (18) einer dieser Seiten des Heizschachtes
(1a) eine weitere Ausdellung (43) vorhanden ist,
die in jenen Bereich der Außenwand (18) über
geht, in dem zwischen der Innen- und der Außen
wand (19, 18) ein durchgehender Zwischenraum
(21) vorhanden ist.
9. Doppelwandiger Heizschacht, der miteinander ver
bundene Außen- und Innenwände aufweist, zwischen
denen ein Zwischenraum vorhanden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Herstellung von Heiz
schächten (1a) für unterschiedliche Leistungen
Kombinationen verschiedener U-förmiger Teile
(34, 35) gleicher Steglänge die Außen- und In
nenwände (19, 18) bilden, wobei die Stirnseiten
der Schenkel (36, 37) der Teile (34, 35) mitein
ander verbunden sind.
10. Heizschacht für einen Wasserheizer, welcher als
Mantel einen Raum umschließt, der über einem
Gasbrenner angeordnet ist und an seiner Ober
seite einen Lamellenwärmetauscher aufweist, wo
bei der Heizschacht zumindest abschnittweise
doppelwandig ausgebildet ist und der verblei
bende Zwischenraum zwischen den beiden Wänden
des Heizschachtes vom zu erwärmenden Wasser
durchströmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
der Heizschacht (1a) allseitig doppelwandige Ab
schnitte aufweist, die miteinander in Verbindung
stehen und die Wände (19, 18) des Heizschachtes
(1a) im Bereich ihrer unteren Ränder und im Be
reich ihrer oberen, dem Wärmetauscher (30) zuge
kehrten Ränder miteinander dicht verbunden sind.
11. Heizschacht nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens eine der Wände (19, 18)
im Bereich der doppelwandigen Abschnitte des
Heizschachtes (1a) mit in Durchströmungsrichtung
des Wassers verlaufenden Sicken (22) versehen
sind.
12. Doppelwandiger Heizschacht mit einem Anschluß,
insbesondere für einen Primärwärmetauscher an
einen Kaltwasserzulauf oder Heizwasserablauf,
wobei eine Aufnahme für ein an einer Leitung ge
haltenes Anschlußstück an einem im wesentlichen
ortsfesten Teil, insbesondere einem Primärwärme
tauscher, angeordnet ist, dadurch gekennzeich
net, daß die Aufnahme (45) und das Anschlußstück
(47) ineinandersteckbar sind, wobei an einer zy
lindrischen Wand (53) eines dieser beiden Teile
ein Dichtring (54) gehalten ist und das An
schlußstück (47) und die Aufnahme (45) zur Si
cherung der gegenseitigen axialen Lage mit ra
dial ausragenden Flanschen (51, 52) versehen
sind.
13. Heizschacht nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Flansche (13, 23) in Umfangs
richtung unterbrochen und mittels eines Bajo
nettringes (30) lösbar verbindbar sind, der vor
zugsweise mit einem gegebenenfalls durch eine
Ausprägung (34) gebildeten Polygon versehen ist.
14. Heizschacht nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß zur Sicherung der gegenseitigen
Lage der Aufnahme (45) und des Anschlußstückes
(47) ein U-förmig gebogenes Blechstück (55) vor
gesehen ist, das mit seinen Schenkeln die Flan
sche (51, 52) der Aufnahme (45) und des An
schlußstückes (47) übergreift, wobei das Blech
stück (55) vorzugsweise einen Hinterschnitt (57)
aufweist und auf das Anschlußstück (47) auf
klemmbar ist.
15. Doppelwandiger Heizschacht für einen Gas-Wasser
heizer, welcher Heizschacht eine im wesentlichen
vertikale Achse aufweist, von einem axial am un
teren Ende angeordneten Gasbrenner beaufschlagt
ist und ein Entlüftungsventil aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Doppelmantel (1) im obe
ren Bereich (70) mindestens eine sich über sei
nen Umfang erstreckende Einschnürung (69) auf
weist und das Entlüftungsventil (72) oberhalb
der Einschnürung(en) angeordnet ist.
16. Heizschacht nach Anspruch 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Einschnürung (69) des Doppel
mantels (1) durch Quetschstellen (74), in denen
die beiden Wände des Doppelmantels (1) im we
sentlichen aneinander anliegen und zwischen
denen freie Durchgänge (75) vorhanden sind, ge
bildet ist.
17. Doppelwandiger Heizschacht, der von einem zu er
wärmenden Medium durchströmbar ist, wobei das
Innere des Doppelmantels mit einem Wärmetauscher
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Heizschacht (1a) aus Druckgußelementen (76, 77)
aufgebaut ist, an denen Funktionsteile, wie An
schlüsse (11, 14), Schaugläser und dergleichen
einstückig angeformt sind.
18. Heizschacht nach Anspruch 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Wärmetauscher (30) mit dem
Heizschacht (1a) mittels formschlüssiger Verbin
dungen (80) verbunden ist, wobei zur Abdichtung
flüssige Dichtmassen, oder umfangsgeschlossene
Dichtungen vorgesehen sind.
19. Heizschacht nach Anspruch 17 oder 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckgußelemente (76,
77) des Heizschachtes (1a) durch Schweißnähte
(78) miteinander verbunden sind.
20. Heizschacht nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Entlüftungsröhrchen (24) ober
halb der Verbindung zum Lamellenwärmetauscher im
Inneren des Heizschachtes (1a) endet und außer
halb des Doppelmantels (1) verläuft.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE4224212A DE4224212A1 (de) | 1991-07-22 | 1992-07-22 | Doppelwandiger heizschacht |
Applications Claiming Priority (10)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT0146291A AT396292B (de) | 1991-07-22 | 1991-07-22 | Gas-wasserheizer |
AT0206391A AT396522B (de) | 1991-10-17 | 1991-10-17 | Wärmetauscher |
AT0095492A AT396402B (de) | 1992-05-11 | 1992-05-11 | Doppelwandiger brennkammerschacht |
AT0095792A AT397143B (de) | 1992-05-11 | 1992-05-11 | Als doppelmantel aus gebildeter brennkammerschacht |
AT0095592A AT396403B (de) | 1992-05-11 | 1992-05-11 | Brennkammerschacht |
AT0095692A AT397136B (de) | 1992-05-11 | 1992-05-11 | Anschluss eines wärmetauschers an einen kaltwasserzulauf oder heizwasserablauf |
AT0098292A AT398833B (de) | 1992-05-14 | 1992-05-14 | Brennkammerschacht |
DE9207529 | 1992-06-01 | ||
AT0130992A AT399772B (de) | 1992-06-29 | 1992-06-29 | Brennkammerschacht eines wasserheizers |
DE4224212A DE4224212A1 (de) | 1991-07-22 | 1992-07-22 | Doppelwandiger heizschacht |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4224212A1 true DE4224212A1 (de) | 1993-01-28 |
Family
ID=27578926
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE4224212A Withdrawn DE4224212A1 (de) | 1991-07-22 | 1992-07-22 | Doppelwandiger heizschacht |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE4224212A1 (de) |
Cited By (7)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0816775A3 (de) * | 1996-07-01 | 1998-12-23 | Robert Bosch Gmbh | Gasbeheizter Umlauf-Wasserheizer |
EP0816776A3 (de) * | 1996-07-01 | 1998-12-30 | Robert Bosch Gmbh | Gasbeheizter Wassererhitzer und wassergekühlte Brennkammer |
EP0816777A3 (de) * | 1996-07-01 | 1999-01-07 | Robert Bosch Gmbh | Verfahren zur Herstellung einer Brennkammer, insbesondere für gasbeheizte Wassererhitzer, und nach dem Verfahren hergestellte Brennkammer |
DE102004007123B3 (de) * | 2004-02-12 | 2005-08-18 | Honeywell B.V. | Mischvorrichtung zum Mischen von Gas und Verbrennungsluft für einen Gasbrenner sowie Gasbrenner |
AT502650B1 (de) * | 2006-02-13 | 2007-05-15 | Vaillant Austria Gmbh | Aufnahmekörper in verbindung mit einer rohrleitung |
DE102017100019A1 (de) * | 2017-01-02 | 2018-07-05 | Dbk David + Baader Gmbh | Hochvolt-Flüssigkeitsheizer |
CN110345641A (zh) * | 2018-04-03 | 2019-10-18 | 青岛经济技术开发区海尔热水器有限公司 | 一种给排气盒、排气系统及燃气采暖炉 |
-
1992
- 1992-07-22 DE DE4224212A patent/DE4224212A1/de not_active Withdrawn
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