DE42236C - Nähmaschine zum Aufnähen von Perlen - Google Patents
Nähmaschine zum Aufnähen von PerlenInfo
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- DE42236C DE42236C DENDAT42236D DE42236DA DE42236C DE 42236 C DE42236 C DE 42236C DE NDAT42236 D DENDAT42236 D DE NDAT42236D DE 42236D A DE42236D A DE 42236DA DE 42236 C DE42236 C DE 42236C
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- sewing
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- pearl
- beads
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04D—TRIMMINGS; RIBBONS, TAPES OR BANDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D04D1/00—Ropes or like decorative or ornamental elongated trimmings made from filamentary material
- D04D1/04—Ropes or like decorative or ornamental elongated trimmings made from filamentary material by threading or stringing pearls or beads on filamentary material
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Decoration Of Textiles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Die bisher bekannte Art des Perlenaüfnähens mittelst Maschine war die, dafs man die Perlschnur
durch darüber laufende Zickzacknähte auf dem Stoff befestigte; es wurde also ein
besonderer Befestigungsfaden benutzt und abwechselnd vor und hinter der Perlschnur
dieser Faden mit dem Stoff verbunden.
Bei dem nachfolgend beschriebenen Verfahren zum Aufnähen von Perlen bildet die
Perlschnur selbst den Befestigungsfaden, der durch die Maschine mit dem Stoff verbunden
wird, und je nachdem man einen Unterfaden benutzt oder nicht, kann man mit der Perlschnur
Doppelsteppstichnähte oder Kettenstichnähte bilden und so die Perlen, und zwar jede
einzeln und durch einen Stich von einander getrennt, befestigen.
Das Verfahren besteht darin, dafs man die Perlschnur nicht constant mit der Maschinennähnadel
verbindet, sondern nach jedem Stich entkuppelt und dabei die Nähnadel mit einem nach unten gerichteten Haken versieht, welcher
beim Niedergehen der Nadel die Wiederverkupplung der Nadel mit der Perlschnur herbeiführt.
Während der Entkupplungsperiode bewegt sich die Perle, welche befestigt werden soll, an der Nadel vorbei und legt sich neben
den zuletzt gemachten Stich an den Stoff an.
Dieses Verfahren zum Annähen von Perlen ist nur unter der Benutzung einer Nadel möglich,
welche über ihrer Spitze einen Einschnitt mit nach unten gerichtetem Haken besitzt, weil
nur dadurch diese für das Verfahren charakteristische Kupplung und Entkupplung möglich
ist. Einen mehr untergeordneten charakteristischen Theil vorliegender Nähmaschine
bilden dagegen die Bewegungsmechanismen für die Perlschnur, welche das Abtheilen der einzelnen
Perlen und das Vorbeibewegen derselben an der Nadel während der Entkupplungsperiode
herbeiführen.
Die Fig. 1 bis 3 der beiliegenden Zeichnung zeigen die Herstellung einer Perlnaht, die
Fig. 4 bis 8 den Transportmechanismus für die Perlen, und zwar an dem Kopf einer gewöhnlichen
Singer-Maschine angebracht.
In Fig. ι hat die Nadel n, welche über der
Spitze s mit dem nach unten offenen Einschnitt e versehen ist, der an seiner oberen
Seite in eine Spitze 0 ausläuft, beim Hochgehen den Perlfaden entschlüpfen lassen. Eine
besondere, später erläuterte Vorrichtung hat eine Perle von der Perlschnur abgetheilt und
dieselbe gegen den eben vollendeten Stich gleiten lassen. Beim Niedergange der Nadel
wird dann der Perlfaden von dem mit Haken 0 versehenen Einschnitt e erfafst und durch den
Stoff geführt, also ein neuer Stich gebildet und hierbei gleichzeitig die freigegebene Perle α
befestigt.
Fig. 3 zeigt, wie beim Hochgehen der Nadel gerade ein Freigeben des Perlfadens erfolgt
und die nächste Perle β im Begriff ist, an der Nadel vorbeizugehen.
Die Transportvorrichtung für die Perlen, Fig. 4 bis 8, besteht im wesentlichen aus
einem feststehenden Perlhalter h und zwei oscillirenden Hebeln, dem Perlabtheiler α und
dem Perlschieber b, welcher letztere eine Bürste r trägt und federnd achsial verschiebbar
auf der Drehachse χ sitzt. Dieser Perlschieber b ist mit den schrägen Flächen ff1
und den Lappen / ausgerüstet. Der Perlabtheiler α besitzt den nach hinten gerichteten
Mitnehmer k.
Die beiden Arme b h sind an ihrem Ende umgebogen und bei e el eingeschnitten; die
Einschnitte stehen zu einander, wie in Fig. 8 im Horizontalschnitt dargestellt.
Die Wirkung der Transportvorrichtung ist folgende: Bei hochstehender Nadel η wird der
Arm b nach links bewegt, da der Knopf ρ des Nadelschlittens, Fig. 4, den Lappen / zurückdrückt.
Beim Niedergange der Nadel trifft der Nadelschlitten S gegen die schräge Fläche f
und drückt den achsial verschiebbaren Arm b zuerst so weit achsial zurück, dafs derselbe bei
seiner späteren Oscillation nicht mit der Nadel in Berührung kommen kann. Schliefslich trifft
bei der Niederbewegung des Schlittens S der Knopf der für die Nadelbefestigung dienenden
Schraube gegen die schräge Fläche/1 und bewirkt eine Seitwä'rtsbewegung des Armes b.
Derselbe gelangt somit in die in Fig. 7 gezeichnete Stellung. Bei dieser Oscillation nimmt
der schwingende Arm b vermittelst des Mitnehmers k den Arm α mit nach rechts.
Durch dieses Ausschwingen der beiden Arme α und b ist erstens die Perle ß, welche
zwischen dem feststehenden Arm h und dem Abtheiler α stand und gehalten wurde, nach
unten hin von h frei geworden, und zweitens ist der Faden aus dem Einschnitt e1 des
Armes b herausgeschlüpft, so dafs die Perle β sich frei nach unten bewegen und unterhalb
des Einschnittes e1 gelangen kann.
Beim Hochgange der Nadel η erfolgt dann nach der Freigabe des Perlfadens gleichzeitig
das Wiedernachlinksschwingen des Armes b (vermittelst des Armes /; der Hebel α folgt
durch die Fadenspannung) und die Bürste r führt dabei die Perle β an der Nadel vorbei
und hält sie in der Stellung Fig. 5. Damit ist ein Stich vollendet.
Claims (2)
1. Eine Nähmaschine zum Aufnähen von Perlen, bei welcher der Perlfaden von der
Nadel in den Stoff eingeführt und direct zur Stichbildung verwendet wird.
2. Eine Nähmaschine der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welcher die Perlen mit
Hülfe eines feststehenden Perlhalters (h) und zweier schwingenden Theilungshebel
(a b) gegen den bereits gebildeten Stich geführt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42236C true DE42236C (de) |
Family
ID=317654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42236D Expired - Lifetime DE42236C (de) | Nähmaschine zum Aufnähen von Perlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42236C (de) |
-
0
- DE DENDAT42236D patent/DE42236C/de not_active Expired - Lifetime
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