DE4211052C1 - Power FET mfr. using angled ion implantation beam - forming asymmetrical insulation zone in contact layer applied to surface of channel layer beneath gate metallisation - Google Patents
Power FET mfr. using angled ion implantation beam - forming asymmetrical insulation zone in contact layer applied to surface of channel layer beneath gate metallisationInfo
- Publication number
- DE4211052C1 DE4211052C1 DE4211052A DE4211052A DE4211052C1 DE 4211052 C1 DE4211052 C1 DE 4211052C1 DE 4211052 A DE4211052 A DE 4211052A DE 4211052 A DE4211052 A DE 4211052A DE 4211052 C1 DE4211052 C1 DE 4211052C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- layer
- contact layer
- metallization
- spacers
- drain
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D30/00—Field-effect transistors [FET]
- H10D30/01—Manufacture or treatment
- H10D30/061—Manufacture or treatment of FETs having Schottky gates
- H10D30/0612—Manufacture or treatment of FETs having Schottky gates of lateral single-gate Schottky FETs
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D30/00—Field-effect transistors [FET]
- H10D30/01—Manufacture or treatment
- H10D30/015—Manufacture or treatment of FETs having heterojunction interface channels or heterojunction gate electrodes, e.g. HEMT
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D62/00—Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers
- H10D62/10—Shapes, relative sizes or dispositions of the regions of the semiconductor bodies; Shapes of the semiconductor bodies
- H10D62/13—Semiconductor regions connected to electrodes carrying current to be rectified, amplified or switched, e.g. source or drain regions
- H10D62/149—Source or drain regions of field-effect devices
- H10D62/161—Source or drain regions of field-effect devices of FETs having Schottky gates
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D64/00—Electrodes of devices having potential barriers
- H10D64/01—Manufacture or treatment
- H10D64/012—Manufacture or treatment of electrodes comprising a Schottky barrier to a semiconductor
- H10D64/0124—Manufacture or treatment of electrodes comprising a Schottky barrier to a semiconductor to Group III-V semiconductors
- H10D64/0125—Manufacture or treatment of electrodes comprising a Schottky barrier to a semiconductor to Group III-V semiconductors characterised by the sectional shape, e.g. T or inverted T
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10P—GENERIC PROCESSES OR APPARATUS FOR THE MANUFACTURE OR TREATMENT OF DEVICES COVERED BY CLASS H10
- H10P30/00—Ion implantation into wafers, substrates or parts of devices
- H10P30/20—Ion implantation into wafers, substrates or parts of devices into semiconductor materials, e.g. for doping
- H10P30/22—Ion implantation into wafers, substrates or parts of devices into semiconductor materials, e.g. for doping using masks
- H10P30/221—Ion implantation into wafers, substrates or parts of devices into semiconductor materials, e.g. for doping using masks characterised by the angle between the ion beam and the mask
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10P—GENERIC PROCESSES OR APPARATUS FOR THE MANUFACTURE OR TREATMENT OF DEVICES COVERED BY CLASS H10
- H10P30/00—Ion implantation into wafers, substrates or parts of devices
- H10P30/20—Ion implantation into wafers, substrates or parts of devices into semiconductor materials, e.g. for doping
- H10P30/222—Ion implantation into wafers, substrates or parts of devices into semiconductor materials, e.g. for doping characterised by the angle between the ion beam and the crystal planes or the main crystal surface
Landscapes
- Junction Field-Effect Transistors (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Her
stellung eines Feldeffekttransistors, insbesondere eines HEMT
mit kleinem Source-Widerstand.
Bei einem FET, insbesondere einem HEMT, ist für große Leistung
und zur Erzielung geringen Rauschens der Source-Widerstand als
parasitärer Widerstand des Transistors zu minimieren. Aus
US-PS 49 61 194 ist ein HEMT bekannt, bei dem eine hochdotierte
n⁺-Deckschicht aus InGaAs eingesetzt wird, die einerseits ge
stattet, einen relativ niedrigen Source-Widerstand zu er
halten, die andererseits zugleich gestattet, als Kontaktmetall
für Source und Drain ein Metall zu verwenden, das nicht mit
dieser n⁺-Deckschicht legiert werden muß. Deshalb kann das
selbe Metall auch für den Gate-Kontakt verwendet werden. In
dieser US-Patentschrift wird auch erwähnt, daß unter anderem
WSi als Metall für solche Art von Ohm- und Schottky-Kontakt
verwendet werden kann. In der Veröffentlichung in IBM Techn.
Discl. Bulletin 28, 916 bis 917 (1985) ist ein selbstjustierter
MESFET angegeben. Bei diesem MESFET ist auf einem Substrat aus
semiisolierendem GaAs eine Kanalschicht aufgebracht, die aus
GaAs besteht. Auf dieser Kanalschicht befindet sich die
Gate-Metallisierung zwischen Seitenspacern, die diese
Metallisierung von einer sich nach außen an die Spacer an
schließenden Schichtfolge aus einer Kontaktschicht aus GaAs,
einer Metall-Kontaktschicht und einer Isolationsschicht aus
Siliziumdioxid isolieren. Ein zugehöriges Herstellungsver
fahren ist angegeben.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur
Herstellung eines Feldeffekttransistors, insbesondere eines
HEMT, mit minimiertem Source-Widerstand und minimierter Gate-
Drain-Kapazität anzugeben.
Diese Aufgabe wird mit dem Verfahren mit den Merkmalen des
Anspruches 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen dieses Ver
fahrens ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Es folgt eine Beschreibung des erfindungsgemäßen Verfahrens
anhand der Fig. 1 bis 20.
Fig. 1 bis 12 zeigen den Querschnitt eines erfindungsgemäß
hergestellten FET jeweils nach verschiedenen Ver
fahrensschritten.
Fig. 13 bis 20 zeigen eine alternative Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Verfahrens entsprechend den Fig.
6 bis 12.
Das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren benutzt als Metall
für die Metallisierungen einheitlich ein hochtemperaturstabiles
Metall, vorzugsweise Wolframsilizid, das eine lange Lebens
dauer des Transistors garantiert. Als Kontaktschicht, die für
einen niederohmigen Übergang zwischen dem Halbleitermaterial
und dieser Metallisierung aufgebracht wird, wird ein Material
benutzt, das ein Einlegieren der Kontakte für Source und Drain
nicht erforderlich macht. Vorteilhaft ist insbesondere InGaAs
mit einer für einen ausreichend niedrigen Übergangswiderstand
ausreichend hohen Dotierung.
Eine konkrete Ausführungsform des Verfahrens ist in den
Fig. 1 bis 12 dargestellt. Zunächst wird der Kanalbereich herge
stellt, indem entweder eine Kanalschicht 1 aufgewachsen wird
oder eine solche Schicht an der Oberfläche einer Halbleiter
scheibe ausgebildet wird. Auf dieser Kanalschicht 1 wird eine
Kontaktschicht 2 aus Halbleitermaterial aufgewachsen. Diese
Kontaktschicht 2 dient dazu, einen ausreichend niederohmigen
Übergang zwischen einem aufzubringenden Metall und dem Halb
leitermaterial herzustellen. Zu diesem Zweck ist diese
Kontaktschicht 2 hoch z. B. n-leitend dotiert. Als Material
eignet sich InGaAs, in das eine Metallisierung aus Wolfram
silizid nicht einlegiert zu werden braucht. Das für die
Metallisierungen vorgesehene Metall (z. B. Wolframsilizid)
wird in dem nachfolgenden und in Fig. 2 dargestellten Ver
fahrensschritt ganz flächig als Metallisierungsschicht 30 auf
gebracht. Diese Metallisierungsschicht 30 wird z. B. 100 nm
dick aufgebracht. In dem nächsten Verfahrensschritt, der in
Fig. 3 gezeigt ist, wird auf die Metallisierungsschicht 30
eine Dielektrikumschicht 4 aus z. B. SiN etwa 300 nm dick auf
gebracht. (Diese Dielektrikumschicht wird im Hauptanspruch mit
der nicht auf dieses Ausführungsbeispiel eingeschränkten all
gemeinen Bezeichnung "Hilfsschicht" bekannt.) Eine Maske 5 wie
in Fig. 4 eingezeichnet wird mittels einer normalen Foto
technik hergestellt. Dabei ist von Vorteil, daß die Schicht
folge bis einschließlich der Dielektrikumschicht 4 eine ebene
Oberfläche aufweist, so daß z. B. mittels eines i-Line-Stepper
in dem Fotolack, der für diese Maske 5 verwendet wird, im
Bereich des herzustellenden Gate eine Öffnung von einer Länge
von etwa 0,5 µm bis 0,8 µm hergestellt werden kann. Durch
RIE-Ätzen (Reactive Ion Etching) z. B. mit CF4-Gas werden
sowohl das Material der Dielektrikumschicht 4 (in diesem
Beispiel SiN) als auch das Metall der Metallisierungsschicht
30 (in diesem Beispiel WSi) anisotrop durchgeätzt. Nach dem
Entfernen der Maske 5 verbleibt die in Fig. 5 dargestellte
Struktur.
Der nachfolgende Verfahrensschritt dient dazu, die
Gate-Drain-Kapazität zu verkleinern. Die Kontaktschicht 2 und die
Metallisierung des Drain-Bereiches einerseits und die
Gate-Metallisierung andererseits bilden einen merklichen Beitrag
zur Drain-Gate-Kapazität. Der Maßnahme, durch eine größere
Dicke der verwendeten Dielektrikumschichten hier Abhilfe zu
schaffen, sind durch die nachfolgende Spacertechnik Grenzen
gesetzt. Deshalb wird in einem nachfolgenden erfindungs
wesentlichen Schritt unter einem schrägen Einfallswinkel
(z. B. 45°) eine Isolationsimplantation mit z. B. Bor-Ionen durch
geführt. Wegen des schrägen Einfallswinkels, wie in Fig. 6
durch die Pfeile angedeutet, wird erreicht, daß die Kontakt
schicht 2 von den Ionen an der Drain-Kante getroffen wird, an
der Source-Seite jedoch die Dielektrikumschicht 4 die Im
plantation derart abschattet, daß die Kontaktschicht 2 von den
Ionen dort nicht getroffen wird. Die Energie dieser Im
plantation wird dabei so klein gewählt, daß nur die Kontakt
schicht 2 davon beeinflußt wird, daß aber die darunter be
findlichen Schichten, insbesondere die Kanalschicht 1, un
beschädigt bleiben. Auf diese Weise wird in der Kontaktschicht
2 an der Kante des Drain-Bereiches ein Isolationsbereich 11
ausgebildet. Damit kann insbesondere für den Einsatz bei hohen
Frequenzen (größer als 20 GHz) die Gate-Drain-Kapazität des
Transistors reduziert werden. In dem nachfolgenden Schritt
werden durch ganzflächiges isotropes Abscheiden einer weiteren
Dielektrikumschicht, die anschließend anisotrop rückgeätzt
wird, Spacer 12 auf der Kontaktschicht 2 und an die ver
bliebenen Anteile der Dielektrikumschicht 4 angrenzend wie in
Fig. 7 dargestellt hergestellt. Dabei wird die Dicke der auf
gebrachten Dielektrikumschicht so gewählt, daß die
verbleibenden Spacer 12 den Isolationsbereich 11 nicht voll
ständig überdecken.
Nachfolgend wird gemäß Fig. 8 der Gate-Recess 6 durch die
Kontaktschicht 2 im Bereich zwischen diesen Spacern 12 in die
Kanalschicht 1 geätzt. Die Ätztiefe wird dabei so gewählt, wie
für die vorgesehene Einsatzspannung des Transistors erforder
lich ist. Bei geeigneter Dotierung der Kanalschicht 1 genügt
es selbstverständlich auch, wenn im Bereich zwischen den
Spacern 12 die Kontaktschicht 2 vollständig entfernt wird.
In Fig. 8 ist allerdings ein Recess dargestellt, der etwas in
die Kanalschicht 1 hineinreicht. Im Bereich dieses
Gate-Recesses 6 ist nach diesem Verfahrensschritt der Isolations
bereich 11 entfernt. Da der betreffende Spacer 12 den Isolationsbereich
11 nur teilweise bedeckte, reicht dieser Iso
lationsbereich 11 jetzt bis an die entsprechende Kante der
Kontaktschicht im Gate-Recess heran.
Es wird erneut ganz flächig isotrop dielektrisches Material ab
geschieden und anisotrop rückgeätzt, so daß weitere Spacer 13
übrigbleiben, die sich auf der Kanalschicht 1 befinden und
seitlich an die zuvor hergestellten Spacer 12 angrenzen. Wenn
die Maske 5 in Längsrichtung (d. h. in Stromrichtung) des
Kanales eine Öffnung der Länge 0,6 µm hatte und die weiteren
Spacer 13 am Fußpunkt, d. h. unmittelbar über der Kanalschicht
1 diese Abmessung um jeweils 0,2 µm in dem gezeigten Quer
schnitt der Fig. 9 verkürzen, ergibt sich eine Gatelänge von
0,6 µm-2·0,2 µm = 0,2 µm. In dem nachfolgenden Schritt
wird die Gate-Metallisierung 8 (s. Fig. 10) auf die Oberfläche
der Kanalschicht 1 zwischen den weiteren Spacern 13 aufge
bracht. Die Gate-Metallisierung 8 ist von den als Metalli
sierungen 3 für Source und Drain verbliebenen Anteilen der
Metallisierungsschicht 30 durch die Spacer 12 und die weiteren
Spacer 13 bzw. die Dielektrikumschicht 4 elektrisch isoliert.
Als Metall für diese Gate-Metallisierung 8 kommt wieder
Wolframsilizid in Frage, das z. B. gesputtert wird. Die
Gate-Metallisierung 8 wird anschließend strukturiert. Dabei wird
die RIE-Ätzung z. B. mit Titanplatingold (TiPtAu) als Ätzmaske
9 durchgeführt und gleich durch die Dielektrikumschicht 4 hin
durch fortgesetzt, so daß in den nicht von dieser Ätzmaske 9
abgeschirmten Bereichen das Metall der Metallisierungen 3
freigelegt ist. Diese Ätzung kann isotrop durchgeführt werden,
so daß die Ätzmaske 9 etwas unterätzt wird und sich über
hängende Kanten ergeben. Da beim Ätzen von SiN mit CF4 eine
Selektivität von z. B. 5:1 eingestellt werden kann, läßt sich
der Ätzvorgang abbrechen, wenn das Metall (z. B. WSi) der
Metallisierungen 3 freigelegt ist, ohne dieses Metall voll
ständig durchzuätzen. Anschließend wird, wie in Fig. 12 dar
gestellt, auf die Ätzmaske 9 und die freigelegten Anteile der
Metallisierungen 3 eine Metallisierungsverstärkung 10 z. B.
aus Titanplatingold (TiPtAu) abgeschieden, um bei allen
Metallisierungen den Metallschichtwiderstand zu reduzieren.
Um den Ohm-Kontakt der Metallisierungen 3 für Source und Drain
zu modifizieren, kann vor dem Aufbringen der Metallisierungs
schicht 30 (s. Fig. 2) oder im Anschluß daran, das heißt vor
dem Aufbringen der Dielektrikumschicht 4, eine Implantation z. B.
mit Si-Ionen erfolgen, um die Grenzflächeneigenschaften
zwischen dem Metall der Metallisierungsschicht 30 und der
Kontaktschicht 2 zu modifizieren. Solche Implantation wäre
gegebenenfalls z. B. mittels RTA (rapid thermal annealing)
auszuheilen. Diese Hilfsmaßnahme stört den Kontakt der
Gate-Metallisierung 8 nicht, weil der Ätzschritt gemäß Fig. 8 für
den Gate-Recess 6 im Gate-Bereich diese implantierte
Schichtzone entfernt.
Eine alternative Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Ver
fahrens entsprechend den Fig. 13 bis 20 sieht vor, daß auf
die Kontaktschicht 2 eine Hilfsschicht 40 aus dielektrischem
Material oder Metall entsprechend der Dielektrikumschicht 4
des zuvor beschriebenen Ausführungsbeispieles aufgebracht
wird. Mittels einer Maske wird die Hilfsschicht 40 im Bereich
des herzustellenden Gate vollständig entfernt. Daraufhin er
folgt der erfindungswesentliche Schritt der schrägen Im
plantierung des Isolationsbereiches 11 (s. Fig. 13). In einem
der Fig. 7 entsprechenden Verfahrensschritt wird ganzflächig
isotrop eine Dielektrikumschicht aufgebracht, die an
schließend anisotrop rückgeätzt wird, so daß Spacer 12 auf der
Kontaktschicht 2 und an die verbliebenen Anteile der Hilfs
schicht 40 angrenzend stehenbleiben. Zwischen diesen Spacern
12 wird anschließend der Gate-Recess 6, wie in Fig. 15 darge
stellt, geätzt. Die Spacer 12 sollen auch hierbei den
Isolationsbereich 11 nicht vollständig überdecken, so daß nach
diesem Ätzen des Gate-Recess 6 der Isolationsbereich 11 bis
an die Kante der Kontaktschicht 2 heranreicht. Nachfolgend
werden durch ganzflächiges isotropes Aufbringen einer weiteren
Dielektrikumschicht und anschließendes anisotropes Rückätzen
die weiteren Spacer 13 gemäß Fig. 16 hergestellt. Die ver
bliebenen Anteile der Hilfsschicht 40 werden bei diesem Aus
führungsbeispiel vollständig entfernt, so daß die Spacer 12
und die weiteren Spacer 13 auf der Kanalschicht 1 bzw. der
Kontaktschicht 2 wie in Fig. 17 gezeigt frei stehenbleiben.
Die Hilfsschicht 40, die in dem zuvor beschriebenen Ver
fahrensschritt z. B. 400 nm dick aufgebracht wird, kann wie
erwähnt aus Dielektrikum oder Metall bestehen. Das Material
dieser Hilfsschicht muß die Eigenschaften haben, als Ätzmaske
bei der Herstellung des Gate-Recesses zu wirken, die Prozeß
temperatur bei der Herstellung der Spacer auszuhalten und in
dem zuletzt beschriebenen Ätzschritt selektiv gegenüber den
Spacern und gegenüber der Kontaktschicht 2 entfernt werden zu
können. Diese Forderung gemeinsam erfüllt z. B. Polyimidlack.
Polyimidlack kann z. B. mittels Sauerstoff-RIE entfernt werden.
Auf die Struktur der Fig. 17 wird dann eine Metallisierungs
schicht 31 wie in Fig. 18 gezeigt ganzflächig aufgebracht
(gesputtert). Diese Metallisierungsschicht 31, die z. B. WSi
sein kann, wird so dick aufgebracht, daß der Gate-Recess auf
gefüllt und die Spacer vollständig von dieser Metallisierungs
schicht 31 überdeckt werden. Anschließend wird diese Metalli
sierungsschicht 31 mit einer einebnenden Lackschicht über
zogen. Anschließend wird die Schichtfolge so weit rückgeätzt,
daß die Metallisierungsschicht 31 in gegeneinander durch die
Spacer 12, 13 elektrisch isolierte Anteile, die die Metalli
sierungen 3 für Source und Drain und die Gate-Metallisierung 8
bilden, zerfällt. Falls die Metallisierungsschicht 31 WSi, die
Spacer 12, 13 SiN und die planarisierende Schicht Lack sind,
kann dieses Ätzen z. B. in einer RIE-Anlage mit einem Gemisch
aus Ar : O2 : SF6 erfolgen. Damit ist es möglich, die Ätzratenver
hältnisse der zu ätzenden Materialien im Verhältnis 1 : 1 : 1 ein
zustellen. Die Ätzung wird solange fortgeführt, bis die Spacer
12, 13 freigelegt sind, aber eine dünne WSi-Metallisierung auf
den Bereichen für Source und Drain verbleibt. Ob die Spacer in
voller Höhe stehenbleiben oder bei diesem Ätzschritt teilweise
angegriffen werden, ist belanglos. In der Fig. 19 ist das Er
gebnis dieses Ätzschrittes so dargestellt, daß die Spacer 12,
13 durch den SF6-Anteil auch angeätzt worden sind. Die
Metallisierungsschicht 31 muß dabei nur soweit rückgeätzt
werden, daß eine ausreichende elektrische Isolierung der drei
verbleibenden Anteile sichergestellt ist.
Zur gemeinsamen Verstärkung der drei Metallisierungen 3,8
wird wie bekannt weiterverfahren. Eine Schicht aus Di
elektrikum oder Lack wird abgeschieden und darin Öffnungen in
den Bereichen der aufzubringenden Metallisierungsverstärkungen
hergestellt. Die Justierung für diese Kontaktöffnungen ist
relativ unkritisch. Es ist nur darauf zu achten, daß der Be
reich des Gate zu einem guten Teil freigelegt wird, wobei die
Kontaktöffnungen in der in Fig. 20 eingezeichneten Maske 15
auch bezüglich des Gates unsymmetrisch angeordnet werden
können. Die Metallisierungsverstärkungen werden wie üblich
aufgebracht und strukturiert. Der Vorteil dieses Ausführungs
beispieles liegt darin, daß nur einmal, die Metallisierungs
schicht 31 aufgebracht werden muß und die zwei getrennten
Strukturierungsschritte des ersten Ausführungsbeispieles nicht
erforderlich sind.
Claims (6)
1. Verfahren zur Herstellung eines FET mit einer Kanal
schicht (1) und einer für Source und Drain vorgesehenen hoch
dotierten Kontaktschicht (2) und mit Metallisierungen (3, 8),
bei dem
in einem ersten Schritt auf die Kanalschicht (1) ganzflächig die Kontaktschicht (2) und eine Hilfsschicht (4, 40) auf gebracht werden,
in einem zweiten Schritt unter Verwendung einer Maske (5) die Oberfläche dieser Kontaktschicht (2) in einem für das Gate vorgesehenen Bereich freigelegt wird,
in einem dritten Schritt mittels einer Implantierung unter einem schrägen Einfallswinkel ein Isolationsbereich (11) nur in einem Teil des in dem zweiten Schritt freigelegten Anteils der Kontaktschicht (2) hergestellt wird,
in einem vierten Schritt durch isotropes Abscheiden di elektrischen Materiales und anschließendes anisotropes Rück ätzen auf der Kontaktschicht (2) und an die verbliebenen An teile der Hilfsschicht (4, 40) angrenzend Spacer (12) her gestellt werden, wobei diese Spacer (12) den Isolationsbe reich (11) nicht völlig abdecken,
in einem fünften Schritt im Bereich zwischen diesen Spacern (12) die Kontaktschicht (2) vollständig entfernt wird,
in einem sechsten Schritt durch isotropes Abscheiden weiteren dielektrischen Materiales und anschließendes isotropes Rück ätzen auf der Kanalschicht (1) und an die verbliebenen An teile der Kontaktschicht (2) angrenzend weitere Spacer (13) hergestellt werden und bei dem
in anderen Schritten im Bereich zwischen diesen weiteren Spacern (13) auf die Kanalschicht (1) eine Gate-Metallisierung (8) und Metallisierungen (3) für Source und Drain aufgebracht werden.
in einem ersten Schritt auf die Kanalschicht (1) ganzflächig die Kontaktschicht (2) und eine Hilfsschicht (4, 40) auf gebracht werden,
in einem zweiten Schritt unter Verwendung einer Maske (5) die Oberfläche dieser Kontaktschicht (2) in einem für das Gate vorgesehenen Bereich freigelegt wird,
in einem dritten Schritt mittels einer Implantierung unter einem schrägen Einfallswinkel ein Isolationsbereich (11) nur in einem Teil des in dem zweiten Schritt freigelegten Anteils der Kontaktschicht (2) hergestellt wird,
in einem vierten Schritt durch isotropes Abscheiden di elektrischen Materiales und anschließendes anisotropes Rück ätzen auf der Kontaktschicht (2) und an die verbliebenen An teile der Hilfsschicht (4, 40) angrenzend Spacer (12) her gestellt werden, wobei diese Spacer (12) den Isolationsbe reich (11) nicht völlig abdecken,
in einem fünften Schritt im Bereich zwischen diesen Spacern (12) die Kontaktschicht (2) vollständig entfernt wird,
in einem sechsten Schritt durch isotropes Abscheiden weiteren dielektrischen Materiales und anschließendes isotropes Rück ätzen auf der Kanalschicht (1) und an die verbliebenen An teile der Kontaktschicht (2) angrenzend weitere Spacer (13) hergestellt werden und bei dem
in anderen Schritten im Bereich zwischen diesen weiteren Spacern (13) auf die Kanalschicht (1) eine Gate-Metallisierung (8) und Metallisierungen (3) für Source und Drain aufgebracht werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem in dem ersten Schritt vor dem Aufbringen der Hilfs
schicht (4, 40) eine Implantation in die Kontaktschicht
(2) vorgenommen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
bei dem die Kontaktschicht (2) InGaAs ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
bei dem die Metallisierungen (3, 8) WSi sind.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
bei dem die Hilfsschicht eine Dielektrikumschicht (4) ist,
bei dem in dem ersten Schritt nach der Kontaktschicht (2) und vor der Dielektrikumschicht (4) eine für die Metallisierungen (3) von Source und Drain vorgesehene Metallisierungsschicht (30) aufgebracht wird und
bei dem diese Metallisierungsschicht (30) in dem zweiten Schritt die für die Metallisierungen (3) für Source und Drain vorgesehenen Abmessungen erhält.
bei dem die Hilfsschicht eine Dielektrikumschicht (4) ist,
bei dem in dem ersten Schritt nach der Kontaktschicht (2) und vor der Dielektrikumschicht (4) eine für die Metallisierungen (3) von Source und Drain vorgesehene Metallisierungsschicht (30) aufgebracht wird und
bei dem diese Metallisierungsschicht (30) in dem zweiten Schritt die für die Metallisierungen (3) für Source und Drain vorgesehenen Abmessungen erhält.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
bei dem
nach dem sechsten Schritt die Hilfsschicht (40) entfernt
wird, ganzflächig eine Metallisierungsschicht (31) aufgebracht
wird und diese Metallisierungsschicht (31), die Spacer (12)
und die weiteren Spacer (13) so weit rückgeätzt werden, daß
sich eine zumindest annähernd planare Oberfläche ergibt und
die Metallisierungsschicht (31) in voneinander elektrisch iso
lierte Anteile für die Gate-Metallisierung (8) und die
Metallisierungen (3) von Source und Drain zerfällt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4211052A DE4211052C1 (en) | 1992-04-02 | 1992-04-02 | Power FET mfr. using angled ion implantation beam - forming asymmetrical insulation zone in contact layer applied to surface of channel layer beneath gate metallisation |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4211052A DE4211052C1 (en) | 1992-04-02 | 1992-04-02 | Power FET mfr. using angled ion implantation beam - forming asymmetrical insulation zone in contact layer applied to surface of channel layer beneath gate metallisation |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4211052C1 true DE4211052C1 (en) | 1993-06-03 |
Family
ID=6455878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4211052A Expired - Fee Related DE4211052C1 (en) | 1992-04-02 | 1992-04-02 | Power FET mfr. using angled ion implantation beam - forming asymmetrical insulation zone in contact layer applied to surface of channel layer beneath gate metallisation |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4211052C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002082519A3 (de) * | 2001-04-09 | 2002-12-12 | United Monolithic Semiconduct | Verfahren zur herstellung eines halbleiter-bauelements mit einer t-förmigen kontaktelektrode |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4961194A (en) * | 1987-03-18 | 1990-10-02 | Fujitsu Limited | Compound semiconductor device having nonalloyed ohmic contacts |
-
1992
- 1992-04-02 DE DE4211052A patent/DE4211052C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4961194A (en) * | 1987-03-18 | 1990-10-02 | Fujitsu Limited | Compound semiconductor device having nonalloyed ohmic contacts |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| IBM Techn. Discl. Bulletin, Bd. 28 (1985), S. 916, 917 * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002082519A3 (de) * | 2001-04-09 | 2002-12-12 | United Monolithic Semiconduct | Verfahren zur herstellung eines halbleiter-bauelements mit einer t-förmigen kontaktelektrode |
| DE10117741B4 (de) * | 2001-04-09 | 2008-05-21 | United Monolithic Semiconductors Gmbh | Verfahren zur Herstellung eines Halbleiter-Bauelements mit T-förmigen Kontaktelektrode |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4212829C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistoren | |
| DE68927309T2 (de) | Abgegrenzter Leistungs-MOSFET mit topographischer Anordnung mit profiljustierender eingelassener Source | |
| EP1151478B1 (de) | Mos-leistungsbauelement und verfahren zum herstellen desselben | |
| DE102009010174B4 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterbauelements und Halbleiterbauelement | |
| DE69111929T2 (de) | Halbleiteranordnung auf einem dielektrischen isolierten Substrat. | |
| DE69513680T2 (de) | Laterale hochspannungs-dmos-anordnung mit höherer driftzone | |
| EP0308939B1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines MESFET mit selbstjustiertem Gate | |
| DE3853778T2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterbauelements. | |
| EP0005461B1 (de) | Metall-Halbleiter-Feldeffekttransistor(MESFET)und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE69736460T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von gerichtet abgeschiedenem Silizid über Transistorelektroden | |
| DE3237539A1 (de) | Mikroelektronisches schattenmaskierverfahren zur verminderung des punchthrough | |
| DE2553838A1 (de) | Verfahren zur herstellung von anreicherungs-feldeffekttransistoren | |
| EP0418421B1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Bipolartransistors mit verminderter Basis/Kollektor-Kapazität | |
| DE3939319A1 (de) | Asymmetrischer feldeffekttransistor und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE3780484T2 (de) | Loeschbarer programmierbarer nurlesespeicher mit gleitgate-feldeffekttransistoren. | |
| DE69020160T2 (de) | Misfet-anordnung mit abmessungen im submikrometerbereich und beseitigung der heissen ladungsträger. | |
| DE3885255T2 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Galliumarsenid-Feldeffekt-Transistors. | |
| DE69924338T2 (de) | Verfahren zur herstellung von halbleiterbauelementen mit einem graben-gate | |
| US5015596A (en) | Method of making a GaAs JFET with self-aligned p-type gate by outdiffusion of dopont from the metallic gate | |
| DE69818720T2 (de) | Heteroübergangsfeldeffekttransistor und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| EP0416141A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines FET mit asymmetrisch angeordnetem Gate-Bereich | |
| DE4401470A1 (de) | Eine Bimos-Vorrichtung mit einem bipolaren Transistor und einem Mostriggertransistor und ein Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE69212897T2 (de) | Herstellungsverfahren für MIS-Halbleiterbauelement | |
| DE3538855C2 (de) | ||
| DE3115596C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of patent without earlier publication of application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |