DE4201623C2 - Einrichtung zum Buntaufteilen von plattenförmigen Werkstücken - Google Patents
Einrichtung zum Buntaufteilen von plattenförmigen WerkstückenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Buntaufteilen von plat
tenförmigen Werkstücken mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentan
spruches 1.
Anlagen und Einrichtungen zum sogenannten Buntaufteilen von plattenförmigen
Werkstücken sind bekannt, je nach Leistungsvermögen in unterschiedlichen
Ausführungen. Bei einer Ausführungsform einer solchen Anlage sind der Quer
säge mehrere, getrennt voneinander verfahrbare Einschübe für die streifen
förmigen, von der Längssäge abgetrennten Werkstücke zugeordnet, so daß
diese Streifen eines Werkstückpaketes, auch wenn unterschiedliche Formate
vorgesehen sind, gleichzeitig, wenn auch gegeneinander versetzt der Quer
säge zugestellt werden können. Auf diese Weise ist jeder Durchlauf des
Quersäge optimal genutzt. Einschübe dieser Art und die damit verbundenen
Steuerungen sind aufwendige und damit teuere Maschinenkomponenten.
Bei einer anderen bekannten Ausführungsform einer solchen Anlage ist der
Quersäge ein einziges Einschubaggregat zugeordnet. Fallen nun bei einem
Werksstückpaket Streifen an, die in unterschiedliche Formate in der Quer
säge aufgeteilt werden müssen, so werden bei solchen Anlagen Zusatzeinrich
tungen vorgesehen, in und mit welchen Werkstückstreifen gleicher Aufteilung
vorerst gespeichert werden, und wenn mehrere solcher Streifen oder Streifen
pakete angefallen sind, dann erst werden diese gemeinsam mit dem einstücki
gen Einschubaggregat der Quersäge schrittweise zugestellt.
Bekannt in diesem Zusammenhang ist ein Zwischenspeicher (DE-OS 33 00 351)
zur Aufnahme solcher Längsstreifen, wobei dieser Zwischenspeicher eine aus
mindestens zwei Etagen bestehende Paternosterstation ist zum Sortieren der
querzusägenden Längsstreifen entsprechend der Festgelegten Querschnitte.
Ein solcher Zwischenspeicher in Form einer Paternosterstation ist nicht
nur konstruktiv aufwendig, die einzelnen Verstellbewegungen erfordern auch
viel Zeit.
Eine andere Einrichtung dieser Art ist aus der EU-OS 392 308 bekannt. Hier
sind die Plattenteile auf der Längsaufteilsäge als anschließend an einen
Besäumschnitt anfallende Randstreifen durch die eine Hubvorrichtung bildende
Aufnahmevorrichtung in die Sammelposition anhebbar. Danach sind die an der
Längsaufteilsäge anfallenden Werkstückplatten bzw. Paketteilstücke unter
halb dieser Hubvorrichtung dem Auflagetisch der Queraufteilsäge zuführbar und werden dort
quer aufgeteilt. Anschließend werden die Werkstückplatten bzw. Plattenpakete bzw. die von
diesen zuvor abgetrennten und gesammelten Streifen durch die Hubvorrichtung hinter der
Längsaufteilsäge wieder abgelegt und mittels der Transportvorrichtung gemeinsam dem
Auflagetisch der Queraufteilsäge zugestellt. Auch diese vorbekannte Einrichtung ist appara
tiv aufwendig und vor allem wegen der zahlreichen Bewegungsabläufe, die die Hubeinrich
tung durchführen muß, die ja nicht nur angehoben und abgesenkt, sondern auch seitlich ver
stellt werden muß, relativ langsam.
Weiters ist noch die Anlage nach der AT-PS 361 700 zu erwähnen. Hier ist seitlich des Über
gabetisches eine zusätzliche Auflageebene vorgesehen mit angetriebenen Walzen, ange
triebenen Bändern oder angetriebenen Rollen. Hier sind zwar Übergabetisch und zusätzliche
Auflageebene im wesentlichen niveaugleich, doch müssen zum Transport der zu sammeln
den Werkstückstreifen und zu ihrer Ausrichtung relativ aufwendige Mittel eingesetzt werden.
Bei dieser Konstruktion werden nach der Längssäge auf der Auflageebene so lange Längs
streifen mit gleichem Aufteilbild "gesammelt", bis so viele solcher Längsstreifen vorliegen,
wie das Einschubaggregat in einem Vorlauf gegen die Quersäge zu fassen vermag. Trans
portbänder besitzen stets einen gewissen Schlupf, so daß es unvermeidlich ist, wenn mit
solchen Transportbändern Längsstreifen transportiert werden, diese gegeneinander verrut
schen, sich etwas schräg stellen, so daß in diesem Falle zusätzlich zu den erwähnten
Transporteinrichtungen noch konstruktive Maßnahmen vorgesehen werden müssen, um die
jeweils auf den Winkelübergabetisch zurückgestellten Längsstreifen ausrichten zu können,
wobei darüberhinaus für diesen Ausrichtvorgang nicht unerhebliche Kräfte aufgewandt wer
den müssen, da ja damit zu rechnen ist, daß die von den Transportbändern verschobenen
Längsstreifen von ihrer Soll-Lage abweichen.
Eine Einrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1 ist schließ
lich von einer Plattenaufteilanlage der Anmelderin bekannt, die im Prospekt "Automatische
Plattenaufteilanlagen Type AT/SA" der Anmelderin aus dem Jahre 1983 dargestellt ist (Seite
3, mittlere Abbildung).
Von dieser bekannten Plattenaufteilanlage ausgehend, zielt die Erfindung nun darauf ab, die
Einrichtung konstruktiv zu vereinfachen, ohne dadurch die Leistungsfähigkeit der Anlage als
Ganzes zu beeinträchtigen, sie also so zu gestalten, daß das Sammeln dieser Werkstück
streifen bzw. Werkstückstreifenpakete und ihre Rückführung rasch, also mit geringem Zeit
aufwand bewerkstelligt werden kann, und dies ohne großen apparativen Einsatz. Die Erfin
dung löst diese Aufgabe durch die Kombination der zum Teil bekannten Maßnahmen, die
Inhalt und Gegenstand des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches 1 sind. Die erfin
dungsgemäße Konstruktion ist von ihrem Aufwand her erheblich einfacher als die vorbe
kannte Konstruktion, wobei die hier verwendeten Ausrichter, welche an sich einen einfachen
Aufbau haben, gleich mehrere Funktionen im Arbeitsablauf übernehmen können:
- - sie transportieren die zu sammelnden Längsstreifen auf den Aufnahmetisch;
- - sie stellen die auf dem Auflagetisch angesammelten Längsstreifen auf den Winkelüber gabetisch zurück;
- - sie richten die Streifen gegenüber dem Winkelübergabetisch aus, bevor die Einschub einrichtung aktiviert wird.
Ausrichter als solche sind an und für sich bekannt, beispielsweise bei einer Säge, bei der in
einem Tisch Längs- und Querschnitte ausführbar sind und die in der DE 31 11 256 C2 be
schrieben ist. Bei dieser üblicherweise als "Einachssäge" bezeichneten Einrichtung sind Aus
richter vorhanden, um die durch Längsschnitte aufgeteilten und anschließend von Hand ge
wendeten Streifen auszurichten und in die Position nachzurücken, von der aus die Streifen
über den Einschub der Säge zur Durchführung der Querschnitte zugeführt werden. Die An
forderungen an eine Einachssäge, wie sie beispielsweise aus der DE 31 11 256 C2 bekannt
ist, im Vergleich zu einer erfindungsgemäßen Buntaufteileinrichtung, bei der die Längs- und
Querschnitte von unterschiedlichen Sägen durchgeführt werden, unterscheiden sich stark
voneinander. Buntaufteilanlagen mit separaten Längs- und Quersägen haben zunächst auf
grund der Aufteilung der Schnittachsen eine grundsätzlich doppelt so hohe Aufteilungslei
stung wie Einachssägen. Zusätzlich stellt sich nur bei diesen Buntaufteilanlagen das Pro
blem des Sammelns der Plattenstreifen, um die Leistung nochmals zu vergrößern. Weiters
ist der in der DE 31 11 256 C2 gezeigte Ausrichter nicht einmal über die gesamte Breite des
Auflagetisches verfahrbar und es kommen ihm nicht Transportfunktionen in zwei gegen
läufigen Richtungen zu.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung. Es zeigen:
Fig. 1 den Schnittplan für eine Werkstückplatte bzw. für ein Werkstückpaket;
Fig. 2 eine schematische Seitensicht der wesentlichen Anlageteile und
Fig. 3 die dazugehörende Draufsicht.
Fig. 1 veranschaulicht in Draufsicht eine großformatige Werkstückplatte 1, die durch Längs
schnitte 2 in Streifen A und B und durch Querschnitte 3 in Formatzuschnitte aufzuteilen ist.
Es ist aus diesem Schnittplan erkennbar, daß mit einer einzigen Einschubeinrichtung diese
drei Streifen nicht der Quersäge zugestellt werden können, da ja die Anzahl der Querschnitte
3 für
das Streifenpaket A größer ist als die Anzahl der Querschnitte 3 für die
Streifen B.
In der Buntaufteilanlage, die in den Fig. 2 und 3 dargestellt sind, sind
die Längs- und Quersägen nur durch ihre Schnittebenen 4 und 5 bezeichnet,
welche in der fig. 3 rechtwinkelig zur Zeichenebene stehen. An die Längs
säge schließt ein Übergabetisch 6 an, dessen Auflageebene durch frei dreh
bare Walzen oder Rollen 7 gebildet ist. Oberhalb dieses Übergabetisches 6
ist entlang von nicht dargestellten Führungsschienen ein Übergabewagen 8
verfahrbar gelagert (Pfeil 9). Dieser Übergabewagen 8 besitzt vertikal ver
stellbare Mitnehmerbolzen 10.
An diesen Übergabetisch 6 schließt ein Winkelübergabetisch 11 an, der zwei
Gruppen von Rollen 12 und 13 aufweist, die frei drehbar gelagert sind und
die horizontal liegende Drehachsen besitzen, wobei die Drehachsen der Rol
len 12 der einen Gruppe parallel zur Schnittebene 4 der Längssäge liegen
und die Drehachsen der Rollen 13 der anderen Gruppe rechtwinkelig zur ge
nannten Schnittebene 4 stehen. Die Rollen 13 sind gegenüber den Rollen 12
anhebbar, so daß die Auflageebene der Rollen 13 gegenüber der Auflageebene
der Rolle 12 höhenverstellbar ist. Im Übergangsbereich zwischen Übergabe
tisch 6 und Winkelübergabetisch 11 sind höhenverstellbare Anschläge 14 ge
lagert, die unter die Auflageebenen der genannten Tische absenkbar sind.
Auf der der Längssäge abgewandten Seite des Winkelübergabetisches 11 ist
ein Aufnahmetisch 15 vorgesehen, dessen Auflageebene durch frei drehbare
Rollen 16 gebilet wird, wobei die durch diese Rollen 16 gebildete Auflage
ebene niveaugleich ist mit der durch die Rollen 12 gebildeten Auflageebene
des Winkelübergabetisches. Die Drehachsen der Rollen 16 des Aufnahmetisches
15 liegen parallel zur Schnittebene 4 der Längssäge.
Über die gesamte Breite des Aufnahmetisches 15 und über die gesamte Breite
des Winkelübergabetisches 11 erstrecken sich rechtwinkelig zur Schnittebene
4 der Längssäge verlaufende Führungen 17, entlang diesen Führungen 17 sind
höhenverstellbare Ausrichter 19 verschiebbar, welche unter die Auflageebenen
des Aufnahmetisches 15 und des Winkelübergabetisches 11 absenkbar sind.
An der einen Seite des Winkelübergabetisches 11 schließt eine Rollenbahn
18 an, an deren Ende die Quersäge liegt, deren Schnittebene 5 hier in der
Fig. 3 veranschaulicht ist, diese Schnittebene steht rechtwinkelig zur
Zeichenebene. Rechtwinkelig zu dieser Schnittebene 5 der Quersäge und über
den Winkelübergabetisch 11 und die anschließende Rollenbahn 18 ist eine
einstückige Einschubeinrichtung 20 mit Klemmen 21 verschiebbar gelagert,
die entlang von hier nicht dargestellten Führungsschienen verfahrbar ist,
die oberhalb der erwähnten Anlagekomponenten liegen.
Soweit zum konstruktiven Aufbau der hier wesentlichen Teile einer Buntauf
teilanlage. Diese Anlage arbeitet nun wie folgt, wobei davon ausgegangen
wird, daß ein Werkstückpaket aufgeteilt werden soll mit dem in Fig. 1 ver
anschaulichten Schnittplan. Das Werkstückpaket 1 bzw. eine einzelne Werk
stückplatte, die schrittweise der Längssäge zugestellt wird, erhält anfäng
lich einen Besäumschnitt, der die Schnittkante 22 bildet. Der Besäumabfall
wird in bekannter Weise beseitigt, dafür sind unterschiedliche vorbekannte
Einrichtungen vorhanden. Dann werden die Folgeschnitte (Längsschnitte 2)
gemacht. Die so auf den Übergabetisch 6 gelangenden Werkstückstreifen B
werden mit abgesenkten Mitnehmerbolzen 10 mit dem Übergabewagen 8 auf den
Winkelübergabetisch 11 geschoben, und zwar bei abgesenkten Rollen 13. Dann
fahren die Anschläge 14 hoch (Fig. 2) und die Ausrichter 19 richten die bei
den nebeneinander liegenden Streifenpakete B gegen die Anschläge 14 aus.
Die Rollen 13 werden dann abgesenkt und damit liegen die Streifenpakete B
auf den Rollen 12 auf. Anschließend wird die Einschubeinrichtung 20 akti
viert, die die beiden Streifenpakete B mit ihren Klemmen 21 faßt und nun
diese beiden Streifenpakete gleichzeitig der Quersäge schrittweise zustellt,
wo nun die Querschnitte 3 durchgeführt werden.
Das auf dem Übergabetisch 6 verbliebene Werkstückstreifenpaket A
aus dem eingangs erwähnten Werkstückpaket 1 wird nun vom Übergabewagen 8
auf den inzwischen frei gewordenen Winkelübergabetisch 11 überstellt, wo
dieses Streifenpaket A von den in abgesenkter Stellung ganz nach links
(Fig. 2) gefahrene Ausrichter 19, die nun wieder hier in ihrer einen End
stellung hochgefahren werden, übernommen und auf den Aufnahmetisch 15 über
stellt wird.
Dieses geschilderte Arbeitsspiel wiederholt sich nun solange, bis sich auf
dem Aufnahmetisch 15 eine hinreichende Anzahl von solchen schmalen Werk
stückstreifenpaketen A angesammelt hat. Eine hinreichende Anzahl solcher
Streifenpakete A liegt dann vor, wenn die Summe der Breiten dieser hier
angesammelten Werkstückstreifenpakete A in etwa der Breite d einer noch
nicht aufgeteilten und aufgeschnittenen großformatigen Werkstückplatte 1
entspricht. Dann werden die so angesammelten Streifenpakete A mittels der
Ausrichter 9 nach links (Fig. 2) geschoben, bis sie an den Anschlägen 14
anliegen, gegenüber welchen sie ausgerichtet werden. Nun wird die Einschub
einrichtung 20 aktiviert, die dann alle angesammelten Werkstückstreifenpa
kete A schrittweise der Quersäge zustellt.
Bei einem Schnittplan, wie in Fig. 1 veranschaulicht, werden die relativ
breiten Werkstückstreifenpakete B unmittelbar nach ihrem Durchlauf durch
die Längssäge auf den Winkelübergabetisch 11 der Quersäge zugestellt, wo
gegen die schmalen Werkstückstreifenpakete A vorerst auf dem Aufnahmetisch
15 solange gesammelt werden, bis eine hinreichende Anzahl vorliegt, von wo
sie dann gemeinsam auf den Übergabetisch 11 zurückgeführt werden, von wo
sie dann gemeinsam mittels der Einschubeinrichtung 20 zur Quersäge gelangen.
Da diese schmalen Werkstückstreifenpakete A zum Sammeln und zum Rückführen
praktisch nur in einer Ebene verschoben werden und ferner diese Streifenpa
kete A gemäß ihrem Anfall auf den Aufnahmetisch überstellt werden können,
während die Streifenpakete B mittels der Einschubeinrichtung 20 der Quersäge
schrittweise zugestellt werden, so daß sich die erwähnten Arbeitstakte zum
Teil überlappen, arbeitet die Einrichtung sehr rasch, obgleich der Quersäge
hier nur eine einfache Einschubeinrichtung zugeordnet ist.
Daß während dieser Arbeitstakte die Rollen 12 der einen Gruppe gegenüber
den Rollen 13 der anderen Gruppe des Winkelübergabetisches 11 wechselweise
gegeneinander höhenverstellt werden, ist dem einschlägigen Fachmann klar,
so daß dies hier keiner detaillierten Erörterung bedarf. Die erfindungsge
mäße Einrichtung zeichnet sich gegenüber den vorbekannten und vorstehend
erörterten Anlagen dieser Art durch einen besonders einfachen konstruktiven
Aufbau aus und ferner dadurch, daß die einzelnen aufeinander abgestimmten
Arbeitstakte sich teilweise überdeckend abgewickelt werden können, wodurch
erhebliche Zeit eingespart werden kann, was den Arbeitsablauf als Ganzes
beschleunigt. Erwähnt sei in diesem Zusammenhang die Doppelfunktion der
Ausrichter 19: Sie dienen einerseits dazu, die Werkstückstreifen oder Werk
stückstreifenpakete A gegen die Anschläge 14 zu schieben und diese hier
gegenüber diesen Anschlägen 14 auszurichten, andererseits die von der Längs
säge abgelängten Streifen oder Streifenpakete über den Übergabetisch 11
auf den Aufnahmetisch 15 zu transportieren. In beiden Bewegungsrichtungen
führen also diese Ausrichter 19 somit Arbeitsfunktionen aus.
1
Werkstückplatte
2
Längsschnitt
3
Querschnitt
4
Schnittebene
5
Schnittebene
6
Übergabetisch
7
Walze
8
Übergabewagen
9
Pfeil
10
Mitnehmerbolzen
11
Winkelübergabetisch
12
Rolle
13
Rolle
14
Anschlag
15
Aufnahmetisch
16
Rolle
17
Führung
18
Rollenbahn
19
Ausrichter
20
Einschubeinrichtung
21
Klemme
22
Schnittkante
Claims (2)
1. Einrichtung zum Buntaufteilen von plattenförmigen Werkstücken mit mindestens zwei, je
mit einer Einschubeinrichtung ausgestatteten Untertischsägen, von welchen die eine als
Längssäge und die andere als Quersäge dient, deren Schnittebenen rechtwinkelig zu
einander stehen, und mit zwischen den Sägen vorgesehenen Auflagetischen, von denen
der in Durchlaufrichtung der Werkstücke auf die Längssäge folgende, von der Einschub
einrichtung für die Quersäge überfahrbare Abschnitt als Winkelübergabetisch ausgebil
det ist, dessen Auflageebene durch zwei Gruppen von frei drehbaren Rollen gebildet ist,
wobei die horizontalen Drehachsen der Rollen der beiden Gruppen rechtwinkelig zuein
ander stehen und die Rollen der einen Gruppe gegenüber den Rollen der anderen
Gruppe heb- und senkbar sind, und seitlich dieses Winkelübergabetisches und auf der
der Längssäge abgewandten Seite ein weiterer Aufnahmetisch zum Sammeln und Über
führen von von der Längssäge abgetrennten Plattenstreifen in eine Sammelposition
vorgesehen ist, von wo die gesammelten Plattenstreifen auf den Winkelübergabetisch
rückstellbar sind, von dem sie mittels der Einschubeinrichtung der Quersäge zustellbar
sind, wobei die Auflageebene des Aufnahmetisches (15) durch frei drehbare Rollen ge
bildet ist, deren horizontale Drehachsen parallel zur Schnittebene der Längssäge liegen,
und die horizontalen Drehachsen der Rollen jener Gruppe des Winkelübergabetisches,
die mit den Rollen des Aufnahmetisches (15) eine niveaugleiche Auflageebene bilden,
parallel zur Schnittebene der Längssäge liegen, dadurch gekennzeichnet, daß dem Auf
nahmetisch (15) Ausrichter (19) zugeordnet sind, die heb- und senkbar gelagert und die
sowohl über die gesamte Breite des Aufnahmetisches (15) wie auch über die gesamte
Breite des anschließenden Winkelübergabetisches (11) verfahrbar sind, wobei durch
diese Ausrichter (19) die zu sammelnden Längsstreifen sowohl auf den Aufnahmetisch
(15) transportierbar sind als auch auf den Winkelübergabetisch (11) zurückstellbar und
gegenüber diesem ausrichtbar sind und wobei die Ausrichter (19) unterhalb der Auf
lageebenen von Winkelübergabtisch (11) und Aufnahmetisch (15) verschiebbar gelagert
sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (13) jener Grup
pe des Winkelübergabetisches (11), deren horizontale Drehachsen rechtwinkelig zur
Schnittebene (4) der Längssäge stehen, gegenüber den Rollen (12) der anderen Grup
pe heb- und senkbar sind.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SCHELLING ANLAGENBAU GMBH, SCHWARZACH, AT |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Representative=s name: VONNEMANN, KLOIBER & KOLLEGEN, 87437 KEMPTEN |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |