DE418261C - Auswuchtdorn fuer veraenderlichen Arbeitsdurchmesser - Google Patents

Auswuchtdorn fuer veraenderlichen Arbeitsdurchmesser

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DE418261C DESCH70860D DESC070860D DE418261C DE 418261 C DE418261 C DE 418261C DE SCH70860 D DESCH70860 D DE SCH70860D DE SC070860 D DESC070860 D DE SC070860D DE 418261 C DE418261 C DE 418261C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/02Details of balancing machines or devices
    • G01M1/04Adaptation of bearing support assemblies for receiving the body to be tested

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Description

  • Auswuchtdorn für veränderlichen Arbeitsdurchmesser. Der Gegenstand der Erfindung ist ein Auswuchtdorn, wie er im Maschinenbau Anwendung findet zum Auswuchten von Teilen, die, in kleinerer oder größerer Anzahl auf einer gemeinschaftlichen Welle befestigt, mit dieser Welle das Laufzeug einer Kreiselmaschine bilden. Da solche Kreiselmaschinen meistens mit hoher Drehzahl umlaufen, müssen die auf der Welle befestigten Teile genau ausgewuchtet werden, um Erschütterungen der Maschine infolge Unbalanz der umlaufenden Teile zu vermeiden. Da die Bohrungen der auf der Welle befestigten Teile, z. B. Turbinenlaufräder, gut schließend auf die Welle aufgepaßt sein müssen, führt man Bohrung und zugehörige Wellensitzstärke in so viel verschiedenen geringen Durchmesserabsätzen aus, als verschiedene Laufräder auf die Welle aufgezogen werden müssen, damit das Anortbringen der einzelnen Laufräder nur für die kürzestmögliche Strecke Preß- oder Schlagarbeit erfordert. Da auf diese Weise die verschiedenen auf die )Yelle aufzuziehenden Teile untereinander eine um ein geringes `verschiedene Bohrung erhalten müssen, sind zum Auswuchten der einzelnen Teile, die zu diesem Zweck auf mit der Bohrung der Teile gut übereinstimmende Dorne gesteckt werden und durch Wälzen auf wagerecht gestellten, ebenen Laufschienen auf Massengleichgewicht untersucht werden, so viele Auswuchtdorne verschiedenen Arbeitsdurchmessers erforderlich, als Teile verschiedener Bohrung vorhanden sind. Dieser Umstand erfordert einen erheblichen Kostenaufwand sowohl für die zahlreichen auf Lager zu zahltenden Dorne als auch für Dorne, die gelegentlich erforderlich werden für auszuwuchtende Teile, für die keine Dorne vorhanden sind oder deren Bohrung im Lauf der Zeit durch wiederholtes Auf- und Abziehen der Teile größer geworden ist und für die der Arbeitsdurchmesser des Normaldornes zu klein geworden ist.
  • Diese Mängel soll der Gegenstand der vorliegenden Erfindung beseitigen, der einen Auswuchtdorn mit veränderlichem Arbeitsdurchmesser darstellt und an Hand des in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispieles beschrieben ist. Abb. i stellt einen Längsschnitt durch den Auswuchtdorn dar, Abb. a einen Querschnitt.
  • Der Auswuchtdorn besteht aus dem Wälzdorn i, auf den die beiden Führungsteile z und 3 symmetrisch, jedoch mit Rechts- und Linksgewinde aufgeschraubt sind. An die Führungsteile a und 3 sind mittels Bolzen 4. und Lenker 5 Spannbacken 6 angelenkt. Ein Festhalten der Spannbacken 6 gegen Drehbewegung und Umdrehen des Wälzdornes i in der Pfeilrichtung hat zur Folge, daß die Führungsteile 2 und 3 sich voneinander entfernen und aus der in der oberen Hälfte der Abb. i und Abb. z gezeichneten Stellung größtmöglichen Arbeitsdurchmessers D',""" allmählich in die in der unteren Hälfte der Abb. i und z gezeichnete Stellung kleinstmöglichen Arbeitsdurchmessers D;"1" übergehen. Die Größe der Durchmesser D,""1 und D ",t" kennzeichnet demnach den Bereich der Bohrungen, für die der verstellbare Auswuchtdorn verwendet werden kann.
  • Da Gewinde im allgemeinen nicht als vollwertig gilt für Zentrierungszwecke, ist an den Stellen, wo der durch das Gewinde erzeugte Anpressungsdruck von der Bohrungswandung des auszuwuchtenden Teiles durch die Lenker 5 und Führungsteile z und 3 auf den Wälzdorn i übertragen wird, eine besondere, mit normalen Mitteln genau herstellbare zylindrische Führung j vorgesehen, die es im Verein mit dem ebenfalls genau passend herstellbaren Sitz der Bolzen q. ermöglicht, die Vorrichtung praktisch ohne schädliches Spiel herzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Auswuchtdorn mit veränderlichem Arbeitsdurchmesser, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Prüfkörpers durch Spannbacken erfolgt, die, wie bei einer Aufspannvorrichtung bereits bekannt ist, durch Verändern des achsialen Abstandes zweier Teile radial verstellt werden, und daß die Spannbacken (6) mit zwei symmetrisch auf der Stützwelle (i) mit Rechts-und Linksgewinde aufgeschraubten Teilen (z und 3) je mittels eines Lenkers (5) verbunden sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10335529A1 (de) * 2003-07-31 2005-03-24 Harald Oppermann Auswuchtmaschine und Verfahren zum Aufspannen eines Fahrzeugrades

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10335529A1 (de) * 2003-07-31 2005-03-24 Harald Oppermann Auswuchtmaschine und Verfahren zum Aufspannen eines Fahrzeugrades
DE10335529B4 (de) * 2003-07-31 2005-08-18 Harald Oppermann Auswuchtmaschine mit einer Spanneinrichtung zum Aufspannen eines Fahrzeugrades

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