DE417140C - Foerderbandantrieb fuer Kontrollmarkenkassen - Google Patents

Foerderbandantrieb fuer Kontrollmarkenkassen

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DE417140C
DE417140C DEH100427D DEH0100427D DE417140C DE 417140 C DE417140 C DE 417140C DE H100427 D DEH100427 D DE H100427D DE H0100427 D DEH0100427 D DE H0100427D DE 417140 C DE417140 C DE 417140C
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 7. AUGUST 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVe 417140 -KLASSE 43 a GRUPPE 7
(H 100427 IXj43 a)
Adolf Heimsch in Stuttgart.
Förderbandantrieb für Kontrollmarkenkassen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1925 ab.
Bei den bekannten Kontrollmarkenkassen j in Löcher des Bandes greifen oder innen erfolgt der Antrieb des Förderbandes, welches | am Band angeordnet sind und mit Löchern die eingezahlten Marken aufnimmt und in die ! in der Walze zusammenarbeiten. Kasse befördert, mittels Stifte, welche ent- , Dieser Stiftantrieb hat erhebliche Mängel, weder auf der Bandantriebswalze sitzen und ' weil ein richtiger Eingriff der Stifte in die
Löcher nicht immer gewährleistet ist. Die Folge ist dann ein Überspannen und gegebenenfalls Reißen des Bandes oder Abbrechen der Stifte, ferner eine Verlagerung des Bandes mit Bezug auf die Walze. Im letzteren Falle ist es dann nicht mehr möglich, die in Umfangsrichtung des Bandes aufeinanderfolgenden, durch außen auf dem Band sitzende Querstäbe voneinander abgeteilten Bandfelder nacheinander in der richtigen Weise unter die Einzahlungsstelle der Kasse zu bringen, so nämlich, daß die zuletzt eingezahlten Marken bei jeder neuen Markeneinzahlung dem Zugriff entzogen sind. Die Ursache des !5 obengenannten Mangels ist in der Eigenart des Stiftantriebs zu erblicken, der, wenn er gut arbeiten soll, eine genaue Überdeckung der Loch- bzw. Stiftabstände am Band einerseits und an der Walze anderseits voraussetzt. Diese genaue Übereinstimmung ist aber praktisch schwer einzurichten und auch Änderungen durch Dehnungen des Bandes ausgesetzt. Wenn diese Dehnungen praktisch auch gering sind, so genügen sie doch, um den richtigen Eingriff der Stifte in die Löcher auszuschließen.
Gemäß der Erfindung werden die geschilderten Mängel dadurch behoben, daß der Antrieb des Bandes nicht mehr mittels Stifte, sondern dadurch geschieht, daß die schon genannten, jetzt über die Bandbreite beiderseits etwas verlängerten Bandquerstäbe mittels dieser Verlängerungen mit Nuten der Antriebswalze zum Eingriff gebracht werden, welche Nuten am Umfang besonderer, an den Stirnseiten der Antriebswalze vorgesehener und über deren Umfang vorragender Scheiben oder Flanschen angeordnet sind. Über die Nuten und die Querstäbe wird das Band mitgenommen.
Die Abstände der Querstäbe auf dem Bande lassen sich bei der Herstellung des Bandes leicht genau gleichmäßig einhalten. Ebenso bereitet es keine Schwierigkeit, den Umfangsabstand der Nuten an der Antriebswalze genau übereinstimmend mit den Stababständen zu bemessen. Damit ist die jederzeit sichere Mitnahme des Bandes unter Ausschluß der eingangs genannten Mangel bekannter Bauarten go gesichert, zumal Dehnungen des Bandes leicht durch entsprechende Ausbildung der Nuten Rechnung getragen werden kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Vorderansicht des Bandantriebs,
Abb. 2 eine zugehörige Draufsicht,
Abb. 3 einen teilweisen Querschnitt nach Linie 3-3 in Abb. 2.
Das Förderband α weist in gleichmäßigen Abständen außen auf es aufgesetzte Querleisten b auf, die am Band mit Hilfe von Gegenleisten c befestigt sind, die ihrerseits mit den Leisten b durch Schrauben h zusammengehalten werden. Die Antriebswalze d trägt an ihrem Umfang den Schraubköpfen entsprechende Vertiefungen e, ferner an den Stirnseiten zwei Scheiben / von größerem als dem Walzendurchmesser, wobei in den vorstehenden Scheibenrändern Nuteng vorgesehen sind, deren Urfifangsabstand dem Umfangsabstand der Querleisten b des Förderbandes entspricht. Dieses Band ist in seiner Breite so bemessen, daß es sich auf der Antriebswalze zwischen den Scheiben / führt. Die Bandquerleisten b sind breiter, nämlich so lang bemessen, daß sie in die Nuten g eingreifen. Die Nuten sind; nach außen etwas erweitert, um das sichere Eingleiten der Bandquerleisten zu gewährleisten.
Der Antrieb des Bandes α erfolgt in bekannter Weise mittels eines Schalthebels, der, nachdem die Zahlmarken auf das Zahlbrett der Kasse aufgelegt worden sind, dieses Brett unter Einfallenlassen der Marken auf das darunterliegende Bandfeld niederschwenkt und bei seinem Loslassen die Walze bzw. das Band um ein Feld fortschaltet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Förderbandantrieb für Kontrollmarkenkassen, dadurch gekennzeichnet, daß die das Band (a) in bekannter Weise in einzelne Felder teilenden Querleisten (ö) mit über die Bandbreite hinausreichenden Verlängerungen in Nuten (g·) eingreifen, welche am Umfang von Scheiben oder Flanschen (/) sitzen, die an den Stirnenden der Antriebswalze (d) vorgesehen sind und den Umfang dieser Walze überragen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH100427D 1925-02-06 1925-02-06 Foerderbandantrieb fuer Kontrollmarkenkassen Expired DE417140C (de)

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