DE414587C - Schwenkbarer Fraesschraemer - Google Patents

Schwenkbarer Fraesschraemer

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DE414587C
DE414587C DESCH66496D DESC066496D DE414587C DE 414587 C DE414587 C DE 414587C DE SCH66496 D DESCH66496 D DE SCH66496D DE SC066496 D DESC066496 D DE SC066496D DE 414587 C DE414587 C DE 414587C
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Germany
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cut
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column
ring
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C25/00Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
    • E21C25/64Slitting machines guided solely by hand and either carried by hand or mounted on supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM2.JUNI1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5 b GRUPPE (Sch 66496 VIIsV
Siegmund Schauberger in Karlsbad.
Schwenkbarer Frässchrämer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. November 1922 ab.
Die Erfindung betrifft schwenkbare Frässchrämer, und das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Schwenkvorrichtung einer Spannsäule ein kurzes Wellenstück., das einerseits mit der biegsamen Welle eines Motors, anderseits mit der Schrämstange verbunden werden kann, so aufnimmt oder selbst so eingerichtet ist, daß die Anschlüsse der Zwischenwelle leicht miteinander vertauscht
ίο werden können. Mit Hilfe dieses Schrämers kann man wagerechte Schnitte von rechteckigem Profil oder Schlitze, d.h. senkrechte Schnitte, herstellen. Die wagerechten Schnitte werden in der Weise hergestellt, daß in der Vortriebsrichtung aufeinanderfolgende rechteckige Abschnitte nach Hereingewinnung der vorher unterschrämten Bank unterschrämt werden, indem zunächst am einen Ende des herzustellenden Schrämschnittes ein Bogenschnitt und dann nach Vertauschen der Anschlüsse der Zwischenwelle und Aufstellen der Spannsäule am anderen Schnittende ein zweiter Bogenschnitt hergestellt wird, wozu noch ein mittlerer Bogenschnitt treten kann.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung sowie ein Schema des Vortriebsverfahrens beispielsweise dargestellt.
Abb. ι zeigt schematisch die Herstellung eines Schrämschnittes von rechteckigiem Profil im Grundriß.
Abb. 2 zeigt im Grundriß die zur Durchführung des Verfahrens dienende Vorrichtung.
Abb. 3 ist eine Seitenansicht zu Abb. 2.
Abb. 4 zeigt einen Ergänzungsteil zu der Vorrichtung.
Die Schrämstange α ist mittels eines Flansches b mit einem kurzen Wellenstück c verbunden, das einen entsprechenden Flansch d besitzt. Am. anderen Ende besitzt
dieses Wellenstück ein Vierkant e zur Befestigung einer biegsamen Welle. Diese biegsame Welle führt zu einem nicht dargestellten umlaufenden Motor, z. B. einem Elektromotor. Das Wellenstück c ist in der einen Hälfte / eines geteilten Ringes gelagert. Die andere Hälfte g dieses Ringes besitzt eine Reihe von Löchern It zum Einsetzen einer Handhabe /. Der Ring ist auf einer Spannsäule k ίο angeordnet und stützt sich auf einen Klemmring Z.
Bei dem Vortrieb mit dem Frässchrämer zwecks Herstellung eines Schrämschnittes von rechteckigem Profil, dessen Breite durch die Linien A-B und C-D angedeutet wird, bringt man die Spannsäule k zunächst in die Stellung /. Hierbei befindet sich die Schrämstange α nahe der linken Seitenwandung AB, während die Handhabe / dieser Seitenwandung abgewendet ist. Auf diese Weise wird ein Viertelkreis gefräst, wie in Abb. 1 ersichtlich ist. Alsdann bringt man den Frässchrämer in die Stellung 2 nahe der rechten Seitenwandung C D des Schrämschnittes. Um dies zu ermöglichen, löst man die Verbindung zwischen den beiden Ringhälften / und g und vertauscht die beiden Hälften gegeneinander, so daß nunmehr das Wellenstück c mit der Schrämstange α sich rechts, d. h. nahe der Wandung CD, und die Handhabe / sich links befindet. Nunmehr wird ein weiterer Viertelkreis ausgefräst, wie ebenfalls in Abb. 1 ersichtlich ist. Bei breiten Schrämschnitten empfiehlt es sich, die Schrämstange noch in eine Mittelstellung 3 zu bringen, von wo aus der mittlere Teil des Schnittes bewältigt wird. Nachdem die drei kreisförmigen Teile ausgeschnitten sind und die Kohle ausgabrochen und abgeräumt worden ist, wird der Schrämer vorgeschoben, und nunmehr beginnt die oben beschriebene Arbeit von neuem.
Die Abb. 1 läßt erkennen, daß es auf diese Weise möglich ist, einen Schnitt von rechteckigem Profil herzustellen.
Will man schlitzen, so braucht man die Säule k nur wagerecht zu lagern oder sie mit einem wagerechten Arm zu versehen.
Das Klemmen des Werkzeuges und der allmählich zunehmende Druck auf die in der Kohle geführte Stange wird dadurch verhindert, daß die Drehrichtung der Schrämstange α geändert wird. Dies kann beispielsweise mit Hilfe eines an dem Motor befind- . liehen Wechselgetriebes erfolgen. Es ist verständlich, daß man den Ring /, g auch aus einem Stück herstellen oder sein Auseinandernehmen beim Stellungswechsel des Werkzeugs vermeiden kann, wenn man die Welle c umkehrbar macht. In diesem Falle braucht man den Ring nur um 180 auf der Tragsäule k zu schwenken und die Welle c in anderer Richtung in ihre Lager zu richten.
In Abb. 4 ist ein Ergänzungswerkzeug beschrieben, welches aus einer als Handhabe dienenden Hülse m besteht, in der eine kurze Welle 11 umläuft. Die Welle η besitzt ein Vierkant o, welches mit der biegsamen Welle des Motors verbunden wird, während andern anderen Ende ein hohles Vierkant ρ zur Aufnähme des Bohrers dient. Auf diese Weise kann man durch wenige Handgriffe den Motor zum Bohren benutzen.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Schwenkbarer Frässchrämer, 'dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkvorrichtung einer Spannsäule ein kurzes Wellenstück, das einerseits mit der biegsamen Welle eines Motors, anderseits mit der Schrämstange verbunden werden kann, so aufnimmt oder selbst so eingerichtet ist, daß die Anschlüsse der Zwischenwelle leicht miteinander vertauscht werden können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein an. einer Säule auf einem Bund drehbar gelagerter zweiteiliger Ring an der einen Hälfte das kurze Wellenstück trägt, während an der anderen Ringhälfte eine Handhabe zur Drehung des Ringes um die Säule angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringhälfte verschiedene Befestigungsstellen für die Handhabe besitzt.
4. Vortriebs verfahren mit dem Frässchrämer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Vortriebrichtung aufeinanderfolgende rechteckige Abschnitte nach Hereingewinnung der vorher unterschrämten Bank unterschrämt werdein, indem zunächst am einen Ende des herzustellenden Sdhrämschnitts ein Bügenschnitt und dann, nach Vertauschen der Anschlüsse der Zwischenwelle und Aufstellen der Spannsäule am anderen Schnittende ein zweiter Bogenschnitt hergestellt wird, wozu noch ein mittlerer Bogenschnitt treten kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DESCH66496D 1922-11-29 1922-11-29 Schwenkbarer Fraesschraemer Expired DE414587C (de)

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