DE4143440C2 - Elektromotor - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen
Elektromotor,
insbesondere für den Antrieb von Magnetplatten
od. dgl.
Elektrische Motoren für den Antrieb von Magnetplatten
sind beispielsweise in der japanischen Gebrauchsmu
sterschrift Nr. 135863/1985 und Nr. 104779/1986 of
fenbart.
Diese elektrischen Motoren sind als Außenrotor-Motor
aufgebaut, bei dem der Antriebs-Permanentmagnet des
Rotors außerhalb des Stators angeordnet ist. Zum
Feststellen des Drehwinkels und der Umdrehungsge
schwindigkeit (Anzahl der Umdrehungen pro Zeitein
heit) des Rotors ist an einem Ende des Permanentma
gnets ein Signal-Permanentmagnet (Frequenzgenerator-
Magnet) befestigt. Ein solcher Motor ist nach dem
Stand der Technik relativ dick ausgebildet, und wenn
überlegt wird, die Dicke des elektrischen Motors und
die magnetische Aufnahmevorrichtung, in die der elek
trische Motor eingebaut ist, zu verringern, können
magnetische Überlagerungsstörungen zwischen dem Per
manentmagneten des Rotors und den magnetischen Köpfen
und anderen Komponenten der Aufnahmevorrichtung auf
treten, was zu erheblichen Problemen führt. Die Über
lagerungsstörungen können durch Verwendung eines in
nenliegenden Rotors, d. h. der Rotor ist innerhalb des
Stators angeordnet, eliminiert oder verringert
werden, aber das Frequenzgenerator-Abtastsystem nach
dem Stand der Technik kann schwer an einen elektri
schen Motor mit innenliegendem Rotor angepaßt werden.
Da darüber hinaus die Magnetköpfe sich in radialer
Richtung der Magnetplatte bewegen, können sie nicht
in der Ebene des Rotors angeordnet werden. Dies zeigt
ebenfalls Grenzen in der Verringerung der Dicke der
magnetischen Aufnahmevorrichtung auf.
Auch ist die Drehung des Rotors von einer sogenannten
Schubkraft in Richtung der Drehachse begleitet. Wenn
die Schubkraft übermäßig ist, wird der gesamte Rotor
nach oben in Richtung der Drehachse verschoben. Dies
macht eine Drehung der Magnetplatte in einer geeigne
ten Höhe unmöglich (Stellung längs der Drehachse) und
beeinflußt die Aufnahme und Wiedergabe in negativer
Weise.
In der japanischen Offenlegungsschrift JP 62-166760
ist ein bürstenloser Gleichstrommotor mit einem ein
gebauten magnetischen Kodierer beschrieben. Ein auf
einer Antriebsachse liegender Rotor weist auf seinem
äußeren Umfang Magnetpole auf, die von dem Anker des
Stators unter Einhaltung eines Abstandes umgeben wer
den.
Aus der japanischen OS JP 54-94610 ist ein Motor mit
innenliegendem Rotor bekannt, der von einem Stator
und zwei sich gegenüberliegenden Polybereichen mit
jeweils drei Wicklungen und zwei sich gegenüberlie
genden Polbereichen ohne Wicklungen unter Einhaltung
eines Abstandes umgeben ist.
DE-OS 39 18 953 beschreibt einen kollektorlosen Außen
läufermotor, bei dem der Stator mit einer Ab
schirmplatte versehen ist, die so ausgebildet ist,
daß sie einen Streufluß von den Wicklungen zu einer
darüberliegenden Magnetplatte unterbindet und Streu
flüsse des Permanentmagneten abfängt.
JP 60-200 754 offenbart einen Antriebsmotor mit einem
als Abschirmung dienenden Blech, auf dem die Motorspulen sit
zen und das zur Platzausnutzung mit einer Ausformung
versehen ist.
JP 63-18 951 betrifft eine Antriebsvorrichtung für
eine Speicherplatte, bei der der Stator eines bür
stenlosen Motors über einen Teil seines Umfanges aus
geschnitten ist, wobei ein Magnetkopfwagen in der
dadurch gebildeten Ausnehmung angeordnet ist.
Die JP 2-46 151 beschreibt einen Generator mit einem
eingebauten Kurbelwinkelsensor, wobei der Rotor des
Generators mit der Kurbelwelle verbunden ist und der
Stator mit dem Kurbelgehäuse verbunden ist. Der Sta
tor umgreift den Rotor nicht um dessen gesamten Um
fang, sondern es ist eine einer Wicklung entsprechen
de Lücke vorgesehen. In der Lücke ist ein Sensorkopf
angeordnet.
US 39 09 643 betrifft einen direkt angetriebenen
Plattenteller mit einem Rotor auf der Hauptwelle, der
auf seinem Umfang eine Mehrzahl von Magneten auf
weist, und einem bogenförmigen Stator, der eine Mehr
zahl von sich nach ihnen erstreckenden Zähnen mit
Wicklungen, dem Magneten gegenüberliegend, aufweist.
Um die statischen und dynamischen Ungleichgewichte zu
kompensieren, ist ein bogenförmiges Element aus ma
gnetisch weichem Material in symmetrischer Anordnung
zu dem bogenförmigen Stator in Bezug auf die Haupt
welle angeordnet.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Elektromotor mit
innenliegendem Rotor zu schaffen, insbesondere für
den Antrieb von Magnetplatten, der kleine axiale Ab
messungen aufweist und so zur Verringerung der Dicke
der magnetischen Aufnahmevorrichtung beiträgt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale
des Hauptanspruchs gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Elektromo
tors können die Bewegungslinie der Magnetköpfe mit
der durch den nach innen zurückgesetzten Polteil ge
bildeten Ausnehmung oder dem offenen Teil des Stators
ausgerichtet werden, und die Magnetköpfe und andere
Bauteile können in der Ebene des Rotors und des Sta
tors angeordnet werden, wodurch es möglich ist, die
Dicke der magnetischen Aufnahmevorrichtung zu verrin
gern.
Ein Elektromotor entsprechend einem Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung umfaßt einen Rotor, der
einen, einen Magnetfluß in radialer Richtung erzeu
genden Permanentmagneten aufweist und an einer Dreh
achse befestigt ist, der drehbar und senkrecht zu
einem Rahmen gehalten wird, wobei der Rotor mit einer
Nabe versehen ist, die ein scheibenförmiges Speicher
medium hält und dreht, und einen außerhalb des Rotors
angeordneten Stator, der einen Kern und eine Vielzahl
von um den Kern gewickelten Windungen zur Erzeugung
eines Magnetflusses in radialer Richtung aufweist und
der im Zusammenwirken mit dem Antriebs-Permanentma
gnet ein Drehmoment für den Rotor erzeugt, wobei ein
Teil des äußeren Umfangs des Kernes des Stators radi
al nach innen zurückgezogen ist zur Bildung einer
Ausnehmung oder eines offenen Teiles, an dem die Win
dungen nicht vorgesehen sind, und wobei der Stator
mit
einer magnetischen Abschirmplatte versehen ist, die
die Vielzahl der Wicklungen von oben abdeckt, und ein
Teil oder die gesamte magnetische Abschirmplatte nä
her an der Drehachse angeordnet ist als der äußerste
Umfang des Rotors, um das Wegwandern des Rotors in
Richtung der Drehachse zu vermeiden.
Die magnetische Abschirmplatte kann mit Vorsprüngen
versehen sein, die näher an der Drehachse liegen als
der äußerste Umfang des Rotors. Die Vorsprünge können
in die von der Nabe wegführenden Richtung gebogen
sein.
Mit dieser angegebenen Anordnung ist ein Teil oder
der gesamte innere Umfang der magnetischen Abschirm
platte näher an der Drehachse angeordnet als der
äußerste Umfang des Rotors, so daß die magnetische
Abschirmplatte zur Verhinderung des Auswanderns des
Rotors in Richtung der Drehachse dient.
Ein Elektromotor entsprechend einem weiteren Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung umfaßt eine drehbar abge
stützte Drehachse, einen Rotor, der einen ein Magnet
feld in radialer Richtung von seinem äußeren Umfang
erzeugenden ringförmigen Antriebs-Permanentmagneten
aufweist und der zusammen mit der Drehachse rotiert,
und einen außerhalb des Rotors angeordneten Stator,
der einen Kern und an den Enden des inneren Umfanges
des Kernes sich in Richtung parallel zur Drehachse
erstreckende abgebogene Bereiche und eine Vielzahl
von auf den Kern gewickelten Wicklungen aufweist.
Mit dieser Anordnung sind abgebogene Bereiche an dem
Ende des inneren Umfanges des Statorkernes vorgese
hen. Als Ergebnis wird die Fläche des Statorkernes,
die dem Rotormagneten gegenüberliegt, erhöht, und der
magnetische Widerstand des Luftspaltes zwischen dem
Statorkern und dem Rotormagneten wird verringert.
Dadurch existieren ein größerer Magnetfluß in dem
Luftspalt und ein größeres Drehmoment. Darüber hinaus
wirkt aufgrund der magnetischen Anziehungskraft zwi
schen dem Rotor und dem Stator eine gewisse Axial
kraft auf den Rotor in Richtung des Lagers, und es
kann der Schubkraft in Richtung der Drehachse auf
grund der Drehung des Rotors entgegengewirkt werden.
Mit dieser Anordnung wirkt aufgrund der magnetischen
Anziehungskraft zwischen dem Rotor und dem Stator
eine gewisse Kraft auf den Rotor in eine von der Nabe
wegführenden Richtung, um der Schubkraft aufgrund der
Drehung des Rotors entgegenzuwirken. Die Drehachse
wird daher von einem Verschieben in Richtung seiner
Länge abgehalten.
Ein Elektromotor entsprechend einem weiteren Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung umfaßt einen Signal-Per
manentmagnet zum Feststellen des Drehwinkels oder der
Drehgeschwindigkeit des Rotors, wobei der Signal-Per
manentmagnet an der radial gesehenen inneren Seite,
d. h. innerhalb des Antriebs-Permanentmagnets vorgese
hen ist. Als Ergebnis ist es möglich, die Abmessungen
(Dicke) in Richtung der Drehachse des Elektromotors
zu verringern, und der resultierende Elektromotor hat
einen innenliegenden Rotor, der zur Verringerung der
Dicke der magnetischen Aufnahmevorrichtung beitragen
kann.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeich
nung dargestellt und werden in der nachfolgenden Be
schreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt eines Elektromotors nach
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 eine Aufsicht auf den Elektromotor,
Fig. 3 eine vergrößerte Querschnittsdarstellung
längs der Schnittlinie I in Fig. 1,
Fig. 4 eine auseinandergezogene Darstellung des
Elektromotors,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines An
triebs-Permanentmagnets,
Fig. 6 eine vergrößerte Querschnittsdarstellung
des wesentlichen Bereiches eines weiteren
Ausführungsbeispieles der Erfindung,
Fig. 7 einen Querschnitt eines Elektromotors ent
sprechend einem weiteren Ausführungsbei
spiel der Erfindung,
Fig. 8 eine Querschnittsansicht eines Elektromo
tors, denn einer magnetischen Aufzeich
nungsvorrichtung enthalten ist,
Fig. 9 einen Querschnitt eines Elektromotors nach
einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 10 eine auseinandergezogene perspektivische
Ansicht des Motors,
Fig. 11 eine Querschnittsansicht, die den Elektro
motor in einer magnetischen Aufzeichnungs
vorrichtung zeigt,
Fig. 12 und 13 Ausführungsbeispiele einer magneti
schen Abschirmplatte,
Fig. 14 einen Querschnitt entsprechend einem weite
ren Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 15 eine perspektivische Ansicht einer magneti
schen Abschirmplatte nach Fig. 14,
Fig. 16 einen Querschnitt des Elektromotors ent
sprechend einem weiteren Ausführungsbei
spiel der Erfindung,
Fig. 17 einen Querschnitt des Elektromotors nach
einem weiteren Ausführungsbeispiel der Er
findung, und
Fig. 18 einen Querschnitt des Elektromotors ent
sprechend einem weiteren Ausführungsbei
spiel der Erfindung.
Die Fig. 1 bis 5 zeigen ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung, bei dem ein elektrischer Motor mit
innenliegendem Rotor verwendet wird, d. h. bei dem der
Rotor innerhalb des Stators angeordnet ist. Wie zu
erkennen ist, ist die Drehachse 101 über Kugellager
161 in einem Lagerhalteelement 102 drehbar gelagert.
Das Lagerhalteelement 102 ist senkrecht an einem fla
chen Motorrahmen 104 befestigt, der gleichzeitig als
Schaltungsträger dient.
Ein Stator 103 ist an dem Motorrahmen 104 befestigt. Der
Stator 103 umfaßt einen Kern 103a aus laminierten
Blechen aus ferromagnetischen Material und einen im
wesentlichen ringförmigen Teil 103y und eine Vielzahl
von Zahnbereichen (Polzähnen) 103s, die sich von dem inneren Um
fang des ringförmigen Teiles 103y radial nach innen
erstrecken. Der Stator weist einen Bereich (Rückschlußteil) 103d mit
größerem Durchmesser auf, der sich ungefähr über
15/18 des gesamten Umfanges erstreckt.
Im Bereich von ungefähr 3/18 des gesamten Umfanges
ist der ringförmige Teil 103y nach innen eingezahnt,
um eine Ausnehmung 103c zu bilden. Genauer gesagt,
umfaßt es einen Teil 103b kleineren Durchmessers,
wobei seine innere Fläche mit den inneren Enden der
Zahnbereiche 103s ausgerichtet ist, und zwei Verbin
dungsteile 103e erstrecken sich radial, um die Enden
des Bereiches kleineren Durchmessers 103b und den
Bereich 103d größeren Durchmessers miteinander zu
verbinden.
Die Zahnbereiche 103s erstrecken sich von der inneren
Fläche des Teiles 103d größeren Durchmessers des
ringförmigen Teiles 103y nach innen. Der Umfang des
Bereiches 103d größeren Durchmessers ist gleichmäßig
in eine Anzahl Sektoren, z. B. 15 Sektoren, einge
teilt, die eine Vielzahl von "3" ist, und die Zahnbe
reiche 103s sind in den jeweiligen Sektoren gleich
abständig voneinander angeordnet.
Um die jeweiligen Zahnbereiche 103s sind Windungen
106g gewickelt, die in drei Gruppen eingeteilt sind,
wobei jede Gruppe aus Windungen 106 besteht, die um
jeden dritten Zahnbereich 103s gewickelt sind. Die
Windungen 106, die zur gleichen Gruppe gehören, sind
miteinander verbunden, und die drei Windungsgruppen
bilden in Kombination eine Dreiphasenwicklung. Jede
der drei Windungsgruppen 106 wird mit einem 120°-
Strom in Übereinstimmung mit dem Drehwinkel des Ro
tors gespeist, um ein Drehmoment in derselben Rich
tung zu erzeugen.
Der Stator 103 ist mit Schrauben 164 an dem Motorrah
men 104 befestigt. Zwischen dem Stator 103 und dem
Motorrahmen 104 ist ein Abstandsstück 105 eingesetzt.
Der Stator 103 ist koaxial zu dem Lagerhaltelement
102 angeordnet.
Innerhalb des Stators 103 ist ein Rotor 109 vorgese
hen, der eine Nabe 108, die mit Preßsitz auf der
Drehachse 101 sitzt oder einstückig mit der Drehachse
101 geformt ist, und ein zylindrisches Joch 107 um
faßt, das aus ferromagnetischem Material gebildet und
einstückig mit der Nabe 108 verbunden ist. Ein ring
förmiger Antriebs-Permanentmagnet 110 ist auf der
äußeren Fläche des Jochs 107 befestigt und in radia
ler Richtung magnetisiert, damit wechselnde magneti
sche Pole auf der äußeren Fläche vorgesehen sind, die
der inneren Fläche der Zahnbereiche 103s des Stators
103 gegenüberliegen.
Der Antriebs-Permanentmagnet 110 wird durch Magneti
sieren des Rotors 109 in radialer Richtung in eine
Vielzahl von N- und S-Polen gebildet, die längs des
Umfanges angeordnet sind. Beispielsweise ist die An
zahl der Magnetpole "24".
Ein Signal-Permanentmagnet 111 ist Bestandteil des
Rotors 109 und wird durch Magnetisierung in axialer
Richtung gebildet, um alternierende Magnetpole am
unteren Ende des zylindrischen Teiles des Rotors 109,
d. h. am entgegengesetzten Ende zu der Nabe, aufzuwei
sen. Der Signal-Permanentmagnet 111 weist ein Magne
tisierungsmuster zur Bildung eines Frequenzgenerators
zum Abtasten des Drehwinkels oder der Umdrehungsge
schwindigkeit (Anzahl der Umdrehungen pro Zeitein
heit) auf.
Ein Frequenzgenerator-Abtast-Schaltungsmuster 112
wird auf einem metallischen Motorrahmen 104 ge
bildet, das mit einem schmalen Spalt im Abstand zum
Signal-Permanentmagneten 111 liegt. Wenn der Rotor
109 sich dreht, erzeugen der Signal-Permanentmagnet
111 und das Frequenzgenerator-Abtast-Schaltungsmuster
112 ein Drehsignal proportional zu der Umdrehungsge
schwindigkeit.
Der weggeschnittene Bereich 113 des Jochs 107 in Fig.
6 dient zur Verhinderung der Streuung des magnetisie
renden Magnetflusses zur Zeit der Magnetisierung des
Signal-Permanentmagnets, wodurch eine effektive Ma
gnetisierung erzielt wird.
Weitere Elemente des elektrischen Motors sind Schub
stopper 114, die am von der Nabe 108 entfernt liegen
den Ende der Drehachse 101 befestigt sind, ein Gleit
element 165 mit niedrigem Reibungskoeffizienten, das
zwischen der Nabe 108 und dem Lagerhalteelement 102
eingefügt ist, und ein Antriebsstift 115, der an der
Nabe 108 für eine Drehung der Magnetplatte 101 befe
stigt ist.
Der obige elektrische Motor dreht über die Nabe 108
eine Magnetplatte 1 und treibt diese in der gleichen
Weise wie der elektrische Motor nach dem Stand der
Technik an. Zusammen mit der Drehung des Rotors 109
und durch die Drehung des Signal-Permanentmagnets 111
erzeugt das Frequenzgenerator-Abtast-Schaltungsmuster
112 ein Drehsignal proportional zur Drehgeschwindig
keit des Motors.
Der elektrische Motor ist mit innenliegendem Rotor
ausgebildet, und selbst dann, wenn die Dicke des
elektrischen Motors zur Reduzierung der Dicke der
magnetischen Aufnahmevorrichtung verringert wird,
gibt es keine Probleme hinsichtlich der Überlage
rungsstörungen zwischen dem Magnetkopf und anderen
Komponenten der Vorrichtung und des Rotors 109.
Da darüber hinaus der Signal-Permanentmagnet 111 auf
der inneren Fläche des zylindrischen Rotors 109 vor
gesehen ist, vergrößert er nicht die Abmessungen in
Richtung der Drehachse und trägt zur Verringerung der
Dicke der magnetischen Aufnahmevorrichtung bei.
Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform des Signal-
Permanentmagnets und seines Befestigungsaufbaus. Wie
dargestellt ist, erstreckt sich ein Flansch 107a ra
dial nach innen am unteren Ende des zylindrischen
Jochs 107 und ein Signal-Permanentmagnet 111A, der
ein vom Antriebs-Permanentmagneten 110 getrenntes
Teil ist, ist an dem Flansch 107a befestigt. Da die
Abmessungen des Signal-Permanentmagnets in die Rich
tung der Drehachse entsprechend ausgeführt werden
können, ohne die Abmessungen des Rotors zu erhöhen,
d. h. den Motor in Richtung der Drehachse, ist der
dargestellte Aufbau dort vorteilhaft, wo ein großer
Frequenzgenerator-Ausgang verlangt wird. In diesem
Ausführungsbeispiel ist der Signal-Permanentmagnet
111A ein von dem Antriebs-Permanentmagneten 110 ge
trenntes Teil. Sie können zusammen aber auch ein
stückig ausgebildet sein.
Fig. 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des
elektrischen Motors, bei dem der obere Teil und der
äußere Umfangsteil des Stators 103 mit einem magneti
schen Abschirmelement 213 abgedeckt sind. Das magne
tische Abschirmelement 213 dient zur Abdeckung der
Windungen 106 und der inneren Enden der Zahnbereiche
103s des Kernes 103a. Das magnetische Abschirmelement
213 weist einen ringförmigen Teil 213a auf der Seite
der Nabe in bezug auf die Statorwicklungen, einen zy
lindrischen Teil 213b, dessen oberes Ende mit dem
äußeren Umfang des kreisförmigen Teiles 213a verbun
den ist, und Lappen 213c, die sich radial vom unteren
Ende des zylindrischen Teiles 213b nach außen er
strecken, auf. Durch Löcher in den Lappen 213c grei
fen Schrauben hindurch und sind in dem Rahmen 104
eingeschraubt. Damit ist das magnetische Abschirmele
ment 213 direkt an dem Motorrahmen 104 befestigt. Der
ringförmige Teil 213a ist mit einer kreisförmigen
Öffnung 312 versehen, die durch den inneren Umfang
313 des kreisförmigen Teiles 213a begrenzt ist. Die
Öffnung 312 ermöglicht den Durchgang der Drehachse
101 und des Antriebsstiftes 115. Das magnetische Ab
schirmelement 213 blockt jede Streuung des Magnet
flusses zu den Magnetköpfen und der auf der Nabe 108
gehaltenen Magnetplatte ab und schützt die Windungen
106.
Ansonsten ist das Ausführungsbeispiel nach Fig. 7
identisch zu den vorher beschriebenen Ausführungsbei
spielen.
In Übereinstimmung mit der Ausnehmung 103c des Sta
tors 103 ist das magnetische Abschirmelement 213 auch
mit einer Ausnehmung 213e versehen. Genauer gesagt,
umfaßt der zylindrische Teil 213b einen Bereich
größeren Durchmessers 213d, der sich nicht über den
gesamten Umfang erstreckt, sondern entsprechend dem
Bereich größeren Durchmessers 103d des Stators 103
ausgebildet ist, und einen Bereich kleineren Durch
messers 213f, der den Bereich kleineren Durchmessers
103b des Stators 103 abdeckt, und Verbindungsteile
213g, die sich radial erstrecken und die Enden des
Bereiches größeren Durchmessers 213d und des Berei
ches kleineren Durchmessers 213f miteinander verbin
den. Entsprechend ist der ringförmige Teil 213a nicht
direkt in einer Ringform ausgebildet, sondern ist mit
einem weggeschnittenen Bereich versehen, um mit dem
zylindrischen Bereich 213b übereinzustimmen, so daß
der Umfang des ringförmigen Bereiches 213 mit dem
zylindrischen Bereich 213b übereinstimmt und mit
seinen oberen Enden verbunden ist.
Die Vorteile, die sich dadurch ergeben, daß die Aus
nehmung 213e (Fig. 7) und die Ausnehmung 103c (Fig.
2) in dem obigen Ausführungsbeispiel vorgesehen sind,
werden im folgenden beschrieben.
Bei der Anwendung der magnetischen Aufnahmevorrich
tung, wie in Fig. 8 gezeigt, können die Magnetköpfe
41, 42 eine translatorische Bewegung durchführen. Die
Bewegungslinie der Magnetköpfe 41, 42 ist zu der Aus
nehmung 213e ausgerichtet, und der Rotor 109, der
Stator 103 und die Magnetköpfe 41, 42 sind in einer
im wesentlichen gemeinsamen Ebene angeordnet. Dadurch
wird die Verringerung der Dicke der magnetischen Auf
nahmevorrichtung ermöglicht.
Da zusätzlich ein Teil des Kernes 103a mit der Aus
nehmung 103c oder dem offenen Teil 103f versehen ist,
existiert ein merkbares Ungleichgewicht in den auf
den Antriebs-Permanentmagneten des Rotors 109 in ra
dialer Richtung wirkenden Kräften, und eine Gegen-
oder Vorkraft wirkt ständig in eine bestimmte Rich
tung auf das Lager, so daß eine Vibration der Achse
verhindert werden kann.
Die Fig. 9 bis 11 zeigen ein weiteres Ausführungsbei
spiel der Erfindung. In diesem Ausführungsbeispiel
ist der Radius der Kreisöffnung 312 der magnetischen
Abschirmplatte 314 kleiner als der Radius des Rotors
310.
Genauer gesagt, weist die magnetische Abschirmplatte
314 einen ringförmigen Teil 314a, einen zylindrischen
Teil 314b und Lappen 314c auf. Der ringförmige Teil
314a ist mit einer Öffnung 312 versehen, die von dem
inneren Umfang 313 des ringförmigen Teiles 314a be
grenzt ist. Der Radius des inneren Umfanges 313 ist
kleiner als der Radius der äußeren Fläche 110p des
Antriebs-Permanentmagnets 110 des Rotors.
Die magnetische Abschirmplatte 314 ist an ihren am
äußeren Umfang angeformten Befestigungslappen 314c
über Schrauben 314h an dem Kern 103a befestigt, über
die der Kern 103a ebenfalls an dem Motorrahmen 104
über ein Abstandsstück 105 befestigt ist.
Die Fig. 12 bis 15 zeigen an anderes Ausführungsbei
spiel der magnetischen Abschirmplatte.
Die magnetische Abschirmplatte 314 nach Fig. 12 ist
derart ausgebildet, daß Vorsprünge 318 an verschiede
nen Stellen des inneren Umfanges 313 der Öffnung 312
angeformt sind. Die inneren Enden der Vorsprünge 318
sind näher an der Drehachse 101 angeordnet als der
äußere Umfang des Permanentmagnets 309 des Rotors
310. Mit dieser Ausbildung liegt die magnetische Ab
schirmplatte 314 dem Permanentmagneten 110 des Rotors
nur an den Vorsprüngen 318 gegenüber und nicht über
die gesamte innere Umfangsfläche. Als Ergebnis wird
die Fläche der magnetischen Abschirmplatte 314, die
dem Antriebs-Permanentmagneten 110 gegenüberliegt,
verringert, und ebenfalls wird die auf die magneti
sche Abschirmplatte 314 wirkende magnetische Anzie
hungskraft verringert. Ein Festhaften der magneti
schen Abschirmplatte 314 an dem Rotor 310 aufgrund
der magnetischen Anziehung wird dadurch verhindert.
Ein anderer Unterschied dieses Ausführungsbeispieles
zu dem vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel liegt
darin, daß anstelle der Kugellager 161 ein Gleitlager
302, z. B. ein ölimprägniertes gesintertes Lager, ver
wendet wird. Es wird in dem Lagerhalteelement 102
gelagert. Ein Gleitelement 443 mit niedrigem Rei
bungskoeffizienten wird zwischen der Nabe 108 und dem
ölimprägnierten gesinterten Lager 302 eingefügt. Die
Verwendung eines Gleitlagers ist vorteilhaft, da die
Drehachse über eine größere Länge mittels einer ein
fachen Konstruktion und mit einem geringeren Durch
messer in radialer Richtung abgestützt wird.
Ansonsten ist das Ausführungsbeispiel nach Fig. 12
identisch zu den vorher beschriebenenen Ausführungs
beispielen.
Die magnetische Abschirmplatte 314 nach Fig. 13 ist
derart ausgebildet, daß die an verschiedenen Stellen
des inneren Umfanges 313 der Öffnung 312 angeformten
Vorsprünge 318 in die Richtung parallel zur Drehachse
101 nach unten, d. h. von der Nabe weg, gebogen sind.
Die Spitzen der Vorsprünge 318 und nicht die Gesamt
heit der Vorsprünge 318 liegen dem Antriebs-Perma
nentmagneten 310 gegenüber, so daß die Fläche der ma
gnetischen Abschirmplatte, die dem Permanentmagneten
310 des Rotors gegenüberliegt, weiterhin verringert
wird.
Die in den Fig. 14 und 15 dargestellte magnetische
Abschirmplatte 314 ist ähnlich der Abschirmplatte in
dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7. Das bedeutet,
daß sie mit einem zylindrischen Teil 319, dessen obe
res Ende mit dem äußeren Umfang des kreisförmigen
Teiles 314a verbunden ist, und Lappen 319a versehen
ist, die sich von dem unteren Ende des zylindrischen
Teils 319 radial nach außen erstrecken. Schrauben
greifen durch Löcher in den Lappen 319a hindurch und
sind in den Rahmen 304 geschraubt. Somit ist die ma
gnetische Abschirmplatte 314 direkt mit dem Motorrah
men 304 befestigt im Gegensatz zu der magnetischen
Abschirmplatte nach den Ausführungsbeispielen nach
Fig. 12 und Fig. 13.
Es ist zu erkennen, daß entsprechend den Ausführungs
beispielen nach den Fig. 12 bis 15 ein Teil oder die
Gesamtheit des inneren Umfanges 313 der magnetischen
Abschirmplatte 314 näher an der Drehachse angeordnet
ist als der äußerste Umfang des Rotors 310, so daß
die magnetische Abschirmplatte 314 verhindert, daß
der Rotor 310 in Richtung der Drehachse ausbrechen
kann. Dadurch wird vermieden, daß ein separates Teil
zum Verhindern des Auswanderns des Rotors in Achs
richtung notwendig wird, wodurch der Aufbau verein
facht wird und die Kosten des elektrischen Motors
verringert werden.
Fig. 16 zeigt in einem Querschnitt einen elektrischen
Motor entsprechend einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
Der Stator dieses Ausführungsbeispieles weist abgebo
gene Bereiche auf, die sich von den inneren Enden der
Zahnbereiche 103s des Kernes 103a erstrecken. Die
abgebogenen Bereiche liegen parallel zur Drehachse
101 nach unten, d. h. von der Nabe weg gerichtet.
Die abgebogenen Bereiche 436 werden durch Abbiegen
eines der Vielzahl von laminierten Blechen des Sta
torkernes 103a gebildet. Ansonsten entspricht das
Ausführungsbeispiel nach Fig. 16 den vorher beschrie
benen Ausführungsbeispielen.
Mit den abgebogenen Bereichen 436 wird die Fläche des
Statorkernes 103a, die dem Permanentmagneten des Ro
tors gegenüberliegt, erhöht. Dadurch werden der ma
gnetische Widerstand über den Luftspalt zwischen den
Enden der Zahnbereiche des Kernes 103a und den Polen
des Permanentmagnets des Rotors verringert und der
magnetische Fluß über den Luftspalt und dementspre
chend das durch das Zusammenwirken von Stator und
Rotor erzeugte Drehmoment erhöht.
Ein weiterer, durch die abgebogenen Bereiche 436 ge
gebener Vorteil liegt darin, daß die magnetische An
ziehung zwischen dem Stator und dem Rotor dazu dient,
eine auf den Rotor nach unten wirkende Kraft, d. h. in
der Richtung weg von der Nabe, zu erzeugen. Diese
Kraft wirkt der auf den Rotor in Richtung der Dreh
achse 21 aufgrund der Drehung des Rotors wirkenden
Schubkraft entgegen. Somit wird der gesamte Rotor
davon abgehalten, sich in Richtung der Drehachse 21
zu verschieben.
Es ist daher möglich, nachteilige Wirkungen auf die
Aufnahme und Wiedergabe zu vermeiden, und es wird ein
zuverlässiger, stabiler und dünner elektrischer Motor
erzielt.
In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der ge
bogene Bereich über den gesamten Umfang des Kernes
103a, d. h. auf allen Zahnbereichen 103s ausgebildet.
Allerdings können in abgewandelter Weise die abgebo
genen Bereiche nur über einen Teil des Umfanges des
Statorkernes 103a, d. h. nur an einigen der Zahnberei
che 103s, vorgesehen werden.
Fig. 17 zeigt in einem Querschnitt einen elektrischen
Motor nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der
Erfindung. In der Figur bezeichnen gleiche Bezugszei
chen wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen
gleiche oder entsprechende Teile.
Der gebogene Bereich 436 dieses Ausführungsbeispieles
erstreckt sich von den inneren Enden der Zahnbereiche
103s des Statorkernes 103a schräg nach unten. Die ge
bogenen Bereiche 436 werden durch Abbiegen einer
Vielzahl der laminierten Bleche des Statorkernes 103a
gebildet. Ansonsten entspricht das Ausführungsbei
spiel nach Fig. 17 demjenigen nach Fig. 16.
Mit diesem Ausführungsbeispiel werden ähnliche Vor
teile wie in Verbindung mit dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 16 erzielt.
Fig. 18 zeigt den Querschnitt eines elektrischen Mo
tors entsprechend einem weiteren Ausführungsbeispiel,
wobei die Bezugsziffern, wie sie in Zusammenhang mit
den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen ver
wendet wurden, gleiche oder entsprechende Teile be
zeichnen.
In der Fig. 18 bezeichnet der Buchstabe A die Mitte
des Antriebs-Permanentmagnets in Richtung der Achse
101, und B bezeichnet die Mitte des Statorkernes
103a, insbesondere die inneren Enden der Zahnbereiche
des Statorkernes 103a in Richtung der Achse des Sta
torkernes 103a. Die Mitte B in Richtung der Achse des
Statorkernes 103a ist niedriger als die Mitte A des
Antriebs-Permanentmagnets 110 in Richtung der Achse
101. In anderer Hinsicht ist dieses Ausführungsbei
spiel identisch zu denen nach den Fig. 16 und 17.
Da die Mitte B in Richtung der Achse des Statorkernes
103a niedriger ist als die Mitte A des Permanentma
gnets 110 in Richtung der Achse 101, erzeugt die ma
gnetische Anziehung zwischen dem Stator und dem Rotor
eine nach unten wirkende Kraft, um der Schubkraft
aufgrund der Drehung des Motors entgegenzuwirken.
Dadurch wird verhindert, daß der gesamte Rotor sich
in Richtung der Drehachse 101 verschiebt. Es ist da
her möglich, nachteilige Wirkungen auf die Aufnahme
und Wiedergabe zu vermeiden, und als Ergebnis wird
ein zuverlässiger und dünner Motor erhalten.
Ein Vorteil des Ausführungsbeispiels nach Fig. 18 zu
den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 16 und 17
liegt darin, daß die abgebogenen Bereiche 436 wegge
lassen werden können, und der Aufbau und die Herstel
lung des elektrischen Motors werden vereinfacht.
Claims (14)
1. Elektromotor mit einem zylindrischen Rotor (109)
und einem Stator (103), wobei
- 1. der Rotor (109) mit einer drehbar abge stützten Drehachse (101) fest verbunden ist und einen ringförmigen, radial magnetisier ten Permanentmagneten (110) aufweist, der dem Stator (103) unter Bildung eines Luft spaltes gegenübersteht,
- 2. der Stator (103) aus einem ringabschnitt förmigen, weichmagnetischen Rückschlußteil (103d) mit daran befindlichen, eine Viel zahl von Wicklungen (106) tragenden, dem Luftspalt zugewandten Polzähnen (103s) be steht, welches den Rotor (109) zu etwa 15/18 seines Umfanges umschließt, sowie aus einem, an die beiden Enden des Rückschluß teils (103d) über weichmagnetische Verbin dungsteile (103e) anschließendes, radial nach innen zurückgesetztes, dem Rotor (109) im Abstand des Luftspaltes gegenüberstehen des weichmagnetisches, polzahn- und wick lungsfreies Polteil (103b) besteht, wodurch eine zur Drehachse (101) asymmetrische Aus nehmung (103c) mit etwa 3/18 des gesamten Umfangs des Stators (103) gebildet wird.
2. Elektromotor nach Anspruch 1,
bei dem der Permanentmagnet (110) alternierende
magnetische Pole auf seiner äußeren Fläche auf
weist, die der inneren Fläche des Stators (103)
gegenüberstehen.
3. Elektromotor nach Anspruch 1 oder 2,
bei dem der Rotor (109) eine an der Drehachse
(101) befestigte Nabe (108) und ein an der Nabe
(108) befestigtes ringförmiges Joch (107) auf
weist und der ringförmige Permanentmagnet (110)
an der äußeren Fläche des ringförmigen Jochs
(107) angeordnet ist.
4. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
bei dem der Stator (103) mit einer magnetischen
Abschirmplatte (314) versehen ist, die die Viel
zahl der Wicklungen (106) von der Seite der Nabe her
abdeckt und eine Öffnung (312) für den Durch
tritt der Drehachse (101) aufweist, wobei ein
Teil des oder der gesamte innere Umfang der ma
gnetischen Abschirmplatte (314), der die Öffnung
begrenzt, näher an der Drehachse (101) angeord
net ist als der äußere Umfang des Rotors (109) in
Richtung der Drehachse (101).
5. Elektromotor nach Anspruch 4,
bei dem die magnetische Abschirmplatte (314) einen im
wesentlichen ringförmigen Teil (314a) mit der
kreisförmigen Öffnung (312) und eine im allge
meinen zylindrische Seitenwand (314b) umfaßt,
die den ringförmigen Teil des Stators (103) umgibt,
wobei die im allgemeinen zylindrische Seitenwand (314b) in
dem Bereich, in dem die Ausnehmung (103c) vor
gesehen ist, radial nach innen eingezahnt ist.
6. Elektromotor nach Anspruch 4 oder 5,
bei dem die magnetische Abschirmplatte (314) mit
Vorsprüngen (318) versehen ist, deren innere
Enden näher an der Drehachse (101) angeordnet
sind als der äußere Umfang (310) des Rotors (109).
7. Elektromotor nach Anspruch 6,
bei dem die Vorsprünge (318) in die Richtung
parallel zur Drehachse (101) von der Nabe (108) weg
führend gebogen sind.
8. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
bei dem der Kern (103a) des Stators (103) mit an
dem Ende des inneren Umfangs des Kerns (103a) sich par
allel zu der Drehachse (101) erstreckenden abgebogenen
Bereichen (436) versehen ist, die nur in einer
Richtung abgebogen sind, um eine in dieser Rich
tung wirkende Kraft auf den Rotor (109) zu er
zeugen.
9. Elektromotor nach Anspruch 8,
bei dem der Rotor (109) die an der Drehachse
(101) befestigte Nabe (108) ein
Speichermedium (1) hält und dreht und die abge
bogenen Bereiche (436) sich von der Nabe (108)
weg erstrecken.
10. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
bei dem die Mitte (B) des Stators (103) in Rich
tung der Drehachse (101) weiter weg von der Nabe
(108) liegt als die Mitte (A) des Antriebs-Per
manentmagneten (110) in Richtung der Drehachse
(101).
11. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
bei dem Signal-Permanentmagneten (111, 111A) zum
Abtasten des Drehwinkels oder der Drehgeschwin
digkeit des Rotors (109) vorgesehen sind und
der Rotor (109) ein koaxial zur Drehachse (101)
angeordnetes zylindrisches Joch (107) aus ferro
magnetischem Material aufweist, auf dessen radi
al äußerer Oberfläche der Antriebs-Permanentma
gnet (110) und auf der radial inneren Seite des
Antriebs-Permanentmagneten (110) der Signal-Per
manentmagnet (111, 111A) angeordnet sind.
12. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
bei dem die Nabe (108) mit Preßsitz auf der
Drehachse (101) sitzt oder einstückig mit ihr
geformt ist und das zylindrische Joch (107) ein
stückig mit der Nabe (108) verbunden ist.
13. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
bei dem das Joch (107) an seinem der Nabe (108)
entgegengesetzten axialen Ende zu dem Antriebs-
Permanentmagneten (110) einen Rücksprung auf
weist, wobei in dem rückspringenden Bereich
(113) der Signal-Permanentmagnet (111) angeord
net ist.
14. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
bei dem das Joch (107) einen sich radial nach
innen erstreckenden Flansch (107a) an seinem der
Nabe (108) entgegengesetzten Rand aufweist, an
dem der Signal-Permanentmagnet (111) befestigt
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4117801A DE4117801C2 (de) | 1990-06-01 | 1991-05-30 | Elektromotor |
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| JP14769690A JPH0442761A (ja) | 1990-06-06 | 1990-06-06 | 電動機 |
| JP27267690A JPH04147471A (ja) | 1990-10-11 | 1990-10-11 | 電動機 |
| JP2302939A JP2601014B2 (ja) | 1990-11-08 | 1990-11-08 | 電動機 |
| DE4117801A DE4117801C2 (de) | 1990-06-01 | 1991-05-30 | Elektromotor |
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| DE4143440C2 true DE4143440C2 (de) | 1999-08-26 |
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ID=27511508
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