DE4140641C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE4140641C2
DE4140641C2 DE4140641A DE4140641A DE4140641C2 DE 4140641 C2 DE4140641 C2 DE 4140641C2 DE 4140641 A DE4140641 A DE 4140641A DE 4140641 A DE4140641 A DE 4140641A DE 4140641 C2 DE4140641 C2 DE 4140641C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cleaning machine
floor cleaning
machine according
roller
brush
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE4140641A
Other languages
English (en)
Other versions
DE4140641A1 (de
Inventor
Kurt 82377 Penzberg De Zachhuber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE4140641A priority Critical patent/DE4140641A1/de
Priority to AU30861/92A priority patent/AU3086192A/en
Priority to AT92924689T priority patent/ATE129139T1/de
Priority to DE59204085T priority patent/DE59204085D1/de
Priority to EP92924689A priority patent/EP0616504B1/de
Priority to PCT/EP1992/002834 priority patent/WO1993011695A1/de
Publication of DE4140641A1 publication Critical patent/DE4140641A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4140641C2 publication Critical patent/DE4140641C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L11/00Machines for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L11/40Parts or details of machines not provided for in groups A47L11/02 - A47L11/38, or not restricted to one of these groups, e.g. handles, arrangements of switches, skirts, buffers, levers
    • A47L11/4036Parts or details of the surface treating tools
    • A47L11/4041Roll shaped surface treating tools
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L11/00Machines for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L11/02Floor surfacing or polishing machines
    • A47L11/04Floor surfacing or polishing machines hand-driven
    • A47L11/06Floor surfacing or polishing machines hand-driven with reciprocating or oscillating tools
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L11/00Machines for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L11/02Floor surfacing or polishing machines
    • A47L11/10Floor surfacing or polishing machines motor-driven
    • A47L11/12Floor surfacing or polishing machines motor-driven with reciprocating or oscillating tools
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L11/00Machines for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L11/40Parts or details of machines not provided for in groups A47L11/02 - A47L11/38, or not restricted to one of these groups, e.g. handles, arrangements of switches, skirts, buffers, levers
    • A47L11/4063Driving means; Transmission means therefor
    • A47L11/4069Driving or transmission means for the cleaning tools

Landscapes

  • Cleaning In General (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Boden­ reinigungsmaschine, insbesondere Scheuer- oder Poliermaschine mit einem Fahrgestell und min­ destens einer hieran horizontal aufgehängten, um ihre Längsachse rotierend angetriebenen Walzenbürste. Gemäß einem alternativen Vor­ schlag betrifft sie eine Bodenreinigunsma­ schine, insbesondere Scheuer- oder Polierma­ schine mit einem Fahrgestell und mindestens einer hieran aufgehängten Reinigungseinheit, welche mindestens zwei um ihre horizontal aus­ gerichteten Längsachsen rotierbare Umlenkwal­ zen und ein um diese umlaufendes Reinigungs­ band umfaßt, wobei mindestens eine der Umlenk­ walzen rotierend angetrieben ist.
Derartige Bodenreinigungsmaschinen sind im Stand der Technik bekannt und im Einsatz. Sie dienen der nassen bzw. trockenen Reinigung von Fußböden, insbesondere in Hallen, Büroräumen, Geschäften, aber auch im Freien. Je nach der Größe der Bodenreinigungsmaschine erfolgt der Antrieb der Walzenbürste(n) bzw. der Umlenk­ walze(n), um welche das Reinigungsband um­ läuft, mittels eines Antriebsmotors oder aber mittels einer mechanischen Koppelung mit den Rädern des Fahrgestells, insbesondere unter Verwendung eines Riementriebes. Der An­ triebsmotor für die Walzenbürste(n) bzw. die Umlenkwalze(n) kann über ein Kabel aus dem Stromnetz oder aber über eine bordeigene Ener­ gieversorgung, insbesondere in Form von Akku­ mulatoren gespeist werden. Je nach dem Bedie­ nungskomfort werden größere Maschinen dabei von der Bedienperson geschoben oder besitzen einen Fahrantrieb; im zweitgenannten Fall kann die Bodenreinigungsmaschine als Selbstfahrer ausgebildet sein.
Eine gattungsgemäße Bodenreinigungsmaschine des eingangs an erster Stelle genannten Auf­ baus ist insbesondere in der DE-OS 14 59 661, und eine Bodenreinigungsmaschine des an zwei­ ter Stelle genannten Aufbaus ist in der EP 2 86 328 A1 beschrieben. Im Falle der DE-OS 14 59 661 handelt es sich um eine Kehrmaschine; die EP 2 86 328 A1 betrifft hingegen eine Naßreinigungsmaschine für Fußböden und Wände. Für beide bekannten Maschinen gilt, daß die Walzenbürste bzw. die Umlenkwalzen allein eine Rotationsbewegung ausführen, wobei im Falle der Kehrmaschine gemäß der DE-OS 14 59 661 die Walzenbürste zur Einstellung eines bestimmten Anstellwinkels zur Arbeitsrichtung um eine vertikale Achse schwenkbar aufgehängt ist.
Bei den bekannten Bodenreinigungsmaschinen, insbesondere Poliermaschinen besteht die Ge­ fahr, daß der zu reinigende Boden verbrennt, wenn die Maschine zulange an einer Stelle ver­ weilt. Denn die bei längerem Einwirken der Walzenbürste(n) bzw. der Reinigungsbänder durch die Reibung der Borsten bzw. Pads auf dem Boden erzeugte Wärme läßt insbesondere be­ stimmte Kunststoffböden schmelzen. An diesen Stellen entstehen auf dem Fußboden Streifen. Die durch die lokale Verbrennung von Böden verursachten Schäden sind nahezu irreparabel. Zudem ist die Reinigungsleistung bei festsit­ zendem Schmutz häufig nicht zufriedenstellend.
Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Bodenreinigungsmaschine zu schaffen, bei welcher die Gefahr, daß der zu reinigende Boden bei Unterbrechung der Fortbewegung des Fahrzeuges verbrennt, redu­ ziert wird. Dabei soll gleichzeitig die Reini­ gungswirkung positiv beeinflußt werden.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei Reinigungsmaschinen mit Walzenbürsten dadurch gelöst, daß die Walzenbürste(n) eine ihre Ro­ tation überlagernde oszillierende Bewegung in horizontaler Richtung ausführt (ausführen). Indem die Überlagerung der Rotation der Bürste mit ihrer oszillierenden Bewegung in horizon­ taler Richtung dazu führt, daß sich sowohl der Ort der Einwirkung der einzelnen Borsten auf den Boden als auch die Richtung ihrer Bewegung über ihm ständig ändert, wird die Gefahr, daß der Boden verbrannt wird, wenn die Bodenreini­ gungsmaschine angehalten wird, beträchtlich reduziert. Denn das Verbrennen des Bodens bei herkömmlichen Maschinen ist insbesondere da­ durch verursacht, daß immer dieselben Borsten in hoher Frequenz nacheinander in derselben Richtung über dieselbe Stelle des Bodens be­ wegt werden. Hierdurch wird der Boden lokal, streifenweise, in Umfangsrichtung der Walzen­ bürste überhitzt.
Als weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Bo­ denreinigungsmaschine ergibt sich insbesondere bei Scheuermaschinen eine gegenüber herkömmli­ chen Maschinen höhere Reinigungsleistung in­ folge der stets wechselnden Angriffsrichtung der Borsten gegen den auf dem Boden haftenden Schmutz. Diese höhere Reinigungsleistung der erfindungsgemäßen Scheuermaschinen gegenüber solchen nach dem Stand der Technik führt dazu, daß bei erfindungsgemäßen Bodenreinigungsma­ schinen der Anpreßdruck der Walzenbürste auf den Boden reduziert werden kann, was wiederum die Verringerung der zum Antrieb der Walzen­ bürste erforderlichen Leistung ermöglicht. So­ mit ergibt sich bei netzunabhängigen Maschinen in besonders vorteilhafter Weise eine längere Betriebsdauer mit einer Akkumulator-Füllung als bei herkömmlichen Maschinen.
Des weiteren ergibt sich als Vorteil der erfin­ dungsgemäßen Bodenreinigungsmaschine, daß die Grenzen der bearbeiteten Fläche sich nicht als scharfer Rand auf dem Boden abzeichnen. Denn die Grenzen des bearbeiteten Streifens sind entsprechend der Amplitude der oszillierenden Bewegung der Walzenbürste "ausgefranst"; die Intensität der Bodenbearbeitung nimmt inner­ halb eines schmalen Randstreifens, dessen Breite der Amplitude der oszillierenden Bewe­ gung entspricht, ab. Hierdurch wird die bei herkömmlichen Maschinen zu beobachtende Strei­ fenbildung auf dem Boden unterdrückt.
Besonders bevorzugt sind die Walzenbürsten so am Fahrgestell aufgehängt, daß ihre Rotations­ achsen quer zur Arbeitsrichtung der Maschine verlaufen, wobei die Richtung der oszillieren­ den Bewegung ebenfalls quer zur Arbeitsrich­ tung der Maschine, in axialer Richtung der Walzenbürsten verläuft. Allerdings können die Walzenbürsten auch schräg zur Arbeitsrichtung der Maschine angeordnet sein, und die Richtung der oszillierenden Bewegung kann mit der Axialrichtung der Walzenbürsten einen Winkel einschließen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn mindestens zwei Walzenbürsten vorgesehen sind, welche ge­ genläufig zueinander oszillieren. Bei einer derartigen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Bodenreinigungsmaschine ergibt sich ein Mas­ senausgleich, welcher ein Vibrieren der Ma­ schine unterdrückt. Werden jeweils zwei Wal­ zenbürsten um dieselbe Achse rotierend ange­ ordnet, so ergibt sich zusätzlich ein Momen­ tenausgleich, welcher ein Schlingern der Ma­ schine um ihre Hochachse unterdrückt.
Die vorteilhaften Wirkungen der erfindungsge­ mäßen Bodenreinigungsmaschine sind besonders ausgeprägt, wenn die maximale Geschwindigkeit der oszillierenden Horizontalbewegung der Walzenbürsten im wesentlichen der Umfangsgeschwindigkeit der Borstenenden ent­ spricht. In diesem Falle verändert sich die Bewegungsrichtung der Borsten auf dem Boden innerhalb eines Winkelbereiches von 90°, näm­ lich jeweils 45° schräg zur Umfangsrichtung. Sowohl ein besonders wirksames Entfernen von Schmutz mit Scheuermaschinen als auch ein vollkommen streifenfreies Polieren mit Polier­ maschinen ergibt sich bei einer derartigen Ge­ staltung.
Der Antrieb, welcher die Walzenbürsten in os­ zillierende Bewegungen versetzt, kann auf ver­ schiedene Weise realisiert werden. Insbeson­ dere bei kleinen Maschinen ist es zweckmäßig, die oszillierende Bewegung der Bürsten mecha­ nisch an deren Rotation zu koppeln, da in die­ sem Falle ein eigener Antriebsmotor für die oszillierende Bewegung nicht erforderlich ist; bei größeren Maschinen ist es umgekehrt vor­ teilhaft, für die oszillierende Bewegung und die Rotation der Bürsten getrennte Antriebsmo­ toren vorzusehen, weil sich dann die beiden Bewegungen unabhängig voneinander zur Anpas­ sung an den zu reinigenden Boden, dem Ver­ schmutzungsgrad und dgl. verändern lassen. Im erstgenannten Fall ist bei einer bevorzugten Ausführungsform mit jeder Walzenbürste minde­ stens eine Nockenscheibe mit Axialnocken ver­ bunden, welche auf einem am Fahrgestell fest angeordneten Gegennocken abläuft. Dies stellt eine besonders einfache und robuste technische Realisierung dar. Besonders zweckmäßig ist es dabei, an jeder Walzenbürste zwei Nockenschei­ ben mit kongruenten Nockenbahnen anzuordnen, welche zwischen zwei festen Gegennocken die oszillierende Bewegung der Walzenbürsten zwangsweise steuern. Selbstverständlich kann die Anordnung von Nockenscheibe und Gegen­ nocken an Walzenbürste und Fahrgestell auch umgekehrt sein.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung des An­ triebs der Walzenbürsten für ihre oszillie­ rende Bewegung besteht darin, Exzenterantriebe oder Kurbelantriebe vorzusehen. Diese können im Sinne der vorstehenden Unterteilung entwe­ der von gesonderten Motoren angetrieben wer­ den, oder aber sie sind an den Antriebsmotor für die Rotation der Bürsten mechanisch gekop­ pelt. In beiden Fällen können die Exzenter bzw. Kurbeln beispielsweise über Pleuel auf jeweils einen die Walzenbürsten aufnehmenden, mit diesen oszillierenden, im Fahrgestell in Horizontalführungen geführten Rahmen wirken zu lassen. Besonders zweckmäßig ist es jedoch, die Walzenbürsten drehfest, aber axial ver­ schieblich auf Bürstenwellen zu lagern, welche ihrerseits drehbar, aber axial fest in dem Fahrgestell gelagert sind. Denn auf diese Weise lassen sich die oszillierenden Massen minimieren.
Neben mechanischen Oszillationsantrieben kom­ men auch andere Antriebe zur Erzeugung der os­ zillierenden Bewegung der Walzenbürsten in Be­ tracht, insbesondere ein elektromagnetischer Schwingungserreger.
Unter entsprechender Anwendung der vorstehen­ den Überlegungen wird die genannte Aufgabe bei Bodenreinigungsmaschinen mit ein um Umlenkwal­ zen umlaufendes Reinigungsband umfassenden Reinigungseinheiten, dadurch gelöst, daß die Reinigungseinheit(en) eine oszillierende Bewe­ gung in horizontaler Richtung ausführt (ausführen). Die vorstehend geschilderten Vor­ teile, welche sich im Hinblick auf die Reini­ gungswirkung der Borsten von Walzenbürsten er­ geben, gelten entsprechend für die umlaufenden Pads und Borsten von Reinigungsbändern. Die in den Unteransprüchen mit Bezug auf Anspruch 1 angegebenen Merkmale lassen sich auf die Bo­ denreinigungsmaschine gemäß Anspruch 12 ent­ sprechend übertragen und führen auch hier zu vorteilhaften Ausgestaltungen mit den gleichen Vorteilen, wie sie sich bei Walzenbürsten auf­ weisenden Bodenreinigungsmaschinen ergeben.
Zweckmäßigerweise ist bei derartigen Bodenrei­ nigungsmaschinen die gesamte Reinigungseinheit oszillierbar am Fahrgestell aufgehängt. Dazu wird ein Rahmen, in welchem die Umlenkwalzen gelagert sind, in horizontalen, querverlaufen­ den Führungen im Fahrgestell geführt. Zur Vermeidung umfangreicher Übertragungsmittel für die Antriebskraft zum Antrieb der Umlenk­ walze(n) ist dabei bevorzugt auf jedem Rahmen ein eigener Antriebsmotor vorgesehen, welcher die oszillierenden Bewegungen des Rahmens der Reinigungseinheit mitmacht.
Um die Reinigungsleistung von beiden vorste­ hend beschriebenen erfindungsgemäßen Bodenrei­ nigungsmaschinen weiter zu erhöhen, können die Reinigungseinheiten bzw. die Walzenbürsten zu­ sätzlich eine oszillierende Schwenkbewegung um eine vertikale Schwenkachse ausführen. Bei derartig ausgestalteten Maschinen ist zweck­ mäßigerweise für jede Bürste bzw. Reinigungs­ einheit ein Schwenklager mit vertikaler Schwenkachse vorgesehen, welches in einer Horizontalführung verschieblich im Fahrgestell gelagert ist. Schwenkbewegung und horizontale translatorische Bewegung werden zweckmäßiger­ weise miteinander gekoppelt, indem beide Bewe­ gungen von demselben Antrieb erzwungen werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Draufsicht auf eine als Polierma­ schine ausgestaltete erfindungsgemäße Bodenreinigungsmaschine mit zwei Walzenbürsten bei abgenommener Verkleidung und
Fig. 2 die Draufsicht auf eine Bodenreini­ gungsmaschine nach der Erfindung mit zwei je­ weils zwei Umlenkwalzen und ein umlaufendes Pad umfassenden Reinigungseinheiten.
Die Bodenreinigungsmaschine gemäß Fig. 1 ist auf einer Grundplatte 1 aufgebaut. An deren Unterseite sind drei Räder angeordnet. Dabei ist das vordere Rad 2 in fest an der Grund­ platte montierten Lagerböcken 3 gelagert; die beiden hinteren Räder 4 sind demgegenüber in Lenkböcken 5 gelagert, welche um eine verti­ kale Achse 6 schwenkbar an der Grundplatte an­ gelenkt sind.
Auf der Oberseite der Grundplatte 1 sind zwei Lagerböcke 7 aufgebaut, in welchen die gemein­ same Bürstenwelle 8 der beiden Walzenbürsten 9 drehbar, axial fest gelagert ist. Für den Durchtritt der oben auf der Grundplatte 1 ge­ lagerten Walzenbürsten 9 durch die Grundplatte hindurch nach unten ist in dieser ein recht­ eckiger Ausschnitt 10 vorgesehen.
Zum Antrieb der Walzenbürsten 9 ist auf der Grundplatte ein Elektromotor 11 aufgebaut. Die zu seinem Betrieb notwendige Energie wird von drei Akkumulatoren 12, welche ebenfalls auf der Grundplatte aufgebaut sind, bereitge­ stellt. An den Antrieb des Elektromotors 11 ist die Antriebswelle 13 gekoppelt, welche in den beiden auf der Grundplatte aufgebauten La­ gerböcken 14 gelagert ist. Die Antriebswelle 13 ist mit der Bürstenwelle 8 über einen Rie­ mentrieb gekoppelt, welcher einen Zahnriemen 15 umfaßt, welcher um eine mit der Antriebs­ welle 13 und eine mit der Bürstenwelle 8 fest verbundene Riemenscheibe umläuft. Die Walzen­ bürsten 9 sind mit der Bürstenwelle 8 dreh­ fest, aber axial verschieblich verbunden, zu welchem Zweck die Bürstenwelle einerseits und die Kerne der Walzenbürsten andererseits je­ weils miteinander korrespondierende Vielnut­ profile aufweisen.
Mit den inneren Stirnflächen der Walzenbürsten 9 ist je ein Kulissenring 16 fest verbunden. In die umlaufende Nut jedes der Kulissenringe greift über dessen halbem Umfang ein Gabelele­ ment 17 ein, an welchem eine Pleuelstange 18 um eine horizontale Achse schwenkbar angelenkt ist. Das andere Ende jeder Pleuelstange 18 ist an einem Kurbelzapfen einer Kurbelwelle 19 an­ gelenkt. Die Kurbelwelle selbst ist in zwei auf der Grundplatte 1 aufgebauten Lagerböcken 20 gelagert, und zwar so hoch über der Bür­ stenwelle 8, daß die beiden Kulissenringe 16 unter der Kurbelwelle Platz finden, wenn die beiden Walzenbürsten sich in ihrer am weite­ sten innenliegenden Position befinden. Die Kurbelwelle 19 wird über ein Kegelradgetriebe 21 von der Antriebswelle 13 angetrieben, so daß die Kurbelwelle und die Antriebswelle ein festes Drehzahlverhältnis zueinander besitzen. Die Kurbelzapfen der Kurbelwelle 19 sind be­ züglich einander um 180° versetzt angeordnet, so daß die beiden Walzenbürsten 9 in bezüglich einander entgegengesetzten, oszillierenden Be­ wegungen auf der Bürstenwelle 8 verschoben werden.
Die in Fig. 2 dargestellte Bodenreinigungsma­ schine unterscheidet sich von derjenigen ge­ mäß Fig. 1 im wesentlichen dadurch, daß an­ stelle von zwei Walzenbürsten zwei Reinigungs­ einheiten 22 vorgesehen sind, von denen jede zwei Umlenkwalzen 23, 24 und ein um diese um­ laufendes Reinigungsband 25 umfaßt. Die hinte­ ren Umlenkwalzen 23 sind dabei drehfest, aber axial verschieblich auf der hinteren Umlenk­ walzenwelle 26 geführt, wie es im Zusammenhang mit den Walzenbürsten gemäß Fig. 1 beschrieben wurde; die hinteren Umlenkwalzen 23 werden so­ mit von dem Antriebsmotor 11 angetrieben. Auch sind mit ihnen die Kulissenringe 16 fest ver­ bunden, wie es im Zusammenhang mit Fig. 1 be­ schrieben wurde.
Die vorderen Umlenkwalzen 24 sind dreh- und axialverschieblich auf der gemeinsamen vorde­ ren Umlenkwalzenwelle 27 gelagert. Sie besit­ zen die gleichen Abmessungen wie die hinteren Umlenkwalzen 23. Mit diesen sind sie jeweils über eine Koppelstange 28 in der Weise verbun­ den, daß sie der Bewegung der hinteren Umlenk­ walzen in deren axialer Richtung folgen. Die Enden jeder Koppelstange 28 sind zu diesem Zweck auf den Außenring von Wälzlagern aufge­ setzt, deren Innenring fest mit der äußeren Stirnseite der jeweiligen Umlenkwalze verbun­ den ist.
Der Ausschnitt 10 in der Grundplatte 1 ist entsprechend der größeren Abmessung der Reini­ gungseinheiten 22 vergrößert. Ein Vorsprung trägt dabei den vorderen Lagerbock 20 der Kur­ belwelle 19 sowie den mittleren Lagerbock 29 für die vordere Umlenkwalzenwelle 27. Die En­ den der vorderen Umlenkwalzenwelle 27 sind in den beiden äußeren Lagerböcken 30 gelagert.
Das Reinigungsband 25, von dem das obere Trum zur Verdeutlichung des Aufbaus der Reinigungs­ einheiten bei der rechten Reinigungseinheit weggelassen worden ist, ist als im Stand der Technik bekanntes Pad ausgestaltet.
Im übrigen entspricht der Aufbau der Bodenrei­ nigungsmaschine gemäß Fig. 2 demjenigen der in Fig. 1 dargestellten Maschine, so daß auf die entsprechenden Ausführungen und Erläuterungen verwiesen werden kann.

Claims (13)

1. Bodenreinigungsmaschine, insbesondere Scheuer- oder Poliermaschine mit einem Fahrgestell und mindestens einer hieran horizontal aufgehängten, um ihre Längsachse rotierend angetriebenen Walzen­ bürste (9), dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenbürste(n) (9) eine ihre Ro­ tation überlagernde oszillierende Bewegung in horizontaler Richtung ausführt (ausführen).
2. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oszillierende Bewegung der Walzen­ bürste(n) (9) eine translatorische Bewegung in axialer Richtung der Walzenbürste(n) ist.
3. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Walzenbürsten vorgese­ hen sind, welche bezüglich einander gegen­ läufig oszillieren.
4. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit jeder Walzenbürste mindestens eine Nockenscheibe mit Axialnocken verbunden ist, welche auf einem am Fahrgestell fest angeordneten Gegennocken abläuft.
5. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Walzenbürste mit mindestens einem Exzenterantrieb wirkungsmäßig verbunden ist.
6. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kurbelwelle (19) vorgesehen ist, deren Kurbelzapfen über Pleuelstangen (18) mit der (den) Walzenbürste(n) (9) wir­ kungsmäßig verbunden ist (sind).
7. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die maximale Geschwindigkeit der os­ zillierenden Horizontalbewegung der Walzenbürste(n) im wesentlichen der Umfangsgeschwindigkeit der Borstenenden entspricht.
8. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum rotierenden Antrieb der Walzenbür­ ste(n) (9) ein Antriebsmotor (11) vorgese­ hen ist.
9. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß für die Rotationsbewegung und für die oszillierende Axialbewegung zwei unabhän­ gig voneinander einschaltbare Antriebsmo­ toren vorgesehen sind.
10. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die oszillierende Horizontalbewegung der Walzenbürste(n) von dem Antriebsmotor (11) für die Bürstenrotation erzwungen wird.
11. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenwalze(n) (9) drehfest, axialverschieblich auf mindestens einer motorisch angetriebenen, im Fahrgestell drehbar, axialfest gelagerten Bürstenwelle (8) gelagert ist (sind).
12. Bodenreinigungsmaschine, insbesondere Scheuer- oder Poliermaschine mit einem Fahrgestell und mindestens einer hieran aufgehängten Reinigungseinheit, welche mindestens zwei um ihre horizontal ausge­ richteten Längsachsen rotierbare Umlenk­ walzen und ein um diese umlaufendes Reini­ gungsband umfaßt, wobei mindestens eine der Umlenkwalzen rotierend angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungseinheit(en) eine oszil­ lierende Bewegung in horizontaler Richtung ausführt (ausführen).
13. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 1 oder Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenbürsten (9) bzw. die Reini­ gungseinheiten zusätzlich zu ihrer oszil­ lierenden Bewegung in horizontaler Rich­ tung eine Schwenkbewegung um eine verti­ kale Schwenkachse ausführen.
DE4140641A 1991-12-10 1991-12-10 Bodenreinigungsmaschine Granted DE4140641A1 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4140641A DE4140641A1 (de) 1991-12-10 1991-12-10 Bodenreinigungsmaschine
AU30861/92A AU3086192A (en) 1991-12-10 1992-12-08 Floor-cleaning machine
AT92924689T ATE129139T1 (de) 1991-12-10 1992-12-08 Bodenreinigungsmaschine.
DE59204085T DE59204085D1 (de) 1991-12-10 1992-12-08 Bodenreinigungsmaschine.
EP92924689A EP0616504B1 (de) 1991-12-10 1992-12-08 Bodenreinigungsmaschine
PCT/EP1992/002834 WO1993011695A1 (de) 1991-12-10 1992-12-08 Bodenreinigungsmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4140641A DE4140641A1 (de) 1991-12-10 1991-12-10 Bodenreinigungsmaschine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4140641A1 DE4140641A1 (de) 1993-06-17
DE4140641C2 true DE4140641C2 (de) 1993-09-23

Family

ID=6446676

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE4140641A Granted DE4140641A1 (de) 1991-12-10 1991-12-10 Bodenreinigungsmaschine
DE59204085T Expired - Fee Related DE59204085D1 (de) 1991-12-10 1992-12-08 Bodenreinigungsmaschine.

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE59204085T Expired - Fee Related DE59204085D1 (de) 1991-12-10 1992-12-08 Bodenreinigungsmaschine.

Country Status (5)

Country Link
EP (1) EP0616504B1 (de)
AT (1) ATE129139T1 (de)
AU (1) AU3086192A (de)
DE (2) DE4140641A1 (de)
WO (1) WO1993011695A1 (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4425782C2 (de) * 1994-07-14 1998-05-07 Hako Gmbh & Co Schrubbmaschine
KR100414086B1 (ko) * 2001-06-09 2004-01-07 엘지전자 주식회사 파워브러쉬를 구비한 진공청소기의 흡입헤드
KR100429991B1 (ko) * 2001-06-26 2004-05-04 엘지전자 주식회사 파워브러쉬를 구비한 진공청소기의 흡입헤드
KR100438607B1 (ko) 2001-08-27 2004-07-02 엘지전자 주식회사 파워브러쉬를 구비한 진공청소기의 흡입헤드

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR602942A (fr) * 1925-09-04 1926-04-03 Brosses mécaniques
FR610218A (fr) * 1926-01-29 1926-09-01 Appareil à frotter et à cirer les parquets
NL294558A (de) * 1962-06-26
US4005502A (en) * 1975-09-25 1977-02-01 Stevens Boyer Elaine Electric power scrubber
US4097953A (en) * 1977-08-02 1978-07-04 Milliken Research Corporation Device for scrubbing surfaces
US4499624A (en) * 1983-02-25 1985-02-19 The Kartridg Pak Company Portable polisher
DD229344A1 (de) * 1984-12-07 1985-11-06 Indzweig Rationalis Zentrum Entgrate- imd poliereinrichtung mit rotierender buerste
DK172087A (da) * 1987-04-03 1988-10-04 Rotowash Scandinavia Apparat til vaadrensning af gulv- eller vaegflader

Also Published As

Publication number Publication date
DE4140641A1 (de) 1993-06-17
DE59204085D1 (de) 1995-11-23
EP0616504B1 (de) 1995-10-18
ATE129139T1 (de) 1995-11-15
EP0616504A1 (de) 1994-09-28
AU3086192A (en) 1993-07-19
WO1993011695A1 (de) 1993-06-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0950370B1 (de) Bodenreinigungsmaschine
DE4426852A1 (de) Mit Schwingung arbeitendes Bodenreinigungsgerät
DE4118708C1 (de)
DE102014102812A1 (de) Kehrmaschine und Verfahren zum Betreiben einer Kehrmaschine
DE69103209T2 (de) Verfahren und Bearbeitungsvorrichtung, insbesondere zur Verwendung beim Schleifen von Holzwerkstücken auf einer Schleifmaschine.
DE19732001A1 (de) Antriebsvorrichtung für einen Werkzeugträger von Werkzeugmaschinen
DE4140641C2 (de)
DE930948C (de) Maschine zum Reinigen von Fussboeden
DE3535909C2 (de)
DE102020113656A1 (de) Reinigungsgerät
EP0261658A1 (de) Parkettschleifmaschine
DE102012023122B4 (de) Vorrichtung zur Nachbearbeitung von Borstenbündeln
DE3443124A1 (de) Fahrbares reinigungsgeraet
DE9107687U1 (de) Bearbeitungsmaschine für Bürsten
EP0241417B1 (de) Fahrbares Oberflächen-bearbeitungsgerät, insbesondere zum Bearbeiten von Bodenflächen in Gebäuden
CH718246A2 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Bearbeiten von Oberflächen.
DE19928065C2 (de) Fahrbare Bodenreinigungsmaschine und drehend antreibbares Reinigungswerkzeug hierzu
DE2846238A1 (de) Vorrichtung zum buersten von naturholzoberflaechen
DE550784C (de) Bodenspaenmaschine unter Verwendung von Stahlspaenen
DE1137713B (de) Rauhmaschine fuer zu einem Ring zusammengenaehte Gewebe, insbesondere fuer die Herstellung von Decken
DE1455648B1 (de) Vorrichtung zum Waschen der Seiten- und Stirnflächen eines Fahrzeuges
DE1628814A1 (de) Geraet zur Pflege von Fussboeden od.dgl.
WO2015155269A1 (de) Verfahren zum betreiben einer bodenreinigungsmaschine und bodenreinigungsmaschine
EP1454728A1 (de) Fräsmaschine für Rand- und Eckbereiche
DE19757483A1 (de) Reinigungsvorrichtung für die Laufflächen von Fahrzeugrädern bei Modelleisenbahnen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee