DE4138095C2 - Beleuchtungsvorrichtung für Endoskope - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine
Beleuchtungsvorrichtung für Endoskope mit den Merkmalen des
Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
Eine Beleuchtungsvorrichtung dieser Art ist bekannt aus
DE 39 03 150 A1 und umfaßt eine Lichtquelle, deren Licht
einem Lichtleiter eines Endoskops zugeführt wird, sowie einen
Blendenmechanismus, der im Strahlengang der Lichtquelle
angeordnet ist und der eine Drehwelle und ein U-förmiges
Blendenelement umfaßt, das an der Welle befestigt und
zusammen mit der Welle im Strahlengang drehbar ist. Durch
Drehung des Blendenelements wird mehr oder weniger Licht der
Lichtquelle ausgeblendet, wodurch die den Lichtleiter
erreichende Lichtmenge veränderbar ist. Eine
Steuerungseinrichtung dient zur Steuerung der Drehstellung
der Welle des Blendenmechanismus entsprechend einer
vorgegebenen Lichtmenge, die dem Lichtleiter zugeführt werden
soll.
Das bekannte Beleuchtungssystem stellt einen geschlossenen
Regelkreis dar, da auf der Grundlage von elektrischen
Signalen, die mit Hilfe eines Bildsensors für die
Aufzeichnung und Anzeige eines Bildes des beobachteten
Gegenstands erzeugt werden, auch ein Helligkeitssignal
gewonnen wird. Die Drehstellung der Welle des
Blendenmechanismus wird unter Berücksichtigung dieses Werts
bestimmt und ein Stellmotor entsprechend so angesteuert, daß
die gewünschte und einmal eingestellte Helligkeit des Bildes
konstant gehalten wird.
Aus US-A-4,945,366 ist eine Endoskopkamera bekannt, bei der
mit Hilfe eines Potentiometers die Öffnungsstellung einer
Blende erfaßt wird, die das dem Lichtleiter des Endoskops
zugeführte Licht mehr oder weniger ausblendet. Die Größe der
Blendenöffnung wird entsprechend den gewünschten oder für
eine Belichtung erforderlichen Vorgaben eingestellt und die
korrekte Einstellung registriert und angezeigt.
Hinsichtlich der Einstellung der Lichtmenge werden bei
Endoskopen besondere Anforderungen an die Genauigkeit und
Stabilität gestellt. Der bauliche Aufwand der
Beleuchtungsvorrichtung sollte hingegen gering gehalten
werden, so daß stets ein Kompromiß eingegangen werden muß,
der beide Zielsetzungen dem Anwendungsfall entsprechend
zusammenführt. Während bei dem zuerst beschriebenen,
bekannten System genaue und stabile Einstellungen erzielt
werden, hält sich der apparative Aufwand bei dem zuletzt
beschriebenen, bekannten System in Grenzen, wohingegen aber
Einbußen bei der Genauigkeit und insbesondere der
Temperaturstabilität in Kauf genommen werden müssen.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
eine Beleuchtungsvorrichtung für Endoskope der eingangs
geschilderten Art derart auszugestalten, daß eine
zuverlässige Einstellung des Blendenmechanismus bei geringem
apparativen Aufwand und unter Vermeidung von unerwünschten
Temperaturinstabilitäten möglich ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Beleuchtungsvorrichtung
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte
Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Aus DE-A-43 41 131 ist zwar ein optoelektronischer Absolut-
Winkel-Kodierer bekannt, der zwei um 90° versetzte Sensoren
und eine kreisförmige Scheibe, die exzentrisch an einer Welle
befestigt ist. Jedoch sind die beiden Sensoren vorgesehen und
erforderlich, um eine 360°-Auflösung zu erreichen, und
erfassen die Drehstellung der Welle über die Abschattung des
auf die Sensoroberflächen auftreffenden Lichts durch die
Kreisscheibe. Ein Hinweis auf die Anwendung bei Endoskopen
und insbesondere zur Vermeidung von Temperaturinstabilitäten
ist nicht vorhanden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines
Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
genauer beschrieben, in denen zeigt:
Fig. 1 eine Beleuchtungsvorrichtung für ein Endoskop zur
Erläuterung des der Erfindung zugrundeliegenden
Prinzips;
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine bei der in Fig. 1 gezeigten
Beleuchtungsvorrichtung verwendete Abschirmplatte;
Fig. 3 eine Querschnittsansicht des Aufbaus der gesamten
Beleuchtungseinrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Abschirmplatte, die bei
einer Beleuchtungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet wird; und
Fig. 5 das Blockschaltbild einer bei der erfindungsgemäßen
Beleuchtungsvorrichtung verwendeten
Verstärkerschaltung.
Gemäß Fig. 3 sendet eine Lichtquellenlampe 1 Licht zur
Beleuchtung eines Gegenstandes aus. Die von der Lampe 1
ausgesandten Lichtstrahlen werden durch einen Konkavspiegel 2
gebündelt und mit Hilfe einer Sammellinse 3 auf die
Einfallsendfläche 4a eines Lichtleitfaserhalters 4
fokussiert, der in der gleichen optischen Achse wie der
Konkavspiegel 2 angeordnet ist.
Das Einfallsende des Lichtleitfaserhalters 4 ist beweglich an
einer Steckhülse 5 befestigt, die an der Vorderseite der
Lichtquelleneinrichtung angeordnet ist. Die durch die
Einfallsendseite 4a eindringenden Lichtstrahlen werden vom
Lichtleitfaserhalter 4 an ein Beleuchtungsfenster (nicht
dargestellt) des Einführungsabschnittes des Endoskops
geleitet und durch das Beleuchtungsfenster nach außen
geworfen.
Eine den Blendenmechanismus bildende Blendenelement 10 ist
zur Veränderung der Menge des einfallenden Lichtes am
Lichtleitfaserhalter 4 vorgesehen. Zusätzlich auf Fig. 1
Bezug nehmend, besteht das Blendenelement 10 aus einem Paar
dünner, parallel zueinander angeordneter Lichtabschirmplatten
11, 11 sowie einer Bodenplatte 12, deren Diagonale im
wesentlichen der Breite des Strahlenganges 100 des für die
Beleuchtung bestimmten Lichtes entspricht. Ein zwischen den
Abschirmplatten 11, 11 befindlicher Raum dient als
Lichtdurchgang 13, durch welchen Licht hindurchtritt.
Wie Fig. 3 zeigt, sperren die beiden Seiten 11 des
Blendenelements das Beleuchtungslicht vollständig, wenn die
Diagonale des Blendenelements 10 im wesentlichen senkrecht
zum Strahlengang 100 des Beleuchtungslichtes verläuft. In
dieser Stellung steht das Blendenelement 10 in seiner
vollständig geschlossenen Stellung.
Wenn das Blendenelement 10 aus der vollständig geschlossenen
Stellung um den Winkel R gedreht wird, derart, daß der
Lichtdurchgang 13 parallel zum Strahlengang 100 verläuft,
tritt Beleuchtungslicht durch den Lichtdurchgang 13. In
dieser Stellung steht das Blendenelement 10 in seiner
vollständig geöffneten Stellung.
Gemäß Fig. 1 trägt eine Welle 14 das Blendenelement 10 an
deren unterem Ende. Das obere Ende der Welle 14 ist in der
Mitte der Bodenplatte 12 des Blendenelements 10 befestigt,
während das untere Ende mit einem Motor 21 der
Steuereinrichtung 20 gekoppelt ist. Die Umdrehung des Motors
21 wird über die Welle 14 an das Blendenelement 10
übertragen.
Eine Treiberschaltung 22 für den Motor 21 steuert die
Umdrehung des Motors entsprechend einem Steuersignal "a", das
von einer Vergleichsschaltung 23 ausgegeben wird.
An der Vorderseite der Lichtquelleneinrichtung ist eine
Betriebstafel 30 angebracht. Auf der Betriebstafel 30
befindet sich ein Schalter 31 zum Einstellen der Apertur des
Blendenelements 10, wobei der Schalter über einen Verstärker
24 an den Eingang der Vergleichsschaltung 23 angeschlossen
ist. Weiter ist ein Bildschirm 32 für die Sichtanzeige der
Apertur des Blendenelements 10 vorgesehen.
Mit dem Aperturschalter 31 kann die gewünschte Apertur des
Blendenelements 10 zwischen dem vollständig geöffneten
Zustand und dem vollständig geschlossenen Zustand stufenweise
eingestellt werden. Wenn eine Apertur durch den
Aperturschalter 31 eingestellt ist, wird ein die eingestellte
Apertur kennzeichnendes Signal "b" über den Verstärker 24 an
die Vergleichsschaltung 23 angelegt.
Bei der zur Erläuterung des Prinzips beschriebenen
Beleuchtungseinrichtung besteht die Sensoreinrichtung aus
einem Apertursensor 40 und einer Abschirmplatte 41. Der
Sensor 40 erfaßt die aktuelle Apertur des Blendenelements 10
durch Erfassen des Drehwinkels der Abschirmplatte 41, die
senkrecht an der Welle 14 montiert ist. Der Sensor kann ein
Transmissionssensor mit linearem Ausgangssignal sein.
Gemäß Fig. 2 ist die Abschirmplatte 41 fächerförmig
ausgebildet, wobei der Zentrumswinkel R im wesentlichen dem
Drehwinkel R des Blendenelements 10 entspricht. Der Radius
der Abschirmplatte 41 nimmt von "r" bis "r-a" graduell ab,
wobei er sich proportional zur Änderung des Winkels R relativ
zum Seitenrand mit dem größten Radius ändert. Im einzelnen ist
die Abschirmplatte 41 so gestaltet, daß der in der Nähe des
Umfangsrandes liegende Bereich proportional zur Änderung des
Winkels R abnimmt. Die Abschirmplatte 41 ist an der Welle 14
so befestigt, daß die längste Seitenkante mit dem Radius "r"
im wesentlichen mit der Diagonalen der Bodenplatte 12 des
Blendenelements 10 zusammenfällt, wie Fig. 3 zeigt.
Der Apertursensor 40 ist so angeordnet, daß er den
Umfangsendabschnitt der Abschirmplatte 41 zwischen den beiden
Schenkeln derselben aufnimmt. Der Sensor erzeugt ein
Spannungssignal "c", das der Fläche des von einem Schenkel
des Sensors zum anderen Schenkel entlang des Außenumfanges der
Abschirmplatte 41 ausgesandten Lichtes entspricht. Die vom
einen Schenkel zum anderen übertragene Lichtmenge verändert
sich also graduell mit der Änderung der Winkelstellung der
Abschirmplatte 41, so daß sich das vom Apertursensor 40
gelieferte Spannungssignal "c" linear mit der Drehung der
Abschirmplatte 41 ändert.
Das Ausgangssignal des Apertursensors 40 wird über die
Verstärkerschaltung 43 an die Vergleichsschaltung 23 angelegt
und durch den Verstärker 43 in die Betriebstafel 30
eingegeben. Dann wird es vom Bildschirm 32 angezeigt. Da der
Apertursensor 40 nicht im Motor 21 eingebaut ist, besteht
keine Notwendigkeit für die Verwendung eines speziell
konstruierten Motors mit Sensor; vielmehr kann ein
Allzweckmotor verwendet werden.
Die Betriebsweise der wie beschrieben aufgebauten
Lichtquelleneinrichtung ist folgende: Zuerst stellt der
Bediener die gewünschte Apertur des Blendenelements 10 durch
Betätigen des Apertureinstellschalters 31 auf der
Betriebstafel 30 ein. Nach dem Einschalten wird ein die
eingestellte Apertur darstellendes Signal "b" über den
Verstärker 24 und die Vergleichsschaltung 23 an die
Treiberschaltung 22 geliefert. Die Treiberschaltung 22
steuert die Umdrehung des Motors 21 entsprechend dem Signal
"b" so, daß der Motor 21 das Blendenelement 10 um den
gewünschten Winkel relativ zum Strahlengang 100 des
Beleuchtungslichtes dreht.
Dabei dreht sich die Abschirmplatte 41 mit der Drehung des
Blendenelements 10. Der Umfangsendabschnitt der
Abschirmplatte 41 liegt zwischen den Schenkeln des
Apertursensors 40. Die Fläche des zwischen den Schenkeln des
Sensors eingefügten Umfangsendabschnittes hängt von der
Winkelstellung des Blendenelements 10 relativ zum Strahlengang
100 ab.
Der Apertursensor 40 erfaßt den Winkel des Blendenelements 10
relativ zum Strahlengang 100 in Abhängigkeit von der Fläche
des zwischen den Schenkeln des Detektors übertragenen
Lichtes. Der Sensor liefert über die Verstärkerschaltung 43
ein den Winkel darstellendes Signal "c", das der wirklichen
Apertur des Blendenelements 10 entspricht, an die
Vergleichsschaltung 23.
Die Vergleichsschaltung 23 vergleicht das Signal "c" mit dem
vom Apertureinstellschalter 31 gelieferten Signal "b". Wenn
sich die durch das Signal "c" dargestellte aktuelle Apertur
von der durch das Signal "b" eingestellten Apertur
unterscheidet, gibt die Vergleichsschaltung 23 kontinuierlich
ein Steuersignal "a" an die Treiberschaltung 22, die eine
Drehung des Blendenelements 10 bis Erreichen der
eingestellten Apertur auslöst.
Dementsprechend dreht die Treiberschaltung 22 über den Motor
21 das Blendenelement 10 solange weiter, bis die durch das
Signal "c" dargestellte aktuelle Apertur der durch das Signal
"b" eingestellten Apertur entspricht. Die aktuelle Apertur
wird somit auf den Wert der eingestellten Apertur gebracht.
Das vom Apertursensor 40 ausgegebene Signal "c" wird auch an
die Betriebstafel 30 geliefert, die ihrerseits die
Winkelstellung des Blendenelements 10 oder die Apertur der
Blende auf dem Schirm 32 anzeigt. Der Bediener kann also
visuell die Winkelstellung des Blendenelements 10 ablesen.
Die Fig. 4 und 5 stellen schematische Diagramme zur
Veranschaulichung eines Ausführungsbeispiels der
erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung für Endoskope dar.
Fig. 4 stellt eine Draufsicht auf die verwendete
Abschirmplatte dar, während Fig. 5 das Blockschaltbild einer
Verstärkerschaltung wiedergibt.
Die Abschirmplatte 60 weist einen ersten und einen zweiten
Abschnitt 60a und 60b auf, von denen jeder der in Fig. 1
dargestellten Abschirmplatte 41 ähnelt. Weiter umfassen die
Apertursensoreinrichtung einen ersten und zweiten Sensor 61a
bzw. 61b, von denen jeder die gleichen Eigenschaften wie der
Apertursensor 40 besitzt.
Der erste und zweite Abschirmabschnitt 60a und 60b sind
miteinander verbunden, so daß die längeren Seitenränder mit
dem Radius "r" symmetrisch zur Mittellinie "m" angeordnet
sind. Der erste und der zweite Sensor 61a und 61b ist so
angeordnet, daß er jeweils in den bogenförmigen Zentren der
ersten und zweiten Abschirmabschnitte 60a und 60b
positioniert ist, wenn die Mittellinie "m" der Abschirmplatte
60 in der Mitte zwischen den Sensoren liegt, wie Fig. 4
zeigt.
Gemäß Fig. 5 kann ein Operationsverstärker 70 anstelle der
Verstärkerschaltung 43 der Fig. 1 verwendet werden. Die "+"
und "-" bzw. positiven und negativen Klemmen des
Operationsverstärkers 70 sind jeweils an die Ausgangsklemmen
des ersten und des zweiten Sensors 61a und 61b angeschlossen.
Der Operationsverstärker 70 empfängt die Ausgangssignale "c1"
und "c2" des ersten und zweiten Sensors 61a und 61b und
erzeugt ein Signal "c", das die Differenz zwischen den
Ausgangssignalen "c1" und "c2" darstellt. Da der
Operationsverstärker 70 ein Signal "c" erzeugt, das die
Differenz zwischen den Ausgangssignalen "c1" und "c2"
darstellt, wenn die Abschirmplatte 60 in Richtung des Pfeiles
A gedreht wird, nimmt die Fläche des Umfangsendabschnittes
des ersten Abschirmabschnittes 60a in Bezug auf diejenige des
ersten Sensors 61a ab, während die Fläche des
Umfangsendabschnittes des zweiten Abschirmabschnittes 60b in
Bezug auf diejenige des zweiten Sensors 61b zunimmt.
Bei einer derartigen Konstruktion werden die Ausgangssignale
"c1" und "c2", welche die Winkelstellung der Abschirmplatte
41 als Spannung darstellen, jeweils vom ersten und zweiten
Sensor 61a und 61b ausgegeben. Diese Signale werden an den
Operationsverstärker 70 angelegt. Die Differenzspannung
zwischen den Ausgangssignalen "c1" und "c2" wird vom
Operationsverstärker 70 als Signal "c" ausgegeben und an die
Vergleichsschaltung 23 angelegt.
Wenn sich also die Spannungen der Ausgangssignale "c1" und
"c2" aufgrund der Temperatur ändern, ändern sich die
Spannungen der Ausgangssignale "c1" und "c2" um den gleichen
Betrag, da die Sensoren die gleichen Kenndaten besitzen.
Somit bleibt die Spannungsdifferenz zwischen den
Ausgangssignalen "c1" und "c2" trotz der Temperaturänderung
unverändert. Das Abdriften der Temperatur des ersten und des
zweiten Sensors kann also zuverlässig ausgeglichen werden.
Dementsprechend erzeugt der Operationsverstärker 70 das für
die aktuelle Apertur des Blendenelements 10 kennzeichnende
Signal "c" zur Übertragung an die Vergleichsschaltung 23, und
zwar ohne nachteilige Einwirkung durch die
Temperaturänderung.
Claims (7)
1. Beleuchtungsvorrichtung für Endoskope mit
- a) einer Lichtquelle (1), deren Licht entlang eines Strahlenganges (100) dem Ende (4a) eines Lichtleiters (4) zugeführt wird,
- b) einem Blendenmechanismus, der im Strahlengang (100) der Lichtquelle (1) angeordnet ist und der eine drehbare Welle (14) und ein Blendenelement (10) umfaßt, das an der Welle befestigt und zusammen mit der Welle im Strahlengang derart drehbar ist, daß die hindurchtretende Lichtmenge veränderbar ist, und
- c) einer Steuerungseinrichtung (20) zur Steuerung der Drehstellung der Welle (14) des Blendenmechanismus entsprechend einer über eine Einstelleinrichtung (31) vorgegebenen Lichtmenge, die dem Lichtleiter zuzuführen ist,
gekennzeichnet durch
- d) eine Sensoreinrichtung zur Erfassung des Drehwinkels des Blendenelements (10) mit
- d1) einer fächerförmigen Abschirmplatte (60),
- d11) die an der Welle (14) des Blendenmechanismus befestigt und gemeinsam mit der Welle (14) drehbar ist und
- d12) deren Umfangskante zwei Abschnitte (60a, 60b) aufweist, in denen sich der Abstand der Umfangskante von der Welle in Abhängigkeit von einem auf eine Symmetrielinie (m) bezogenen Winkel (R) ändert,
- d2) zwei Sensoren (61a, 61b),
- d21) die zwei Schenkel aufweisen, zwischen denen die Umfangskante der Abschirmplatte (60) angeordnet ist,
- d22) die jeweils entsprechend der von der Winkelstellung der Abschirmplatte (60) beeinflußten Menge des von einem zum anderen Schenkel ausgesandten Lichts ein Sensorsignal abgeben, das der Steuerungseinrichtung (20) zugeführt wird, und
- d23) die an der Umfangskante der Abschirmplatte (60) jeweils innerhalb eines der beiden Abschnitte (60a, 60b) derart angeordnet sind, daß jeder der Sensoren (61a, 61b) in der Mitte des jeweiligen Abschnittes (60a, 60b) liegt, wenn sich die Symmetrielinie (m) der Abschirmplatte (60) in der Mitte zwischen der beiden Sensoren befindet.
2. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangskante
der Abschirmplatte (60) bei der Symmetrielinie (m) den
größten Abstand von der Welle (14) des Blendenmechanismus
aufweist.
3. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuerungseinrichtung (20) einen Operationsverstärker (70)
aufweist, an den der erste und der zweite Sensor (61a, 61b)
zur Erzeugung einer Differenz zwischen den Ausgangssignalen
elektrisch angeschlossen sind.
4. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Blendenelement (10) U-förmig ist und ein Paar
plattenförmiger Lichtabschirmelemente (11), die parallel
zueinander angeordnet sind, und eine Bodenplatte
(12) aufweist, die die Lichtabschirmelemente miteinander
verbindet.
5. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkante
der Abschirmplatte (60) parallel zur Diagonalen der
Bodenplatte (12) angeordnet ist.
6. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5
dadurch gekennzeichnet, daß die
Einstelleinrichtung für die Vorgabe der dem Lichtleiter (4)
zuzuführenden Lichtmenge ein Schalter (31) ist.
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