DE4136251C2 - Indirekte Spiegelleuchte - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine indirekte Spiegelleuchte
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Diese
weist einen Hauptreflektor und einen das direkte Licht
der Lampe zur Lichtaustrittsöffnung des Hauptreflektors
unterbindenden Hilfsreflektor auf. Der Hilfsreflektor hat
dabei die Funktion, Schutz vor Blendung beim Einblick in
die Leuchte zu übernehmen und das Licht der Lampe nach
oben in den Hauptreflektor zu lenken, von wo das reflektierte
Licht dann nach unten aus der Lichtaustrittsöffnung
des Hauptreflektors austritt.
Beispielsweise durch die Literaturstelle EP 02 01 926 B1
ist eine solche indirekte Spiegelleuchte bekannt. Die
stabförmige Leuchtstofflampe ist dabei im Bereich der
Lichtaustrittsebene des Hauptreflektors halbkreisförmig
von einem rinnenförmigen Hilfsreflektor umschlossen. Bedingt
durch die weitgehende Umschließung der Lampe kann
der Hauptreflektor nur im oberen Teil voll durch den Lampenlichtstrom
ausgeleuchtet werden. Der Freiausstrahlwinkel
der Lampe gegen den Hauptreflektor, der dabei durch
die beiden Tangenten vom Rand des Hilfsreflektors an den
unteren Teil des kreisförmigen Lampenkolbens der Leuchtstofflampe
bestimmt ist, beträgt nur etwa 115°. Dadurch
ergeben sich nicht unerhebliche Wirkungsgradverluste.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine indirekte
Spiegelleuchte der genannten Art eine weitere
Lösung anzugeben, die bei Erfüllung der zu fordernden
Abschirmbedingungen einen wesentlich höheren Freiausstrahlwinkel
hat und damit erheblich bessere Lichtwirkungsgrade
ermöglicht.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im Patentanspruch
1 angegebenen Merkmale gelöst.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß sich im
Gegensatz zu indirekten Spiegelleuchten, die von rohrförmigen
Lampen, insbesondere Leuchtstofflampen, Gebrauch
machen, derartige Leuchten auch mit haubenförmigen Hauptreflektoren
unter Verwendung von Punktlichtquellen verwirklichen
lassen. Wie sich zeigt, können solche indirekten
Spiegelleuchten bei Verwendung eines ebenen Hilfsreflektors
unterhalb der Punktlichtquelle mit relativ einfachen
konstruktiven Mitteln so konzipiert werden, daß für den
Freiausstrahlwinkel Werte ermöglicht sind, die mehr
als 250° betragen können.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes nach dem Patentanspruch
1 sind in den weiteren Patentansprüchen 2 bis
10 angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand
der Zeichnung näher erläutert, dabei zeigt:
Fig. 1 eine erste bevorzugte Ausführungsform für eine indirekte
Spiegelleuchte mit haubenförmigem Hauptreflektor,
Fig. 2 eine zweite bevorzugte Ausführungsform für eine
indirekte Spiegelleuchte mit einem haubenförmigen Hauptreflektor,
Fig. 3 eine Variante der Ausführungsform nach Fig. 2 mit
in Reflektoroberteil und Reflektorunterteil unterteiltem
Hauptreflektor,
Fig. 4 ein die Bemessung einer indirekten Spiegelleuchte
nach den Fig. 1 bis 3 näher erläuternder Leuchtenquerschnitt,
Fig. 5 eine Schnittlinie der Hälfte des Hauptreflektors
nach den Fig. 3 und 4 mit Angaben für seine Bemessung.
Die in Fig. 1 gezeigte erste bevorzugte Ausführungsform einer
indirekten Spiegelleuchte 1 weist einen haubenförmigen Haupt
reflektor 3 mit quadratischer Lichtaustrittsöffnung 3.3 auf,
der nach Art eines Kleeblatts aus vier Reflektorsegmenten 3.2
zusammengesetzt ist. Jedes der vier Reflektorsegmente 3.2
besteht, ausgehend von der Lichtaustrittsöffnung 3.3 aus drei
übereinander angeordneten, in sich geraden Reflektorabschnit
ten, an die sich als letzter Reflektorabschnitt ein gekrümmtes,
spitz zulaufendes Element anschließt.
Der Hauptreflektor 3 weist im Haubenboden eine zentrale Öffnung
3.1 auf, deren zweifacher Radius RR etwas größer gewählt ist,
als der Durchmesser des Lampenkolbens 2.1 der Punktlichtquelle
2, beispielsweise eine Hochdruck-Entladungslampe. Wie Fig. 1
zeigt, ist die Punktlichtquelle 2 mit ihrer Lampenkolbenachse
in der Hauptstrahlachse SA des Hauptreflektors 3 angeordnet und
ragt mit ihrem Lampenkolben 2.1 durch die zentrale Öffnung 3.1
von oben in den Hauptreflektor 3 hinein. Unterhalb des Lampen
kolbens 2.1 ist in zur Lichtaustrittsöffnung 3.3 paralleler
Anordnung ein Hilfsreflektor 4 in Gestalt einer quadratischen
Platte angeordnet, der über vertikal ausgerichtete Haltesäulen
5, die im Haubenboden des Hauptreflektors 3 verankert sind,
gehaltert ist. Der Hilfsreflektor 4 ist dabei mit seinen Seiten
parallel zu den Seiten der Lichtaustrittsöffnung 3.3 ausge
richtet.
Der Hilfsreflektor 4 weist auf Seiten der Punktlichtquelle 2
ein spitzes Mittenteil 4.1 in Gestalt einer vierseitigen
Pyramide auf, die mit ihren Seiten ebenfalls parallel zu den
Seiten des Hilfsreflektors 4 ausgerichtet ist. Durch dieses
spitze Mittenteil 4.1 wird in an sich bekannter Weise erreicht,
daß kein am Hilfsreflektor 4 reflektiertes Licht in die Punkt
lichtquelle zurückreflektiert wird.
Die in Fig. 2 dargestellte weitere bevorzugte Ausführungsform
einer indirekten Spiegelleuchte 1 weist einen haubenförmigen
Hauptreflektor 30 auf, der eine rotationssymmetrische Gestalt
hat und dessen Symmetrieachse mit der Hauptstrahlachse SA
zusammenfällt. Der im Hauptreflektor 30 unterhalb der Punkt
lichtquelle 2 angeordnete Hilfsreflektor hat entsprechend
der kreisförmigen Lichtaustrittsöffnung 34 des Hauptreflektors
30 ebenfalls einen Kreisumfang. Sein spitzes Mittenteil 40.1
hat die Gestalt eines Kreiskegels.
Die in Fig. 3 im Schnitt gezeichnete Variante der rotations
symmetrischen Ausführungsform einer indirekten Spiegelleuchte
1 nach Fig. 2 weist einen in ein Reflektoroberteil 32 und einen
Reflektorunterteil 33 unterteilten Hauptreflektor 30 auf.
Zwischen dem Reflektoroberteil 32 und dem Reflektorunterteil 33
ist eine Glasplatte 50 angeordnet, die anstelle der in den
Fig. 1 und 2 für die Halterung des Hilfsreflektors 4 bzw. 40
vorgesehenen Haltesäulen 5 die Halterung des Hilfsreflektors 40
unterhalb der Punktlichtquelle 2 übernimmt.
Fig. 4 zeigt einen die Hauptstrahlachse SA enthaltende Leuch
tenquerschnittsebene entsprechend der Ausführungsform nach Fig.
2 auf. Die anhand dieser Figur nun näher zu erläuternde opti
male Bemessung für eine solche indirekte Spiegelleuchte 1 ist
in gleicher Weise für eine Ausführungsform nach Fig. 1 gültig,
sofern berücksichtigt wird, daß die die Hauptstrahlachse SA
enthaltende Leuchtenquerschnittsebene zugleich die größte
Öffnungsbreite 2BR der Lichtaustrittsöffnung 34 des Hauptreflektors 30 enthält.
Wie Fig. 4 zeigt, ist der Hilfsreflektor 40 in einem geringen
Abstand h unterhalb des Lampenkolbens 2.1 der Punktlichtquelle 2
angeordnet. Diesen Abstand h wie auch die Breite 2BH des Hilfs
reflektors 40 ist durch den Schnittpunkt C bzw. C′ von jeweils
zwei Strahlen a und b bzw. a′ und b′ gegeben, von denen der
eine Strahl a bzw. a′ eine Tangente vom Randpunkt A bzw. A′ der
Lichtaustrittsöffnung 34 des Hauptreflektors 30 an den oberen
Randbereich des ellipsenförmigen Lichtquerschnitts 2.2 des
Lampenbrenners 2.3 der Punktlichtquelle 2 ist und der andere
Strahl b bzw. b′ den Randbereich des ellipsenförmigen Licht
querschnitts 2.2 ebenfalls auf seiten des erstgenannten Strahls
a bzw. a′ tangiert und auf dieser Seite am Randpunkt B bzw. B′
der zentralen Öffnung 3.1 des Hauptreflektors 30 zur Lichtaus
trittsöffnung 34 hin reflektiert ist. Durch den Strahl a bzw.
a′ ist sichergestellt, daß die durch den Lampenbrenner 2.3
realisierte Lichtquelle mit elliptischem Lichtquerschnitt 2.2
für den Einblick von unten verdeckt ist. Durch den Strahl b
bzw. b′ ist eine sinnvolle Dimensionierung der Breite 2BH des
Hilfsreflektors 40 sichergestellt.
Die Krümmung des Hauptreflektors 30 im Randpunkt B bzw. B′ und
das Verhältnis der halben Breite BR der Lichtaustrittsöffnung
34 zur Höhe HR des Hauptreflektors 30 sind so aufeinander
abgestimmt, daß das durch den ellipsenförmigen Lichtquerschnitt
2.2 des Lampenbrenners 2.3 vorgegebene, am Randpunkt B bzw. B′
reflektierte Lichtbündel L bzw. L′ ohne weitere Reflexion aus
der Lichtaustrittsöffnung 34 des Hauptreflektors 30 austritt.
Das Lichtbündel L bzw. L′ ist dabei von zwei Strahlen b und c
bzw. b′ und c′ begrenzt, die Tangenten an den Lichtquerschnitt
2.2 des Lampenbrenners 2.3 sind. Der eine Strahl b bzw. b′ geht
nach Reflexion des Lichtbündels L bzw. L′ am Randpunkt B bzw.
B′ durch den Schnittpunkt C bzw. C′. Der andere der beiden das
Lichtbündel L bzw. L′ begrenzende Strahlen, nämlich der Strahl
c bzw. c′ berührt den Randpunkt A bzw. A′ auf seiten der Licht
austrittsöffnung 34 des Hauptreflektors 30. Durch diese
Bemessung wird der Lichtwirkungsgrad der indirekten Spiegel
leuchten 1 bei den zu fordernden Ausblendbedingungen optimiert,
weil hierdurch Mehrfachreflexionen des Lichtes der Punktlicht
quelle 2 am Hauptreflektor 30 auf ein Minimum reduziert werden.
Der Winkel γ, den der Strahl c bzw. c′ mit der Hauptstrahl
achse SA einschließt, stellt den maximalen Ausstrahlwinkel ≅
dar. Der Freiausstrahlwinkel α, den die beiden Strahlen a
und a′ miteinander einschließen, und von dem aus Gründen der
Übersichtlichkeit nur der Winkel 360° - α in Fig. 4 angegeben
ist, ist bei dieser Ausführungsform der indirekten Spiegel
leuchte 1 mehr als doppelt so groß wie der Freiausstrahlwinkel
von bekannten indirekten Spiegelleuchten mit rinnenförmigem
Hilfsreflektor.
Die Bemessung des Ausstrahlwinkels γ ist durch die Schnittlinie des
Hauptreflektors 30 entsprechend der Schnittdarstellung nach
Fig. 4 mitbestimmt und wird üblicherweise in den Grenzen
20° ≧ γ ≧ 65° festgelegt. Der Winkel δ, den die in sich
gerade Kegelfläche des spitzen Mittenteils 40.1 des Hilfsre
flektors 40 mit der durch den Spitzenpunkt D gehenden Tangente
d an den ellipsenförmigen Lichtquerschnitt 2.2 des Lampenbren
ners 2.3 beträgt zweckmäßig 90°.
Ein zweckmäßiger Aufbau für einen Hauptreflektor 30 entspre
chend Fig. 4 ist in Fig. 5 angegeben. Fig. 5 zeigt lediglich
die linke der beiden zur Hauptstrahlachse SA symmetrischen
Halbschalen. Die Schnittlinie einer Halbschale besteht aus drei
Teilabschnitten GA, BA1 und BA2. Der Teilabschnitt GA mit dem
Randpunkt A auf seiten der Lichtaustrittsöffnung 34 ist ein
gerader Abschnitt mit der Länge GL, der zur Horizontalen den
Steigungswinkel β aufweist. An diesen Teilabschnitt GA
schließen sich hintereinander die Teilabschnitte BA1 und BA2
mit den Bogenlängen BL1 und BL2 an, die jeweils einen
Kreisabschnitt darstellen. Der Teilabschnitt BA1 weist dabei
einen Krümmungsradius R1 auf, der wesentlich größer ist als der
Krümmungsradius R2 des Teilabschnitts BA2.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel für eine indirekte
Spiegelleuchte 1 mit einem rotationssymmetrischen Hauptreflek
tor 30 ergeben sich folgende Abmessungen.
| Höhe HR des Hauptreflektors|=140,5 mm | |
| Halbe Breite BR des Hauptreflektors | =119,6 mm |
| Halbe Breite BH des Hilfsreflektors | = 30,7 mm |
| Radius RR der Öffnung | = 17,5 mm |
| Freiausstrahlwinkel α | =268° |
| Maximaler Ausstrahlwinkel γ | = 36° |
| Steigungswinkel β im Randpunkt A | = 78° |
| Länge GL des ersten Teilabschnittes GA | = 50,2 mm |
| Bogenlänge BL1 des Teilabschnitts BA1 | = 65,7 mm |
| Krümmungsradius R1 | =171 mm |
| Bogenlänge BL2 des Teilabschnitts BA2 | = 76,4 mm |
| Krümmungsradius R2 | = 81 mm |
Claims (10)
1. Indirekte Spiegelleuchte (1) mit einem haubenförmigen
Hauptreflektor (3, 30), der im Haubenboden eine zentrale
Öffnung (3.1, 31) aufweist, in der eine Punktlichtquelle
(2) angeordnet ist, die einen rohrförmigen Lampenkolben
(2.1) mit einem Lampenbrenner (2.3) aufweist, wobei der
rohrförmige Lampenkolben (2.1) durch die zentrale Öffnung
(3.1, 31) in den Hauptreflektor (3, 30) hineinragt und die
Symmetrieachse des Lampenbrenners (2.3) mit der Hauptstrahlachse
(SA) des Hauptreflektors (3, 30) zusammenfällt,
mit einem plattenförmigen Hilfsreflektor (4, 40), der in geringem Abstand (h) unterhalb des Lampenkolbens (2.1) der Punktlichtquelle (2) senkrecht und konzentrisch zur Hauptstrahlachse (SA) angeordnet ist und ein der Punktlichtquelle (2) zugewandtes, spitzes kegel- bzw. pyramidenförmiges Mittenteil (4.1, 40.1) aufweist, dessen Basisfläche etwa das 0,5- bis 0,7fache der Querschnittsfläche des Lampenkolbens (2.1) beträgt,
mit einem geometrischen Zusammenhang der Breite (2BH) des Hilfsreflektors (4, 40) mit dem Abstand (h) des Hilfsreflektors (4, 40) vom Lampenkolben (2.1), sowie einer größeren Öffnungsbreite (2BR) der Lichtaustrittsöffnung (3.3, 34) des Hauptreflektors (3, 30), der in einem die Hauptstrahlachse (SA) enthaltenden axialen Längsschnitt durch den Hauptreflektor (3, 30) durch zwei auf dem Rand des Hilfsreflektors einander gegenüberliegende Schnittpunkte (C, C′) von jeweils zwei bezüglich der Hauptstrahlachse auf derselben Seite liegenden Strahlen (a/a′, b/b′) festgelegt ist, von denen der eine Strahl (a bzw. a′) ein von einem Randpunkt (A bzw. A′) der Lichtaustrittsöffnung (3.3, 34) des Hauptreflektors (3, 30) an den oberen Randbereich des ellipsenförmigen Lichtquerschnitts (2.2) des Lampenbrenners (2.3) verlaufender Tangentialstrahl ist und der andere Strahl (b, bzw. b′) ein zur Lichtaustrittsöffnung (3.3, 34) des Hauptreflektors (3, 30) hin verlaufender und durch den entsprechenden Randpunkt (B bzw. B′) der zentralen Öffnung (3.1, 31) des Hauptreflektors (3, 30) gehender Tangentialstrahl an den unteren Randbereich des Lichtquerschnitts (2.2) des Lampenbrenners (2.3) ist.
mit einem plattenförmigen Hilfsreflektor (4, 40), der in geringem Abstand (h) unterhalb des Lampenkolbens (2.1) der Punktlichtquelle (2) senkrecht und konzentrisch zur Hauptstrahlachse (SA) angeordnet ist und ein der Punktlichtquelle (2) zugewandtes, spitzes kegel- bzw. pyramidenförmiges Mittenteil (4.1, 40.1) aufweist, dessen Basisfläche etwa das 0,5- bis 0,7fache der Querschnittsfläche des Lampenkolbens (2.1) beträgt,
mit einem geometrischen Zusammenhang der Breite (2BH) des Hilfsreflektors (4, 40) mit dem Abstand (h) des Hilfsreflektors (4, 40) vom Lampenkolben (2.1), sowie einer größeren Öffnungsbreite (2BR) der Lichtaustrittsöffnung (3.3, 34) des Hauptreflektors (3, 30), der in einem die Hauptstrahlachse (SA) enthaltenden axialen Längsschnitt durch den Hauptreflektor (3, 30) durch zwei auf dem Rand des Hilfsreflektors einander gegenüberliegende Schnittpunkte (C, C′) von jeweils zwei bezüglich der Hauptstrahlachse auf derselben Seite liegenden Strahlen (a/a′, b/b′) festgelegt ist, von denen der eine Strahl (a bzw. a′) ein von einem Randpunkt (A bzw. A′) der Lichtaustrittsöffnung (3.3, 34) des Hauptreflektors (3, 30) an den oberen Randbereich des ellipsenförmigen Lichtquerschnitts (2.2) des Lampenbrenners (2.3) verlaufender Tangentialstrahl ist und der andere Strahl (b, bzw. b′) ein zur Lichtaustrittsöffnung (3.3, 34) des Hauptreflektors (3, 30) hin verlaufender und durch den entsprechenden Randpunkt (B bzw. B′) der zentralen Öffnung (3.1, 31) des Hauptreflektors (3, 30) gehender Tangentialstrahl an den unteren Randbereich des Lichtquerschnitts (2.2) des Lampenbrenners (2.3) ist.
2. Indirekte Spiegelleuchte nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Krümmung des Hauptreflektors
(3, 30) in den Randpunkten (B, B′) seiner zentralen
Öffnung (3.1, 31) sowie seine Abmessungen hinsichtlich
des Verhältnisses von Breite zu Höhe (BR/HR) so aufeinander
abgestimmt sind, daß in einem die Hauptstrahlachse
(SA) enthaltenden axialen Längsschnitt durch den Hauptreflektor
(3, 30) das durch den ellipsenförmigen Lichtquerschnitt
(2.2) des Lampenbrenners (2.3) vorgegebene, an
jeweils einem der Randpunkte (B bzw. B′) der zentralen
Öffnung (3.1, 31) reflektierte Lichtbündel (L, L′) ohne
weitere Reflexion aus der Lichtaustrittsöffnung (3.3, 34)
des Hauptreflektors (3, 30) austritt, wobei dieses Lichtbündel
(L, L′) von zwei Strahlen (b, c bzw. b′, c′) begrenzt
ist, die reflektierte Strahlen von Tangenten an den
Lichtquerschnitt (2.2) des Lampenbrenners (2.3) sind und
von denen nach der Reflexion am entsprechenden Randpunkt
(B bzw. B′) der eine Strahl (b bzw. b′) auf einen der
Schnittpunkte (C bzw. C′) und der andere Strahl (c bzw.
c′) auf einen der Randpunkte (A bzw. A′) der Lichtaustrittsöffnung
(3.3, 34) des Hauptreflektors (3, 30) trifft.
3. Indirekte Spiegelleuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der auf
einen der Randpunkte (A bzw. A′) der Lichtaustrittsöffnung (3.3, 34)
treffende, das Lichtbündel (L bzw. L′) begrenzende Strahl
(c bzw. c′) mit der Hauptstrahlachse (SA) den maximalen
Ausstrahlwinkel (γ) einschließt, wobei dieser maximale
Ausstrahlwinkel (γ) im Bereich von 20° ≧ γ ≧ 65° liegt.
4. Indirekte Spiegelleuchte nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in einem die Hauptstrahlachse (SA) enthaltende axialen
Längsschnitt durch den Hauptreflektor (3, 30) und bezogen
auf eine seiner beiden zur Hauptstrahlachse (SA)
symmetrischen Halbschalen, sich die Schnittlinie einer
Halbschale jeweils aus drei Teilabschnitten (GA, BA1, BA2)
zusammensetzt, von denen der einseitig durch den Randpunkt
(A) der Lichtaustrittsöffnung (3.3, 34) begrenzte Teilabschnitt
(GA) eine Gerade ist und die hieran anschließenden
beiden übrigen Teilabschnitte (BA1, BA2) Kreisabschnitte
sind, von denen der in der Mitte liegende Teilabschnitt
(BA1) einen Kreisradius (R1) aufweist, der wesentlich
größer ist als der Krümmungsradius (R2) des Teilabschnitts
(BA2), der durch den Randpunkt (B) der zentralen
Öffnung (3.1, 31) begrenzt ist.
5. Indirekte Spiegelleuchte nach einem der vorhergehenden
Anspüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hilfsreflektor (4, 40) an horizontal oder vertikal
ausgerichteten Haltesäulen (5) am Hauptreflektor (3, 30)
befestigt ist.
6. Indirekte Spiegelleuchte nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hilfsreflektor (4, 40) auf einer Glasplatte (50)
gehaltert ist, die einen die Punktlichtquelle (2) und den
Hilfsreflektor (4, 40) enthaltenden oberen Teilraum des
Hauptreflektors (3, 30) von einem unterem Teilraum trennt.
7. Indirekte Spiegelleuchte nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hauptreflektor (3,
30) aus einem Reflektoroberteil (32) und einem Reflektorunterteil
(33) zusammensetzt ist, wobei die den Hilfsreflektor
(4, 40) tragende Glasplatte (50) an der Übergangsstelle
zwischen dem Reflektoroberteil (32) und dem Reflektorunterteil
(33) am Hauptreflektor (3, 30) gehaltert ist.
8. Indirekte Spiegelleuchte nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hauptreflektor (30) eine rotationssymmetrische
Formgebung aufweist, dessen Symmetrieachse mit der Hauptstrahlachse
(SA) zusammenfällt und bei der der Hilfsreflektor
(40) eine Kreisplatte mit einem spitzen Mittenteil (40.1)
in Gestalt eines Kreiskegels ist.
9. Indirekte Spiegelleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß
der haubenförmige Hauptreflektor (3) eine quadratische
Lichtaustrittsöffnung (3.3) aufweist und hierzu nach Art
eines Kleeblatts aus vier Reflektorsegmenten (3.2) zusammengesetzt
ist und daß der Hilfsreflektor (4) eine quadratische
Platte mit einem spitzen Mittenteil (4.1) in Gestalt
einer mit ihren vier Seiten parallel zu den Seiten
des Hilfsreflektors (4) verlaufenden Pyramide ist, wobei
die Seiten des Hilfsreflektors (4) parallel zu den Seiten
der Lichtaustrittsöffnung (3.3) des Hauptreflektors (3)
ausgerichtet sind.
10. Indirekte Spiegelleuchte nach einem der Ansprüche 8
oder 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Mittelteil (4.1, 40.1) des Hilfsreaktors (4, 40)
gerade Mantellinien aufweist, die mit der durch den Spitzenpunkt
(D) des Mittenteils (4.1, 40.1) gehenden Tangente
an den Lichtquerschnitt (2.2) des Lampenbrenners (2.3)
einen rechten Winkel (δ) einschließen.
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