DE4117899C1 - Pliers for metal work - has support leg on one leg to take force from grip leg - Google Patents

Pliers for metal work - has support leg on one leg to take force from grip leg

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DE4117899C1
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pliers
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legs
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DE19914117899
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Inventor
Andreas H. Dipl.-Ing. 4422 Ahaus De Groten
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Orbis Will GmbH and Co KG
Original Assignee
Orbis-Werk Groten and Co Kg 4422 Ahaus De GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25GHANDLES FOR HAND IMPLEMENTS
    • B25G1/00Handle constructions
    • B25G1/10Handle constructions characterised by material or shape
    • B25G1/102Handle constructions characterised by material or shape the shape being specially adapted to facilitate handling or improve grip
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B7/00Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Zange gemäß dem Oberbe­ griff des Anspruchs 1.
Eine derartige Zange ist beispielsweise aus der EP 02 28 032 B1 bekannt. Bei dieser bekannten Zange sind die Stützabschnitte an den Innenflächen der Griffschenkel vorgesehen, die bei einer einhändigen Betätigung der Zange ein Öffnen der Zange mit den Fingerkuppen ermöglichen sollen. Die Öffnung mit Hilfe der Fingerkuppen ist über einen weiten Öff­ nungsbereich der Zange gut möglich, da die Finger­ kuppen relativ hohe Reibkräfte übertragen.
Häufig jedoch wird in der Praxis bei der einhändigen Handhabung der Zange diese mit den Fingerrücken ge­ öffnet. Die Fingerrücken können gegenüber den Fin­ gerkuppen geringere Reibkräfte übertragen.
Bei der bekannten Zange ist nachteilig, daß die zur Mittelachse der Zange weisende Innenkontur der Stützabschnitte nahezu parallel zu der Mittelachse verläuft. Wird die bekannte Zange mit dem Fingerrücken einer Hand geöffnet, die gleichzeitig die Zange hält, so rutscht schon bei Erreichen eines geringen Öffnungswinkels der Fingerrücken an dem Stützabschnitt ab in Richtung zum freien Ende des Griffschenkels.
Aus der EP 02 28 659 A2 ist eine Handschere für schwere Arbeiten bekannt, die beispielsweise zum Schneiden von Blechen oder dickeren Ästen geeignet ist. Diese Schere ist insgesamt unsymmetrisch aus­ gebildet und im dargestellten Ausführungsbeispiel speziell für einen Rechtshänder ausgelegt. Dabei weist ein Griffschenkel einen Stützabschnitt auf, dessen Innenkontur im Vergleich zur oben genannten bekannten Zange in einem steileren Winkel zur Mittelachse der Schere verläuft.
Bei der bekannten Schere ist der Stützabschnitt zur Anlage am Handteller der Greifhand bestimmt und dem­ zufolge an dem Griffschenkel ausgebildet, der am Handteller verbleibt. Am anderen Griffschenkel, an dem ggf. die Fingerrücken der Greifhand anliegen könnten, ist kein derartiger Stützabschnitt vorge­ sehen. Vielmehr weist die bekannte Schere eine Feder im Bereich ihres Gelenkes auf, wobei die Spreizung der Schere durch die Federwirkung erreicht wird. Bei dieser bekannten Schere ist daher weder eine beidhändige noch einhändige Be­ tätigung erforderlich, um diese Schere zu spreizen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Zange dahingehend zu verbessern, daß die Öffnung der Zange bei einhändiger Handhabung der Zange erleichtert wird.
Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die Ausgestaltung gemäß Anspruch 1 gelöst.
Die Erfindung schlägt mit anderen Worten vor, den Stützabschnitt so auszugestalten, daß beim Öffnen der Zange der Fingerrücken nicht zum freien Ende des Griffschenkels abrutscht. Zu diesem Zweck kann die Innenkontur des Stützabschnitts winklig zur Mittel­ achse der Zange derart verlaufen, daß sie einen Wirkabschnitt zur Anlage eines Fingerrückens aus­ bildet, der über einen weiten Spreizbereich der Zange die Übertragung von Kräften ermöglicht.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen einer erfin­ dungsgemäßen Zange sind den Unteransprüchen ent­ nehmbar.
Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zange wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Zange im geschlossenen Zustand, also mit aneinander anliegenden Werkzeugschenkeln,
Fig. 2 die Zange von Fig. 1 in einer teil­ weise geöffneten Stellung,
Fig. 3 die Zange in der Stellung von Fig. 2 in einer anderen Perspektive,
Fig. 4 die Zange in einer fast vollständig geöffneten Stellung und
Fig. 5 die Zange von Fig. 4 in einer anderen Perspektive.
Die Zange ist im wesentlichen symmetrisch ausge­ bildet entlang einer Mittelachse 1. Eine weitere Achse in Form der Drehachse verläuft durch ein Gelenk 2. Von dem Gelenk 2 ausgehend, kann die Zange in ein Werkzeugende 3 und ein Griffende 4 untergliedert werden. Das Griffende weist zwei Schenkel 5 als Griffschenkel auf. Im vorderen Bereich der Griffschenkel 5, also dem Gelenk 2 benachbart, weisen die Griffschenkel 5 einen Ab­ gleitschutz 6 auf. Bei geschlossener Zange verläuft der Abgleitschutz 6 nahezu geschlossen umlaufend, da er an den Außen- und Seitenflächen der Griff­ schenkel 5 ausgebildet ist.
Jeder Griffschenkel 5 weist eine Außenfläche 7, eine dargestellte und eine nicht dargestellte Seitenflä­ che 8 sowie eine Innenfläche 9 auf. Die Griffschen­ kel 5 verlaufen im wesentlichen durchgehend gebo­ gen, wobei jedoch an der Innenfläche 9 jedes Griff­ schenkels 5 ein Vorsprung in Form eines Stützab­ schnitts 10 vorgesehen ist.
Die Lage des Stützabschnitts 10 ist so gewählt, daß bei normaler Haltung der Zange, bei der die beiden Werkzeugschenkel zusammengepreßt werden, ein Mit­ telfinger in den Zwischenraum zwischen den Griff­ schenkeln 5 geführt werden kann, und daß dieser Finger dann an der Innenfläche 9 eines Griffschen­ kels 5 anliegt, und zwar im Bereich des Stützab­ schnitts 10.
Anschließend kann dieser Finger, beispielsweise der Mittel- oder der Ringfinger, durch Druck auf den Stützabschnitt 10 sowohl das Werkzeugende 3 als auch das Griffende 4 der Zange aufspreizen. Der Verlauf des Stützabschnitts 10 gewährleistet dabei auch bei weit geöffneter Zange eine gute Umsetzbarkeit des Fingerdrucks nach außen, um die Zange zu öffnen.
Zum Öffnen der Zange bietet sich besonders dann der Mittelfinger an, wenn z. B. der kleine Finger auf­ grund seiner Länge die Schenkel nicht weit genug spreizen kann und/oder wenn die Maulbacken des Werkzeuges besonders exakt geführt werden müssen, wobei dann kleiner und Ringfinger den einen Schenkel sicher in die Handfläche pressen können. Da sie nicht bewegt werden, wirkt ihre Kraft stets im wesentlichen normal auf das entsprechend gestaltete Schenkelende (Fig. 2-5). Während des Spreizens wird der Mittelfinger vom Stützabschnitt geführt.
Zerlegt man die Fingerkraft Ff in die zwei Komponen­ ten der Ebene der Vorderansicht der Zange (Fig. 2 und 4), deren tangentiale Komponente Ft das Drehmo­ ment um die Gelenkachse (III) und damit die Öffnungskraft bestimmt, nimmt der radiale Anteil Fr im Verhältnis zum tangentialen Ft mit zunehmender Spreizung ebenfalls zu (Fig. 2, 4). Entsprechend ist es hilfreich, diesen Finger abzustützen, damit dieser nicht weiter zum Schenkelende rutschen und den Halt verlieren kann.
In Fig. 5 wird deutlich, daß der sich ohne Ab­ stützung ungünstig auswirkende, oben beschriebene Effekt in der Ebene der Vorderansicht überlagert und verstärkt wird durch einen weiteren in der Ebene senkrecht dazu. Die zunächst nahezu normal wirkende Fingerkraft Ff (Fig. 3) erhält bei zunehmender Spreizung der Schenkelenden (Fig. 5) einen starken axialen Anteil Fa in Richtung der Gelenkachse (III), der ebenfalls der Öffnungs- und Führungskraft des Fingers verlorengeht.
Der Finger, der die Zange öffnet, ist zunächst bei geschlossener Zange gekrümmt und wird anschließend gestreckt, je weiter sich die beiden Griffschenkel voneinander entfernen. Hierbei gleitet möglicher­ weise das Nagelbett über die Innenkante des einen Griffschenkels 5. Um unangenehme Druckbelastungen des öffnenden Fingers, insbesondere im Bereich des Nagelbettes, zu vermeiden, ist der Übergang sowohl der Seitenfläche 8 zur Innenfläche 9 als auch der Übergang vom Stützabschnitt 10 zum weiteren Ende des Griffschenkels 5 sanft gerundet ausgebildet und er­ möglicht so durch die Vermeidung von Spitzen oder Kanten eine gleichmäßige und sanfte Druckverteilung.
Der Abgleitschutz 6 ist an seinen beiden Außenflä­ chen gerade ausgebildet, so daß die Zange hochkant abgelegt werden kann. Insbesondere beim professio­ nellen Arbeiten, bei dem teilweise eine Vielzahl von Zangen kurz aufeinanderfolgend verwendet werden muß, ist so eine platzsparende und übersichtliche Anord­ nung der verschiedenen Zangen möglich.
Das Aufgreifen sowohl abgelegter als auch hochkant abgestellter Zangen wird durch eine starke Verrun­ dung der Außen- und Seitenflächen 7 und 8 gegenüber dem Abgleitschutz 6 erleichtert, wobei durch diese Verrundung zusätzlich gewährleistet wird, daß der Abgleitschutz gegenüber der Außenfläche 7 oder den Seitenflächen 8 vorsteht, so daß in jeder Ablage­ position der Zange leicht um den Griff herumgefaßt und die Zange aufgenommen werden kann.
Ein gut verrundeter Übergang zwischen den Außen­ flächen 7 und den Seitenflächen 8 in dem dem Abgleit­ schutz 6 benachbarten Bereich gewährleistet, daß die Zange zudem leicht in der Hand gedreht werden kann. Dies ist beispielsweise dann wünschenswert, wenn das Werkzeugende 3 eine Schneidvorrichtung für Drähte od. dgl. umfaßt und zum Schneiden in eine bestimmte Lage gedreht werden soll.

Claims (7)

1. Zange mit einer Mittelachse (1), einem Gelenk (2) und zwei Griffschenkeln (5), wobei an wenigstens einem Griffschenkel (5) ein Stütz­ abschnitt an der Innenfläche (9) des Schen­ kels (5) angeformt ist, der sich zu dem ge­ genüberliegenden Griffschenkel (5) er­ streckt, gekennzeichnet durch eine Wirkfläche des Stützabschnittes (10), die entlang des Griffschenkels (5) auftretende und zum ge­ lenkfernen Griffende gerichtete Kräfte auf­ nimmt.
2. Zange nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen sanft gerundeten Übergang vom gelenk­ ferneren Ende des Stützabschnitts (10) zum weiteren Verlauf des Griffschenkels (5).
3. Zange nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Stützabschnitt (10) im Bereich des Mittel- oder des Ringfingers an­ geordnet ist.
4. Zange nach einem der Ansprüche 1 bis 3, ge­ kennzeichnet durch einen Abgleitschutz (6) im vorderen, dem Gelenk (2) benachbarten Bereich der Griffschenkel (5), wobei der Übergang zwischen den Außen- und Seitenflächen (7, 8) der Griffe zum Abgleitschutz (6) stark ver­ rundet ist.
5. Zange nach einem der Ansprüche 1 bis 4, ge­ kennzeichnet durch einen Abgleitschutz (6), dessen Außenflächen gerade verlaufen oder einen geraden Abschnitt aufweisen, der im wesentlichen parallel zur Gelenkachse der Zange verläuft.
6. Zange nach einem der Ansprüche 1 bis 5, ge­ kennzeichnet durch einen stark gerundeten Übergang zwischen Außen- und den beiden Sei­ tenflächen (7, 8) im vorderen, dem Abgleit­ schutz (6) benachbarten Ende der Griffe.
7. Zange nach einem der Ansprüche 1 bis 6, ge­ kennzeichnet durch auf die Griffschenkel (5) aufsteckbare Griffhüllen, wobei die Griff­ hüllen die äußere Kontur der Griffe be­ stimmen.
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