DE4113289C2 - Brausekopf - Google Patents

Brausekopf

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Description

Die Erfindung betrifft einen Brausekopf mit einer Einstellvorrichtung für unterschiedliche Strahlarten, mit einem drehbar am Kopfgehäuse angeordneten Stellring" einem Siebvorsatz, einer brausekopfgehäusefesten Wasserzuström­ öffnung und mit Wasserführungskanäle bildenden Zwischenkörpern, wie Brau­ seböden, Strahlunterbrecher od. dgl., wobei mit dem Stellring und dem Siebvorsatz eine Gehäuseglocke drehfest verbunden ist und die Zwischenkör­ per in dem zwischen dem Boden der Gehäuseglocke und dem Boden des Siebvorsatzes ausgebildeten Aufnahmeraum angeordnet sind.
Die Erfindung geht aus von einem Brausekopf, wie er beispielsweise in DE 37 06 320 A1 dargestellt und beschrieben ist. Stellring (dort mit Betäti­ gungshülse bezeichnet), Gehäuseglocke (Steuerring) und ein Zwischenkörper (Verteilerorgan) sind dort mit einer Schraube am Gehäusekörper befestigt, die zugleich eine Verschlußplatte am Gehäusekörper hält. Die Einheit aus Betäti­ gungshülse, Steuerring und Verteilerorgan ist relativ zur Verschlußplatte dreh­ bar. Im Boden der Gehäuseglocke sind zwei Öffnungen angeordnet, die Ein­ gänge von Kanälen für eine erste und eine zweite Strahlart darstellen. Für eine dritte Strahlart ist im Boden der Gehäuseglocke keine separate Öffnung vorge­ sehen. Das durch eine in der Verschlußplatte angeordnete Wasserzuströmöff­ nung strömende Wasser trifft in diesem Fall auf die gesamte Außenfläche der Gehäuseglocke und fließt durch einen Kanal zwischen Gehäuseglocke und Stellring ab.
Um die einzelnen Kanäle gegeneinander sowie gegenüber dem Außen­ raum abzudichten, sind vier Dichtungsringe notwendig. Durch die große Zahl von Einzelteilen kann die aufwendige Montage eines derartigen Brausekopfes auch Probleme bereiten.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Brausekopf der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art dahingehend zu verbessern, daß weniger Dichtringe erforderlich sind.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen des Patentan­ spruchs 1 und ist dem entsprechend dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Gehäuseglocke einer der Anzahl der einzustellenden Strahlarten entspre­ chende Anzahl von jeweils einem Kanalsystem zugeordneten Wasserein­ trittsöffnungen aufweist, von denen jeweils eine in Überdeckung mit der Was­ serzuströmöffnung bringbar ist und daß die Wasserzuströmöffnung von einer Dichtung gebildet ist, die ständig die zugekehrte Stirnaußenfläche der Gehäu­ seglocke kontaktiert.
Das Prinzip der Erfindung besteht somit zunächst darin, der Anzahl der Kanäle für die verschiedenen Strahlarten entsprechend eine Anzahl von Was­ sereintrittsöffnungen im Boden der Gehäuseglocke vorzusehen, so daß jeder Kanal eine eigene - definierte - Wassereintrittsöffnung besitzt und zugleich jeder Wassereintrittsöffnung ein Kanal zugeordnet ist.
Weiterhin ist bei der Erfindung lediglich eine einzige Dichtung vorzuse­ hen, die für alle Strahlarten jeweils die gehäusefeste Wasserzuströmöffnung in eine dichte Verbindung mit einer Wassereintrittsöffnung im Boden der Gehäu­ seglocke bringt. Diese Dichtung dichtet zugleich die einzelnen Kanäle vonein­ ander ab, wie auch die Wasserzuströmöffnung gegenüber dem Außenraum, in dem Sinne, das Wasser nur durch den jeweiligen Kanal nach außen gelangen kann.
Bei der erfindungsgemäßen Handbrause findet bei einer Drehung des entsprechenden drehbaren Bauteils aus Siebvorsatz, Siebrand und Gehäuse­ glocke lediglich eine Relativbewegung zwischen dem Boden der Gehäusegloc­ ke und dem - einzigen - Dichtkörper statt, so daß die Stirnfläche der Gehäuse­ glocke relativ zur Unterseite der Dichtung eine Bewegung ausführt. Die Dich­ tungsbereiche der Dichtung, die die Abdichtung der Kammer gegenüber dem Außenraum bewerkstelligen, sind nicht an einer Relativbewegung beteiligt. So­ mit unterliegen diese Dichtungsbereiche keinerlei Verschleiß.
Bei der Erfindung wird mit dem Stellring die gewünschte Strahlart einge­ stellt. Da mit diesem und dem Siebvorsatz eine Gehäuseglocke drehfest ver­ bunden ist, wird auch diese gleichsinnig mitbewegt. Deshalb können die Zwi­ schenkörper zwischen dem Boden der Gehäuseglocke und dem Boden des Siebvorsatzes ebenfalls bezüglich Stellring und Siebvorsatz bzw. Gehäuseglocke undrehbar gehalten bleiben. Denn die Zwischenkörper bilden untereinander sowie mit der Gehäuseglocke und dem Siebvorsatz die betreffenden Wasser­ durchflußkanäle aus. Die gewünschte Strahlart wird also durch Verdrehen der gesamten Kopf- oder Funktionseinheit eingestellt. Einzige Bedingung ist ledig­ lich, die dem gewünschten Strahlbild zugeordnete Wassereintrittsöffnung in der Gehäuseglocke in Überdeckung mit einer brausekopfgehäusefesten Wasserzu­ strömöffnung zu bringen.
Ausfluß der Erfindung ist ein wesentlicher weiterer Vorteil: Da die ge­ samte Kopfeinheit keine gegeneinander drehbaren, sondern nur gemeinsam miteinander drehbaren Teile aufweist, kann sie als Ganzes vom Kopfgehäuse entfernt werden. Dies ist beispielsweise wichtig, wenn man den Siebvorsatz und die wasserführenden Kanäle reinigen will. Es besteht deshalb bei der Erfindung nicht wie beim Stand der Technik die Gefahr, daß die Teile auseinanderfallen und Schwierigkeiten bei der Wiedermontage bestehen könnten.
Vorzugsweise ist der Stellring vom Rand des Siebvorsatzes sowie mit diesem einstückig ausgebildet. Der Stellring ist nach dieser Ausgestaltung also kein besonderes Bauteil, son­ dern stoffschlüssiger Bestandteil des Siebvorsatzes.
Nach einer weiteren Ausgestaltung ist der Siebvorsatz mit dem Brausekopf bajonettartig steckverrastbar. Dies erleichtert die Erstmontage, die Abnahme zum Zwecke der Reinigung und die Wiedermontage in ganz erheblichem Umfange gegenüber herkömmli­ chen Brausen, bei denen Einzelteile durch Schrauben od. dgl. zusammengehalten werden. Wie schon erwähnt, kann deshalb beim Erfindungsgegenstand mit einfachen Handgriffen die gesamte Funktionseinheit vom Kopfgehäuse der Brause entfernt und an­ schließend wieder an ihm montiert werden.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorge­ sehen, daß die Kanalanordnungen mittels Labyrinthdichtungen gegeneinander abgegrenzt sind und die Labyrinthe von - vor­ zugsweise form- bzw. klemmschlüssig - ineinandergreifenden Ringstegen und Ringnuten einander benachbarter Zwischenkörper ausgebildet sind.
Einige Zwischenkörper sind untereinander bzw. mit der Ge­ häuseglocke verschweißt, namentlich ultraschallverschweißt.
Der Siebvorsatz sollte zweckmäßig mit der Gehäuseglocke nicht verschweißt, sondern wiederlösbar steckverbunden sein.
Zwar ist auch dann die gesamte Kopf-Funktionseinheit insgesamt als handhabbare Baugruppe vom Kopfgehäuse lösbar, doch können jetzt Gehäuseteile und Siebvorsatz voneinander getrennt wer­ den, so daß der Zugang zu den Zwischenkörpern, dem Kanalsystem und eventuell eingelegten Siebelementen frei ist
Die Mittel zur formschlüssigen Steckverbindung zwischen Siebvorsatz und Gehäuseglocke bestehen vorzugsweise aus Steg und Nut einer Labyrinthdichtung zwischen diesen Teilen.
Zur optimalen Einleitung des Brausewassers in den jeweili­ gen Kanal bzw. das jeweils relevante Kanalsystem ist es vor­ teilhaft, wenn mit dem Boden der Gehäuseglocke eine Verteiler­ platte verbunden ist, die gegeneinander abgegrenzte und je­ weils einer Wasserzulauföffnung zugeordnete Strömungsräume mit Wasseraustrittsöffnungen zu den verschiedenen Gruppen von Sieböffnungen innerhalb des Siebvorsatzes aufweist.
Zwischen der Verteilerplatte und einem zentralen Zwischen­ stück kann eine Radialturbine zur Erzeugung eines pulsierenden Massagestrahls angeordnet sein.
Die Erfindung versteht sich im übrigen am besten anhand ihrer nachfolgenden Beschreibung anhand eines in den Zeichnun­ gen dargestellten Ausführungsbeispiels. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht einer Handbrause mit Blick auf den Siebvorsatz,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Brausekopf mit allen wesentlichen Einzelheiten der Einrichtung zur Strahlver­ stellung,
Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht einer Wasserverteil­ platte als Bestandteil der Vorrichtung zur Strahleinstel­ lung,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch den Brausekopf in der Stellung "Nadelstrahl",
Fig. 5 einen Längsschnitt entsprechend Fig. 4 in der Ein­ stellung "Softstrahl" und
Fig. 6 einen Längsschnitt durch den Brausekopf in der Ein­ stellung "Pulsation".
Die Handbrause 10 nach Fig. 1 umfaßt einen Griffkörper 11 mit einem Schlauchanschlußnippel 12 an dem einen und einem Brausekopf 13 an seinem anderen Ende.
Der Brausekopf 13 weist einen Siebvorsatz 14 auf, an des­ sen Siebrand 15 zur Erleichterung der Handhabung Griffrillen 16 vorgesehen sind. Um seine im Zentrum gelegene geometrische Achse 17 ist der Siebvorsatz 14 um einen Winkel W schwenkbar am Kopfgehäuse 18 der Handbrause 10 gelagert. In der Stellung "I Nadelstrahl" sind die feinen mit I bezeichneten Sieböffnun­ gen aktiv, in der Stellung "II Softstrahl" die größeren, ring­ förmig angeordneten Sieböffnungen II und schließlich in der Stellung "III Pulsation" die Sieböffnungen des mit III be­ zeichneten Lochkranzes. Im Falle dieser Beaufschlagung ist im Kopfgehäuse 18 eine intermittierend strahlunterbrechende Turbine zur Erzeugung eines Massagestrahles angeordnet. Über die Stellungen "I Nadelstrahl" und "III Pulsation" hinaus kann der Siebvorsatz 14 im normalen Gebrauch nicht verdreht werden, es sei denn zur Demontage.
Wie aus den Figuren ersichtlich ist, bildet der Siebvor­ satz 14 mit dem Siebrand 15 ein einstückiges Bauteil aus. Der Siebrand 15 ist somit zugleich Stellring für die Verdrehung des Siebvorsatzes 14 um die geometrische Achse 17 zur Einstel­ lung der gewünschten Strahlart.
Anhand der Fig. 2 werden nun die wesentlichen weiteren Einzelteile des Brausekopfes beschrieben.
In die endseitige Brausekopföffnung 19 ist ein Einsatzkörper 20 eingesetzt und fest mit dem Brausekopf verschweißt. Seine wesentliche Aufgabe ist es, das Brausewasser durch eine Öff­ nung 21 dem Kanalsystem des Brausekopfes zuzuführen und eine Kammer 22 auszubilden, in der eine topfförmige Gummidichtung 23 mit einer zentralen Ausströmöffnung 24 gelagert ist. Die Dichtung steht unter Wirkung einer vorgespannten Schrauben­ druckfeder 25 und kontaktiert die zugekehrte Außen- bzw. Stirnfläche 26 einer Gehäuseglocke 27. Diese weist eine der Anzahl der einzustellenden Strahlarten entsprechende Zahl von Wassereintrittsöffnungen 28 auf, durch die das Brausewasser in den zwischen der Gehäuseglocke 27 und dem Siebvorsatz 14 ge­ bildeten Raum einströmen kann, in dem noch weitere, nachfol­ gend zu beschreibende Bauteile aufgenommen sind.
Gehäuseglocke 27 und Siebvorsatz 15 sind formschlüssig­ drehfest miteinander verbunden. Hierzu weist der äußere Rand­ kragen 29 der Gehäuseglocke 27 mindestens einen Umfangs-Ein­ schnitt auf, der formschlüssig mit einer entsprechend nach innen vorspringenden Leiste an der Innenseite des Siebrandes 15 drehkuppelnd zusammenwirkt. Ein auf der Innenseite des Sieb­ vorsatzes 14 ausgebildeter Ringsteg 30 greift form- und klemm­ schlüssig in eine angepaßte Ringnut 31 der Gehäuseglocke 27 ein. Ringsteg 30 und Ringnut 31 bilden auf diese Weise eine Labyrinthdichtung aus.
Es ist aufgrund der vorangegangenen Beschreibung ersicht­ lich, daß ein Verdrehen des Siebvorsatzes 14 um die zentrale Achse 17 die Gehäuseglocke 27 entsprechend mitnimmt und eine von beim Ausführungsbeispiel drei Wassereintrittsöffnungen 28 der Wasserausströmöffnung 24 des Brausekopfes 13 zuordnet. Zur Handhabungskontrolle der Einstellung dient eine Kunststoff- Rastfeder 32 in formschlüssigem Zusammenwirken mit einer Rastaufnahme 33 auf dem Boden 26 der Gehäuseglocke 27.
Zwischen Siebvorsatz 14 und Gehäuseglocke 27 sind ver­ schiedene Bauteile angeordnet, die jeweils gemeinsam mit dem Siebsatz 14 und der Gehäuseglocke 27 verdreht werden, also keine Drehungen relativ zueinander ausführen müssen. Mit 34 ist ein Kunststoffring bezeichnet, der mit feinen Siebringen 35 ausgerüstet ist. Ersichtlich liegt die Siebanordnung im Be­ reich der mit II bezeichneten Wasseraustrittsöffnungen für Softstrahl, denn der Siebring wirkt als Luftsprudler.
Mit 36 ist eine Verteilerplatte bezeichnet, die insgesamt in Fig. 3 dargestellt ist und die Aufgabe hat, den drei einzu­ stellenden Strahlarten entsprechend drei Wasser-Einlauf und -Verteilkammern auszubilden. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Verteilerplatte 36 mit einem Einlaufstutzen 37, einem zweiten Einlaufstutzen 38 oder mit dem Bereich ihrer Grundplatte 49 unter die Wasserauslauföffnung 24 des Dichtkörpers 23 gedreht werden kann.
Dem zentralen Bereich 49 der Verteilerplatte 36 ist eine mittige Ausströmöffnung 51 zugeordnet, durch die in der Strahlart "Nadelstrahl" das Brausewasser den Wasseraustritts­ öffnungen I des Siebvorsatzes 14 zugeleitet wird.
Dem Stutzen 37 ist eine Einlauföffnung 39 zugeordnet, die das Wasser über weitere Kanäle den Brauseöffnungen II für Softstrahl zuleitet.
Der Einlaufstutzen 38 führt zu zwei axialen Wasseraus­ trittsöffnungen 40 und einer weiteren, im wesentlichen radial gerichteten Austrittsöffnungen 41. Das durch diese Öffnungen 40, 41 strömende Brausewasser beaufschlagt eine Radialturbine 50, die als Strahlunterbrecher zur Erzeugung eines pulsieren­ den Wasserstromes dient und der die Wasseraustrittsöffnungen III zugeordnet sind.
Um das einströmende Brausewasser über die Verteilerplatte 36 alternativ Brauseaustrittsöffnungen I, II oder III zuzulei­ ten, ist außerdem noch ein Zentralkörper 42 vorgesehen, der auch die Turbine 50 lagert. Dieser Zentralkörper 42 weist einen zentralen Kanal 44 und seitliche Überströmkanäle 45 zur Beflutung der Siebvorsatz-Öffnungen I für Nadelstrahl auf so­ wie weitere Durchflußöffnungen 46 zur wasserführenden Verbin­ dung der gehäuseglockenseitigen Einlauföffnung mit den Strahl­ öffnungen II für Softstrahl und schließlich Durchflußbohrungen 47 für das aus dem Turbinenraum durch die Öffnungen III aus­ strömende Wasser.
In den Fig. 4 bis 6 sind die jeweiligen Stellungen für die einzelnen Strahlarten dargestellt und die Wasserdurch­ flußkanäle als solche besonders markiert. Ohne weitere ins einzelne gehende Beschreibung wird aufgrund der voraufgegangen Darstellung klar, welchen Weg das Brausewasser für die jeweils eingestellte Strahlart nimmt.
Der besseren Verständlichkeit halber wurde jede Einström­ öffnung im Boden der Gehäuseglocke 27 mit der Bezugsziffer 28 bezeichnet, obgleich drei voneinander abgegrenzte Öffnungen - für jede Strahlart eine - in Umfangsrichtung verteilt vorgese­ hen ist.
Hervorzuheben ist noch, daß bei den in Fig. 4 mit "x" be­ zeichneten Stellen die hier aneinander grenzenden Bauteile miteinander ultraschallverschweißt sind. Hieraus wird deut­ lich, daß sich der gesamte Funktionsblock, also der Siebvor­ satz 14, die Gehäuseglocke 27 und die darin eingeschlossenen Teile stets nur gemeinsam um die Verdrehachse 17 verstellen lassen. Das einzige, relativ bewegliche, jedoch mit keiner Dichtung versehene Teil, ist die unter Wasserdruck rotierende Turbine 50.
Somit läßt sich der gesamte Funktionsblock - Siebvorsatz 14 mit Gehäuseglocke 27 und allen dazwischen befindlichen Zwi­ schenstücken - etwa zum Zwecke der Reinigung, vom Brausekopf 13 lösen. Hierzu ist eine bajonettartige Steckverbindung vor­ gesehen unter Vermittlung eines Kupplungsringes 48. Einzelhei­ ten dieser Verbindung und ihrer Anordnung ergeben sich aus dem DE-GM 90 05 180.
Der so vom Brausekörper 13 entfernte Funktionsblock läßt sich dann teilweise in seine Einzelteile zerlegen, weil Sieb­ vorsatz 14 und Gehäuseglocke 27 über Ringsteg 30 und Ringnut 31 nur miteinander steckverbunden sind und sich deshalb von­ einander abziehen lassen. Dies ist insbesondere wichtig, um den Luftsprudler-Ring 34 austauschen zu können.
An allen in Fig. 6 mit "y" bezeichneten Stellen sind Laby­ rinthdichtungen vorgesehen sind, die jeweils aus einem Ring­ steg und einer entsprechenden Ringnut zweiter benachbarter Funktionsteile bestehen und die wasserführenden Kanäle gegen­ einander abtrennen.
Eine Besonderheit zeigt noch die Strahlart "Softstrahl" nach Fig. 5. Wie mit den Pfeilen 52 angedeutet, wird hier durch Injektorwirkung Luft von außen durch die jetzt nicht mit Brausewasser beaufschlagten Austrittsöffnungen III angesaugt und den aus den Wasseraustrittsöffnungen II austretenden Brau­ sestrahlen beigemischt. Weil also in dieser Strahlstellung im Wasseraustrittsbereich die Durchflußkanäle II nicht gegen die Austrittskanäle III abgedichtet sind, entsteht hier durch die angesaugte und dadurch beigemischte Luft eine Verstärkung des Softstrahleffektes.

Claims (10)

1. Brausekopf mit einer Einstellvorrichtung für unterschiedliche Strahlar­ ten, mit einem drehbar am Kopfgehäuse angeordneten Stellring, einem Siebvorsatz, einer brausekopfgehäusefesten Wasserzuströmöffnung und mit Wasserführungskanäle bildenden Zwischenkörpern, wie Brauseböden, Strahlunterbrecher od. dgl., wobei mit dem Stellring und dem Siebvorsatz eine Gehäuseglocke drehfest verbunden ist und die Zwischenkörper in dem zwi­ schen dem Boden der Gehäuseglocke und dem Boden des Siebvorsatzes aus­ gebildeten Aufnahmeraum angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Gehäuseglocke (27) eine der Anzahl der einzustellenden Strahlarten entsprechende Anzahl von jeweils einem Kanalsystem zugeordneten Was­ sereintrittsöffnungen (28) aufweist, von denen jeweils eine in Überdeckung mit der Wasserzuströmöffnung (24) bringbar ist, und daß die Wasserzuströmöff­ nung (24) von einer Dichtung (23) gebildet ist, die ständig die zugekehrte Stirnaußenfläche (26) der Gehäuseglocke (27) kontaktiert.
2. Brausekopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stell­ ring (15) vom Rand des Siebvorsatzes (14) sowie mit diesem einstückig ausge­ bildet ist.
3. Brausekopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebvorsatz (14) mit dem Brausekopf (13) bajonettartig steckverrastbar ist.
4. Brausekopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ka­ nalanordnungen mittels Labyrinthdichtungen (y) gegeneinander abgegrenzt sind und die Labyrinthe von ineinandergreifenden Ringstegen (30) und Ring­ nuten (31) einander benachbarter Zwischenkörper ausgebildet sind.
5. Brausekopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ring­ stege (30) und Ringnute (31) form- und/oder klemmschlüssig ineinandergreifen.
6. Brausekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Zwischenkörper (36, 42) untereinander oder mit der Ge­ häuseglocke (27) verschweißt sind.
7. Brausekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Siebvorsatz (14) mit der Gehäuseglocke (27) wiederlös­ bar steckverbunden ist.
8. Brausekopf nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur formschlüssigen Steckverbindung aus Steg (30) und Nut (31) einer Laby­ rinthdichtung zwischen Siebvorsatz (14) und Gehäuseglocke (27) gebildet sind.
9. Brausekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß dem Böden der Gehäuseglocke (27) eine Verteilerplatte (36) zugeordnet ist, die gegeneinander abgegrenzte und jeweils einer Wasserzu­ lauföffnung (28) zugeordnete Strömungsräume (37, 38, 49) mit Wasseraus­ trittsöffnungen (39, 40, 41, 51) zu den verschiedenen Gruppen von Sieböffnun­ gen (I-III) innerhalb des Siebvorsatzes (14) aufweist.
10. Brausekopf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwi­ schen der Verteilerplatte (36) und einem zentralen Zwischenstück (46) eine Ra­ dialturbine (50) zur Erzeugung eines pulsierenden Massagestrahls angeordnet ist.
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