DE410178C - Unterkleid - Google Patents

Unterkleid

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DE410178C
DE410178C DEL60489D DEL0060489D DE410178C DE 410178 C DE410178 C DE 410178C DE L60489 D DEL60489 D DE L60489D DE L0060489 D DEL0060489 D DE L0060489D DE 410178 C DE410178 C DE 410178C
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Germany
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undergarment
fabric
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stiffening
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DEL60489D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B9/00Undergarments
    • A41B9/12Protective undergarments
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B9/00Undergarments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

  • Unterkleid. für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom ig. September 1923 beansprucht. Leichte Sommerkleider haben infolge ihrer Leichtigkeit und geringen Steifigkeit das Bestreben, sich -an den Körper anzuschmiegen, insbesondere wenn man gesessen hat und aufsteht. Dieser Nachbeil kann in gewissem Maße dadurch beseitigt werden, daß unter dem Rock oder Kleid ein oder mehrere Unterröcke oder andere Unterkleider aus verhältnismäßig schwerem Stoff getragen werden; hierbei werden jedoch die Leichtigkeit und Kühle, die gerade für Sommerkleider erwünscht sind, geopfert.
  • Ein Zweck der Erfindung besteht darin, ein Unterkleid zu schaffen, welches bewirkt, daß das Oberkleid oder der Rock in natürlichem Fall herabhängt und sich nicht an die Gestalt der Trägerin anschmiegt, ohne daß in irgendwie in Betracht kommendem Maße die erwünschte Leichtigkeit und Kühle des Kleides dabei beseitigt sind. Gemäß der Erfindung soll ferner das aus einem leichten biegsamen Stoff bestehende Unterkleid die Oberkleider am Anschmiegen an den Körper verhindern, ohne dabei das Gewicht des Stoffes wesentlich zu vermehren oder den Sitz oder Wurf des Kleides zu beeinträchtigen.
  • Weitere Erfindungszwecke bestehen in der Schaffung eines Unterkleides, das die Masse der oberen Teile der gewöhnlichen Unterkleider nicht wesentlich vermehrt, das ferner einen lichtundurchlässigen Schirm im unteren Teil des Kleides bildet, das w=eiterhin beim Tragen seine Lage beibehält und das endlich wasserdicht gemacht werden kann, ohne die übrigen Eigenschaften des Kleidungsstückes zu beeinträchtigen.
  • Das Unterkleid nach der Erfindung, das die Form einer Schürze hat, hängt hinten von der Hüftgegend unter dem Rock herab. Das Unterkleid ist so schmiegsam, daß @es sich dem Rock ausreichend anpaßt, um diesem die Möglichkeit zu belassen, in normaler Weise herabzuhängen. An einem Teil seiner Gesamtfläche, nämlich in der Sitzgegend, ist es jedoch durch leichte Versteifungen, beispielsweise aus Fischbein, die in der Sitzgegend so angeordnet sind, daß sie Biegungen nach etwa senkrechten Linien dieses Teiles widerstehen, versteift. Diese Versteifungen dienen dazu, diesen Teil des Unterkleides für sich und vom Körper abzuhalten und dem Oberrock eine Anschmiegfläche zu bieten, ohne daß ein besonders schwerer Stoff hinzugefügt ist.
  • Der auf den Hüften liegende Oberteil des Unterkleides besteht zweckmäßig aus netzartigem Stoff, der stark genug ist, ohne dabei aufzutragen und dadurch den Sitz -des Rockes zti beeinträchtigen. Um den Teil des Unterkleides, der sich seitlich an den versteiften Sitzteil anschließt, ausgebreitet und faltenlos zu erhalten, ist ein Paar kurzer Versteifungsglieder vorgesehen, und zwar eins davon an jedem Rand des Unterkleides. Diese Versteifungsglieder erstrecken sich nach innen bis zu einer Stelle, die dicht unter den Außenkanten des versteiften Teiles des Unterkleides hegt.
  • Auf der Zeichnung ist das Unterkleid nach der Erfindung in einer Ausführungsform veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt das Unterkleid in Ansicht und läßt die Art erkennen, wie es getragen wird. Abb. 2 ist eine Vorderansicht des Unterkleides, wobei einige Teile fortgebrochen sind.
  • Das Unterkleid besteht in der Hauptsache aus einem Stoffstück i o in der Form einer Schürze von solcher Länge, daß der Rock ausreichend geschützt wird. Dieses Stück kann aus irgendwelchem nicht lichtdurchlässigen Stoff bestehen, dessen Farbe zweckmäßig so gewählt wird, daß sie zu der des darüber getragenen Rockes oder-Kleides paßt. Das Unterkleid wird z. B. durch Bänder 12, i a an seinen oberen Ecken am Körper befestigt.
  • Im oberen Teil des Unterkleides, der gegen die Hüften anliegt und nicht lichtundurchlässig zu sein braucht, ist zweckmäßig ein Netzstoff 16 verwendet. Die Unterkante dieses Teiles, an der der Stoff i o befestigt ist, kann leicht nach unten gebogen oder abgerundet sein, damit das Unterkleid sich in richtiger Form um die Hüften legt. Zur Verstärkung können senkrechte Bandstreifen 18, 2o an dem Netzstoff 16 zwischen dem unteren Stoffteil io und dem oben liegenden Bunde 22 befestigt sein. Beide Teile io, 16 sind außen mit einem Band oder einer Spitze 24 eingefaßt. ' In dem mittleren Oberteil des Stoffteiles i o ist eine Anzahl von Stangen 28, 3o, 32, beispielsweise Fischbein, vorgesehen, die zweckmäßig parallel und wagerecht angeordnet sind, weil sie in dieser Lage die Bewegungen des Körpers am wenigsten stören und die Oberkleidung frei von den Unterkleidern halten. Die Versteifungsstangen sind auf dem Stoff mittels eines darühergelegten Bandes oder Stoffstreifens 34 befestigt. Diese Streifen erstrecken sich zweckmäßig über die ganze Breite des Unterkleides, so daß die Fischbeinstangen noch nachträglich in ihre richtige Lage geschoben werden können. Bei paralleler, wagerechter Anordnung der Fischbeinstangen werden die unteren Stücke zweckmäßig von allmählich zunehmender Länge gemacht, damit sie sich der Form des Rokkes anpassen. Die Versteifungsteile gehen nicht bis zu den Seitenkanten des Unterkleides oder über den Sitzteil hinaus., weil sonst das Unterkleid flach hervorstehen und den Sitz und Wurf der Oberkleider beeinträchtigen würde. Es isst jedoch zweckmäßig, das Unterkleid weiter zu halten, als es dem zu versteifenden Oberkleid entspricht, damit diesem einte gewisse Spannung erteilt wird, um. es in der richtigen Lage zu halten. Um zu verhindern, daß die äußeren Seitenteile des Unterkleides sich sacken oder faltig werwerden, sind noch zwei kurze wagerechte Fischbeinstücke 36, 38 vorgesehen, die von einer dicht unter dem Ende des untersten Streifens 32 liegenden Stelle nach den Kanten des Unterkleides gehen. Die Stücke 36,38 sind zweckmäßig um einen Betrag, der etwa der Entfernung zwischen den Streifen 28, 30 entspricht, unter dem Streifen 32 angeordnet. Infolgedessen halten diese Stücke die äußeren Seitenteile des Unterkleides in der richtigen Lage, ohne die erforderliche Biegsamkeit des Unterkleides zu beeinträchtigen.
  • Der Stoff, aus dem das Unterkleid gemacht ist, kann mit einer Imprägnierflüssigkeit wasserdicht gemacht werden, wodurch der Oberkleidung die Lichtdurchlässigkeit genommen und außerdem ein gewisser Schutz erteilt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE< i. Unterkleid, bestehend aus einem auf der Rückseite des Körpers. zu tragenden Stoffstück von der Form einer Schürze, das in der Sitzgegend so versteift ist, daß es der Biegung der Sitzgegend im wesentlichen nur in senkrechter Richtung Widerstand entgegensetzt.
  2. 2. Unterkleid nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Versteifungsglieder (28, 30, 32) nach untenzuni.mmt, aber kleiner ist als die Breite des Unterkleides.
  3. 3. Unterkleid nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Sitzgegend weitere Versteifungsglieder (36, 38) angeordnet sind, die von den Seitenkanten des Stoffes ausgehen und einen Abstand etwa von der Länge des darüberliegenden Versteifungsgliedes (32) zwischen. sich freilassen. q.. Unterkleid nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem unteren Teil von lichtundurchlässigem Stoff und und einem oberen Teil aus Netzstoff besteht, wobei der letztere zweckmäßig mit senkrechten Versteifungsstreifen (18, 2o) aus Band o. dgl. versehen ist.
DEL60489D 1923-09-19 1924-06-26 Unterkleid Expired DE410178C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE410178C true DE410178C (de) 1925-02-28

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ID=21805548

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DEL60489D Expired DE410178C (de) 1923-09-19 1924-06-26 Unterkleid

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DE (1) DE410178C (de)
GB (1) GB216809A (de)

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GB216809A (en) 1924-06-05

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