DE409798C - Elektronenroehre, deren aus einer Drahtspirale bestehendes Gitter an einem Stuetzglied mittels Bindedrahtes befestigt ist - Google Patents

Elektronenroehre, deren aus einer Drahtspirale bestehendes Gitter an einem Stuetzglied mittels Bindedrahtes befestigt ist

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DE409798C
DE409798C DEJ23379D DEJ0023379D DE409798C DE 409798 C DE409798 C DE 409798C DE J23379 D DEJ23379 D DE J23379D DE J0023379 D DEJ0023379 D DE J0023379D DE 409798 C DE409798 C DE 409798C
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    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/28Non-electron-emitting electrodes; Screens
    • H01J19/38Control electrodes, e.g. grid
    • HELECTRICITY
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    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0015Non-sealed electrodes

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  • Electrostatic Charge, Transfer And Separation In Electrography (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Elektronenentladungsvorrichtung derjenigen Art, Lei welcher eine aus einer Drahtspirale bestehende Gitterelektrode an einem Stützglied mittels Bindedraht befestigt ist.
Erfindungsgemäß erfolgt die Befestigung der Elektrode mittels zweier schlangenförmig gewundener Drähte in der Weise, daß eine Biegung jedes Drahtes die Spirale seitlich des Stützgliedes fest umfaßt und die nächsten Biegungen der Drähte hinter dem Stützglied ineinandergreifen.
Es wird eine Doppelspule paralleler Drähte hergestellt, die hierauf in eine abgeflachte oder eine andere gewünschte Fläche gepreßt wird, wodurch zwei untereinander verbundene schlangen- oder bogenförmige Drahtteile entstehen. Die beiden Drähte werden dann seitlich auseinandergezogen, bis die inneren Bogen der Drähte miteinander in Berührung kommen. Ein derartiges Verbindungsglied wird dann so auf die Spirale, welche an den Stützgliedern befestigt werden soll, gelegt, daß die äußeren Biegungen auf
den Windungen der Spirale, die inneren ineinandergreifenden Bogen dagegen zwischen den Windungen der Spirale liegen. Hierauf wird ein Stützdraht zwischen die Spirale und die ineinandergreifenden Bogen des Verbindungsgliedes gepreßt, und auf diese Weise werden die Windungen der Gitterspirale am Stützglied befestigt. Die Verbindungsglieder pressen die Windungen der Gitterspirale fest an die Stützglieder und verhindern, daß die Windungen der Spirale sich von den Stützgliedern abheben. Die ineinandergreifenden hinter dem Stützgliede befindlichen Teile der Bindeglieder dienen gleichzeitig dazu, den Abstand zwischen benachbarten Windungen der Gitterspirale aufrechtzuerhalten.
Eine derartige Elektrode besitzt den Vorteil, daß zu ihrer Herstellung keine Schweißungen erforderlich sind.
Die Erfindung ist in den Abbildungen beispielsweise veranschaulicht. Hierbei zeigt Abb. ι die Befestigung des Gitters, Abb. 2 bis 6 die verschiedenen Abschnitte der Herstellung der Gitterelektrode.
Das Gitter besteht aus einer Anzahl von Haltedrähten oder Haltestangen 10, die zur Unterstützung der sie umgebenden Gitterspirale 11 dienen. Die Windungen der Spirale 11 sind an die Haltedrähte 10 vermittels zweier fortlaufender, schlangenförmig verlaufender Bindedrähte Γ2 angedrückt. Die Spirale 11 läuft durch die schlangenförmigen Bindedrähte 12 hindurch, und die Bindedrähte sind hinter den Haltedrähten zwischen aufeinanderfolgenden Spiralwindungen untereinander verbunden. Sie pressen auf diese Weise die Windungen der Spirale an die Haltestangen an und verhindern ihr Verschieben. Die Teile des Bindedrahtes, welche hinter dem Haltedraht miteinander verbunden sind, dienen gleichzeitig zur Festlegung des Abstandes zwischen den benachbarten Windungen der Spiralen.
Das Verfahren zur Herstellung des Gitters ist aus den Abb. 2 bis 6 ersichtlich.
Hiernach wird zunächst entsprechend Abb. 2 ein Bindeglied dadurch hergestellt, daß eine bestimmte Anzahl Windungen zweier feiner Drähte 12 auf einen Dorn parallel unter einer bestimmten Steigung aufgewickelt wird. Die Enden der Drähte 12 werden an jedem Ende der Doppelspirale zu- j sammengedreht, wie dies bei 14 in Abb. 2 ! dargestellt ist, so daß nach Abnehmen des Bindegliedes vom Dorn jede Spule genau die ■ gleiche Anzahl von Windungen aufweist, i Die auf diese Weise hergestellte Doppelspule ' ! wird hierauf auf eine bestimmte Länge auseinandergezogen und dann zwischen zwei ■ parallelen Flächen in die aus Abb. 3 ersicht- : liehe abgeflachte Form gebracht. Dadurch entstehen aus der Doppelspule ein Paar schlangenförmig gebogener Drähte, welche abwechselnd über- und untereinander hinwegj gehen. Die Drähte werden alsdann seitlich auseinandergezogen, wie aus Abb. 4 ersichtlich ist, bis die Krümmungen 15 eines Drahtes in die Krümmungen 16 des anderen Drahtes eingreifen, so daß bei jeder vollständigen Windung eine Verbindung 17 zwischen den beiden Drähten besteht. Die äußeren Krümmungen 18 des ersten Drahtes .liegen sodann den äußeren Krümmungen 19 des zweiten Drahtes gegenüber.
Der Gitterdraht 11 wird, wie aus Abb. S ersichtlich ist, auf einen zusammenklappbaren Spannkopf 20, der eine Anzahl von Längsschlitzen 21 besitzt, aufgewunden. Auf diese Weise kann man eine gewünschte Form der Spirale und einen genauen Abstand der Windungen voneinander herstellen. Hierauf wird ein Bindeglied längs eines jeden Schlitzes 21 derart auf die Spirale 11 gelegt, daß die gegenüberliegenden Krümmungen 18 und 19 auf einer Windung der Spirale 11 liegen, während die Verbindungen 17 zwischen je zwei Windungen der Spirale verlaufen. Ein Stützdraht 10, welcher mit einem zugespitzten Ende 22 versehen ist, wird dann zwischen die Windungen der Spirale 11 und die untereinander verbundenen Teile des Bindeglieds eingedreht. Die Einführung des Stützdrahtes 10 hat zur Folge, daß das Bindeglied die in Abb. 6 veranschaulichte Lage einnimmt und daß die Windungen der Spirale 11 fest mit dem Stützdraht 10 verbunden werden. Der Spannkopf 20 wird nunmehr zusammengeklappt und das Gitter von demselben entfernt, worauf letzteres mit anderen Elektroden verbunden werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektronenröhre, deren aus einer Drahtspirale bestehendes Gitter an einem Stützglied mittels Bindedrahtes befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Gitters mittels zweier schlangenförmig gewundener Drähte in der Weise erfolgt, daß eine Biegung jedes Drahtes die Gitterspirale seitlich des Stützgliedes fest umfaßt und die nächsten Biegungen der Drähte hinter dem Stützglied ineinandergreifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEJ23379D 1923-01-25 1923-01-25 Elektronenroehre, deren aus einer Drahtspirale bestehendes Gitter an einem Stuetzglied mittels Bindedrahtes befestigt ist Expired DE409798C (de)

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