DE409665C - Verfahren zur Herstellung eines Schmelzzementes - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines SchmelzzementesInfo
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
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- C04B7/32—Aluminous cements
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Description
- Verfahren zur Herstellung eines Schmelzzementes. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines hochwertigen Schmelzzementes. Es sind bereits Verfahren zur Herstellung von Schmelzzement bekannt geworden, die sich jedoch infolge ihrer Kostspieligkeit oder Umständlichkeit in der Praxis nicht einführen konnten.
- Es wurde nun gefunden, daß man auf einfache Weise in Abstichgeneratoren, z. B. bei der Koksgasgewinnung, einen Schmelzzement von vorzüglichen Eigenschaften gewinnen kann wenn man dafür Sorge trägt, daß die Temperatur im Generatorgestell erhöht wird. Dadurch wird ermöglicht, die zur Gewinnung eines guten Zementes erforderlichen Zuschläge in weiten Grenzen zu halten. Insbesondere kann hierbei der Zusatz an basischen Bestandteilen, z. B. Kalk, erhöht werden, ohne Gefahr zu laufen, daß die Schlacke im Generator erstarrt. Die Temperatur im Generator gesteh wird am zweckmäßigsten dadurch gegenüber der üblichen Temperatur gesteigert, daß man den Wind mit Sauerstoff z. B. durch Zuinischung von Lindeluft anreichert. Diese Maß-iahm.e ist gleichzeitig mit der besonderen Wirkung verbunden, daß die Verflüchtigung der Kieselsäure in einem besonders hohen Umfange eintritt. -Nur durch diesen Umstand ist es möglich, aus kieselsäurereichen und kalkarmen Brennstoffaschen, wie z. B. die Koksaschen fast ausnahmslos sind, und aus entsprechend bemessenen, namentlich kalkreichen Zuschlägen ohne Zuhilfenahme von tonerdereichen Zuschlagstoffen fremder Herkunft eine kieselsäurearme, tonerde- und kalkreiche Abstichschlacke zu erzeugen, die in ihrer Zusammensetzung und ihren hydraulischen Eigenschaften dem hochwertigen Schmelzzernent (»Ciment fondu(c) :entspricht bzw. als tonerdereicher Zement ihm nahesteht. Die anfallende Schlacke läßt man in geeigneten Gefäßen erstarren, wobei je nach ihrer Zusammensetzung die Kühlgeschwindigkeit verändert werden kann. Die Zuschläge können derart geregelt werden, daß die anfallende Schlacke beim Abkühlen zu Staub zerfällt, wodurch-sich ein Zerkleinern der Schlacke erübrigt. Anderenfalls wird der Schlackenkuchen in einem Brecherwerk zerkleinert und das in der Schlacke befindliche metallische Eisen :durch Magnetabscheider entfernt. Die gebrochene und vom metallischen Eisen gesäuberte Schlacke wird auf Zementfeinheit gemahlen. Beispiel: Die Temperaturerhöhung im Generator wird durch Anreicherung des Windes an Sauerstoff von 2r Prozent auf ad. Prozent durch Zumischung von sogenannter Lindeluft erreicht.
- Zur Verwendung gelangen .Ll.a,o kg Koks, dein za,o kg granulierte Generatorschlacke und a7,0 kg Kalk zugeschlagen werden. Der erhaltene Schmelzzement hat bei einem spezifischen Gewicht voa 3,1 z. B. folgende Zusammensetzung*-
Das Ergebnis der Normenprüfung dieses Zementes ist sehr günstig.y si OZ . . . . . . . . . i o,8 Prozent I Fee 0 . . . . . . . . . . . . 4,4 - A1208............ 40,7 - Ca0............. 42,8 - Mg0 ............ 0,8 - H,S ... ....... 1,5 - S02 ............. 0,3 - s03 ............. Spuren. - Zugproben: Normenform Zerreißquerschnitt - 5 qcm.
- Druckproben: Würfel, gedrückte Fläche - So qcm.
- Mischungsverhältnis: r : 3.
- Es ergibt sich als Zugfestigkeit nach E 24 Std. 19,6 kgfqcm, nach 7 Tagen 28,8kglqcm, I nach 28 Tagen 40,3 kgjqcm, als Druckfesfigkeit nach 24 Std. 258 kg/qcm, nach 7 Tagen 298 kg/qcm, nach 28 Tagen 346 kg/qcm. Diese Eigenschaften können durch entsprechende Änderung der Zuschläge variiert werden.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Schmelzzementes im Abstichgenerator, z. B. bei der Koksgasgewinnung, dadurch gekennzeichnet, daß man die Temperaturen im Generator gegenüber der sonst üblichen, zweckmäßig durch Sauerstoffzusatz zum Wind, derartig erhöht und dem Koks in solchen Mengen Kalk oder kalkreiche Zuschläge zusetzt, daß die geschmolzene Schlacke zwischen etwa 4o bis 6o Prozent Ca0 und eine den Kieselsäuregehalt überwiegende Menge Tonerde enthält.
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| DE409665C true DE409665C (de) | 1925-02-09 |
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