DE409013C - Schaltung fuer Dampfverbrauchsanlagen - Google Patents

Schaltung fuer Dampfverbrauchsanlagen

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DE409013C
DE409013C DES58764D DES0058764D DE409013C DE 409013 C DE409013 C DE 409013C DE S58764 D DES58764 D DE S58764D DE S0058764 D DES0058764 D DE S0058764D DE 409013 C DE409013 C DE 409013C
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DE
Germany
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pressure
valves
steam
voltage drop
circuit
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Expired
Application number
DES58764D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Gleichmann
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Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K1/00Steam accumulators
    • F01K1/08Charging or discharging of accumulators with steam

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Schaltung für Dampfverbrauchsanlagen. Wenn große Dampfmengen für viele Verbrauchsstellen an einer oder an wenigen Stellen erzeugt werden, so beeinflussen selbst große Verbrauchsschwankungen an einzelnen Stellen den Kesselbetrieb nur wenig, da durch die große Zahl von Verbrauchern von selbst ein Ausgleich stattfindet und die über diesen Ausgleich hinausgehenden Schwankungen durch eine geringfügige Zugänderung an der Kesselanlage ausgeglichen werden können. Dagegen hat es sich bei großen Rohrleitungsnetzen, die auf diese Weise gespeist «-erden, als sehr nachteilig erwiesen, daß bei starkem Verbrauch an einzelnen Verbrauchsstellen der Druckabfall so erheblich ist, daß Störungen im Betrieb entstehen können. Um diesen Übelstand zu vermeiden, müßte man entweder die Zusammenfassung der Dampferzeugung aufgeben, die aber wegen der Überwachung, wegen der Vereinfachung des Kohlentransportes, wegen der wirtschaftlicheren Arbeit großer Anlagen usw. vorteilhaft ist; oder man müßte für jede Druckhöhe ein besonderes Leitungsnetz anlegen, (las höhere Kosten verursacht, in dem der Ausgleich schlechter ist, und die Verluste größer sind, die Rohrleitungen müßten den Spitzenbelastungen angepaßt sein usw. Wollte man also die geschilderten Übelstände auf eine der angegebenen Arten vermeiden, so würde man andere, nicht minder schwerwiegende Übelstände dafür in Kauf nehmen.
  • Die Erfindung gibt dadurch eine Lösung der unter den geschilderten Verhältnissen eintretenden Aufgaben, daß hinter der Kesselanlage ein auf den niedrigsten Betriebskesseldruck eingestelltes Reduktionsventil angeordnet wird und daß zwei solcher Ventile vor jedem Verbraucher eingeschaltet werden, von denen (las erste vor jedem Verbraucher entsprechend dem bis zu ihm in der Rohrleitung eintretenden Spannungsabfall, das zweite aber auf den Verbrauchsdruck eingestellt ist; zwischen diesen beiden Ventilen wird ein Wärmespeicher angeschaltet.
  • Nun ist es beim Vorhandensein von Netzen mit verschiedener Dampfspannung bekannt, je einen Wärmespeicher zwischen zwei Reduktionsventilen anzuschalten, die in je einer die Stufen verbindenden Leitung liegen. Mit dieser Einrichtung wird aber eine ganz andere Aufgabe gelöst, nämlich die, die zwischen den Stufen liegenden Speicher in einer ganz bestimmten Reihenfolge zu laden und zu entladen. Bei der vorliegenden Erfindung kommt dagegen die Reihenfolge der Ladung und Entladung der Speicher überhaupt nicht in Frage, sondern jeder Speicher soll ganz unabhängig von den anderen Speichern dann geladen werden, wenn der zugehörige Verbraucher wenig, und dann entladen werden, wenn er viel Dampf verbraucht, zu dem ausgesprochenen Zweck, in der gemeinsamen Zuleitung einen ganz gleichmäßigen Stromfluß zu erzielen, damit die Rohrleitungsanlage billig wird.
  • Die Abb. i gibt ein Beispiel der Erfindung. i ist eine Kesselanlage, von der der Dampf durch das Reduktionsventil: in ein ausgedehntes Röhrennetz 7 mit den Abzweigungen 8, 9 zu den Verbrauchern 3 fließt. Braucht z. B. der Verbraucher 3a zwei Atmosphären Druck oder die entsprechende Temperatur, der Verbraucher 3b drei Atmosphären und der Verbraucher 3e sechs Atmosphären, so werden die unmittelbar vor den Verbrauchern liegenden Reduktionsventile 6a auf zwei Atmosphären, 611 auf drei Atmosphären und 61' auf sechs Atmosphären eingestellt. Vor dem Reduktionsventil 6 liegen in Abzweigungen 8, 9 noch die Reduktionsventile 5. Zwischen den Reduktionsventilen 5 und 6 ist an jede Abzweigung 9 ein Wärmespeicher 2 angeschaltet. Damit der Wärmespeicher 21' einen Schwankungsbereich hat, z. B. von zwei Atmosphären, muß das Reduktionsventil 5° auf acht Atmosphären eingestellt sein. Beträgt der Spannungsabfall in der Rohrleitung bis zu ihm beispielsweise % Atmosphären, so muß das Ventil ¢ auf 83/4 Atmosphären eingestellt sein. Dieser Druck muß als niedrigster Betriebskesseldruck gewählt werden. Das Ventil 5 a, bis zu dem von Ventil d. beispielsweise ein Spannungsabfall von % Atmosphären eintritt, muß dementsprechend auf 81/=, das Ventil 5b bei einem Spannungsabfall von % Atmosphären auf 8"/4 Atmosphären eingestellt werden.
  • Der im Kessel i erzeugte Druck kann beliebig hoch sein, wenn er nur immer über dem am Ventil q. eingestellten Druck bleibt. Der Kessel kann also dauernd gleichmäßig beheizt werden und dementsprechend große Schwankungen aufnehmen, solange nur nicht der für ihn zulässige Druck überschritten wird. Fließt durch ein Ventil 5 mehr Dampf zu, als der zugehörige Verbraucher 3 verbraucht, so speichert sich der Dampf in dem zugehörigen Wärmespeicher 2. Fließt weniger Dampf zu, als der Verbraucher verbraucht, so gibt der Wärmespeicher das Mehr ab. Auf diese Weise wird erreicht, (laß im ganzen Rohrleitungsnetz 7 zwischen 4 und 5 ein annähernd gleichmäßiger Dampffluß stattfindet und daß dementsprechend diese Leitungen nur für die Durchschnittsbelastung berechnet sein müssen; ferner erhalten die Verbraucher immer den für sie bestimmten Dampfdruck, ganz unabhängig von den Vorgängen im Leitungsnetz und unabhängig davon, ob andereVerbraucher einen anderen Dampfdruck brauchen.
  • Bei der bisher beschriebenen Anlage wird (las Druckgefälle des Dampfes nicht ausgenutzt. Zu einer wirtschaftlichen Gestaltung der Anlage ist es aber erforderlich, auch das Druckgefälle auszunutzen.
  • Nach der Erfindung geschieht dies dadurch, daß der Spannungs^bfall in der Rohrleitung zum Betrieb einer Kraftmaschine hinter dem Reduktionsventil, das hinter dem Kessel liegt, ausgenutzt wird, und daß auch hinter dem ersten vor den Verbrauchern liegenden Reduktionsventilen Kraftmaschinen angeordnet sein können, die den Spannungsabfall ausnutzen.
  • Die Abb.2, in der gleiche Bezugszeichen dasselbe bedeuten wie in der Abb. 1, gibt ein Beispiel' dieses Teiles der Erfindung. Hinter dem Reduktionsventi14 ist eine Kr2ftmaschine i i angeordnet, die z. B. der Hochdruckteil einer Turbine oder des besseren Wärmewirkungsgrades wegen eine EinzSlindermaschine sein kann. Hinter den Ventilen 5 sind Kraftmaschinen io angeordnet, z. B. Dampfturbinen. An die Leitung 9a schließt sich eine Niederdruckturbine 3a an. 3b, 3c und 3'J sind andere Dampfverbraucher. Die Ventile 5 müssen selbstverständlich in dem Beispiel nach der Abb. 2 auf höheren Druck eingestellt werden, als in dem Beispiel nach Abb. i, damit für die Turbine io an der Stelle, wo zwischen dem Ventil 5 und 6 der geringste Spannungsunterschied besteht, noch genügendes Gefälle vorhanden ist. Würde also z. B. hinter dem Reduktionsventil 5c der Abb. i eine Turbine eingeschaltet, so würde das Ventil 5c nicht auf ä, sondern etwa auf 9 Atmosphären eingestellt werden müssen.
  • Dementsprechend höher würde natürlich auch die Einstellung der anderen Ventile 5 zu wählen sein. Damit bei der Regelung der Kraftmaschine r i keine Druckschwankungen in der Leitung 7 eintreten, wird nach der Erfindung ein Reduktionsventil i?, zur Umgehung des hinter dem Kessel liegenden Reduktionsventils d. und der dahinter liegenden Kraftmaschine i i vorgesehen, das auf den Druck eingestellt sein muß, der dem regelrechten Austrittsdampfdruck aus der Kraftmaschine i i entspricht. Dem Druckgefälle in der Kraftmaschine i i entsprechend muß das Ventil 4. höher eingestellt sein als das Ventil 12.
  • Die Mitteldruckkraftmaschine ioa hat eine durch das Ventil 5a gegebene, bestimmte Eintrittsspannung, aber einen mit dem Druck des Speichers 2a schwankenden Gegendruck. Der Kraftausgleich erfolgt durch die Niederdruckmaschine 3a, deren Eintrittsspannung ebenfalls mit dem Speicherdruck schwankt. Die Maschine i i, ioa und 3a werden daher zweckmäßig in einer Zentrale vereinigt, während die Maschinen Job bis iola usw. bei den Verbrauchern stehen.
  • Da bei der Ausführung nach dem in der Abb. 2 gegebenen Beispiel immer das Druckgefälle verlorengeht, das die Regler 5b bis 5d zeitweise abdrosseln, so kann nach der Erfindung an Stelle der beiden vor dem Dampfverbraucher liegenden Reduktionsventile 5 und 6 eine Dampfturbine mit an sich bekanntem wandernden Anschluß eines Wärmespeichers an ihre Druckstufen treten.
  • Die Abb.3, in der gleiche Bezugszeichen dasselbe bedeuten wie in der Abb. 2, gibt ein Beispiel dieses Teiles der Erfindung. An Stelle der Ventile 5 und 6 tritt die Regelvorrichtung 56 für den wandernden Anschluß des Wärmespeichers an die Turbinen. Verbraucht der Verbraucher ebensoviel Dampf, wie ihm durch die Leitungen 7, 8, 9 zuströmt, so wird der Wärmespeicher an eine Druckstufe angeschlossen, die seinem Druck gleich ist. In diesem Falle wird also der Wärmespeicher weder geladen noch entladen, sondern der Dampf fließt genau so durch die Turbinen, als ob der Wärmespeicher überhaupt nicht vorhanden wäre. Verbraucht der Verbraucher dagegen mehr Dampf, so wird der Wärmespeicher an eine Turbinenstufe niederen Druckes angeschlossen, so daß er Dampf abgibt. Umgekehrt wird verfahren, wenn der Verbraucher einen Minderverbrauch hat, so daß dann der Wärmespeicher Dampf aufnimmt.

Claims (3)

  1. PATFNT-ANsPRTTcHE: i. Schaltung für Dampfverbrauchsanlagen, bei denen in der Zuleitung zu den Verbrauchern ein ins Gewicht fallender Spannungsabfall eintritt, gekennzeichnet durch ein auf den niedrigsten Betriebskesseldruck eingestelltes Reduktionsventil hinter der Kesselanlage und einen an jede Abzweigung angeschalteten, zwischen zwei Reduktionsventilen liegenden Wärmespeicher, von denen das vordere entsprechend dem bis zu ihm eintretenden Spannungsabfall, das hintere aber auf den Verbrauchsdruck eingestellt ist.
  2. 2. Schaltung nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden in einer Abzweigung liegenden Ventilen Kraftmaschinen zur Ausnutzung des zwischen ihnen eintretenden Spannungsabfalls angeordnet werden.
  3. 3. Schaltung nach dem Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftmaschine an die Stelle der beiden Ventile tritt und daß der Wärmespeicher mit einem an sich bekannten wandernden Anschluß an die Kraftmaschine angeschlossen wird.
DES58764D 1922-02-02 1922-02-02 Schaltung fuer Dampfverbrauchsanlagen Expired DE409013C (de)

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