DE408688C - Biegsame Handnaehnadel - Google Patents

Biegsame Handnaehnadel

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DE408688C
DE408688C DEC33615D DEC0033615D DE408688C DE 408688 C DE408688 C DE 408688C DE C33615 D DEC33615 D DE C33615D DE C0033615 D DEC0033615 D DE C0033615D DE 408688 C DE408688 C DE 408688C
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Germany
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needle
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knee
hand sewing
sewing needle
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Expired
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DEC33615D
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ANSELM CYRAN
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ANSELM CYRAN
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B85/00Needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Biegsame Handnähnadel. Die bis jetzt bekannt gewordenen biegsamen Handnähnadeln, die als Borsten beim Nähen mit Zwirn oder Pechdraht von Schuhmachern und Lederarbeitern verwendet werden, lassen sich beim Durchnähen, wo also jedes Fadenende abwechselnd in den und aus dem Körper, z. B. Schuh, geführt wird, nicht gut so verwenden wie Haarborsten. Werden solche Handnähnadeln so aus dem Innern des Körpers bewegt wie Tierborsten, so müssen sie öfter um- und geradegebogen werden und brechen bald ab, während anderseits die für solche Bewegung in den nach innen geführten Außenfaden eingehängten Nadeln bzw. Stahlborsten den Faden oder Pechdraht aufschleißen. Deshalb verwendet man in solchen Fällen zweckmäßig Hilfsmittel, wie Ziehnadeln, Borstenzieher, was oft für umständlich angesehen wird.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine biegsame Handnähnadel, die sich ohne jedes andere Hilfsmittel zum Durchnähen und zu sonstigen Näharbeiten benutzen läßt.
  • Die Zeichnung zeigt in Abb. z eine beispielsweise Ausführung der Nadel. Die Nadel, die aus einer Drahtschleife oder einem vollen biegsamen Draht besteht, hat einen CShrspalt a, der sich über die kleinere hintere Hälfte der Nadel erstreckt. Am oder kurz vor dem vorderen Ende des Ohrspaltes ist das vordere Ende der Nadel hakenförmig abgebogen. Dieses Knie b bildet die eigentliche Spitze der Nadel und kann entsprechend zugearbeitet sein. Das Vorderende c der Nadel läßt sich durch den Öhrspalt a hindurchstecken, so daß die Nadel spangenartig geschlossen ist (Alb. 2). Der Faden oder Pechdraht d wird in dem CShrspalt mit zwei Schleifen befestigt, was auch bei einem einfachen Faden möglich ist. Wie Abb.3 zeigt, läßt sich der so befestigte Faden vom hinteren Ende des öhrspaltes nach dem vorderen Ende, dem Knie b, verschieben, so- daß in jedem Drahtschenkel e am Doppelknie b eine Fadenschleife hängt.
  • In Abb. ¢ ist ein Anwendungsbeispiel für das Durchnähen dargestellt. f ist der Hohlkörper mit der Naht g. Die biegsame Handnähnadel la ist die nach außen zu befördernde Stahlborste des jetzt im Innern befindlichen Fadens d, Sie ist in dieser Stellung zum Faden, also Öhrkrümmung hinten, Knie b vorn, vorher von außen nach innen mit dem Faden gezogen worden. k ist die Stahlborste des derzeitigen Außenfadens d2, die vorher in der Richtung wie h, also Knie b vorn, ins Körperinnere hineingezogen wurde. Genügend nach innen vorgezogen, wurde sie gewendet durch Verschieben des Fadens dz aus der Krümmung von dem Ohr nach dem Knie b. Sie wurde dann wieder spangenartig verschlossen. Darauf wurde die Nadel h in das Ohr von k eingehängt, wie gezeichnet, Knie b vorn, und ebenfalls spangenartig verschlossen. Die Bewegung nach außen in Pfeilrichtung kann nun erfolgen, wobei beide Borsten (h4'adeln) die Spitze nach vorn zeigen. Außen werden die beiden Nadeln voneinander gelöst, k wieder gewendet, also Knie nach vorn, und spangenartig verschlossen durchs gleiche Nahtloch nach innen durchgeführt, so daß der Faden d, dann Innenfaden ist. Nun wird am nächsten Nahtloch wieder verfahren wie vorbeschrieben.
  • Dadurch, daß die neue Handnähnadel einen von der Krümmung bis zum Knie reichenden Ohrspalt hat, in dein sich der Faden von der Krümmung bis zum Knie verschieben läßt, wird erreicht, daß die Nadeln niemals rückwärts, sondern stets mit der Spitze, dem Knie, voranbewegt werden, wodurch nicht nur Behinderungen in der Bewegung vermieden, sondern auch das Ohr der Nadel sehr geschont wird. Die Doppelschleife des Fadens sichert das Festhalten beider Schenkel des Doppelknies, während der spangenartige Verschluß das Selbstauslösen der Nadeln verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Biegsame Handnähnadel, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem hakenförmig zu einem spitzen Knie umgebogenen Vorderende (c) versehene Nadel einen über die ganze Länge des hinteren Nadelteiles (e) reichenden Öhrspalt (a) hat. a. Biegsame Handnähnadel_ nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der am Knie (b) umgebogene Nadelvorderteil eine solche Länge hat, daß nach Durchstecken des Endes des Vorderteiles durch den Öhrspalt die Nadel eine geschlossene Spange bildet.
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