DE405252C - Einrichtung zur Fehlerortsbestimmung von Kabeln oder isolierten Leitungen - Google Patents

Einrichtung zur Fehlerortsbestimmung von Kabeln oder isolierten Leitungen

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DE405252C
DE405252C DEP47811D DEP0047811D DE405252C DE 405252 C DE405252 C DE 405252C DE P47811 D DEP47811 D DE P47811D DE P0047811 D DEP0047811 D DE P0047811D DE 405252 C DE405252 C DE 405252C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/08Locating faults in cables, transmission lines, or networks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Locating Faults (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Fehlerortsbestimmung von Kabeln oder isolierten Leitungen. Im Hauptpatent ist eine Einrichtung zur Fehlerortsbestimmung von Kabeln oder isolierten elektrischen Leitungen nach dem Prinzip der Wheatstoneschen Brücke beschrieben, wobei der Anfang eines Widerstandsdrahtes mit dem Anfang des Kabels oder der Leitung unddas Ende des Kabels- bzw. der Leitung mit einem Kontakt verbunden wird, der mittels einer Kurbel verschoben wird. Durch diese Kurbel wird gleichzeitig ein Zählwerk angetrieben, welches die eingestellte Kabellänge bzw. die entsprechende eingestellte Widerstandsdrahtlänge -anzeigt. Durch eine andere Kurbel wird ein Kontakt am Widerstandsdraht verschoben, der in der Brücke liegt, und gleichzeitig -wird durch diese Kurbel ein Zählwerk angetrieben, welches die Entfernung -des Fehlerortes von dem einen Ende des Kabels unmittelbar abzulesen-gestattet, sobald die Stromlosigkeit der Brücke angezeigt ist. Sonach ist in dem Hauptpatent eine Einrichtung beschrieben, welche die direkte Ablesung der Entfernung des Fehlerortes unmittelbar am Zählwerk gestattet.
  • Hierdurch ist wohl größte Bequemlichkeit und Sicherheit der Ablesung geschaffen. Die Einrichtung ist aber verhältnismäßig teuer, obwohl andere Einrichtungen für.den gleichen Zweck ohne Zählwerke und Kurbelantrieb bei einiger sonstiger Brauchbarkeit sogar noch höher im Preise stehen. Die Erfindung erwägt nun, daß die Einstellung der Kabellänge am Widerstandsdraht einen Kurbelantrieb . mit -zugehörigem Zählwerk, eine- Vorrichtung zum Bewegen des Kontaktes am Widerstandsdraht usw. erfordert. Könnte diese Vorrichtung erspart werden, so würde der Apparat ganz erheblich verbilligt werden können. Es ist ' nun die Weglassung dieses Zählwerkes samt Kurbel ohne weiteres möglich, -wenn man .ein für allemal eine bestimmte Länge des Widerstandsdrahtes ein-' stellt und an seinen Enden das Kabel bzw. die Leitung bekannter Länge anschließt. Wird nun die Kurbel zur Verstellung des Kontaktes auf dem Widerstandsdraht bewegt, welcher in der Brücke liegt, so wird das Zählwerk gleichfalls in Ziffern jedesmal eine Zahl unmittelbar ablesen lassen, wenn Stromlosigkeit der Brücke eintritt. Diese Zahl ist dann aber nicht mehr die Entfernung des Fehlerortes von dem Kabelende.
  • Wird das Zählwerk und die dazugehörige Übertragung so ausgeführt, daß das Zählwerk von o bis ioo- anzeigt, wenn man den an der Brücke liegenden Kontakt von dem einen Ende des Widerstandsdrahtes bis zum anderen Ende bewegt, sti wird die Ziffer des Zählwerks bei der Fehlerortsmessung nicht mehr die absolute Entfernung des Fehlerorts .vorn Kabelende angeben, wohl aber wird sie in Prozenten der bekannten Kabellänge diese Entfernung angeben. Zeigt also das Zählwerk z. B. die Ziffer 53, so heißt dies, daß der Fehlerort 53 Prozent der bekannten Kabellänge von dem einen Kabelende entfernt ist. Diese Ziffer wird wiederum durch ein Zählwerk unmittelbar angegeben und subjektive Beobachtungsfehler, wie bei einem Zeigerinstrument, sind ausgeschlossen. Man erspart also derart vollkommen ein Zählwerk mit Kurbel und beweglichem Kontakt, man verliert trotzdem nicht den Vorteil, .der durch das Hauptpatent geschützten Erfindung, eine objektive, von Beobachtungsfehlern freie Anzeige zu erhalten, und man braucht nur die angezeigte Ziffer durch einfache Rechnung mit der bekannten Kabellänge zu multiplizieren und durch ioo zu dividieren, um sogleich die Entfernung des Fehlerortes genau zu erhalten.
  • Es ist klar, daß die Entfernung des Fehlerortes an Stelle in Prozenten auch in Promille angegeben werden könnten, wenn das Zählwerk von o bis iooo anzeigt, wenn man den Brückenkontakt von dem einen Ende des Widerstandsdrahtes bis zum anderen Ende verschiebt. Die Rechenoperätionbleibt die gleiche, man erhält aber eine größere Genauigkeit der Fehlerortsbestimmung. Man kann aber auch jede beliebige andere Grundzahl wählen und dementsprechend das Zählwerk von i bis 250, x bis 500 usw. anzeigen lassen können.
  • Eine solche Einrichtung gemäß der Erfindung wird nicht jede. Minute gebraucht, und es ist daher kein Schade, wenn man eine ganz kurze Rechnung (einfache Multiplikation)- ausführen muß, wenn hierdurch der Apparat derart verbilligt werden kann.
  • Der Apparat wird auch nicht stets. für gleiche Kabellängen benutzt, sondern diese Längen wechseln, und daher ist auch im Hauptpatent, welches für größte Bequemlichkeit und unmittelbare Ablesbarkeit der Fehlerentfernung sorgt, auch der bewegliche Kontakt am Widerstandsdraht vorgesehen, mit welchem die Kabellänge eingestellt wird. Bei dem vereinfachten Apparat gemäß der Erfindung ist#mun auf die Einstellung der Kabellänge am Widerstandsdraht verzichtet. Während aber beim Apparat gemäß dem Hauptpatente die Widerstandsdrahtlänge vergrößert oder verkleinert wurde je nach der angelegten Kabellänge; bleibt diese bei der Erfindung gleich groß unabhängig von dieser Kabellänge. Auch dann, wenn die Kabellänge verhältnismäßig klein ist, bleibt der Widerstandsdraht in voller Länge eingeschaltet. Infolgedessen wird auch bei Messung von kürzeren Kabellängen größte' Empfindlichkeit erreicht, da die Empfindlichkeit der Brücke beim längsten Widerstandsdraht stets am größten ist.
  • im übrigen ist der Apparat ebenso wie zur Fehlermessung auch zur Messung von Erdströmen, zur Wechselstromprüfung und zur Messung des Isolationswiderstandes brauchbar, wenn er bei der erwähnten dritten Untersuchung an Stelle einer Gleichstromquelle eine W echselstromquelle, z. B. einen Summer aufweist, oder wenn bei der vierten Messung mit Wechselstrom auch ein Vergleichswiderstand eingeschaltet ist. Diese Umstellung kann auch selbsttätig durch einen zugehörigen Schalter erfolgen und der Summer, der Vergleichswiderstand usw. können in dem Apparat unmittelbar eingebaut sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Fehlerortsbestimmung von Kabeln oder isolierten Leitungen nach Patent 381412, dadurch gekennzeichnet, daß Kabel- bzw. Leitungsanfang und -ende stets mit den Enden des Widerstandsdrahtes verbunden sind und nur eine Kurbel vorgesehen ist, welche einerseits den in der Brückenleitung liegenden Kontakt am Widerstandsdraht verschiebt und anderseits ein Zählwerk antreibt, welches die Entfernung des Fehlerortes von dem einen Ende des Kabels bzw. der Leitung ziffernmäßig, jedoch in vorbestimmten Bruchteilen (Prozent, Promille) der angelegten Kabel- bzw. Leitungslänge abzulesen gestattet.
DEP47811D 1924-03-30 1924-03-30 Einrichtung zur Fehlerortsbestimmung von Kabeln oder isolierten Leitungen Expired DE405252C (de)

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DE405252C true DE405252C (de) 1924-10-28

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