DE4040718A1 - Fluessigkeits-vorratsbehaelter - Google Patents

Fluessigkeits-vorratsbehaelter

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DE4040718A1
DE4040718A1 DE19904040718 DE4040718A DE4040718A1 DE 4040718 A1 DE4040718 A1 DE 4040718A1 DE 19904040718 DE19904040718 DE 19904040718 DE 4040718 A DE4040718 A DE 4040718A DE 4040718 A1 DE4040718 A1 DE 4040718A1
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DE
Germany
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section
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rod
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Withdrawn
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DE19904040718
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Karl Dipl Ing Thier
Wolfgang Proppe
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BSH Hausgeraete GmbH
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Bosch Siemens Hausgerate GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/04Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by dip members, e.g. dip-sticks

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  • Fluid Mechanics (AREA)
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  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

Die Erfindung geht aus von einem Flüssigkeits-Vorratsbehälter in hoher, schlanker Bauform mit einer im Deckenbereich angeordneten Öffnung und einem in diese Öff­ nung einführbaren Flüssigkeitsstand-Meßstab aus einem hartelastischen Werkstoff.
Derartige Vorratsbehälter haben gewöhnlicherweise Meßstäbe mit rundem oder flach rechteckigem Querschnitt. Auf mindestens einer in die Flüssigkeit eintauchenden Fläche des Stabs sind Marken angebracht, an denen man den Flüssigkeitsstand im Behälter direkt ablesen kann. Ist der Meßstab bis zu einer Marke benetzt, dann steht im Behälter eine entsprechend große Flüssigkeitsmenge.
Zuweilen sind die bevorrateten Flüssigkeiten von so hoher Viskosität, daß Reste ih­ res Vorrats noch an Wänden des Vorratsbehälters haften, die über dem Niveau des Flüssigkeitsstandes liegen. Wird nun der Meßstab in der Weise schräg aus dem Be­ hälter gezogen, daß er - nach vorherigem Abwischen - mit einem bisher unbenetzten Teil seiner Länge die benetzte Innenwandung des Behälters berührt, dann nimmt er von dort haftende Flüssigkeit wieder auf und kann die ablesende Person in bezug auf den Flüssigkeitsstand irritieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Flüssigkeits-Vorratsbehälter der eingangs genannten Art zusammen mit seinem Flüssigkeitsstand-Meßstab so auszubil­ den, daß ein vorher abgewischter Meßstab beim erneuten Herausziehen aus dem Vor­ ratsbehälter nicht wieder durch Flüssigkeitsmengen benetzt werden kann, die ober­ halb des Flüssigkeitsstands an einer Behälterinnenwandung haften.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Querschnitte der Öff­ nungen und des Meßstabs auf dem größten Teil seiner Länge einerseits für eine na­ hezu spielfreie Führung des Meßstabs zueinander bemessen sind, aber so in der Form voneinander abweichen, daß mindestens eine Seite des Querschnitts des Meßstabs keine Berührung mit der Wandung der Öffnung und keine Berührung mit irgend einer Wandung des Behälters haben kann.
Eine derartige Ausbildung sorgt dafür, daß die Flächen des Meßstabes, die zu den entsprechenden Seiten seines Querschnitts gehören, selbst beim Berühren des Meß­ stabs mit den Innenwandungen des Vorratsbehälters nicht benetzt werden können. Ir­ ritationen über den tatsächlichen Flüssigkeitsstand können daher nicht auftreten.
Die Erfindung kann durch ein weiteres Merkmal in der Weise weitergebildet werden, daß der Meßstab auf dem größten Teil seiner Länge einen Querschnitt mit minde­ stens drei Ecken aber wenigstens einer von einer Geraden werkstoffeinwärts abwei­ chenden Seite aufweist, die parallel zu einer Seite des Öffnungsquerschnitts liegt. Dadurch sind die nicht parallelliegenden Seiten zur zugeordneten Wandung des Behäl­ ters gerichtet und die parallel zu einer Seite des Öffnungsquerschnitts liegende Seite weicht in der Weise von einer Geraden ab, daß die daraus gebildete Fläche eine hohlkehlige Form aufweist. Lediglich ihre in Längserstreckung des Meßstabs befindli­ chen Flächenkanten können die Innenwand berühren und benetzt werden. Die Fläche selbst bleibt hingegen trocken.
In einer vorteilhaften Ausführungsform hat die Öffnung einen rechteckigen Quer­ schnitt. In einen solchen Querschnitt lassen sich mehrere Varianten von Meßstäben unterschiedlichen Querschnitts einführen, die die Merkmale des Anspruches 1 aufweisen. In jedem Fall wird der Meßstab so im Behälter orientiert sein, daß keine der mit der Meßskala versehenen Flächen mit einer Innenwandung des Behälters Be­ rührung haben kann.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung weist der Querschnitt des Meßstabs vier Ecken und zwei kurze gerade, einander gegenüberliegende Seiten und zwei bogenförmig einwärts gekrümmte lange Seiten auf. Ein derartig ausgebildeter Meßstab kann selbst beim schrägen Einführen immer nur zwei seiner Ränder mit der Innenwandung des Behälters in Berührung bringen. Eine vollständige Umschließung des gesamten Meßstab-Profils ist nur innerhalb der Flüssigkeit möglich, so daß sich der Flüssigkeitsstand genauestens durch den oberen Rand der Benetzung am Meßstab sichtbar macht. Die bogenförmige Ausbildung der langen Seiten des Meßstab-Quer­ schnitts hat den Vorteil, daß der Meßstab leicht trockengewischt werden kann. Zwar sind auch andere werkstoffeinwärts von einer Geraden abweichende Seitenformen möglich, z. B. eine kastenförmige Linienführung, jedoch sind derartig geformte Meß­ stäbe weniger leicht zu säubern. Beim Abwischen würden Flüssigkeitsreste in den in­ nenliegenden Kanten des Profils haften bleiben.
Anhand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele ist die Erfindung nachstehend erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines hohen schlanken Vorratsbehälters mit einem eingesteckten Meßstab,
Fig. 2 eine Ansicht von oben auf eine rechteckige Öffnung und den Querschnitt eines eingesteckten Meßstabs,
Fig. 3 eine Ansicht von oben auf eine runde Öffnung mit einem eingesteckten Meßstab sternförmigen Querschnitts und
Fig. 4 eine Ansicht von oben auf eine rechteckige Öffnung mit einem eingesteckten Meßstab im wesentlichen dreieckigen Querschnitts.
Die eingangs beschriebenen Schwierigkeiten treten vor allem bei Behältern 1 auf, die besonders hoch und schlank sind, d. h. daß ihre einander gegenüberliegenden In­ nenwände 2 und 3 so nahe beieinander sind, daß ein Meßstab 4 beim schrägen Her­ ausziehen aus dem Behälter leicht den Teil einer Behälterwand berühren kann, der sich bereits oberhalb des Flüssigkeitsstandes befindet. Vor allem bei Flüssigkeiten 5, die eine sehr hohe Viskosität haben, verbleiben trotz langzeitigem Sinken des Flüs­ sigkeitsstandes Reste 6 an den Innenwandungen 2 und 3 des Behälters in einer so großen Menge, daß ein schräg herausgezogener Meßstab 4 (gestrichelt dargestellte Position) Reste der Flüssigkeit übernehmen kann. Hierdurch wird die den Meßstab ablesende Person möglicherweise so stark irritiert, daß der Vorratsbehälter 1 noch für vermeintlich genügend gefüllt gehalten wird, obwohl sein Flüssigkeitsvorrat be­ reits zur Neige gegangen ist.
Erfindungsgemäß kann die Öffnung 7 im Behälter 1 (Fig. 2 und 4) rechteckig ge­ formt sein. Weiterhin ist der Meßstab 4 so geformt, daß er nur in der gezeichne­ ten Position in der Öffnung 7 geführt werden kann. Dies ist im Beispiel der Fig. 2 dadurch gewährleistet, daß die vier Ecken des Querschnitts des Meßstabs 4 minde­ stens nahezu mit den zugeordneten Ecken des Querschnitts der Öffnung zusammen­ fallen. Die kurzen Seiten 41 des Meßstab-Querschnitts sind gerade und parallel zu den zugeordneten Seiten des Öffnungs-Querschnitts. Hingegen sind die Seiten 42 des Querschnitts des Meßstabs 4 bogenförmig einwärts gekehlt, so daß sie keine Berüh­ rung zu den zugeordneten Seiten des Öffnungsquerschnitts haben. Dadurch haben die entsprechenden langen Flächen des Meßstabs 4 auch bei schräger Position keine Be­ rührung mit den Innenflächen 2 und 3 des Behälters 1. Lediglich ihre seitlichen Kanten 43 können sich an den Innenflächen 2 und 3 des Behälters benetzen. Ande­ rerseits werden aber die Flächenteile der zugeordneten Seiten 42, die sich im Flüs­ sigkeitsvorrat 5 benetzt haben, nicht an den zugeordneten Seiten des Öffnungsquer­ schnitts abgestreift.
Eine gleichermaßen vorteilhafte Ausbildung der Erfindung ergibt sich gemäß Fig. 3 damit, daß die Öffnung 7 kreisrund ist. Der Meßstab kann dann drei-, vier- oder mehrzackigen, sternförmigen Querschnitt aufweisen, wobei die Seiten 44 zwischen den jeweils benachbarten Eckpunkten 45 ebenfalls bogenförmig einwärts gekehlt sind. Hierbei spielt die Drehwinkel-Lage des Querschnitts um die Mittelachse des Meßsta­ bes 4 keine Rolle.
Eine andere, ebenfalls vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 4 dar­ gestellt. Während die Öffnung 7 wie in Fig. 2 rechteckigen Querschnitts ist, kann der Meßstab 4 durch eine im wesentlichen flache, dreieckige Querschnittsform in­ nerhalb des Rechtecks der Öffnung 7 eindeutig fixiert sein. Dabei fallen zwei Ecken 46 des Querschnittdreiecks des Meßstabs 4 mindestens nahezu mit zwei benachbarten Ecken des rechteckigen Querschnitts der Öffnung 7 zusammen. Die dazwischenlie­ gende Dreiecksseite 47 ist wie bei den anderen Beispielen bogenförmig einwärts ge­ kehlt. Sie vermeidet daher ebenfalls den Kontakt einerseits zu einer Innenwandung 2 oder 3 des Behälters 1 und zu der zugeordneten Seite des Öffnungs-Querschnitts.
Die von den Seiten der Öffnung entfernten Querschnittsseiten des Meßstabs 4 kön­ nen anstelle ihrer hier dargestellten bogenförmigen Gestaltung scharfkantig geknickt sein. Dazu sind ein oder zwei Knicke denkbar, wobei zwei Knicke eine rechteckige oder trapezförmige Kastenform für das Profil der Hohlkehle ergeben würden. Die Bogenform der betreffenden Seite ist jedoch vorzuziehen, weil ein entsprechend ge­ formter Meßstab leichter abzuwischen ist, ohne daß noch Flüssigkeitsreste an der hohlkehligen Fläche verbleiben.
Neben den hier gezeigten Grundformen des Querschnitts für den Meßstab 4 ist auch eine U-förmige Ausbildung des Meßstabs möglich. Dann muß jedoch dafür gesorgt werden, daß bei der Ablesung keine Irritation entstehen kann, wenn unerwünschter­ weise Flüssigkeitsreste auf den außenliegenden Flächen des U-förmigen Kastenprofils anhaften. Diesem Umstand kann man dadurch begegnen, daß die Meßskala nur auf einer Innenfläche des Hohlprofils angeordnet ist.

Claims (4)

1. Flüssigkeits-Vorratsbehälter in hoher, schlanker Bauform mit einer im Dec­ kenbereich angeordneten Öffnung und einem in diese Öffnung einführbaren Flüssigkeitsstand-Meßstab aus einem hartelastischen Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnitte der Öffnung (7) und des Meß­ stabs (4) auf dem größten Teil seiner Länge einerseits für eine nahezu spiel­ freie Führung des Meßstabs (4) zueinander bemessen sind, aber so in der Form voneinander abweichen, daß mindestens eine mit der Meßskala versehene Seite (42) keine Berührung mit der Wandung der Öffnung und keine Berührung mit irgendeiner Wandung des Behälters (2, 3) haben kann.
2. Vorratsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßstab (4) auf dem größten Teil seiner Länge einen Querschnitt mit mindestens drei Ecken (43, 45, 46) aber wenigstens einer von einer Geraden werkstoffeinwärts abweichenden Seite (42, 44, 47) aufweist, die parallel zu einer Seite des Querschnitts der Öffnung (7) liegt.
3. Vorratsbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (7) einen rechteckigen Querschnitt aufweist (Fig. 2) .
4. Vorratsbehälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Meßstabs (4) vier Ecken (43) und zwei kurze gerade, einander gegenüber­ liegende Seiten (41) und zwei bogenförmig einwärts gekrümmte lange Seiten (42) aufweist.
DE19904040718 1989-12-19 1990-12-19 Fluessigkeits-vorratsbehaelter Withdrawn DE4040718A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4445474A1 (de) * 1994-12-20 1996-06-27 Fusion Kunststoff Gmbh Flüssigkeitstank mit Füllstandsanzeige
DE10020002A1 (de) * 2000-04-22 2001-10-25 Audi Ag Vorrichtung zum Positionieren eines Messstabes

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DE4445474A1 (de) * 1994-12-20 1996-06-27 Fusion Kunststoff Gmbh Flüssigkeitstank mit Füllstandsanzeige
DE10020002A1 (de) * 2000-04-22 2001-10-25 Audi Ag Vorrichtung zum Positionieren eines Messstabes

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