DE4037745C2 - Auswuchtmaschine - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Auswuchtmaschine gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Eine derartige Maschine ist aus der Firmenschrift der Gebr. Hofmann KG mit
dem Titel "Elektronisch-dynamische Vertikal-Auswuchtmaschinen/Konstruktive
Grundzüge, Meß- und Ausgleichsverfahren", Impressum 9621 348 11-73
bekannt. Bei dieser bekannten Maschine ist der Hydraulikzylinder der Einrichtung
zum Freigeben des auszuwuchtenden Körpers neben der Hohlwelle
angeordnet, und der Kolben des Hydraulikzylinders ist über einen Hebelmechanismus
mit der Zugstange verbunden. Der Motor ist außerhalb des Gehäuses
angeordnet und treibt über eine Doppelgelenkwelle die Hohlwelle an.
Der neben dem Gehäuse angeordnete Hydraulikzylinder und der Antrieb der
Hohlwelle über eine Doppelgelenkwelle führen zu einer aufwendigen Konstruktion
und einem hohen Raumbedarf der bekannten Auswuchtmaschine.
Aus der DE 28 13 387 A1 ist eine ähnliche Aufwuchtmaschine bekannt, bei
der die Hohlwelle über einen Keilriemen durch den Motor angetrieben wird.
Der Hydraulikzylinder ist koaxial fluchtend zur Hohlwelle angeordnet, so daß
die Abmessungen gegenüber der zuvor beschriebenen gattungsgemäßen Auswuchtmaschine
verringert sind. Die Zugstange ist an ihrem von dem auszuwuchtenden
Körper entfernten Ende mit dem Kolben des Hydraulikzylinders
verbunden. Der Kolben wird zur Befestigung des auszuwuchtenden Körpers
durch Hydraulikfluid und zum Freigeben des Körpers durch eine Schraubendruckfeder
beaufschlagt.
Die Zugstange erstreckt sich zwangsläufig bis in den Hydraulikzylinder hinein
und ist im Kolben drehbar gelagert. Dies erfordert nicht nur ein hochwertiges
Lager im Kolben, sondern auch eine relativ aufwendige Abdichtung der
Zugstange, die sich mit der hohlen Welle mit hoher Drehzahl dreht, im Zylinderdeckel
und innerhalb des Kolbens selbst. Da der Kolben seinerseits längsverschiebbar
ist und von der einen Seite mit dem Fluiddruck, von der anderen
Seite durch Federkraft beaufschlagt wird, ist die Lagerung und Abdichtung
der sich rasch drehenden Welle innerhalb des Kolbens problematisch.
Die Verschleißanfälligkeit dieser Konstruktion liegt auf der Hand. Die zweimalige
Abdichtung der Zugstange und die Lagerung im Kolben führen zu zusätzlichen
Reibungsverlusten. Im übrigen ist es erforderlich, beim Anlaufen
der hohlen Welle auch die Zugstange jeweils über ihre gesamte Länge zu beschleunigen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Auswuchtmaschine der
gattungsgemäßen Art zu schaffen, die gegenüber dem Stand der Technik
konstruktiv vereinfacht ist, einen geringen Energiebedarf aufweist und weniger
verschleißanfällig ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des kennzeichnenden
Teils des Patentanspruchs 1.
Aus der EP 0 097 721 A1 ist eine Auswuchtmaschine bekannt, bei der der
Stator eines Elektromotors innerhalb des Maschinengehäuses angeordnet
und der Läufer auf dem Umfang der Welle gegenüber dem Stator befestigt ist.
Die Welle weist an einem Ende Einrichtungen zur Befestigung des zu prüfenden
Körpers auf. Weitere Übereinstimmungen mit der Erfindung bestehen
nicht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand
der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt durch eine erste Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 2 ist eine teilweise geschnittene Teildarstellung einer zweiten
Ausführungsform;
Fig. 3 ist eine teilweise geschnittene Teildarstellung einer dritten
Ausführungsform.
Die in den Figuren dargestellte Auswuchtmaschine umfaßt ein Gehäuse 23, das auf einem
Maschinengestell 21 montiert ist. Ein Stator 24 eines Hochfrequenzmotors
befindet sich in dem Gehäuse 23, und eine drehbare Hohlwelle 27 ist in Lagern
25, 26 innerhalb des Gehäuses an gegenüberliegenden Enden des Gehäuses
koaxial zu dem Stator 24 abgestützt. Ein Läufer 28 des Motors ist an
der drehbaren Hohlwelle 27 auf deren äußerem Umfang gegenüber dem Stator 24
befestigt. Die drehbare Hohlwelle 27 weist ein Ende auf, an dem der auszuwuchtende
Körper 29 befestigt werden kann.
Die Hohlwelle 27 weist im Inneren Einrichtungen
33 zur Befestigung des auszuwuchtenden Körpers auf. Das Gehäuse 23
weist vorzugsweise auf der Außenseite Einrichtungen 44 zum Freigeben des
auszuwuchtenden Körpers auf.
Der auszuwuchtende Körper 29 kann an der drehbaren Hohlwelle 27 mit Hilfe eines Futters 31 befestigt
werden.
Die Lager 25, 26 können Schulterkugellager oder Fluidlager sein.
Der auszuwuchtende Körper 29 wird an der drehbaren Hohlwelle 27 des Hochfrequenzmotors
befestigt. Dadurch werden die Schwierigkeiten ausgeschaltet,
die sich aufgrund fehlender Steifigkeit und Ausrichtung sowie durch Vibrationen
ergeben, die beispielsweise auf einem Spiel
der in der bekannten gattungsgemäßen Auswuchtmaschine verwendeten Doppelgelenkrolle
beruhen, so daß
die drehbare Welle mit hoher, gesteuerter Drehzahl bei guter Stabilität und
Genauigkeit gedreht werden kann. Zugleich erhöht sich die Belastbarkeit mit
zunehmender Drehzahl bei verringerten Lagerverlusten und verringerten
Luftwiderstandsverlusten, während eine Inverter-Steuerung ein glattes Hochlaufen
unter schwerer Belastung ermöglicht.
Die Auswuchtmaschine ist sehr einfach aufgebaut, so daß
der auszuwuchtende Körper direkt mit der drehbaren Hohlwelle 27 gekoppelt werden
kann, die den Läufer 28 eines Hochfrequenzmotors in einem Bereich trägt.
Durch die Ankoppelung werden daher keine Schwingungen oder Dreh- oder
Biegebelastungen erzeugt. Der Körper kann daher mit hoher Drehzahl von
5000 bis 30 000 l/Min. bei hoher Genauigkeit gedreht werden, während
dies bisher nicht möglich war. Die Maschine ist daher verwendbar für Werkzeugmaschinen,
die in den letzten Jahren für hohe Drehzahlen von über
10 000 l/Min. ausgelegt worden sind und deren drehbare Teile auf eine Unwucht
hin zu prüfen sind.
Der Hochfrequenzmotor macht es möglich, kontinuierlich die Drehzahl von
niedrigen bis hohen Drehzahlen zu steuern. Dadurch ergibt sich eine stabile
Drehzahlregelung im Bereich hoher Drehzahlen. Die Belastbarkeit erhöht sich
mit steigender Drehzahl. Lagerverluste und Luftwiderstandsverluste sind gering.
Eine Inverter-Steuerung ermöglicht ein glattes Hochlaufen unter schwerer
Last.
Wenn Fluidlager als Lager 25, 26 zur Abstützung der drehbaren Hohlwelle 27 ver
wendet werden, ist eine Drehung bei hoher Drehzahl möglich, die bei Ver
wendung üblicher Kugellager nicht in Betracht kommt.
Im einzelnen ist bei der Ausführungsform der Fig. 1 das Maschinengestell 21
mit einer Aufnahmebohrung 22 mit senkrechter Achse versehen, in die das
Gehäuse 23 eingeschoben ist.
Das Gehäuse ist im wesentlichen rohrförmig ausgebildet. Der ringförmige
Stator 24 des Hochfrequenzmotors befindet sich im Mittelbereich der inne
ren Umfangsfläche des Gehäuses und konzentrisch zu diesem. Die beiden La
ger 25, 26 liegen oberhalb und unterhalb des Stators 24 in dem Gehäuse 23.
Die Hohlwelle 27 trägt den Läufer 28 des Hochfrequenzmotors im wesentlichen
in ihrem Mittelbereich. Der Läufer 28 liegt gegenüer und koaxial zu dem
Stator 24. Die Hohlwelle 27 erstreckt sich durch das Gehäuse 23 und wird an ih
ren Enden durch die Lager 25, 26 abgestützt. Sie ist an ihrem oberen Ende
erweitert und bildet hier eine kegelförmige Muffe 30. Der auszuwuchtende Kör
per 29 ist an der Muffe 30 mit Hilfe des Futters 31 festgelegt. Unterhalb der
Muffe 30 ist die Hohlwelle 27 mit einem Spannbacken-Öffnungsbereich 32 verse
hen, der im Durchmesser etwas größer als die Bohrung, aber kleiner als die
Muffe 30 ist. Die Bohrung der Hohlwelle 27 erstreckt sich nach unten von dem
Spannbacken-Öffnungsbereich 32 und bildet hier einen Abschnitt 34, der zur Aufnahme
der Einrichtung 33 zur Befestigung des auszuwuchtenden Körpers 29
dient. Ein Federhalter 35 dient als Führung für eine Zugstange 37 und ist als
Abschnitt verringerten Durchmessers auf der Innenfläche des Mittelbereichs
des Abschnitts 34 der Welle ausgebildet. Eine Spanneinrichtung 36 liegt in
dem Federhalter 35 und ist in diesem aufwärts und abwärts verschiebbar.
Die Einrichtung 33 zur Befestigung des auszuwuchtenden Körpers 29
umfaßt die Spanneinrichtung 36, die Eingriffskugeln 36a am oberen Ende
aufweist, die Zugstange 37, die mit dem unteren Ende der Spanneinrichtung
verbunden ist, und eine Druckfeder 39, die sich zwischen einem
Federhalter 38, der im Mittelbereich der Zugstange 37 befestigt ist, und dem
Federhalter 35 befindet. Die Druckfeder 39 drückt die Spanneinrichtung 36
stets nach unten.
Das untere Ende der drehbaren Hohlwelle 27 erstreckt sich vom unteren
Ende des Gehäuses 23 aus nach unten. Das untere Ende 37a der Zugstange
37 tritt aus dem unteren Ende der drehbaren Hohlwelle 27 aus.
Das Futter 31 besitzt auf seinem oberen Ende Gewindebohrungen 40 zum Be
festigen des auszuwuchtenden Körpers 29. Das untere Ende des Futters 31 weist die Form ei
nes geringfügig konischen Zapfens 31a auf. Ein Zugzapfen 41 ist in das untere
Ende des Zapfens 31a geschraubt. Der Zugzapfen 41 wird durch die Eingriffs
kugeln 36a der Spanneinrichtung 36 gehalten und nach unten gezogen.
Mit 42 ist eine Scheibe zur Winkelanzeige bezeichnet, die das obere Ende
der Hohlwelle 27 umgibt. Ein berührungsfrei arbeitender Schwingungs
sensor 43 befindet sich auf dem äußeren Umfang des oberen Endes des Ge
häuses 23.
Die Einrichtung 44 zum Freigeben des auszuwuchtenden Körpers 29 umfaßt ein
mit einem Boden versehenes zylindrisches Gehäuse 45, das am unteren Ende
des Gehäuses 23 angebracht ist, einen Hydraulikzylinder 46, der in dem Ge
häuse 45 liegt, einen Kolben 47 und eine Kolbenstange 48. Ein Fluid, bei
spielsweise Luft, wird dem Hydraulikzylinder 46 durch eine Öffnung 46a am unteren
Ende zugeführt, so daß das obere Ende der Kolbenstange 48 nach oben ver
schoben wird und das untere Ende 37a der Zugstange 37 nach oben schiebt.
Dadurch öffnet sich die Spanneinrichtung 36, so daß der auszuwuchtende Körper 29 freigege
ben wird.
Ein Rotationssensor 49 ist am oberen Ende des zylindrischen Gehäuses 45
angebracht. Signale des Rotationssensors 49 und des Schwingungssensors 43 gelangen
an ein Steuersystem, das die Ergebnisse der Schwingungsanalyse auf einem
Bildschirm anzeigt. Der Hochfrequenzmotor mit dem Stator 24 und dem Läu
fer 28 wird in bezug auf seine Drehung kontinuierlich von niedrigen bis zu
hohen Drehzahlen durch eine nicht gezeigte, inverter-gesteuerte Stromzu
fuhreinrichtung gesteuert.
Wenn der auszuwuchtende Körper 29, beispielsweise ein drehbarer Werkzeughalter, im Hin
blick auf eine Unwucht mit Hilfe des ersten Ausführungsbeispiels der Erfin
dung untersucht werden soll, wird er in eine Bohrung 31b des Futters 31
eingeschoben, nachdem er von der entsprechenden Maschine entfernt wor
den ist. Anschließend wird Luft in den Hydraulikzylinder 46 durch die Öffnung
46a am unteren Ende eingelassen, und das untere Ende 37a der Zugstange
37 wird durch die Kolbenstange 48 nach oben geschoben. Dadurch werden
die Eingriffskugeln 36a der Spanneinrichtung 36 in dem erweiterten Spannbacken-Öff
nungsbereich 32 in Stellung gebracht. Anschließend wird das Futter 31 mit
dem an diesem angebrachten auszuwuchtenden Körper 29 in die Muffe 30 eingeschoben, so
daß der Zugzapfen 41 zwischen die Kugeln der Spanneinrichtung 36 gelangt.
Die Luft wird sodann aus dem Hydraulikzylinder 46 abgelassen, so daß der Kolben
47 und die Kolbenstange 48 durch eine nicht bezeichnete Druckfeder nach
unten gedrückt werden und die Zugstange 37 freigeben. Diese wird ihrerseits
durch die Druckfeder 39 nach unten gedrückt, so daß der Zugzap
fen 41 durch die Spanneinrichtung 36 nach unten gezogen und fest in der
drehbaren Hohlwelle 27 blockiert wird.
Wenn der auszuwuchtende Körper 29 auf diese Weise am oberen Ende der Hohlwelle 27 befestigt
ist, wird der Läufer 28 des Hochfrequenzmotors durch eine nicht gezeigte, inverter-gesteuerte Strom
zufuhreinrichtung in Drehung versetzt, und die Drehung wird kontinuierlich
gesteuert von niedriger bis zu hoher Drehzahl von etwa 30 000 l/Min., so daß
der Körper in bezug auf seine Auswuchtung getestet wird.
Fig. 2 zeigt den Hauptbereich einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
die sich von der ersten Ausführungsform dadurch unterscheidet, daß die La
ger 25, 26 der drehbaren Hohlwelle 27 Fluidlager, beispielsweise Luftlager,
sind. Im folgenden soll nur auf diesen Unterschied eingegangen werden.
Das obere Lager 25 umfaßt eine Schubplatte 50 in der Form eines Flansches,
der vom äußeren Umfang des oberen Bereichs der Hohlwelle 27 vorspringt, und
ringförmige poröse Platten 51 und 52, die im oberen Bereich des Gehäuses
23 liegen. Die Schubplatte 50 liegt zwischen den beiden porösen Platten 51
und 52, so daß dünne Luftfilme 53 und 54 in Axial- und Radialrichtung ge
bildet werden. Ein Luftzufuhrkanal 55 erstreckt sich senkrecht durch das Ge
häuse 23 in dessen Axialrichtung und ist an der oberen Seite der oberen po
rösen Platte 51 und der unteren Seite der unteren porösen Platte 52 offen.
Das untere Lager 26 umfaßt eine poröse Hülse 56, die im unteren Bereich
des Gehäuses 23 liegt. Ein dünner Luftfilm 57 bildet sich zwischen der inne
ren Umfangsfläche der Hülse 56 und dem unteren Bereich der Hohlwelle 27. Der
Luftzufuhrkanal 55 des Gehäuses 23 weist eine Öffnung gegenüber dem äuße
ren Umfang der Hülse 56 auf.
Wenn Druckluft durch eine Zufuhröffnung 58 am unteren Ende des Gehäuses
23 durch den Luftzufuhrkanal 55 in die Lager 25, 26 geleitet wird, entstehen
die dünnen Luftfilme 53, 54, 57 zwischen der drehbaren Hohlwelle 27 und den La
gern 25, 26, so daß die Hohlwelle 27 schwimmt und berührungsfrei gedreht wird.
Die zweite Ausführungsform arbeitet in gleicher Weise wie die erste Ausfüh
rungsform und hat dieselben Vorteile. Wenn die Teile genau bearbeitet und
montiert werden, arbeitet die zweite Ausführungsform bei hohen Drehzahlen
mit größerer Genauigkeit und Stabilität als die erste.
Fig. 3 zeigt den Hauptbereich einer dritten Ausführungsform, die sich von der
ersten Ausführungsform dadurch unterscheidet, daß die Muffe 30 der Hohlwelle
27 für den auszuwuchtenden Körper 29 als Bohrung ausgebildet ist, die denselben Kegel
winkel aufweist wie der kegelförmige Schaft 29a des auszuwuchtenden Körpers 29, etwa eines
Drehwerkzeughalters, so daß der auszuwuchtende Körper 29 direkt an der Hohlwelle 27 befestigt
werden kann. Der Zugzapfen 41 wird in den auszuwuchtenden Körper 29 eingeschraubt.
Die dritte Ausführungsform arbeitet ebenso wie die beiden ersten Ausfüh
rungsformen und hat ebenfalls deren Vorteile.
Die beschriebenen Ausführungsformen können einen nicht gezeigten Sensor
aufweisen, der ermittelt, ob der auszuwuchtende Körper 29 fest verriegelt ist. Eine Steuer
schaltung kann eine Drehung der Hohlwelle 27 verhindern, solange nicht die Ver
riegelung des Körpers abgetastet wird. Dadurch erhöht sich die Sicherheit.
Claims (5)
1. Auswuchtmaschine mit
- - einem an einem Maschinengestell (21) befestigten Gehäuse (23), in dem eine durch einen Motor angetriebene Hohlwelle (27) in Lagern (25, 26) drehbar gelagert ist,
- - einer der Hohlwelle (27) an deren einem Ende zugeordneten Einrichtung (33) zur Befestigung eines auszuwuchtenden Körpers (29), die eine Spanneinrichtung (36) zum lösbaren Halten eines mit dem auszuwuchtenden Körper (29) zu verbindenden Zugzapfens (41) und eine damit verbundene, koaxial in der Hohlwelle (27) angeordnete Zugstange (37) umfaßt, welcher Zugstange (37) zur Befestigung des auszuwuchtenden Körpers (29) durch eine Druckfeder (39) eine Kraft aufprägbar ist, und
- - einer Einrichtung (44) zum Freigeben des auszuwuchtenden Körpers (29), die einen Hydraulikzylinder (46) umfaßt mit einem Kolben (47) zum Aufprägen einer Kraft auf die Zugstange (37) zum Freigeben des auszuwuchtenden Körpers (29) entgegen der von der Druckfeder (39) erzeugten Kraft, dadurch gekennzeichnet, daß
- - der Hydraulikzylinder (46) eine Kolbenstange (48) aufweist und koaxial fluchtend zur Hohlwelle (27) angeordnet ist,
- - die Kolbenstange (48) zur Befestigung des auszuwuchtenden Körpers (29) außer Eingriff mit der Zugstange (37) ist und zum Freigeben des auszuwuchtenden Körpers (29) mit der Zugstange (37) in Eingriff ist, so daß die Druckfeder (39) belastet wird, und
- - der Motor ein Hochfrequenz-Elektromotor ist, dessen Stator (24) innerhalb des Gehäuses (23) koaxial zur Hohlwelle (27) angeordnet ist und dessen Läufer (28) auf dem äußeren Umfang der Hohlwelle (27) gegenüber dem Stator (24) befestigt ist.
2. Auswuchtmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Futter (31) zur Aufnahme des auszuwuchtenden Körpers (29) mit der
Hohlwelle (27) verbunden ist.
3. Aufwuchtmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lager (25, 26) Schulterkugellager sind.
4. Aufwuchtmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lager (25, 26) Fluidlager sind.
5. Auswuchtmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß
der Kolben (47) des Hydraulikzylinders (46) mit Hilfe einer
zweiten Feder derart vorgespannt ist, daß bei Abschalten des hydraulischen
Drucks zwischen den einander zugewandten Stirnseiten der Kolbenstange
(48) und der Zugstange (37) ein Spalt entsteht.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
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| 8380 | Miscellaneous part iii |
Free format text: ES ERFOLGT NEUDRUCK NACH UNBESCHRAENKTER AUFRECHTERHALTUNG |
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