DE4033352A1 - Verzweigungseinheiten und kommunikationsverfahren fuer ein lokales netzwerk - Google Patents
Verzweigungseinheiten und kommunikationsverfahren fuer ein lokales netzwerkInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Verzweigungseinheiten und Kommunikationsverfahren
unter Verwendung der Verzweigungseinheiten, die ein
lokales Netzwerk mit Fernleitungen (nachstehend mit "trunk LAN"
bezeichnet) mit einer Anzahl von lokalen Teilnetzwerken
(nachstehend mit "branch LAN" bezeichnet) verbinden, die jeweils
eine Anzahl Anschlußeinheiten umfassen.
Fig. 6 zeigt ein Netzwerksystem mit vier herkömmlichen Verzweigungseinheiten,
wobei ein trunk LAN mit vier banch LAN verbunden
ist, um die Kommunikationen zu vermehren, wobei jedoch die
Steigerung in dem Systemverkehr durch eine Brückenfunktion minimiert
ist oder dadurch, daß nur der für die Kommunikationen nötige
Rahmen übertragen wird. Das Netzwerksystem umfaßt: einen trunk
LAN 1; vier branch LAN 2-1, 2-2, 2-3 und 2-4, die jeweils mit
dem trunk LAN 1 verbunden sind; fünf Anschlußeinheiten T, die mit
den branch LAN verbunden sind, und zwar zwei für den branch LAN
2-1 und einen für jeden der branch LAN 2-2, 2-3, und 2-4, wobei
jede Anschlußeinheit eine Adresse TA1, TA2, TA3, TA4, bzw. TA5
hat; vier Verzweigungseinheiten N1, N2, N3 und N4 zum Verbinden
der branch LAN 2-1, 2-2, 2-3 und 2-4 mit dem trunk LAN 1, wobei
jede Verzweigungseinheit eine Filtertabelle TB1, TB2, TB3, bzw.
TB4 aufweist zum Speichern der Anschlußadressen der Anschlußeinheiten
T, welche mit ihrem jeweiligen branch LAN verbunden sind.
Pfeile 10, 11, 12 und 13 stehen für folgende Kommunikationen:
von der Anschlußeinheit T mit der Anschlußadresse TA1 zu der
Anschlußeinheit T mit der Anschlußadresse TA2; von der Anschlußeinheit
T mit der Anschlußadresse TA1 zu der Anschlußeinheit T
mit der Anschlußadresse TA3; von der Anschlußeinheit T mit der
Anschlußadresse TA1 zu der Anschlußeinheit T mit der Anschlußadresse
TA4 bzw. von der Anschlußeinheit T mit der Anschlußadresse
TA1 zu der Anschlußeinheit T mit der Anschlußadresse TA5.
Fig. 7 zeigt das Format eines Kommunikationsrahmens zwischen
Anschlußeinheiten. Das Format umfaßt einen Startbegrenzer SD zum
Anzeigen des Beginns des Rahmens; eine Rahmensteuerung FC zum
Identifizieren des Rahmentypes; eine Zieladresse DA zum Identifizieren
der Adresse des Zielanschlusses, eine Quellenadresse (eine
Adresse eines Senders) SA zum Identifizieren der Adresse eines
sendenden Anschlusses; Daten I; einen Prüfcode CRC für Rahmenfehler
und einen Abschlußbegrenzer ED zum Anzeigen des Rahmenendes.
Bei dem einfachen System nach Fig. 6 werden nur fünf Anschlußeinheiten
verwendet. Im allgemeinen werden aber eine große Anzahl
Anschlußeinheiten mit jedem branch LAN verbunden und es werden
viele Verzweigungseinheiten verwendet. Es gibt einige Unterschiede
zwischen dem branch LAN und dem trunk LAN in Hinblick auf den
Inhalt eines Rahmenformates in Fig. 7, was etwa Codesysteme für
den Startbegrenzer SD und den Endbegrenzer ED sowie Definitionen
der Rahmensteuerung FC angeht, und zwar wegen unterschiedlicher
Kommunikationsprotokolle, jedoch sind die grundlegenden Inhalte,
wie etwa die Zieladresse DA, die Quelladresse SA und die Daten I
identisch.
Beim Betrieb überwachen die Verzweigungseinheiten N1-N4 die
Inhalte aller Rahmen, welche auf den branch LAN 2-1 bis 2-4 ausgesendet
werden, und bilden automatisch die Filtertabellen TB1-TB4.
Mit anderen Worten ist jede Verzweigungseinheit N1-N4 dazu in der
Lage, die Anschlußeinheiten, welche mit ihren jeweiligen branch
LAN verbunden sind, durch Ermittlung der Quelladresse SA eines
empfangenden Rahmenformats zu identifizieren. Gemäß Fig. 6
werden die Anschlußadressen TA1 und TA2, TA3, TA4 und TA5 automatisch
in den Filtertabellen TB1, TB2, TB3 bzw. TB4 registriert.
Jede Verzweigungseinheit N1-N4 empfängt alle Rahmen, welche auf
den branch LAN 2-1 bis 2-4 und dem trunk LAN 1 kursieren und
stellt fest, ob der Rahmen zu übertragen ist, und zwar auf der
Grundlage der Inhalte der entsprechenden Filtertabellen TB1-TB4.
Fig. 8 zeigt einen Filtervorgang bzw. zeigt, wie eine Verzweigungseinheit
einen von einem branch LAN empfangenen Rahmen
verarbeitet. Wenn eine bestimmte Verzweigungseinheit Ni einen
Rahmen von einem branch LAN 2-i empfängt, nimmt die Verzweigungseinheit
Ni die Inhalte einer Zieladresse DA in den Rahmen von der
Filtertabelle TBi auf (Schritt 31). Wenn die identische Adresse
in der Filtertabelle TBi registriert worden ist, wird der Rahmen
gelöscht, weil dieser Rahmen an sein eigenes branch LAN adressiert
worden ist (Schritt 32). Wenn keine identischen Adressen registriert
sind, wird der Rahmen jedoch an das trunk LAN 1 übertragen,
weil er an eine andere branch-Leitung adressiert ist
(Schritt 33).
Fig. 9 zeigt einen anderen Filtervorgang bzw. zeigt, wie eine
Verzweigungseinheit einen Empfang von dem trunk LAN verarbeitet.
Bei Empfang eines Rahmens von dem trunk LAN 1, nimmt die Verzweigungseinheit
die Inhalte der Zieladresse DA von der Filtertabelle
TBi in den Rahmen in der gleichen Weise auf, wie es oben beschrieben
ist (Schritt 41). Wenn die identische Adresse in der Tabelle
TBi registriert ist, überträgt die Verzweigungseinheit den Rahmen,
weil er an ihre branch-Leitung von einer anderen adressiert worden
ist (Schritt 42). Wenn keine identischen Adressen registriert
sind, löscht die Verzweigungseinheit jedoch den Rahmen, weil er
nicht an ihre branch-Leitung adressiert ist (Schritt 43).
Beispielsweise ist die Zieladresse DA eines Rahmens, in Fig. 6
durch den Pfeil 10 bezeichnet, die Anschlußadresse TA2. Demzufolge
wird der Rahmen nicht durch den obigen Filtervorgang an eine
andere Verzweigungseinheit übertragen, so daß der Rahmen in der
Verzweigungseinheit N1 gelöscht wird. Beispielsweise ist die
Zieladresse DA eines mit dem Pfeil 11 bezeichneten Rahmens die
Anschlußadresse TA3. Der Rahmen wird daher an die Verzweigungseinheiten
N1 und N2 mittels des Filtervorganges übertragen, jedoch
in den Verzweigungseinheiten N3 und N4 gelöscht. Die mit den
Pfeilen 12 und 13 bezeichneten Rahmen werden in derselben Weise
verarbeitet, wie es oben beschrieben ist.
Auf diese Weise treffen die Verzweigungseinheiten geeignete Entscheidungen
dahingehend, ob ein Rahmen übertragen oder gelöscht
werden soll, und zwar bei der Kommunikation unter entsprechenden
Anschlußeinheiten, so daß nur die notwendigen Rahmen auf den
trunk- und branch LAN zirkulieren, wodurch eine Verkehrsminimierung
erreicht wird.
Bei dem herkömmlichen Kommunikationsverfahren ist es möglich, den
Kommunikationsbereich durch Anschluß von branch LAN an den trunk
LAN zu vergrößern. Es ist jedoch schwierig, die Datensicherheit
zu halten, weil die Anschlußeinheiten der bestimmten Verzweigungseinheit
immer bereit sind, zu reagieren. Ferner ist es nicht möglich,
willkürlich Kommunikationen zwischen bestimmten branch LAN
zu unterbinden. Im Umkehrschluß ist es daher ebenfalls nicht
möglich, die Sperrung nur für die bestimmten Anschlußeinheiten
aufzuheben, um eine Kommunikation zwischen den gesperrten branch
LAN zu bewirken.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Verzweigungseinheit
zu schaffen, die dazu in der Lage ist, einen hohen Grad
an Geheimhaltung bzw. Datensicherheit dadurch zu schaffen, daß
Kommunikationen zwischen bestimmten branch LAN unterbunden werden,
während bestimmte Anschlußeinheiten Kommunikationen zwischen den
gesperrten branch LAN ausführen können.
Nachstehend ist die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen mit
weiteren Einzelheiten näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Verzweigungseinheit
nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Netzwerksystems
unter Verwendung der Verzweigungseinheit
nach Fig. 1;
Fig. 3 ein Flußdiagramm zur Erläuterung, wie die Verzweigungseinheit
nach Fig. 1 einen Rahmen verarbeitet,
welchen sie von einem branch LAN
empfangen hat;
Fig. 4 ein Flußdiagramm zur Erläuterung, wie die Verzweigungseinheit
nach Fig. 1 einen Rahmen verarbeitet,
den sie von dem trunk LAN empfangen
hat;
Fig. 5 eine schematische Darstellung eines Netzwerksystems
nach einem anderen Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
Fig. 6 eine schematische Darstellung eines Netzwerksystems,
welches herkömmliche Verzweigungseinheiten
verwendet;
Fig. 7 ein Diagramm des Formats eines herkömmlichen
Rahmens für die Kommunikation zwischen Anschlußeinheiten;
Fig. 8 ein Flußdiagramm zur Erläuterung, wie die herkömmliche
Verzweigungseinheit einen Rahmen verarbeitet,
den sie von einem branch LAN empfangen
hat, und
Fig. 9 ein Flußdiagramm zur Erläuterung, wie die herkömmliche
Verzweigungseinheit einen Rahmen verarbeitet,
den sie von dem trunk LAN empfangen
hat.
Zunächst wird Bezug genommen auf Fig. 2. Das dort gezeigte Netzwerksystem
umfaßt: ein trunk LAN 1; vier branch LAN 2-1, 2-2, 2-3
und 2-4, die jeweils mit dem trunk LAN 1 verbunden sind; fünf
Anschlußeinheiten T, die mit dem branch LAN verbunden sind, und
zwar zwei für das branch LAN 2-1 und eins jeweils für die branch
LAN 2-2, 2-3 und 2-4, wobei jede Anschlußeinheit eine Anschlußadresse
TA1, TA2, TA3, TA4 bzw. TA5 hat; und vier Verzweigungseinheiten
N10, N20, N30 und N40 nach einem Ausführungsbeispiel der
Erfindung. Die branch LAN 2-1 bis 2-4 sind in zwei Gruppen geteilt,
welche durch Gruppennummern G1 und G2 (vgl. gestrichelte
Linien) identifiziert sind. Die Gruppennummern G1 und G2 sind
mittels eines Schalters oder dergleichen in die entsprechenden
Verzweigungseinheiten N10, N20, N30 und N40 gesetzt.
Pfeile 20, 21, 22 und 23 stellen folgende Kommunikationen dar:
von der Anschlußeinheit T mit der Adresse TA1 zu der Anschlußeinheit
T mit der Adresse TA2 in demselben branch LAN; von der Anschlußeinheit
T mit der Adresse TA1 zu der Anschlußeinheit T mit
der Adresse TA3 in derselben Gruppe; von der Anschlußeinheit T
mit der Adresse TA1 zu der Anschlußeinheit T mit der Adresse TA5
in der anderen Gruppe; und von der Anschlußeinheit T mit der
Adresse TA1 zu der Anschlußeinheit T mit der Adresse TA4 in der
anderen Gruppe.
Die einzelnen Verzweigungseinheiten Ni sind nachstehend unter
Bezugnahme auf Fig. 1 erläutert. Die Anschlußeinheit Ni umfaßt
folgendes: eine Fernleitungsüberwachungseinheit 31 zum Überwachen
der Verbindung mit den trunk LAN; eine Zweigleitungsüberwachungseinheit
32 zum Überwachen der Verbindung mit einem branch LAN 2-
i; und einen Bus 30, der mit beiden Überwachungseinheiten 31 und
32 verbunden ist. Ferner umfaßt sie eine Filtertabelle TBi zum
Speichern von Anschlußadressen von Anschlußeinheiten T, die mit
ihrem branch LAN 2-1 verbunden sind, und eine Privileg-Anschlußtabelle
TTBi; ein Gruppenregister GRi; eine zentrale Überwachungseinheit
33 zum Überwachen dieser Verzweigungseinheit Ni; einen
Speicher 34 zum Speichern eines Programmes für die zentrale Überwachungseinheit
33; einen Datenpuffer DBi zum zeitweisen Speichern
eines Rahmens, der von den trunk LAN 1 oder einen branch LAN 2-i
empfangen worden ist; und eine Vergleichseinheit 36 zum Vergleichen
von Daten aus dem Datenpuffer DBi und der Filtertabelle TBi
sowie der Privileg-Anschlußtabelle TTBi und dem Gruppenregister
GRi.
Die Gruppenzahl G1 oder G2 wird in dem Gruppenregister GRi registriert.
Wenn eine große Anzahl von Verzweigungseinheiten Ni
vorliegt, kann die Gruppenanzahl Gi entsprechend der Aufgabe
gesetzt werden. Diese Gruppentechnik wird beispielsweise verwendet,
um Verzweigungseinheiten auszuwählen, die nicht mit demselben
trunk LAN kommunizieren wollen. Die Adresse TAi einer Anschlußeinheit
T, die zu der anderen Gruppe gehört, kann in einer Privileg-
Anschlußtabelle TTBi registriert werden. Dies wird beispielsweise
dazu verwendet, um eine besondere Freigabe für Kommunikationen
zwischen unterschiedlichen Gruppen G1 und G2 zu gewähren.
Fig. 3 zeigt einen Filtervorgang bzw. zeigt, wie eine Verzweigungseinheit
Ni einen Rahmen verarbeitet, den sie von einem branch
LAN 2-i empfangen hat. Wenn eine bestimmte Verzweigungseinheit Ni
einen Rahmen gemäß Fig. 7 von einem branch LAN 2-i empfängt,
werden die Rahmendaten in den Datenpuffer DBi über die Fernleitungsüberwachungseinheit
31 gespeichert. Die Verzweigungseinheit
Ni gewinnt dann aus der Filtertabelle TBi die Inhalte einer Zieladresse
DA in dem Rahmen. Das heißt, daß die Vergleichseinheit 36
die Anschlußadresse TAi der Anschlußeinheit T ihrer eigenen
branch-Leitung 2-i aus der Filtertabelle TBi und die Rahmendaten
von dem Datenpuffer DBi liest, feststellt, ob diese Daten identisch
sind, und das Feststellungsergebnis an die zentrale Überwachungseinheit
33 überträgt (Schritt 51). Wenn die identische
Adresse in der Tabelle TBi registriert worden ist, wird die Fernleitungsüberwachungseinheit
31 angewiesen, den Rahmen zu löschen,
weil er an seine eigene branch-Leitung adressiert ist (Schritt
52). Wenn keine identischen Adressen registriert sind, wird die
Fernleitungsüberwachungseinheit jedoch angewiesen, Informationen
über die Gruppennummer ihrer eigenen Verzweigungseinheit Ni für
die Identifikation an den Rahmen zu geben und diesen an den trunk
LAN 1 (Schritt 53). Die Gruppennummer nimmt einen Teil des Rahmenkontrollfeldes
FC in Fig. 7 ein.
Fig. 4 zeigt einen anderen Filtervorgang bzw. zeigt, wie eine
Verzweigungseinheit Ni einen Rahmen verarbeitet, den sie von dem
trunk LAN 1 empfangen hat. Wenn eine bestimmte Verzweigungseinheit
Ni einen Rahmen gemäß Fig. 7 von dem trunk LAN 1 empfängt, werden
die Rahmendaten in den Datenpuffer DBi über die Fernleitungsüberwachungseinheit
31 gespeichert. Dann vergleicht die Verzweigungseinheit
Ni Informationen betreffend die Gruppennummer in den
Rahmen mit der Gruppennummer ihrer eigenen Station. Das bedeutet,
daß die Vergleichseinheit 36 die Inhalte der Gruppenregister GRi
mit den Inhalten des Datenpuffers DBi vergleicht (Schritt 61).
Wenn die Gruppennummern identisch sind, werden die Inhalte einer
Zieladresse DA in dem Rahmen aus der Filtertabelle TBi gewonnen,
weil beide Gruppen kommunizieren wollen (Schritt 62). Das heißt,
daß die Vergleichseinheit 36 ferner die Inhalte der Filtertabelle
TBi mit den Inhalten des Datenpuffers DBi vergleicht. Wenn die
identische Adresse in der Tabelle TBi gespeichert ist, wird der
Rahmen an das branch LAN übertragen, um Kommunikationen zwischen
den Gruppen zu beginnen (Schritt 63). Die Gruppennummer wird an
diesem Punkt unnötig und wird daher entfernt. Wenn keine
identischen Adressen in Schritt 62 registriert sind, wird der
Rahmen jedoch gelöscht, weil er nicht an den Anschluß auf seinem
eigenen branch LAN adressiert ist (Schritt 64). Das bedeutet, daß
die Vergleichseinheit 36 ein Signal betreffend eine Nichtübereinstimmung
an die zentrale Überwachungseinheit 33 abgibt, was
wiederum die Übertragung an das branch LAN 2-1 unterbindet und
den Rahmen in dem Datenpuffer DBi löscht.
Wenn die Gruppennummern in Schritt 61 nicht identisch sind, werden
die Inhalte einer Quelladresse SA in dem Rahmen von der Privileg-
Anschlußtabelle TTBj (Schritt 65) genommen. Das bedeutet, daß die
Vergleichseinheit 36 die Daten über die Anschlußadresse von dem
Datenpuffer DBi mit den Daten in der Privileg-Anschlußtabelle
TTBi vergleicht und ein Signal betreffend die Übereinstimmung
oder Nichtübereinstimmung an die zentrale Überwachungseinheit 33
abgibt.
Wenn keine Übereinstimmung vorliegt und keine identischen Adressen
in der Tabelle TTBj registriert sind, wird der Rahmen gelöscht
(Schritt 66). Das bedeutet, daß die zentrale Überwachungseinheit
33 unterbindet, daß dieser Rahmen an das branch LAN 2-i übertragen
wird, und die Rahmendaten aus dem Datenpuffer DBi löscht.
Wenn die identische Adresse registriert worden ist, wird der
Rahmen an das branch LAN gegeben, weil die Anschlußeinheiten
insbesondere zu kommunizieren wünschen, und zwar auch dann, wenn
sie zu unterschiedlichen Gruppen gehören (Schritt 67). Die
Gruppennummer wird an diesem Punkt unnötig und daher entfernt.
Nachstehend ist der Betrieb detaillierter beschrieben, wobei die
Privileg-Adresse nach Fig. 2 wie folgt bestimmt wird: Privileg-
Adressen TA4 und TA1, welche Kommunikationen erlauben, werden in
der Privileg-Anschlußtabelle TTB1 der Gruppennummer G1 bzw. TTB3
der Gruppennummer G2 gesetzt, während keine Adressen in die
Privileg-Anschlußtabellen TTB2 und TTB4 gesetzt werden.
Die mit den Pfeilen 20-23 bezeichneten Rahmen werden durch den
Filtervorgang nach den Fig. 3 und 4 wie folgt verarbeitet:
Der Rahmen mit dem Pfeil 20, der innerhalb desselben branch LAN
übertragen wird, wird in der Verzweigungseinheit 10 gelöscht. Der
Rahmen mit dem Pfeil 21, der innerhalb derselben Gruppe übertragen
wird, wird übertragen oder gelöscht, und zwar in den Verzweigungseinheiten
N10 und N20. Der Rahmen mit dem Pfeil 22, der an ein
anderes branch LAN übertragen wird, wird in der Übertragungseinheit
N10 übertragen, jedoch in der Verzweigungseinheit N40 gelöscht,
und zwar auch dann, wenn ein Zielanschluß vorhanden ist,
weil dieser außerhalb der Gruppe liegt. Das bedeutet, daß es
unmöglich ist, diese Kommunikation zu vollenden. Der Rahmen mit
dem Pfeil 23, der an eine andere Gruppe übertragen wird, wird in
den Verzweigungseinheiten N10 und N30 übertragen, weil die Anschlußadresse
TA1 der sendenden Quelle in der Privileg-Anschlußtabelle
TTB3 der Verzweigungseinheit N30 als eine gewährbare
Anschlußadresse gespeichert ist. Der hintere Rahmen (von der
Anschlußeinheit T mit der Adresse TA4 zu der Anschlußeinheit mit
der Adresse TA1) wird in den Verzweigungseinheiten N30 und N10
übertragen, weil die Anschlußadresse TA4 der sendenden Quelle in
der Privileg-Anschlußtabelle TTB1 der Verzweigungseinheit N10
registriert ist. Somit sind die Anschlußeinheiten T mit den Anschlußadressen
TA1 und TA4 dazu in der Lage, miteinander zu
kommunizieren, weil sie auch dann dazu die Freigabe haben, wenn
sie unterschiedlichen Gruppen angehören.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die branch- und
trunk LAN in Bus- bzw. Ringkonfiguration dargestellt. Sie können
jedoch auch umgekehrt konfiguriert sein. Die Gruppennummern können
so gesetzt sein, daß jede Verzweigungseinheit immer nur eine
Gruppennummer oder eine einzelne Verzweigungseinheit mehrere
Gruppennummern hat bzw. haben. Mehrere Anschlußadressen TA können
in einer einzigen Privileg-Anschlußtabelle TTBi registriert sein.
Die Gruppierung ist dort sinnvoll und brauchbar, wo mehrere Verwender
eine große Anzahl von Verzweigungseinheiten verwenden,
welche an derselben Fernleitung liegen, und jeder Benutzer Unabhängigkeit
und Datensicherheit in bezug auf seine Daten wünscht.
Beispielsweise zeigt Fig. 5 ein Gebäude B mit n Geschäften bzw.
Gesellschaften, wobei ein trunk LAN und n Verzweigungseinheiten
N1 bis Nn installiert sind, und zwar eine Verzweigungseinheit für
jedes Geschäft bzw. jede Gesellschaft. Wenn drei Gesellschaften
A, B und C den ersten und die n-ten Stockwerke, den zweiten
Stock und i-ten Stock belegen und ihre Interessen einander
entgegenstehen, werden unterschiedliche Gruppennummern an die
jeweiligen Gesellschaften A, B und C gegeben und in dem Gruppenregister
GR der entsprechenden Verzweigungseinheit registriert,
wodurch Kommunikationen nur innerhalb derselben Gruppe möglich
sind.
Wie vorstehend beschrieben werden erfindungsgemäß Kommunikationen
nur zwischen bestimmten Anschlußeinrichtungen erlaubt, welche
unterschiedlichen Gruppen angehören. Demzufolge erfreuen sich die
branch LAN eines höheren Grades an Unabhängigkeit, Funktionalität
und Sicherheit.
Die in der vorstehenden Beschreibung, den Ansprüchen sowie der
Zeichnung offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln
als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der
Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich
sein.
Claims (10)
1. Kommunikationsverfahren für ein lokales Netzwerksystem, das
umfaßt: ein lokales Netzwerk mit Fernleitungen (nachstehend
mit "trunk LAN" bezeichnet) (1); mehrere Verzweigungseinheiten
(N10, N20, N30 und N40) an dem trunk LAN (1) mit Anschlußtabellen;
ein lokales Teilnetzwerk (nachstehend mit
"branch LAN" bezeichnet) (2-1, 2-2, 2-3 und 2-4), verbunden
jeweils mit den Verzweigungseinheiten (N10, N20, N30
und N40); und eine Anschlußeinheit (T), die mit dem branch
LAN (2-1, 2-2, 2-3 und 2-4) verbunden ist, wobei das Kommunikationsverfahren
folgende Schritte umfaßt:
Vergleichen einer Gruppennummer (G1, G2) eines Rahmens, welcher von einer Verzweigungseinheit (N10, N20, N30 und N40) von dem trunk LAN (1) empfangen worden ist, mit einer eigenen Gruppennummer (G1, G2), um ein erstes Ergebnis zu erhalten, und einer Adresse (TA1, TA2, TA3, TA4 und TA5) eines Senders des Rahmens mit einer Adresse (TA1, TA2, TA3, TA4 und TA5), die in der eigenen Anschlußtabelle gespeichert ist, um ein zweites Ergebnis zu erhalten; und
Löschen oder Übertragen des Rahmens zwischen den Verzweigungseinheiten (N10, N20, N30 und N40) auf der Grundlage des ersten und des zweiten Ergebnisses, wodurch Kommunikationen zwischen den Anschlußeinheiten (T) überwacht werden.
Vergleichen einer Gruppennummer (G1, G2) eines Rahmens, welcher von einer Verzweigungseinheit (N10, N20, N30 und N40) von dem trunk LAN (1) empfangen worden ist, mit einer eigenen Gruppennummer (G1, G2), um ein erstes Ergebnis zu erhalten, und einer Adresse (TA1, TA2, TA3, TA4 und TA5) eines Senders des Rahmens mit einer Adresse (TA1, TA2, TA3, TA4 und TA5), die in der eigenen Anschlußtabelle gespeichert ist, um ein zweites Ergebnis zu erhalten; und
Löschen oder Übertragen des Rahmens zwischen den Verzweigungseinheiten (N10, N20, N30 und N40) auf der Grundlage des ersten und des zweiten Ergebnisses, wodurch Kommunikationen zwischen den Anschlußeinheiten (T) überwacht werden.
2. Kommunikationsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen an das branch LAN
(2-1, 2-2, 2-3 und 2-4) übertragen wird, wenn die Gruppennummer
(G1 und G2) des Rahmens und die eigene Gruppennummer (G1
und G2) identisch sind.
3. Kommunikationsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen an das branch LAN
(2-1, 2-2, 2-3 und 2-4) übertragen wird, wenn die Gruppennummer
(G1 und G2) des Rahmens und die eigene Gruppennummer (G1
und G2) unterschiedlich sind und wenn die Adresse (TA1, TA2,
TA3, TA4 und TA5) des Senders und die Adresse (TA1, TA2,
TA3, TA4 und TA5) der eigenen Anschlußtabelle identisch
sind.
4. Kommunikationsverfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verzweigungseinheiten
(N10, N20, N30 und N40) in mehrere Gruppen
aufgeteilt sind, wobei jede Gruppe mit einer Gruppennummer
(G1 und G2) versehen ist.
5. Kommunikationsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine
der Verzweigungseinheiten (N10, N20, N30 und N40) mit
mehreren Gruppennummern (G1 und G2) zu versehen ist.
6. Kommunikationsverfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußtabelle
Adressen (TA1, TA2, TA3, TA4 und TA5) derjenigen Anschlußeinheiten
(T) speichert, welche mit Verzweigungseinheiten (N10,
N20, N30 und N40) unterschiedlicher Gruppennummern (G1 und
G2) verbunden sind.
7. Verzweigungseinheit (N10, N20, N30 und N40) zum Verbinden
eines trunk LAN (1) mit einem branch LAN (2-1, 2-2, 2-3 und
2-4), mit dem mindestens eine Anschlußeinheit (T) verbunden
ist, gekennzeichnet durch:
- - ein Gruppenregister (GRi) zum Registrieren in der Verzweigungseinheit (N10, N20, N30 und N40) einer Gruppennummer (G1 und G2), die die Verzweigungseinheit (N10, N20, N30 und N40) identifiziert;
- - eine Anschlußtabelle zum Registrieren einer Adresse (TA1, TA2, TA3, TA4 und TA5) der Anschlußeinheit (T);
- - einen Datenpuffer (DBi) zum vorübergehenden Speichern eines Rahmens, der von dem trunk- und branch LAN (1; 2-1, 2-2, 2-3 und 2-4) übertragen wird;
- - eine Vergleichseinheit (36) zum Vergleichen von Daten des Rahmens mit einer Gruppennummer (G1 und G2) des Gruppenregisters (GRi) und einer Adresse (TA1, TA2, TA3, TA4 und TA5) der Anschlußtabelle, um ein Vergleichsergebnis zu erhalten; und
- - eine zentrale Überwachungseinheit (33) zum Überwachen von Kommunikationen zwischen der Verzweigungseinheit (N10, N20, N30 und N40) und den trunk- und branch LAN (1; 2-1, 2-2, 2-3 und 2-4) in Abhängigkeit von dem Vergleichsergebnis.
8. Verzweigungseinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlußtabelle eine Filtertabelle
(TTBi) zum Registrieren einer Adresse (TA1, TA2, TA3, TA4
und TA5) einer Anschlußeinheit (T) ihres eigenen branch LAN
(2-1, 2-2, 2-3 und 2-4) und eine Privileg-Anschlußtabelle
(TTBi) zum Registrieren einer Adresse (TA1, TA2, TA3, TA4
und TA5) einer Anschlußeinheit (T) eines anderen branch LAN
(2-1, 2-2, 2-3 und 2-4) umfaßt.
9. Verzweigungseinheit nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gruppenregister (GRi) ein
Register zum Registrieren mehrerer Gruppennummern (G1 und
G2) umfaßt.
10. Kommunikationsverfahren für ein lokales Netzwerksystem, das
umfaßt: ein trunk LAN (1); mehrere Verzweigungseinheiten
(N10, N20, N30 und N40) an dem trunk LAN (1) mit einer
Filtertabelle (TBi); ein branch LAN (2-1, 2-2, 2-3 und 2-
4), verbunden jeweils mit den Verzweigungseinheiten (N10,
N20, N30 und N40); und eine Anschlußeinheit (T), die mit dem
branch LAN (2-1, 2-2, 2-3 und 2-4) verbunden ist, wobei das
Kommunikationsverfahren folgende Schritte umfaßt:
- - Aufteilen der Verzweigungseinheiten (N10, N20, N30 und N40) in mehrere Gruppen und Zuweisen von Gruppennummern (G1 und G2) an die Gruppen; und
- - Freigeben nur von Kommunikationen zwischen Verzweigungseinheiten (N10, N20, N30 und N40) mit identischen Gruppennummern (G1 und G2), so daß ein Rahmen nur zwischen Anschlußeinheiten (T) übertragen wird, die mit den freigegebenen Verzweigungseinheiten (N10, N20, N30 und N40) verbunden sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP27211089 | 1989-10-19 | ||
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