DE4025605A1 - Verfahren und vorrichtung zum selbsttaetigen abschliessen der auslaufoeffnung eines behaelters fuer geschmolzenes metall - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum selbsttaetigen abschliessen der auslaufoeffnung eines behaelters fuer geschmolzenes metallInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D43/00—Mechanical cleaning, e.g. skimming of molten metals
- B22D43/001—Retaining slag during pouring molten metal
- B22D43/002—Retaining slag during pouring molten metal by using floating means
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- Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum
selbsttätigen Abschließen der Auslauföffnung einer Pfanne,
eines Freiläufers, eines Tundishes oder eines sonstigen
Behälters für geschmolzene Metalle, auf welchen sich eine
Schlackeschicht befindet. Die Erfindung bezieht sich auch
auf Vorrichtungen zur Durchführung dieses Verfahrens.
Im Zusammenhang mit Konvertern ist es bekannt, auf die
Oberfläche des geschmolzenen Metalls einen Stopfen
anzuordnen, der möglicherweise mit Führungsvorsprüngen
versehen ist, so daß er in die Auslauföffnung des Konverters
gelangt und, da er auf dem geschmolzenen Metall schwimmt,
die Öffnung schließlich verschließen kann. Der Einsatz eines
solchen Stopfens ist unproblematisch, insbesondere da sich
auf dem geschmolzenen Metall im Konverter keine Schlacke
befindet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Behältern zur
Aufnahme von geschmolzenen Metall, auf dem sich eine
Schlackeschicht befindet, ein selbsttätiges Abschließen der
Auslauföffnung sicherzustellen. Erreicht wird dies durch die
in den Ansprüchen angegebenen Merkmale.
Im Zusammenhang mit der Erfindung ist der Einsatz einer
Kugel aus einem feuerfesten Material mit einem spezifischen
Gewicht zwischen 2,9 und 4,4 g pro cm3 für den Einsatz von
Stahl bereits dann erfolgsversprechend, wenn es gelingt,
dieser Kugel genügend kinetische Energie zu geben, so daß
sie beim Auftreffen auf die Schlackeschicht diese
durchschlägt und aufbricht und schließlich auch noch in den
Sogbereich des Ablaufstrudels des auslaufenden Metalls
gelangt. Bei richtiger Dimensionierung und Bemessung sowohl
der Formgestalt als auch der Fallhöhe kann dadurch erreicht
werden, daß die Kugel selbsttätig die Ablauföffnung
verschließt, und zwar zu einem Zeitpunkt, wo sich im
Behälter nur noch Schlacke befindet und kein geschmolzenes
Metall verblieben ist.
Der kugelförmige Teil könnte in seinem unteren Bereich auch
mit einem Vorsprung oder einer Art kegelförmigem Teil
ausgestaltet sein, um das Aufbrechen der Schlackeschicht
sicherzustellen verstärken, wobei in diesem Falle die
Schwerpunktsverteilung innerhalb der Kugel so gewählt worden
ist, daß der vorspringende Teil zuerst die Schlackeschicht
erreicht.
Es ist auch möglich, den kugelförmigen Teil mit einer
Führungsstange auszubilden, um auf diese Art und Weise
sicherzustellen, daß die Kugel genau in die Mitte des
Ablaufstrudels des geschmolzenen Metalls gelangt.
Es ist bekannt, bei Freiläufern, Pfannen, Tundishen und
dergl. die Auslauföffnung mittels eines Stopfens zu
verschließen. Dieser Stopfen muß einerseits genau geführt
werden, damit er die Auslauföffnung des Behälters
abschließen kann. Der Zeitpunkt, zu dem der Stopfen die
Öffnung verschließen soll, ist bedeutsam, weil einerseits
bei zu spätem Verschließen Schlacke aus dem Auslauf
heraustreten kann und somit die Reinheit des erschmolzenen
Produktes beeinträchtigt. Bei frühem Schließen hingegen
tritt das Problem auf, den Rest des Metalles aus dem
Behälter zu entfernen.
Durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann nun dieser
Zeitpunkt genauestens eingestellt werden, wobei der
Verschluß selbsttätig immer zum richtigen Zeitpunkt
eintritt, wenn man, wie gemäß der Erfindung angegeben,
verfährt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung
beispielsweise erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Querschnittsansicht durch eine Pfanne.
Fig. 2 zeigt eine Teilquerschnittsansicht durch ein Tundish.
In den Figuren ist die Pfanne bzw. der Tundish oder
irgendein anderer Behälter zur Aufnahme von geschmolzenem
Material mit 10 bezeichnet. Im unteren Bereich des Behälters
10 befindet sich eine Auslauföffnung 13. Oberhalb dieser
Auslauföffnung, und zwar in genauer senkrechter Ausrichtung,
befindet sich eine Vorrichtung 12 (Fig. 1), in welcher eine
Kugel 11 oder ein sonstiger balliger oder kugelförmig
ausgestalteter Teil aus keramischem Material oder sonstigen
feuerfesten Material gehaltert ist.
Befindet sich innerhalb des Behälters 10 das geschmolzene
Material, so ist mit einer Schlackeschicht auf diesem
geschmolzenen Metall zu rechnen. Zu einem bestimmten
Zeitpunkt vor dem Ende des Auslaufens des Metalls aus dem
Behälter wird die Kugel 11 in den Behälter durch eine
Öffnung hindurch fallengelassen. Die Halterungsvorrichtung
12 für die Kugel kann Teil des Behälters sein, sie kann
jedoch auch separat zum Behälter verfahrbar sein. In jedem
Falle durchschlägt die Kugel 11 die Schlacke und gelangt in
den Auslaufstrudel des geschmolzenen Metalls, so daß die
Öffnung 13 verschlossen werden kann.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform handelt es sich
um eine Kugel 11, die mit einem Führungsstab 14 versehen
ist. Dieser Führungsstab besteht aus feuerfestem Material
und wird in einer Öffnung oder einer ähnlichen
Führungseinrichtung im oberen Bereich des Behälters 10
geführt. Mit Hilfe dieses Führungsstabs kann sichergestellt
werden, daß die Kugel 11 in den Bereich des Auslaufes 13
gebracht wird.
Claims (3)
1. Verfahren zum selbsttätigen Abschließen der
Auslauföffnung einer Pfanne, eines Freiläufers, eines
Tundishes oder eines sonstigen Behälters für geschmolzene
Metalle, auf welchen sich eine Schlackeschicht befindet,
gekennzeichnet durch den Einsatz eines Balles oder
kugelförmigen Teils aus feuerfestem Material mit einem
spezifischen Gewicht zwischen dem des Metalls und dem der
Schlacke, wobei der Ball oder kugelförmige Teil von oben her
in den Behälter geworfen oder fallengelassen wird, aufgrund
seiner kinetischen Energie bzw. zufolge seiner Form und/oder
Schwerpunktsverlagerung die Schlackeschicht durchschlägt und
in den Bereich des Ablaufstrudels des auslaufenden Materials
gelangt oder gebracht wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ball oder der
kugelförmige Teil (11) so von einer Vorrichtung (12) gehalten
wird, daß er oberhalb der Ablauföffnung (13) des Behälters
(10) fluchtend angeordnet ist.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ball oder
kugelförmige Teil (11) mit einer Führungsstange (14) aus
feuerfestem Material versehen ist, die in einer Führung im
oberen Bereich des Behälters (10) zur Ablauföffnung (13) des
Behälters fluchtend geführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904025605 DE4025605A1 (de) | 1990-08-13 | 1990-08-13 | Verfahren und vorrichtung zum selbsttaetigen abschliessen der auslaufoeffnung eines behaelters fuer geschmolzenes metall |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904025605 DE4025605A1 (de) | 1990-08-13 | 1990-08-13 | Verfahren und vorrichtung zum selbsttaetigen abschliessen der auslaufoeffnung eines behaelters fuer geschmolzenes metall |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4025605A1 true DE4025605A1 (de) | 1992-02-20 |
Family
ID=6412150
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904025605 Withdrawn DE4025605A1 (de) | 1990-08-13 | 1990-08-13 | Verfahren und vorrichtung zum selbsttaetigen abschliessen der auslaufoeffnung eines behaelters fuer geschmolzenes metall |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4025605A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001088209A1 (en) * | 2000-05-17 | 2001-11-22 | Tetron, Inc. | Method and apparatus for delivering metallurgically improved molten metal |
| US7169349B1 (en) | 2000-05-17 | 2007-01-30 | Tetron, Inc. | Method and apparatus for delivering metallurgically improved molten metal |
-
1990
- 1990-08-13 DE DE19904025605 patent/DE4025605A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001088209A1 (en) * | 2000-05-17 | 2001-11-22 | Tetron, Inc. | Method and apparatus for delivering metallurgically improved molten metal |
| AU2000248560B2 (en) * | 2000-05-17 | 2005-06-16 | Tetron, Inc. | Method and apparatus for delivering metallurgically improved molten metal |
| US7169349B1 (en) | 2000-05-17 | 2007-01-30 | Tetron, Inc. | Method and apparatus for delivering metallurgically improved molten metal |
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