DE401372C - Einrichtung zum Betriebe von Hochspannungsapparaten, insbesondere Roentgenroehren - Google Patents

Einrichtung zum Betriebe von Hochspannungsapparaten, insbesondere Roentgenroehren

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Publication number
DE401372C
DE401372C DER58852D DER0058852D DE401372C DE 401372 C DE401372 C DE 401372C DE R58852 D DER58852 D DE R58852D DE R0058852 D DER0058852 D DE R0058852D DE 401372 C DE401372 C DE 401372C
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DE
Germany
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capacitors
valve device
voltage apparatus
voltage
operating high
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Expired
Application number
DER58852D
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English (en)
Inventor
Leonhard Baumeister
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Reiniger Gebbert & Schall AG
Original Assignee
Reiniger Gebbert & Schall AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/06Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode
    • H02M7/10Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode arranged for operation in series, e.g. for multiplication of voltage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 2. SEPTEMBER 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 g GRUPPE 18
(R 58852 VIIIj'sigV
Reiniger, Gebbert & Schall Akt-Ges. in Erlangen*).
Einrichtung zum Betriebe von Hochspannungsapparaten, insbesondere Röntgenröhren. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1923 ab.
Bei den bekannten Einrichtungen zum Be- . wendung elektrischer Ventile und Konden-
triebe von Röntgenröhren mit hohen elektri- : satoren befindet sich mindestens eine Stromsehen Spannungen von gleichbleibender Rich- Unterbrechungsstelle, in Gestalt einer Funkentung und nur in mehr oder weniger engen strecke oder einer umlaufenden Schaltvorrich-Grenzen sich änderndem Betrag unter Ver- tung oder auch einer Vakuumventilröhre, zwi-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Leonliard Baumeister in Erlangen.
sehen der Stromquelle und der Röntgenröhre. Infolgedessen können die schnellen elektrischen Schwingungen, welche an der Unterbrechungsstelle ihren Ursprung haben, zur Röntgenröhre gelangen, deren Betrieb sie stören und die selbst sie schädigen. Ferner liestätigt die Erfahrung, daß, zumal wenn die Unterbrechungsstellen Funkenstrecken sind, die Strombelastung der Stromquelle verhältnismäßig groß ist.
Ein Fortschritt wird hier durch die neue Einrichtung herbeigeführt, die in einem Ausführungsbeispiel in der Abbildung, der Schaltungsanordnung nach, schematisch dargestellt ist. Der Hochspannungsapparat, hier eine Röntgenröhre a, ist, wie es an sich bekannt ist, beiderseits durch je eine von zwei Stromquellen, hier die Hocbspannungswickelungen b, - von zwei Transformationsgeräten, etwa von zwei Induktorien, in deren Primärstromkreis ein periodischer Stromunterbrecher geschaltet ist, von allen Unterbrechungsstellen des Stromsystems getrennt. Der Röntgenröhre a sind Kondensatoren c parallel geschaltet, wähs5 rend zwischen den von der Röntgenröhre abgewandten Enden der beiden Stromquellen /:> eine Ventilvorrichtung, etwa eine Hochvakuumventilröhre d, mit ihrer etwa von einem Heiztransformator e mit Heizstrom versorgten Glühkathode, liegt.
Auf diese Weise ist der Hochspannungsapparat a vor schnellen elektrischen Schwingungen und die Ventilvorrichtung d vor den Entladungen der Kondensatoren c geschützt j und, wie die Erfahrung bestätigt, die Strom- j belastung der beiden Stromquellen b vermin- ' dert. Da der Stromweg zwischen den Kondensatoren und den Stromquellen ununterbrochen ist, überlagert sich das Potential, auf j welches die jeder der beiden Stromquellen b benachbarte Kondensatorbelegung jeweils geladen ist, dem Potential der Stromquelle b über deren ganze Länge hin. Dadurch ist eine j günstigere, weil gleichmäßigere Potentialverteilung längs der Stromquellen b als bei den erwähnten bekannten Einrichtungen erreicht. Sind die Stromquellen b Transformationsgeräte, so bilden sie mit ihren beiden Wickelungen als Belegungen je einen Kondensator, welche Kondensatoren, da die Primärwickelungen, ebenso wie die elektrische Mitte der Kondensatorenanordnung c als praktisch auf Erdpotential befindlich wirken, zusätzliche, die ins Spiel kommende Kapazität vergrößernde Kondensatoren sind, zumal wenn die Mitte | der Kondensatorenanordnung c leitend mit der ' Erde verbunden ist; dadurch wird auch die in der Röntgenröhre wirksame Energiemenge vergrößert.
In manchen Fällen, wenn die Ventilvorrichtung d, wie es bei Hochvakuumventilröhren mit Glühkathode leicht vorkommt, den hohen Spannungen auf die Dauer nicht gewachsen ist, erweist es sich als vorteilhaft, die Ventilvorrichtung d durch Funkenstrecken /' zu entlasten, die zwischen die Ventilvorrichtung d und die beiden Stromquellen /.' geschaltet sind.
Zweckmäßig kann man auch der Ventilvorrichtung d bzw. wenn Entlastungsfunkenstrecken f vorhanden sind, diesen und der Ventilvorrichtung d eine Funkenstrecke g parallel schalten. Durch entsprechendes Einstellen der Länge der Funkenstrecke g kann man dann die an der Röntgenröhre liegende Spannung messen. Zugleich wird die Ventilvorrichtung d durch die ihr parallel geschaltete Funkenstrecke g sowie auch die Röntgenröhre α vor Beschädigung durch zu hohe Spannungen geschützt.
In der an sich bekannten Weise können in den Stromkreis Flüssigkeits- o. dgl. Widerstände h eingeschaltet sein.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Einrichtung zum Betriebe von Hochspannungsapparaten, insbesondere Röntgenröhren, unter Verwendung von Kondensatoren und Ventilen, dadurch gekennzeichnet, daß dem Hochspannungsapparat Kondensatoren parallel geschaltet sind und das Gebilde aus Hochspannungsapparat und Kondensatoren durch ununterbrochene elektrische Leitungen mit je einer Klemme zweier Stromquellen verbunden ist, zwischen deren übrige Klemmen eine Ventilvorrichtung geschaltet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits zwischeu die Ventilvorrichtung und die Stromquellen Funkenstrecken geschaltet sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine der Ventilvorrichtung bzw. den Funkenstrecken und der Ventilvorrichtung parallel geschaltete, gegebenenfalls einstellbare Funkenstrecke.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder
    3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitte der Kondensatoren leitend mit der Erde verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER58852D 1923-07-03 1923-07-03 Einrichtung zum Betriebe von Hochspannungsapparaten, insbesondere Roentgenroehren Expired DE401372C (de)

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